• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
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PANAMERICANA

Un’avventura a tempo indeterminato di Bigna und & David Leggi altro
  • Riesenbäume im Regenwald

    14–15 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute war unser Ziel eine Wanderung im Regenwald zu machen bevor wir die den Olympic Nationalpark endgültig verlassen. Wir hätten jedoch nicht erwartet, dass uns ein solch toller Abschluss bevorsteht. Der Wald hier war mal wieder überwältigend. Riesige Bäume welche bis zu 150m hoch, unglaubliche Durchmesser haben und mehrere hundert Jahre alt sind stehen hier im Wald. Man fühlt sich plötzlich sehr klein zwischen diesen riesigen und alten Bäumen. Mutter Natur überwältigt uns hier mal wieder und gibt zum Abschluss dem Regenwald auch mit einem kräftigen Gewitter einen berechtigten Namen. Die grossen Baumsorten sind übrigens Douglas-Fir, Sidka Spruce, Western Hemloch und Western red Cedar.
    Die Fotos mussten wir hier grösstenteils mit dem Handy (Da Weitwinkel) machen, da ich die Grösse der Bäume mit meinem Objektiv einfach nicht aufs Bild bringen konnte.
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  • Funkenspiel im Schlumpf

    15–16 set 2024, Stati Uniti ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem wir in Aberdeen endlich mal wieder in einem grösseren Supermarkt einkaufen konnten wollten wir unbedingt an einen Stellplatz an einem kleinen See im Wald fahren. Um dorthin zu kommen, mussten wir eine extrem steile Schotterstrecke den Berg hochfahren. Schlumpf musste ordentlich arbeiten und irgendwann roch es dann ein wenig nach verbrannten Gummi oder Kunststoff. Irgendwann wurde der Geruch dann doch ein wenig intensiver. Wir hielten also am See an dem wir eigentlich campen wollten, jedoch waren alle Plätz bereits durch häuslich eingerichtete Camper besetzt...
    Ich untersuchte den Motorraum auf dem Parkplatz des Sees und konnte schnell herausfinden woher der Geruch kam. Beim Einbau des neuen Motors haben wir anscheinend den Kabelkanal in dem ich mal die Ladeboosterkabel verlegt hatte nicht perfekt befestigt. Durch die Holperstrecke konnte sich der Kabelkanal verschieben und berührte dabei das Rohr der Abgasrückführung des Motors. Nach einiger Zeit ist die hitzebeständige Kabeldurchführung dann doch geschmolzen und das Kabel auch schon ein wenig angekokelt. Zum Glück haben wir die Ursache dann doch schnell bemerkt und den Kabelkanal nochmals besser verlegt und befestigt. Tatsächlich hätte das Ganze ordentlich in die Hose gehen können. Wäre das Kabel des Boosters welches ordentlich Strom führt durchgeschmolzen hätte es ein ordentliches Funkenspiel im Motorraum geben können und womöglich erhebliche Schäden. Also nochmals Glück gehabt ;).
    Schlussendlich fuhren wir den kompletten Berg hoch und hatten noch eine wunderbare Sicht mit kleinem Sonnenuntergang, bevor der Nebel uns komplett einhüllte.
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  • Long beach und Cape Dissapointement

    15–16 set 2024, Stati Uniti ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem wir den steilen Abstieg bezwungen hatten fuhren wir nach Longbeach. Wie der Name schon erklärt bietet das kleine Touristenstädtchen einen langen Sandstrand welchem man auch mit dem Fahrzeug befahren darf. Wir liesen für dieses Mal den Schlumpf auf dem Strandparkplatz und gingen lieber zu Fuss den Strand ablaufen. Im kleinen Ort selbst konnten wir viele Souvenirshops und Seafoodrestaurants anschauen gekauft haben wir aber wie fast immer nichts ;).
    Im Anschluss fuhren wir weiter and Cape Dissapointement und können euch verraten, das das Cape absolut keine Enttäuschung wurde. Wir besuchten den Leuchtturm und konnten bei schönem Wetter die wunderschöne Küste bestaunen.
    Für den Übernachtungsplatz fuhren wir dann weiter an einen nicht so schönen Stellplatz zwischen Meer und Hauptstrasse. Tja man kann nicht immer perfekte Stellplätze haben.
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  • Von Washington nach Oregon

    16–17 set 2024, Stati Uniti ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute war es soweit und nach ca. 3 Wochen in Washington setzten wir über eine lange Brücke nach Oregon über. In Astoria kauften wir dann nochmals ein wenig Frischwaren ein, da im kommenden Küstenabschnitt nur noch kleinere teurere Läden kommen werden.
    Am Nachmittag zog das Wetter dann zu und der angekündete Regen setzte ein. Wir besuchten trotzdem einige Strände und Parks entlang der Küste und übernachteten schlussendlich irgendwo im nebligen Wald.
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  • Tillamook Cheese Factory

