• Treppen, Salz und ein Riesenrad unter Ta

    8 maggio, Romania ⋅ ⛅ 20 °C

    Den gestrigen Tag verbringen wir weitgehend auf der Wiese unseres Nachtquartiers. Unser Gastgeber überrascht uns am Morgen mit sechs frischen Hühnereiern, die wir uns direkt als Spiegeleier zubereiten. Den restlichen Tag wechseln sich Sonne und Regenschauer ab. Viel Anlass, unterwegs zu sein, gibt es daher nicht. Also beschäftigen wir uns mit Internet und Fernsehen und machen einfach einen ruhigen Tag.

    Heute geht es weiter nach Turda. Obwohl die Bundesstraße gut ausgebaut ist, brauchen wir für die rund hundert Kilometer fast zwei Stunden. Gerade Straßen scheint es in diesem Teil Rumäniens kaum zu geben. Ständig folgen Kurven, dazu immer wieder kleinere Ortsdurchfahrten.

    In Turda fahren wir direkt zum alten Salzbergwerk, der Salina Turda. Schon der Weg nach unten hat es in sich: Über kleine und teils steile Treppen geht es tief hinab in das Bergwerk. Unten angekommen eröffnet sich eine etwas eigenartige Mischung aus Industriedenkmal und Freizeitpark. In mehr als hundert Metern Tiefe gibt es einen kleinen See, ein Riesenrad und verschiedene Freizeitangebote – im Grunde eine Kirmes unter Tage.

    Beeindruckend ist vor allem die riesige Halle, deren Höhe ungefähr der Tiefe entspricht, in der man sich befindet. Ansonsten wirkt vieles eher touristisch als spektakulär.

    Da der Aufzug nur bis etwa fünfzig Meter Höhe funktioniert und der obere Teil außer Betrieb ist, steht erneut Treppensteigen auf dem Programm. Danach genießen wir die restliche Auffahrt und stehen bald wieder im Tageslicht.

    Rumänien wird uns langsam als das Land der Treppen in Erinnerung bleiben.

    Den restlichen Tag verbringen wir ruhig auf einem Campingplatz im Süden von Turda.
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