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Clear Pond

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  • Day10

    Äntscha und Änkie from Germain in FABC

    March 18, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 21 °C

    Sonntag, 18.3.2018

    Für gewöhnlich sind wir ja jeden Morgen früh munter und früh los. Heute waren wir auch früh munter, aber auch früh immer noch müde. Haben uns also bis 9.15 Uhr im Bett gewälzt - Anpfiff beim Gottesdienst in der Franklin Avenue Baptist Church, zu dem uns Ruthie aus der Desire Oyster Bar eingeladen hatte, war ja auch erst um 10.30 Uhr. Also haben wir früh schön gechillt, uns wundgelegen und Nachrichten geschaut - Schlagzeile: „In 5 Embryoeinfrierdings sind Fehler passiert und alle Embryos gestorben“ und nicht mehr nutzbar“. Irgendwann gab es dann den traditionellen dünnen Motel-Café, wir haben unsere Sachen schnell in den Koffer geknallt und sind ausgecheckt.

    An der Kirche angekommen, haben wir uns erstmal im Hintergrund des Eingangs aufgehalten und dienLage gecheckt. Wir waren die einzigen Weißen unter unzählig vielen Kirchengängern. Aber alle haben uns schon vor der Kirche mit einem freundlichen „Good Morning“ gegrüßt. Wow.

    Dann also los und rein, 10.24 Uhr.
    Wir waren wirklich aufgeregt, weil wir nicht wussten, was uns erwartet. In der Eingangshalle mussten wir einen Zettel ausfüllen, weil wir Besucher waren. Darauf schrieben wir unsere Namen, wo wir her sind und wer uns eingeladen hatte. Lehmi fragte noch, ob wir Fotos machen dürfen und an welche Ecke wir uns setzen sollen.

    Die Kirche war ganz anders, als das, was wir uns vorgestellt hatten. Riesig, mega modern und irgendwie waren die Sitzreihen wie in einem Theater angeordnet. Vorn gab es ein Rednerpult und dahinter saß der Kirchenchor, welcher ausschließlich aus Jugendlichen bestand.

    Der Beginn war der Hammer. Die ganze Kirche hat zum Lied „Oh Lord we give you the pray“ getanzt, geklatscht und gesungen. Dann wurden wir vom Pastor himself, Fred Luter, übers Mikrofon „Äntscha und Änkie from Germain, God bless you“ begrüßt, mussten aufstehen und ließen uns beklatschen und feiern. Danach wurde daraufhin noch ein Lied angestimmt „Welcome to Franklin Avenue“ und man schüttelte sich und den Leuten vor, neben und hinter sich die Hände. Coole Sache, selbst das kleine 10jährige Mädchen 2 Reihen vor uns drehte sich um, lächelte und gab uns die Hand. Anschließend wurde wieder gesungen und Pastor Fred predigte aus dem Matthew-Evangelium über Salz und Lichter.

    Nach gut 1,5 Stunden war der Gottesdienst beendet und wir sind mit vielen guten Vibes von New Orleans aufgebrochen zum nächsten Waffle House (Hashbrown-Bowl bei Lehmi und Butter-Schinken-Käse Toas mit Grits bei Anja), um gut gestärkt Richtung Pensacola die Interstate 10 nach Osten von Louisiana durch Mississippi, Alabama bis Florida zurückzufahren.

    Unterwegs Stop am Mc Donalds, um zwei Kaffe und ein Mc Flurri zu ordern. Hat ewig gedauert. Bis wir die beiden Kaffes hatten, war das Eis schon zerschmolzen - die kennen hier anscheinend kein Fast Food.

    Unser Hotel für die Keys haben wir auch schon gebucht. Lassen es dort nochmal richtig krachen und Schlafen in Key West - dort, wo sich auch Ernest Hemmingway immer schon besoffen hat ;-)

    PS: Baptisten sind übrigens und die Kirche hat 7.000 Mitglieder!
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