    18 settembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☁️ 20 °C

    Da der Wetterbericht für heute auch ziemlich regnerisches Wetter gemeldet hatte entschieden wir uns mal was anderes zu machen. Wir entschieden uns die Käsefabrik des "Käses" den wir hier immer kaufen zu besuchen.
    So weit kommt es wenn es regen meldet und die beiden Schweizer landen in einer Käsefabrik in Oregon welche "Käse" herstellt der in der Schweiz nicht mal als milder Käse durchgehen würde ;).
    Schlussendlich regnete es nur am Morgen und das Wetter klarte im Verlaufe des Tages immer mehr auf. Trotzdem machten wir die tolle gratis Tour durch die Käsefabrik und konnten am Schluss noch den Käse tasten. Ganz lustig das ganze und schlussendlich haben wir im Restaurants noch Burger und frittierten Käse versucht und zum krönenden Abschluss noch hausgemachtes Glace der Tillamook Käserei.
    Ich muss zugeben, dass das ganze frittierte Zeug uns noch bis am nächsten Morgen schwer im Magen lag aber irgendwie hat es sich trotzdem gelohnt.
    Zum heutigen Übernachtungsplatz mache ich einen eigenen Footprint/Post, da er einen eigenen verdient hat.
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  • Traumsonnenuntergang am Traumstellplatz

    18–19 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☁️ 16 °C

    Dank einem Post in einer Stellplatzapp haben wir spontan entschieden diesem Stellplatz einen Besuch abzustatten. Eigentlich wollte ich ein wenig direkter auf der Hautstrasse Richtung Süden fahren aber dank diesem Stellplatz haben wir vom kommenden einfach wunderschönen Küstenabschnitt und dessen drei Capes erfahren.
    Auftakt für diesen Teil des Küstenabschnitt war dieser Stellplatz und der Sonnenuntergang den wir hier erleben durften. Die Bilder sprechen für sich!
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  • Cape Lookout

    19–20 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einer ruhigen Nacht auf dem Aussichtspunkt hatten wir heute richtig Lust die wunderschöne Umgebung die wir bis jetzt von oben Beobachtet haben zu erkunden. Wir gingen erst zum Cape Mares und dessen kleinen Leuchtturm. Im Anschluss besuchten wir den Tunnel Beach welcher man nur durch einen Stollen der durch den Berg geht erreichen konnte. Warum der Durchgang gemacht wurde konnten wir nicht herausfinden, da es aber nichts an diesem kleinen Steinstrand gibt denken wir, dass er wohl für Touristen gemacht wurde.
    Was wir aber eigentlich als ursprünglichen Plan für heute gedacht hatten war das Cape Lookout zu erwandern. Wir begaben uns also relativ spät auf die Wanderung welche uns über einen sumpfigen Weg bis ganz nach vorne ans Cape brachte. Die Aussicht bei diesem tollen Wetter war die Schlammschlacht wirklich wert. Schlussendlich übernachteten wir ein wenig ausserhalb von Sandlake im dichten Wald.
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  • Sanddüne des Cape Kiwanda

    20–21 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute wollten wir uns unbedingt eine grosse Sanddüne am Strand anschauen gehen welche wir am Vortag vom Cape Lookout gesehen haben. Bevor wir die Düne jedoch besteigen wollten fuhr ich mit dem Schlumpf noch ein wenig auf dem Mc Phillips beach umher um erste Erfahrungen im Sandfahren mit Schlumpf, Kabine und Reiseladung zu sammeln. Diese Probefahrt durch hart- und Weichsand wird uns für kommende Wüstenfahrten wichtige Anhaltspunkte für Reifenluftdruck und Spritverbrauch geben.
    Nachdem wir Pacific City angeschaut hatten liefen wir am Strand entlang um die Düne des Cape Kiwanda zu erklimmen. Die Düne hoch war ziemlich anstrengend und in der heissen Nachmittagssonne anstrengender als gedacht. Die Aussicht auf der Düne und im Anschluss die Düne runterzurennen machte alle Anstrengungen wieder wett.
    Am Strand haben wir per Zufall grosse Plakate gesehen, dass Morgen und übermorgen ein grosser Surfcontest in Pacific City stattfinden wird. Natürlich können wir uns den Event nicht entgehen lassen und entscheiden fürs Wochenende hier zu bleiben.
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  • Surfcontest am Pacific City beach

    21–23 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir genossen es heute den vielen Surfern beim spielen in den Wellen zuzuschauen. Die doch grosse Menschenmenge die der Event angelockt hatte jubelte und feuerte bei jeder Welle laut mit. An diesem Wettbewerb wurde nur mit Longboards gesurft und es war erstaunlich wie die Surfer trotz schwierigen Bedingungen teils waghalsige Tricks in den grossen Wellen wagten.
    Am Mittag gabs Pizza am Strand und für den Abend zogen wir uns wieder in den Wald zurück. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag nicht mehr ans Finale des Surfcontests gehen, jedoch sah Bigna am Strassenrand ein Schild, dass am Sonntag (Folgetag) Markt ist. Gerne wollte Bigna auf dem Markt frisches Gemüse und Früchte kaufen gehen.
    Wir besuchten also am Morgen früh den Markt und deckten uns mit frischem Gemüse und Früchten ein. Im Anschluss landeten wir doch wieder am Surfcontest und am Mittag in der Pelican Brauerei welch ein wirklich ausgezeichnetes Hazy Pale Ale hat! Nach der Rangverlesung am Abend wollten wir eigentlich wieder weiter, doch da war wieder so ein Schild am Strassenrand einer Weinbar die Livemusik versprach. Da wir Livemusik lieben (Und Wein natürlich auch 😉) konnten wir nicht anders und blieben noch zu toller Musik und dem ein oder anderen Glas Wein. Zum Glück kannte Schlumpf den Weg in den Wald schon und lud uns wieder am gleichen Plätzli wie am Vortag ab.
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  • Entlang der Westküste

