• Utz on tour
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Azoren

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  • Start på rejsen
    20. september 2024
  • Heute geht's nach Pico

    21. september 2024, Portugal ⋅ ⛅ 18 °C

    Guten Morgen, nach einem langen Abend in Lissabon geht's heute Nachmittag weiter auf die Azoren, genauer auf die Insel Pico.
    Nach leckerem portugiesischen Essen in der "Taberna Carolina" suchten wir uns noch ein kleines Weinlokal und fanden das "Artis", hier genossen wir noch die lokalen Weine.
    Nach einem etwas bescheidenen Frühstück geht es vorm Weiterflug noch zu zwei Sehenswürdigkeiten Lissabons, dem Torre de Belem und dem Padrão dos Descobrimentos.
    So jetzt ab zum Airport und weiter ........
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  • Pico

    21.–26. sep. 2024, Portugal ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach 2 Stunden und 20 Minuten Flug gut auf Pico gelandet, Gepäck ist da und jetzt geht's den Mietwagen holen.
    So Mietwagen bekommen und ab Richtung Unterkunft, "Casas de Horizonte".
    Dank der Einstellung, kürzeste Route (46 km), konnte ich direkt wieder Strecken fahren die ganze nach meinem Geschmack waren. Knapp eine Stunde später erreichten wir unser Domizil, in dem wir die nächsten fünf Tage verweilen werden.
    Nach einem herzlichen Empfang durch Ricardo und einem Rundgang durch die Wohnung fängt der Urlaub nun entgültige an.
    Durch die vielen Kilometer gen Westen haben wir nun einen Zeitverschiebung von zwei Stunden.
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  • Der Erste Tag

    22. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 22 °C

    Den gestrigen Tag ließen wir auf der Terrasse mit etwas Wein der Milchstraße am Himmel und komischen Lauten im Dunkel der Nacht, ausklingen. https://youtu.be/OMjk59TgNCM?feature=shared
    Heute geht es auf Erkundungstour. Da wir auf Pico eine Ferienwohnung haben müssen wir erstmal etwas einkaufen und dies geht am besten in MADALENA, ganz im Westen der Insel. Also ab ins Auto und los geht's.
    Der erste Stop lässt nicht lange auf sich waren, das Dörfchen CALHETE DE NESQUIM und nach einem kleinen Rundgang ging es weiter zum Leuchtturm PONTA DA ILHA.
    Auf der Ringstraße ER1 geht's weiter nach Madalena. Von hier ging weiter durch die "Weinberge" bis zur Ferienwohnung. Nach der Umrundung der Insel genießen wir den gekauften Wein und unser Abendessen.
    Gute Nacht bis morgen Utz & Biggi
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  • Calheta de Nesquim

    22. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 23 °C

    Kleines pittoreskes Dorf an der Südostküste einst die Hochburg des Walfangs auf Pico. Über den Hafenbecken erhebt sich die Pfarrkirche aus dem Jahre 1856, im typischen Stil der Azoren.

  • Leuchtturm Ponta da Ilha

    22. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 23 °C

    An Leuchttürmen kann ich nun mal nicht einfach vorbei fahren, ein Fotostop und eine kurze in Augenschein nahme muss sein.
    Ganz in der Nähe gab's auch noch einen Geocache der natürlich gefunden werden wollte, nach erfüllen beider Aufgaben ging's weiter Richtung Madalena.Læs mere

  • Madalena

    22. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 24 °C

    Madalena ist die größte Stadt auf Pico, leider nicht wirklich schön. Aber aufgrund der Fähren nach Faial (Nachbarinsel) und der guten Einkaufsmöglichkeiten kommt man an ihr nicht wirklich vorbei.
    Nach einer Stärkung geht´s zum einkaufen und dann wieder Richtung Unterkunft
    Was Madalena noch sehr interssant mach, sind die "Weinbergen", die in dieser Gegend Picos eine große Rolle spielen. Es handelt sich nicht wirklich um Weinberge wie man sie bei uns kennt sondern eher um Gärten in denen die Reben mit Lavamauern vor dem rauhen Atlantikklima geschütz werden. Das funktioniert sehr gut, den die Weine sind köstlich und auch sehr charakteristisch.
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  • Wale?

