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Peyton

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  • Day96

    Virginia: Mother of Presidents

    May 7, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Als ich 1977 zum ersten Mal in Virginia war, stand der Slogan „Mother of Presidents“ auf den Autokennzeichen dieses States. Etwas erstaunt musste ich jetzt zur Kenntnis nehmen, dass dieser Slogan 2014 durch „Virginia is for Lovers“ ersetzt wurde, ein reiner Werbeslogan, offensichtlich auch um heiratswillige Paare für ihre Hochzeit nach Virginia zu locken.
    Wie dem auch sei. Mir gefällt der alte Slogan besser, wurden doch in diesem Staat nicht weniger als acht US-Präsidenten geboren: Washington, Jefferson, Madison, Monroe, Harrison, Tyler, Taylor und Wilson.
    Der letztgenannte, Woodrow Wilson, wurde am 28. Dezember 1856 in Staunton geboren, wo heute sein Geburtshaus, gekoppelt mit seiner Presidential Library, ein Museum ist.
    Wir gingen nicht wegen Wilson nach Staunton, sondern weil Beatrice 1974 hier in einem Motel (das wir übrigens auf unserem Stadtrundgang wieder gefunden haben) ihren 20. Geburtstag gefeiert hat.
    Aber weil wir nun schon hier waren, haben wir uns also nach der Clinton-Library in Little Rock auch die Bibliothek des 28. Präsidenten der USA (1813-1921) angeschaut. Dabei wurde mir vieles über den Hintergrund dieses wichtigen Staatsoberhauptes klar. Zuerst eigentlich ein Isolationist, der die USA aus dem Ersten Weltkrieg heraushalten wollte, wurde er zum Kriegspräsidenten, als er den Kongress am 2. April 1917 aufgrund von wiederholten Attacken von deutschen U-Booten auf Schiffe, auf denen auch amerikanische Staatsbürger waren, aufforderte, Deutschland den Krieg zu erklären. Am 6. April stimmte der Kongress zu. Mit dem Eintritt der USA in den Krieg beginnt der Aufstieg Amerikas zur Weltmacht, und dieser Akt läutete eine neue Epoche in der Geschichte dieser Nation ein.
    Die Tragik von Wilsons Präsidentschaft lag am Ende des Krieges darin, dass zwar der Völkerbund als einer der Punkte seines 14-Punkte-Friedenprogramms gegründet wurde, der Kongress aber einem Beitritt seines eigenen Landes nicht zustimmte. Von zwei Herzattacken schwer gezeichnet, verblieb er die letzten 18 Monate schwer angeschlagen im Amt, ein Schatten seiner selbst. Er sollte drei Jahre nach seinem Rücktritt 1924 in Washington sterben.
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