    22–26 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 19 °C

    Irgendwie könnten wir jetzt noch einige ziemlich ähnliche Beiträge zur Küste hier einfüge. Es reihen sich wunderschöne Strände aneinander und tolle Capes und Parks welche zum Wandern einladen. Wir wandern, surfen und geniessen die Strände. Einen Tag regnet es und wir verbringen ihn in unserer gemütlichen Kabine und machen zur Abwechslung mal Film- und Faultag.
    Wir beobachten Seelöwen, Meeresvögel und schlussendlich noch Hirsche und Rehe auf einer Kuhweide. Leider sind die Seelöwenfotos ein wenig verschwommen, da mein Objektiv leicht angelaufen war und das Meer, Dunst an der Küste aufsteigen liess. Trotzdem sind die Tiere erkennbar.
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  • Zu den Hotsprings im Landesinneren

    26–27 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 22 °C

    In Reedsport entschlossen wir einen 300km Abstecher ins Landesinnere an den Crater Lake zu unternehmen. Wir fuhren also zügig in einem Tag nach Rosenburg um nochmals einzukaufen und möglichst voll zu tanken. Da wir noch Zeit hatten fuhren wir weiter in den Umpqua National Forest bei dem wir schlussendlich einen Übernachtungsplatz im abgebranntem Waldgebiet finden konnten. Eigentlich wollten wir schon heute bis kurz vor die Hotsprings fahren, jedoch haben wir unterwegs einfach zu viele Stopps eingelegt um es vor Sonnenuntergang zu schaffen.Leggi altro

  • Schiesserei an den Hotsprings???

    27–28 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute gingen wir endlich zu den langersehnten natürlichen Hotsprings welche wir unbedingt besuchen wollten. Wir lieben warmes Wasser und baden, jedoch hat es nicht gereicht um am Schlumpf noch ein Anhänger mit Badewanne oder Hotpot anzuhängen. Wir begnügen uns deshalb damit unterwegs von Zeit zu Zeit wieder Heisse Quellen in der Natur zu besuchen.

    Als wir endlich an den Hotsprings ankamen fuhren wir erst auf den eher kleinen Parkplatz mitten im Wald. Die Gegend sah ein wenig «Getto» aus, da überall alles mit Graffitis bedeckt war uns ein wenig heruntergekommene Fahrzeuge und Camper vor Ort waren. Ein verwirrtwirkender Mann kam auf uns zu und sagte uns er müsse der Polizei anrufen, da ihn ein Mann welcher ebenfalls gerade auf dem Parkplatz stand mit einer Waffe bedroht haben soll. Wir hatten wie immer kein Handyempfang und ich entschied mal vorsichtig auf den Parkplatz zu fahren. Die Situation schien unter Kontrolle zu sein und einige andere Menschen welche auch zu den Hotsprings wollten waren auch anwesend. Bigna und ich hatten irgendwie ein schlechtes Bauchgefühl und beschlossen uns erst mal im Auto einzuschliessen und abzuwarten. Schlussendlich bedrohte der Mann welcher uns gesagt hatte, dass der andere Herr ihn bedroht hatte mit einer Schrotflinte und er und seine Familie verschwanden plötzlich fluchtartig als würden sie verfolgt werden. Wie sich des Ganze abgespielt hat, konnten wir nicht in Erfahrung bringen, jedoch wirkte es auf uns unangenehm, dass es hier wohl normal ist einfach so eine geladene Waffe im Auto zu haben. Die Amerikaner welche auf dem Parkplatz anwesend waren und nicht in den Konflikt verwickelt waren hatten dabei keine Furcht direkt auf den Mann der eine geladene Schrotflinte in der Hand hat zu laufen und ihn zu Fragen was los ist!

    Die Situation hat sich also irgendwie entspannt und wir benötigten jetzt trotz heissem Wetter dringlich eine Entspannung im Hotspring. Der Weg zu den Quellen war sehr Steil aber kurz und natürlich hatte es auch so einige Besucher. Trotzdem hat das Baden in den schönen Hotsprings spass gemacht und es ist ein sehr schöner Ort. Sicherlich hat hier aber der Übertourismus einiges des magischen Orts zerstört. Trotz allem werden wir die Hotsprings und dessen schöne natürlichen Becken positiv in Erinnerung behalten.
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  • Crater Lake National Park

    28–29 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 21 °C

    Den Crater Lake wollte ich unbedingt besuchen, da ich schon Fotos von diesem magischen Ort gesehen hatte. Ich hatte in meinem Leben das Privileg bereits mehrere Vulkane und Kraterseen zu sehen aber dieser hier hat mit seiner imposanten Grösse und wunderschönen Umgebung einen festen Platz in meiner Erinnerung verdient.
    Die Strasse zum Crater Lake führt stetig steigend immer mehr in die Höhe. Schlumpf wird wieder mal so einiges abverlangt, doch er kämpft sich langsam aber gnadenlos jeden noch so steilen Hang hinauf. Bevor man den Krater erreicht fährt man am diamond lake vorbei und kann im Hintergrund den schroffen Mt. Thielsen der ebenfalls zum vulkanischen Massiv gehört bestaunen. Oben am Crater lake angekommen besticht einem nicht nur die phantastische Aussicht. Der Krater ist unglaublich gross und imposant. Der tiefblaue See ist mehrere hundert Meter tief und ganz unten im See strömt noch immer lauwarmes Wasser aus der Erde. Auf Infotafeln haben wir gelernt, dass hier tief unter und die Beiden Kontinentalplatten aufeinander treffen und zwischen den beiden teilweise Lava aufsteigen kann und so diese Vulkane und Ausbrüche generieren kann. Wir bewandern den Kraterrand an vielen unterschiedlichen Stellen und besteigen den Watchman Peak welcher den Namen von der Feuerwachstation auf dem Gipfel erhalten hat.
    Was für ein Tag! Grandioses Wetter tolle Aussichten und spannendes über Vulkane erlernt.
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  • Oregon Caves National Monument & Preserv