    23. september 2024, Portugal ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Tag beginnt mit einem beeindruckenden Lichtspiel. Desweiteren konnte geklärt werden von wem die Laute in der Nacht stammen, vom "gelbschnäbligen Sturmtaucher".
    Heute steht "whale watching" auf dem Programm, dafür begeben wir uns nach LAJES DO PICO, einer der weltweit besten Hotspot um Wale zu sehen. Im Jahr 1991 hat die Firma ESPACO TALASSA mit Wahlbeobachtung begonnen, vier Jahre nachdem der letzte Wal hier getötet wurde. Bis heute sind in den Gewässern vor Pico dreißig verschiedene Waldarten gesichtet worden.
    Doch bevor es zum Breffing und in die Boote geht machen wir noch einen kleinen Rundgang durch die älteste Stadt Pico's, gegründet 1460.
    So jetzt geht's los, aber beim Breffing macht sich Ernüchterung breit. Die Spotter, die in den Walausgucken hoch über der Küste sitzen, haben lediglich ein paar Delfine gesehen und zudem sind die Bedingungen auf See ziemlich rau. Trotz dieser Vorhersagen beschlossen wir aufs Boot zu geben.
    Es wurde die absolute beste Bootstour meines bisherigen Lebens.
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  • Wale!

    23. september 2024, Nordatlantik ⋅ ☁️ 24 °C

    Den Vorhersagen zum Trotz sichten wir nach kurzer Zeit die ersten Meeressäuger, eine Gruppe "Rundkopf Delfine". Als nächstes fanden unsere Guides eine "Brydewal". Auf der Suche nach Pottwalen kam ein Hydrophone zum Einsatz was uns ankündigte das sie in der Nähe sind. Nach kurzer Zeit tauchten sie auf, eine Mutter mit Jungtier. Beim abtauchen konnten wir sogar die Fluken sehen. Dieses Schauspiel wurde uns sogar zweimal geboten. Auf dem Rückweg zum Hafen tauche plötzlich und unerwartet noch einmal ein Brydewal neben uns auf. Aber das unwahrscheinlichste passiert auch noch, ein springender Pottwal!
    Dies hatte zur Folge daß wir nach der Ankunft alle noch ein Glas Champagner genießen durften.
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  • Horta

    24. september 2024, Portugal ⋅ 🌬 24 °C

    Heute verlassen wir Pico mal kurz für einen Abstecher nach HORTA, auf der Nachbarinsel FAIAL, dort möchte ich mir die Kaimauer des Yachthafens anschauen.
    Um nach Horta zu kommen muss man von Madalena mit der Fähre übersetzen, eine Strecke von ca 8,5 km.
    Horta wurde bedeutend, da es ab 1893 als Relaisstation für die Überseekabel zwischen Europa und Amerika diente. Ende des 2. Weltkrieges begann der Niedergang als Relaisstation, da Funktechnik und Luftpost die alten, teils kaputten und unrentablen Kabel, ablöste. Desweiteren war der hiesige Hafen auch Zwischenstation für die frühen Atlantiküberquerungen mit Wasserflugzeuge von Lufthansa oder PanAm.
    Zu neuerer Berühmtheit gelangt Horta durch die Atlantiküberquerer und Weltumsegelung die sich im Hafen seit Ende der 70 Jahre mit gemalten Bildern, auf der Kaimauer, verewigen.
    Ein Highlight in Horta ist das PETER CAFE SPORT mit dem darüber gelegenen SCRIMSHAW-MUSEUM. Dabei handelt es sich um die Kunst auf und aus Walfischzähnen, dem Elfenbein der Meere.
    Zu erwähnen wäre noch das der hauseigenen GIN DO MAR, der wohl beste Gin im Umkreis von 1000 Seemeilen ist.
    Ich kann dem nur zustimmen.
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  • Walmuseum