    29–30 set 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 19 °C

    Da der nächste Traum der bei mir in Erfüllung gehen soll der Redwood National Park sein soll begaben wir uns auf den Weg Richtung Nordwesten. Per Zufall stellte ich fest, dass es in der Hälfte der Strecke noch ein Höhlensystem gibt, dass man besuchen kann. Mann musste eine geführte Tour buchen, da das Ganze jedoch mehr als spontan war fuhren wir einfach vor Ort ans Tourist Office und fragten ob es noch freie Tickets gibt. Tatsächlich konnten wir noch zwei Tickets ergattern und das für nur 10 Dollar pro Person. Der Weg hoch zum Höhlensystem verlangte Schlumpf wieder mal so einiges ab, doch auch hier kämpfte er sich tapfer hoch.
    Die Höhle war bedeutend enger als gedacht. Ich habe schon sehr viele Höhlen besucht aber diese war durch die vielen Engen und niedrigen Durchgänge sicher eher abenteuerlich. Bigna welche kein Fan von Dunkelheit und engen Räumen ist, hatte sich mal wieder von mir überreden lassen und zwängte sich tapfer durch die enge Höhle. Wir wurden mit phantastischen Formationen im Innern der Höhle belohnt und konnten von der Rangerin so einiges über Höhlen lernen. Im schönen Lichtspiel konnte ich tolle Fotos der Formationen im Innern schiessen.
    Ein wirklich spontaner und toller Zwischenstopp auf dem Weg zu den Redwoods.
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  • Gross-Grösser-Redwood National Park

    30 set–1 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Redwoods waren eigentlich mal ein Waldgebiet welches sich fast entlang der ganzen Pazifikküste der Usa entlang zog. Im 19 Jahrhundert begann die Abholzung und nur durch erheblichen Einsatz von Naturschützern und einflussreichen, reichen Menschen konnten ein Teil davon geschützt werden. Die grossen teils über 100m hohen Bäume die bis zu geschätzt über 2000 Jahre alt sind gehören nur noch zu ca. 5% der ursprünglichen Waldfläche. Die übriggebliebenen 5% haben es in sich und gehören zu den einzigartigsten Urwaldregionen dieser Erde.
    Es war schon länger ein grosser Traum von mir zwischen diesen gigantischen Bäumen laufen zu gehen. Und heute schon früher als gedacht ging dieser Wunsch im Jedediah Smith Redwoods State Park in Erfüllung. Eigentlich wollten wir direkt in den bekannteren Nationalpark der Redwoods fahren, jedoch ergab eine Onlinerecherche und ein Strassenschild, dass diese Kiesstrecke und einige Wanderungen durch den State Park äusserst lohnenswert sind.
    Wir fuhren also durch den State Park und unternahmen gleich mehrere Wanderungen an einem Tag. Wir konnten nicht genug bekommen von diesen unglaublichen Giganten. Eins kann ich euch bereits jetzt verraten die letzten Tage haben wir uns wirklich sehr sehr klein gefühlt!
    Die Bilder und das zauberhafte Licht sprechen hier wohl mehr als meine Worte und doch werden die Bilder dem Gefühl nicht gerecht, welches einem in diesem Urtümlichen Wald durch den Körper geht.
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  • Tall Trees Grove Wanderung

    1–2 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 26 °C

    Die eher abgelegenere Gegend des Redwood Nationalpark wurde von Forschern des National Geographic per Zufall entdeckt. Durch das eher schwierig zugängliche Gebiet wurde dieser Wald noch nicht abgeholzt und glücklicherweise durch den Aufwand der Forschern geschützt. Die Tall Trees Wanderung wurde durch zahlreiche Berichterstattungen z.B. im National Geographic sehr bekannt. Tatsächlich derart bekannt, dass man heutzutage ein Permit beantragen muss, damit die Menschenmasse im Wald sich unter Kontrolle halten lässt.
    Wir gehören zu den Glücklichen, die spontan online noch ein Permit ergattern konnten. Wir fuhren deshalb gestern bis spät am Abend noch hoch in den Berg hinauf und durch die Hochlandprärie aus dem Nationalpark für die Übernachtung, damit wir morgen pünktlich um 8:00 Uhr am Trailhead starten konnten, da unser Permit nur bis zum Mittag reicht und wir die ganze Zeit ausnutzen wollten.
    Im Morgengrauen machten wir uns auf den Weg Richtung Trailhead. Da es noch dunkel war und wir beide noch ordentlich verpennt (Undenkbar, dass wir vor fünf Monaten noch täglich kurz nach 5Uhr am Morgen aufgestanden sind!), rammte ich mir unbewusst einen Ast ins Lüftungsgitter des Kühlschranks (An der Kabine). Zum Glück beschädigte ich nur das Gitter und nicht den Kühlschrankkompressor oder Elektrik dahinter. Hier muss Handwerker Dave wohl nochmals ran und das Ganze Offroadtauglich gestalten.
    Auf dem Weg zum Trail konnten wir einen phänomenalen Sonnenaufgang bestaunen und Rehherden in der Prärie zuschauen.
    Der Trail war schlussendlich wirklich sehr schön. Wir finden jedoch, dass die anderen Wanderungen, die man im Redwoodsgebiet genausoviel zu bieten haben wie dieser bekanntere Trail. Wenn du also kein Permit ergattern kannst, kannst du das Gleiche auch an vielen anderen Orten im Park bestaunen.
    Unser absolutes Tageshighlight war jedoch die Bananenschnecke zu sichten. Dabei handelt es sich um eine Nacktschnecke welche grösstenteils in den Mammutbaumwäldern der amerikanischen Pazifikküste verbreitet ist. Sie hat wie der Name schon besagt eine gelbliche Färbung und kann wie eine alte Banane auch braune Flecken aufweisen. Sie spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem und gilt deshalb als unverzichtbar.
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  • Küstenstrasse der Lost Coast

    2–3 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach den wunderschönen Redwoods fuhren wir der Küste entlang und entschieden uns einen Abstecher der Lost Coast entlang zu machen. Ich hatte da von einem anscheinend sehr coolen und anspruchsvollem Weg von Nord nach Süd gehört und natürlich konnte ich kaum widerstehen trotz einigen Warnungen des Streckenzustands diesen Weg einzuschlagen.
    Der erste Teil der Strecke von Ferndale war einfach eine durchlöcherte holprige Strasse mit extrem steilen Auf- und Abstiegen. Schlumpf wurde wie immer gefordert, jedoch lohnte sich das ganze für unglaubliche Aussichten und einem tollen Stellplatz am verlassenen Strand. Zum Glück waren wir mal genug früh dran und konnten den Strand und Sonnenuntergang noch geniessen.
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  • Rauchender Schlumpf und Nachwuchs

    3–4 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ⛅ 20 °C

    Da wir dachten, dass wir die Humbold Redwoods unbedingt noch sehen müssen entschieden wir uns von Honeydew einen Abstecher zurück Richtung Hauptstrasse zu machen. Die bekannte Ave. of the Gigants wollte ich unbedingt noch besuchen. Um dorthin zu gelangen quälten wir Schlumpf wieder über einen Pass. Schlussendlich müssen wir sagen, dass uns der Redwoods Nationalpark besser gefallen hat als der Humboltd State Park und wir uns den Abstecher hätten sparen können.
    Jetzt fragt sich sicher der oder die Einte was der Titel eigentlich damit zu tun hat. Tja der nächste Punkt auf der Karte den wir besichtigen wollte war Shelter Cove. Der Weg dorthin war sehr steil, jedoch der letzte Abstieg vom Berg zum Meer war extrem steil. Da der Schlumpf recht schwer ist hält auch der erste Gang uns bei so steilen Abstiegen nicht richtig und wir werden immer schneller und schneller. Dies bedeutet für mich, dass ich sehr oft auf der Bremse stehen muss. Gegen Ende des Berges waren meine Bremsen unweigerlich am rauchen und ich begann ordentlich an Bremsleistung zu verlieren. Mit rauchenden Bremsen erreichten wir zum Glück noch den Black sand beach. Erst mal schauen ob was brennst oder so aber war alles nur halb so wild aber für die Zukunft müssen wir dieses Problem noch genauer untersuchen. Es scheint als würden die vorderen Bremsen mehr belastet werden als die hinteren, obwohl alles neu ist und die Trommelbremsen hinten komplett überholt und eingestellt wurden. Schlumpf hald - Immer Futsch und doch läuft er irgendwie immer weiter...
    An diesem wunderschönen Strand mit schwarzem Sand/Kies erhielt ich die erfreuliche Nachricht, dass ich zum zweiten Mal Onkel werden darf! Ich freue mich natürlich riesig darauf und werde diesen Strand wohl mein Leben lang mit diesem Telefonat und der damit verbundenen Nachricht verbinden :).
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  • Offroad durch den lost coast Track

    4–5 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 15 °C

    Für kommende Fahrstrecken die ich noch so im Kopf habe müssen wir den Schlumpf noch in seiner Offroadfähigkeit testen. Mit Kabine und den Achslasten muss ich mich noch ein wenig im offroad Fahrstil anpassen und die passenden Reifendrücke jeh nach Bodenbeschaffenheit herausfinden.
    Der Track wirkte zu Beginn ganz oke. Mit zunehmendem Anstieg im Wald wurden dann die Auswaschungen auch immer ein wenig tiefer und Schlumpf musste immer grössere Verschränkungen überwinden. Er schaffte aber alles ohne jegliche Probleme und konnte jede noch so tiefe Auswaschung problemlos überwinden. Plötzlich war da jedoch ein Baumstamm mitten im Weg, an dem wir leider nicht vorbeifahren können. Mit meiner kleinen Handsäge hätte ich für den dicken Stamm wohl ewig gebraucht fürs durchsägen und umkehren wäre echt ein langer Rückweg gewesen...
    Also wieder mal improvisieren und eine andere Herangehensweise finden. Ich hatte früher schon mal Erfolg einen Baum mit einem Abschleppseil aus dem Track zu ziehen jedoch war dieser Baumstamm bedeutend grösser und dicker. Ich wollte es trotzdem mal vorsichtig versuchen und schauen ob sich da was tut. Bigna befestigte unser Abschleppseil am Baumstamm und ich richtete den Schlumpf richtig aus. Ich fuhr langsam an und der Baumstamm bewegte sich ein bisschen. Ich entschiedalso mal bedeutend mehr Gewalt wirken zu lassen. Schlumpf riss den Baum ohne Probleme und zerbrach ihn sogar in der Mitte. Wir Zogen den Baumstamm vorsichtig über den Track und manövrierten ihn an den Wegrand, damit der Track wieder frei ist.
    Im letzten Abschnitt des Tracks hörten wir immer wieder ein komisches metallisches Geräusch welches vom Schlumpf kam. Genau lokalisieren konnten wir es nicht, Wir kontrollierten alles und fanden nichts ausser ein paar lose Sachen die wir besser in der Kabine befestigten. Das Geräusch blieb sich jedoch...
    Wir übernachteten am Usal beach Campground, welchen man auch über eine einfachere Strecke von der Südlichen Seite her erreichen kann.
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  • Wie reparieren wir dies nur???