    25. september 2024, Portugal ⋅ 🌬 23 °C

    Der Tag begann mit Sturm und Regen, somit entschieden wir uns erstmal ins Walmuseum nach Lajes zu fahren. Das "MUSEU DOS BALEEIROS" ist ein Muß, es zeigt die Zeit des Walfangs mit sehr schönen Exponaten und ein Film veranschaulicht die Jagt auf Pottwale wie sie hier auf den Azoren betrieben wurde.
    Da das Wetter sich besserte beschlossen wir ins Hochland der Insel zu fahren.
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  • Das Hochland

    25. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 22 °C

    Auf richtig coolen "Straßen" ging es unserem ersten Ziel dem "PICO DA URZE" entgegen.
    Beim 899 Meter hohen URZE handelt es sich um einen erloschen Vulkan dessen Caldera mit viele endemischen Pflanzen bewachsen ist . Von hier ober hat man ein wunderbaren Rundumblick über den Pico und das Hochland. Vorbei an einigen Kraterseen ging es zurück nach Lajos zum Baden und Dinner.Læs mere

  • Auf nach Sao Miguel

    26. sep.–4. okt. 2024, Portugal ⋅ ⛅ 23 °C

    So, heute nun verlassen wir die wunderschöne Insel Pico und begeben uns auf die größte der Azoren Inseln, SAO MIGUEL.
    Von PONTA DELGADA, der Hauptstadt Sao Miguel's und der Azoren (nicht offiziell), geht es ca. 60 km Richtung Osten, nach NORDESTE. Dort beziehen wir unsere Hotel, THE LINCE, für die nächsten acht Tage. Es ist ein sehr angenehmes und sauberes Hotel mit ein innen und außen Pool sowie einem guten Restaurant. Das Personal ist sehr zuvorkommend und die Zimmer haben einen großen Balkon mit Blick über die Stadt und das Meer. Nach einem kurzen Stadtbummel und der Besichtigung der örtlichen Badestelle, ging es heute nur kurz in den Außenpool planschen und dann schnell nach drinnen, ins warme Becken. Nach einem tollen Abendessen und gutem Wein neigt sich auch dieser Abend dem Ende zu.Læs mere

  • Der erste Tag auf Sao Miguel

    27. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach dem Frühstück geht es aufgrund des schlechten Wetters in die Hauptstadt, zum sondieren der Einkaufsmöglichkeiten für Mitbringsel, Souvenirs,..... .
    Auf dem Weg halten wir aus reiner Neugier an einer Ausfahrt an, an der wir gestern schon viel Betrieb wahrgenommen hatten. Wie wir herausfinden handelt es sich um die Teefabrik Chá Gorreana aus dem Jahre 1883. Die Teeplantagen in Sao Miguel sind die einzigen in Europ. Die Maschinen zur Verarbeitung des Tees sind eher musealer Natur und man fühlt sich um hundert Jahre zurück versetzt. Der grüne Tee aber ist äußerst schmackhaft und von hoher Qualität. Nach einer Besichtigung geht es nun weiter nach Ponta Delgada. Die Stadt selbst kann man weder als schön noch als hässlich bezeichnen, trotzdem hat sie ihren Charme. Nach etwas bummeln und einer Stärkung machen wir uns wieder auf den Rückweg. Bei einem Abstecher in eine Porzellanmanufaktur sehen wir uns die traditionelle Keramik der Azoren an. Sie entspricht nicht unserem Geschmack dennoch ist es interessant zu sehen wie sie hergestellt wird.
    Weiter geht die Fahrt zurück zum Hotel mit einem kleinen Abstecher zur Kapelle ERMIDA DE NOSSA SENHORA DA PAZ. Die im 16.Jh. errichtet wurde und durch ihren, mit Azulejos verzierten, Treppenaufgang bekannt ist.
    Bevor wir entgültige ins Hotel fahren, statten wir dem Leuchtturm am Kap do Arnel noch einen kurzen Besuch ab, dazu später mehr.
    Bis zum nächsten Footprint Utz und Biggi
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  • Die Ostküste