    4–7 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 17 °C

    Ich habe euch ja bereits von den komischen metallischen Geräuschen erzählt. Als wir in Ford Bragg einkaufen gegangen sind haben wir das Portemonnaie im Auto vergessen. Ich ging also zurück zum Auto und bemerkte als ich von weitem an die Autoseite schaute, dass das Heck an dieser Seite irgendwie ein wenig hängt. Ich legte mich wieder mal unters Auto und da sah ich das Desaster... Eine unserer alten Aufhängungen die die Blattfeder am Chassis befestigt und das ganze irgendwie trägt ist durchgebrochen. An der Bruchkannte bemerkte ich, dass die Hälfte wohl schon länger durchgebrochen ist, da die Bruchkante verrostet ist. Den Rest haben wir wohl im Offroadtrack gebrochen. Die Blattfeder hat sich dann durch unsere Ladefläche in den Holzboden unserer Wohnkabine gebohrt. Das ganze Gewicht dieser Fahrzeugseite stütze sich also auf dem Wohnkabinenboden aus Holz auf und hat der Tortur tatsächlich standgehalte!
    Doch wie können wir dies jetzt Reparieren? Fort Bragg hat nicht gerade viele Autowerkstätte und natürlich sind diese mit Arbeit überfüllt. Das Teil welches gebrochen ist, ist leider fix am Chassis warmvernietet worden (Unlösbare Verbindung). Online finde ich heraus, dass man das Teil bestellen kann, doch wie bekomme ich es hier hinaus nach Ford Bragg? Ich gehe also zu Napa einem Teileladen welchem ich bis jetzt immer in Sachen Qualität vertrauen konnte. Da Freitag Abend war, schienen die Mitarbeitenden nicht interessiert gewesen zu sein uns wirklich weiterhelfen zu wollen. Ford hat dafür kein Ersatzteil, da es ja fix mit dem Chassis verbunden ist und wohl nicht gedacht war, dass es bricht und ersetzt werden soll. Also gab es auch keine Teilenummer und genau deshalb wollten die Mitarbeitenden uns auch nicht helfen...
    Ich ging also zu einem anderen Teileladen namens O'Reilly. Mit diesem Teilehändler hatte ich bis jetzt eher durchzogene Erfahrungen gemacht und auch schon falsche Teile geliefert bekommen. Aber dies schien jetzt auch unsere letzte Möglichkeit zu sein.
    Wir hatten Glück und uns half der Store Manager persönlich. Er erkannte unsere Situation und wusste auch, dass dieses Teil leider keine Teilenummer haben wird. Wir suchten also gemeinsam im Internet nach Bildern der Aufhängung und ich dachte, dass ich ein Teil gefunden habe welches gleich aussah wie dieses am Schlumpf. Wir bestellten es also nach einem Bild aus dem Internet aus der Erinnerung aus meinem Kopf.... Ob das nur gut kommen kann.
    Die Antwort bekamen wir am Folgetag. Das Teil passte leider nicht und lag falsch mit meiner Annahme. Der gleiche Typ vom Vortag sagte nicht schlimm und schickte das Teil einfach zurück. Hammer, dass keine Kosten entstanden sind, jedoch haben wir jetzt immer noch kein Teil. Wir suchten also nochmals nach dem Teil und bestellten nochmals nach Bildern...
    Die Teile kamen dann am Montag Nachmittag an und tatsächlich sie schienen zu passen. Ich hatte nach Absprache mit meinem Autosupport aus der Schweiz und Bigna entschieden gleich beide Seiten zu ersetzen und die Schäckel welche das ganze zusammenhalten auch noch zu bestellen.
    Wir hatten also alle passenden Teile und machten uns auf den Weg, um einen nicht ganz unheiklen Versuch zu starten mit begrenzten Mitteln und Werkzeugen eine ziemlich anspruchsvolle Reparatur zu machen.
    Wir nutzen die Säulen der Kabine um das Heck vom Schlumpf leicht abzustützen. Mit zwei kleinen Stempelwagenheber konnten wir Chassis und Achse anheben um so die Blattfeder nach bedarf auf die richtigen Höhen zu bewegen.
    Ich schnitt mit meinem Winkelschleifer die Nieten durch welche die Blattfederhalterung am Chassis befestigt und schlug sie mit einem Stück Gewindestange durch. Nach einem kurzen Abschleiffen und Behandel des Rostes hinter der Halterung schraubten wir die neue Halterung an und setzen den neuen Schäkel ein. Soweit eine unangenehme Arbeit aber alles gut verlaufen. Doch jetzt mussten wir die Blattfeder wieder an ihren ursprünglichen Ort bringen um die Verbindungsschrauben setzen zu können. Leider wollte das grobe Schwerlastfederpacket einfach nicht an den Ort kommen wo es hingehört. Schlussendlich würgeten wir mehrere Stunden verzweifelt mit allen Mitteln die wir hatten. Schlussendlich gelang es uns Mithilfe eines Passanten mit Spannset, Schraubzwinge, Brecheisen und grossen Hammer das Teil an den richtigen Ort zu bringen. Boa das war ja mal eine gefährliche Kackaktion...
    Da schon Sonnenuntergang war beschlossen wir die andere Seite welche wir prophylaktisch wechseln wollten für den morgigen Tag aufzubewahren. Am folgenden Tag konnten wir die andere Seite bedeutend schneller ersetzen, da wir jetzt wussten wir wir würgen müssen. Ohne heftiges Fluchen haben wir es aber definitiv nicht geschafft ;).
    Wir standen einige Nächte an diesem kleinen Kiesplatz am Ende einer Sackgasse oberhalb des Meeres und haben neben einer anspruchsvollen Reparatur auch wirklich tolle Menschen kennengelernt und so einige Gespräche mit Passanten geführt welche unser Durchhaltewillen bestaunt haben.
    Wir sind also wieder on the Road und haben jetzt einfach noch ein riesen Loch in der Ladefläche welches wir irgendwie noch reparieren sollten aber das istein Problem für ein ander Mal :).
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  • Entlang der Küste für Käse ;)

    8–9 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ⛅ 23 °C

    Um euch nicht mit noch mehr schönen Küste der Küste entlang zu langweilen erwähne ich vor San Francisco nur noch einen relevanten Stopp für uns. Wir wollten unbedingt noch in Valley Ford guten Käse in der Creamery kaufen gehen! Wir die guten Käse lieben halten immer Ausschau nach lokalem wirklich gutem Käse abseits des Cheddar ; )
    Tatsächlich wurden wir hier nicht enttäuscht und konnten uns zwei Stücke Heimat einkaufen die gepaart mit einem guten Glas kalifornischem Wein den Sonnenuntergang mit Sicht aufs Meer so ziemlich gut abrundeten ;).
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  • Golden Gate ein Meilenstein

    10–11 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 18 °C

    Nachdem wir in Santa Rosa noch einige benötigte Utensilien im Baumarkt gekauft hatten machten wir uns auf den Weg nach San Francisco. Unser Plan war es das Abendlicht, dass auf die Golden Gate Bridge scheint erleben zu dürfen.
    Wir fuhren also zum Glück ohne Stau gemütlich Richtung San Francisco und als wir kurz vor der Stadt durch diesen Tunnel fuhren sahen wir die besagte Brücke zum ersten Mal. Irgendwie wahren wir geflasht von dessen Anblick und dem Traum der hier für uns in Erfüllung geht. Genau erklären können wir das Gefühl nicht aber irgendwie ist diese Brücke ein Meilenstein für uns und unsere Reise. Manch eine Reparatur hat uns bis hierhin aus dem Konzept gebracht und immer wieder hinterfagen wir unsere Entscheidungen und teilweise wurde auch gezweifelt. Und doch sind wir jetzt hier bei dieser Brücke angekommen und haben es immer wieder geschafft irgendwie weiterzumachen.
    Wir fuhren einen Loop um die schöne Brücke von allen Seiten bestaunen und fotografieren zu können. Wir entschieden uns, dass wir noch nicht genug von der Brücke haben und wir gerne auf einer Art Rastplatz/ Viewpoint neben der Brücke übernachten möchten. Sicher kein leiser Platz aber zu sehen wie der Nebel die Brücke langsam Umhüllt und die Abendlichter angehen mit der Skyline der Stadt im Hintergrund, war die eher unruhige Nacht dann doch wert.
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  • Neue Freunde und unerwartete Tageswende

    11–12 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute Morgen konnten wir einige tolle Bilder der nebelverschleierten Golden Gate Brücke machen. Ich wollte unbedingt noch einen neuen Blick auf die Brücke sehen und Schlumpf irgendwie vor der Brücke ablichten. Am Moore Road Pier kam ich zu meinem neuen Blickwinkel und dem Schlumpffoto.
    Hier sprachen uns Michael und Susan an welche hier gemütlich mit ihrem Vw T4 am Wasserrand standen. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und die Faszination fürs Reisen und ältere Autos haben so einiges an Gesprächsstoff ergeben. Michael ist ein Vw-Büsslifan und seinen T4 hat er per Zufall hier in Kalifornien ergattern können. Für ihn war es ein totaler Glücksfall, da es die Büssli hier nur sehr sehr spärlich gibt und doch eine grosse Fangemeinde besteht.
    Die beiden sind heute hier ans Wasser gekommen um die Show der Fleet week zu bestaunen und das schöne Wetter zu geniessen. Wir entscheiden uns, dass wir uns zu ihnen gesellen und die vielen Shows von Falschirmspringern, Marineschiffen und Flugzeugen zu bestaunen.
    Susan und Michael haben uns spontan zu Ihnen nach Hause fürs Nachtessen und eine (dringend benötigte) Dusche eingeladen.
    Wir fuhren also wieder zurück aus der Stadt nach Petaluma und verbrachten einen tollen Abend bei Pizza und Wein. Schlussendlich bekamen wir ein Gästezimmer für die Nacht und wurden mit einem wunderbaren Frühstück verwöhnt!
    Bevor die beiden uns weiterziehen liessen bekamen wir noch allerhand Gemüse aus ihrem Garten und wir durften noch unseren Wassertank auffüllen. Welch eine Gastfreundschaft und was für tolle Menschen.