    28. september 2024, Portugal ⋅ 🌬 24 °C

    Heute ging es von Nordeste aus die Ostküste runter bis nach POVOAÇÃO der kleinen Kreisstadt direkt am Meer.
    Über die "Küstenstraße", die in etwa 150 bis 250 Meter oberhalb des Meeres verläuft, geht es in kurvenreicher Fahrt entlang der Küstenlinie. Mal ist das Meer direkt neben einem, nur 200 Meter tiefer, oder man fährt 1 km ins Landesinnere, weil ein steiler Taleinschnitt den direkten Weg unmöglich macht. Ganz besonders schöne Ausblicke hat man von den Miradouros, sehr schön angelegte Aussichtspunkte, meist mit Grillmöglichkeit und WC ausgestattet. Möchte man zum Meer runter, muß man verwegene Stichstraßen mit einem Gefälle von bis zu 20% bezwingen. Nach mehreren Stops und einer Stichstraßen sind wir in Povoação angekommen.
    Hier in der Bucht sollen sich die ersten Siedler Sao Miguel's im 15. Jh. niedergelassen haben. Von der ersten Siedlung ist leider nichts mehr zu sehen, da sie am 2. September 1630 von einem Erdbeben infolge eines Vulkanausbruchs vernichten wurde.
    Im Restaurant SABORES DE TERRA genossen wir ein hervorragendes Essen und nach einem Spaziergang ging es im städtischen Freibad noch baden.
    Was zu erwähnen ist, ist das man auf den Azoren relativ günstig essen und trinken kann.
    Auf dem Rückweg, durchs Landesinnere, beschlossen wir nicht im Hotel zu Essen und fanden in ACHADINHA das POÇO AZUL, ein Restaurant das wir nur empfehlen können und mit Sicherheit nochmal besuchen werden.
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  • Regen und keine Tankstelle

    29. september 2024, Portugal ⋅ 🌬 24 °C

    Für den heutigen Tag war Regenwetter vorher gesagt und wir planten einen "Faulen" ein. Trotzdem machten wir einen Abstecher an die Nordküste um einen Wasserfall zu besuchen. Auf der alten Inselrundstraße fuhren wir bis zum Wasserfall. Der, wenn Wasser da gewesen wäre, mit Sicherheit sehr beeindruckend gewesen wäre. Tja Pech gehabt.
    Da unser Tank sich so langsam leerte wollten wir tanken, was sich aber Sonntags als schwierig heraus stellte. Aufgrund geschlossener oder nicht funktionierender Tankstelle traten wir den Heimweg an.
    Im Hotel angekommen gaben wir uns der Faulheit geschlagen. Nicht ganz, wir waren noch im Pool.
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  • Ribeira Grande

    30. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach unserem faulen Sonntag war die oberste Prämisse, TANKEN. Kein Problem, die Tankstelle ist direkt im Ort um die Ecke, denkste wegen Umbau geschlossen. Die nächsten ist 15 km entfernt sollte reichen, hat's.
    So mit vollem Tank geht's auf der alten Ringstraße nach RIBEIRA GRANDE.
    Die größte Stadt an der Nordküste ist sehr beschaulich, hat einen schönen Stadtkern und bietet diverse Einkaufsmöglichkeiten, darunter auch eine Maracuja-Likör Fabrik.
    Im 18. Jh. gelangte die Maracuja von Brasilien auf die Azoren und wir heute ausschließlich für die Likör Produktion angebaut. Der Familienbetrieb A MULHER DE CAPOTE EDUARDO FERREIRA hat sich auf die traditionelle und biologisch Produktion spezialisiert. Nach einer zweijährigen Reifung in Eichenfässern ist er fertig zum abfüllen. Nach einer kurzen Verkostung des Likörs und anderer Produkte sollte es weiter zum Lagoa do Fogo gehen.
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  • Sackgasse

    30. september 2024, Portugal ⋅ ⛅ 25 °C

    Danke der Einstellung kürzeste Strecke und alle Straßen, auf meinem Garmin, kommen wir oft an Stellen die man sonst nicht finden würde. Hat nur manchmal den Nachteil in einer "Sackgasse" zu landen wenn man das falsche Auto gemietet hat. So heute geschehen ( siehe Foto) auf dem Weg zum Lagoa do Fogo. Also zurück und die offizielle Straße benutzen, auch eine Sackgasse. Bei einem kurzen Gespräch mit dem Polizeibeamten vor Ort, fuhren wir das sie bis zum 30. September gesperrt ist und man nur mit einem Shuttlebus zum Kratersee kommt, dazu haben wir keine Lust, also vertagt. Auf dem Rückweg fanden wir ein Hinweisschild zu einem Wasserfall, also recht ab und schauen. Nach einer kurzen Wanderung gelangt man zum SALTO DO CABRITO.Læs mere

  • Noch ein Wasserfall

    30. september 2024, Portugal ⋅ ☁️ 24 °C

    Auf dem Rückweg zum Hotel wurden wir von einem wunderschönen Wasserfall überrascht, der unerwartet in einer Kurve auftauchte.
    Der RIBEIRA DOS CALDEIRÕES mit einem sehr schön angelegten Park lädt er zu einem schönen zwischen Spot ein. Danach ging es entspannt zum Hotel, unsere Weinflaschen warten schon.Læs mere

  • Caldera im Wolken

    1. oktober 2024, Portugal ⋅ 🌬 24 °C

    Jetzt geht's ganz in den Westen, zur größten Caldera der Azoren. Diese soll Mitte des 15.Jh. durch eine gewaltige Eruption entstanden sein, die den ca. 1300 m hohen Berg sprengte und den Krater einstürzen ließ. So geht es aus dem Bericht des Seefahrers Gonçalo Velho Cabral hervor, der 1444 nach Sao Miguel segelte. " Den Vulkan, ein für die Navigation so wichtigen Orientierungspunkte, gäbe es nicht mehr."
    Heute liegt der Kraterrand 550 m über dem Meer und in den 300 m tiefer liegenden Seen, LAGOA AZUL und LAGOA VERDE, spiegelt sich der Himmel. Pustekuchen, bei den tiefhängenden Wolken sieht man teils keine 30 Meter weit, geschweige den die Seen tief unter. Also ab nach unten und sehen was wir sehen können. Man sieht die Seen aber die Wolken reichen teilweise bis auf Wasser. Von Hotelgästen hatte ich erfahren, das es einen Weg um den kleineren See (Lagoa Verde) gibt, der teilweise eher einem Klettersteig ähnelt. Also auf zur See Umrundung. Die erste Hälfte geht's gemütlich am Ufer entlang und dann ändert er sich abrupt es geht hoch und runter über Stock und Stein und durch dichte Vegetation.
    Zum Glück gibt's hier keine giftigen Tire wie Schlagen, Spinnen oder Ameisen. Nach einer guten Stunde ist die Runde total verschwitzt und dreckig, geschafft. Geil war's 😁
    Da die Wolken immer noch sehr tief hängen beschließen wir an die Westküste weiter zu fahren.
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  • Atlantik vs. Lava

    1. oktober 2024, Portugal ⋅ 🌬 25 °C

    Vom Kraterrand komment geht's ins 530 Meter tiefer liegende MOSTEIROS, das einzige Dorf direkt am Meer weit und breit. Hier gibt es tolle Bademöglichkeiten in teils vom Vulkan beheizten Naturpools, nur gestaltet sich der Zugang etwas schwierig und bei Wellengang auch als zu gefährlich. Nach einem späten Mittag fahren wir weiter zum Aussichtspunkt MIRADOURO DO ESCALVADO, einem alten Walausguck, hoch oben in den Klippen. Von hier hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die steile Westküste und es hat den Anschein das Mosteiros auf einem erkalteten Lavastrom gebaut wurde. Weiter geht's zum KAP PONTA DEA FERRARIA einem beeindruckenden Stück Erde wo sich der Atlantik mit seiner ganzen Kraft an der erstarrten Lava zu schaffen macht. Der Weg führt über ein Sträßlein die steilen Serpentinen hinab bis ans Meer. Das kleines Thermalbad, das zu einem Lost Place geworden ist, verleiht dem ganzen einen morbiden Charme. Nach einer guten Stunde mussten wir uns dann vom wilden Spiel der Wellen losreißen, da wir noch ein ganzes Stück zurück zum Hotel vor uns hatten. Ein beeindruckendes Naturschauspiel ist uns heute geboten worden, - danke an wen auch immer.Læs mere