    Michael und Susan falls ihr dies hier mitlest bedanken wir uns nochmals für eure unglaubliche Gastfreundschaft, das gute Essen und die vielen tollen Gespräche die wir mit euch führen durften!
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  • San Francisco

    12–13 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 20 °C

    Da es uns schwer viel von Susan und Michael abschied zu nehmen waren wir heute eher spät dran. Wir mussten merken, dass wir unter falscher Annahme dachten, dass das ÖV System in einer grossen Stadt wie San Francisco vor allem am Wochenende doch eher ausgereift ist. Leider mussten wir feststellen, dass der Bus vom Park & Ride nur alle Stunden fährt und das Schiff, dass wir eigentlich nehmen wollten noch bedeutend weniger fährt.
    Zudem fuhr der letzte Bus bereits um 19:00 Uhr. Wir versuchten also das beste aus der restlichen Tageszeit zu machen und laufen kreuz und quer durch die Stadt. Schlussendlich übernachten wir nochmals auf dem Aussichtspunkt der Golden Gate und möchten am folgenden Tag nochmals in die Stadt, da wir einfach zu wenig Zeit hatten um alles zu sehen.
    Am folgenden Tag fuhren wir durch die Stadt Richtung Süden um von dort die Metro in die Stadt zu nehmen. So vermieden wir den Morgenverkehr des Montags durch die Stadt durch.
    San Francisco war eine wirklich sehenswerte Stadt. Die vielen kleinen Häuser und Viertel haben Charme. Im italienischen Viertel riecht es nach köstlichen mediterranem Essen und in Chinatown fühlt man sich nach Asien versetzt. Am Pier bekommt man dann den bekannten Cowder eine Krebssuppe die im Sauerbrotleib serviert wird. Wir lassen es uns gut gehen und geniessen die quirlige Atmosphäre der Fleet Week.
    San Francisco wird uns positiv als Facettenreiche und vielseitige Stadt in Erinnerung bleiben.
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  • Yosemite Nationalpark

    14–17 ott 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 20 °C

    Der Yosemite Nationalpark gehört bei fast jeder Westusa Reise mit dazu. Der Park ist vor allem für sein Valley bekannt indem auf beiden Talseiten tausend Meter hohe Granitfelswände emporsteigen. Hier gibt es einige der anspruchsvollsten "Big Wall" Kletterrouten der Welt.
    Jährlich besuchen ca. 4 Millionen Menschen den Park und zu Spitzentagen im Sommer können es auch mal zwischen 17-20000 Tagesbesucher sein!
    Wir wissen also, dass auch in der Nebensaison immer noch viele Besucher im Park unterwegs sind. Wir wollten eigentlich auf einem der zahlreichen riesigen Campingplätzen des Parks übernachten, jedoch war auch jetzt immer noch alles ausgebucht. Einer meiner Träume wäre es gewesen den Half Dome zu besteigen, jedoch werden die Permits (Bewilligungen) Anfang Jahr per Lotto gezogen und der restliche kleine Teil per Wochenlotterie vergeben. Damit wollen sie den unglaublichen Besucherstrom und dessen Auswirkung auf die Natur kontrollieren.
    Als ich das spontan auf der Hinfahrt in den Park herausfand startete ich meine Googlesuche, ob es womöglich noch andere tolle Wanderungen gibt welche weniger bekannt sind. Irgendwie kam ich dabei auf die Besteigung des North Dome welcher genau gegenüber vom Half Dome liegt und bedeutend weniger frequentiert sein soll. Mit seinen 2300 Höhenmeter ist er nur 394 Höhenmeter weniger hoch als der Half Dome. Manche sagen, dass man die Wanderung in einem Tag bestreiten kann. Ich entschied mich aber für eine Rundwanderung welche bedeutend länger ist und konnte für in 2 Tagen ein Backcountry Campingpermit ergattern. Toll!

    Wir entschieden uns kurz vor dem Nationalparkeingang im Wald zu übernachten. Am folgenden Tag gingen wir schon in der Dunkelheit los, da wir am Glacier Point einem Viewpoint den Sonnenaufgang miterleben wollten. Natürlich waren wir nicht alleine aber trotz der kleinen Menschenansammlung war die Magie des Sonnenaufgangs unglaublich und wunderschön. Im Anschluss entschieden wir spontan eine kleine
    Rundwanderung zu machen und den Taft Point und den Sentinel Dome zu besuchen. Die Bilder können hier mal wieder mehr erklären als meine Worte.

    Nach einem Besuch der zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Tal fuhren wir zurück aus dem Nationalpark und übernachteten wieder im Wald. Am nächsten Tag bereiteten wir am Morgen bereits alles für den Campingtrip am kommen Tag vor und ich rekonstruierte noch das Ladewannenblech aus einem Stück Alu und verklebte es an der Ladefläche, damit die Stelle bis zur richtigen Reparatur nicht rostet und der Holzboden der Kabine keiner Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Während der Reparatur kam dann der angekündete Regen und wir liessen den Tag mit Filmschauen ausklingen.
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