Morgens finden wir uns im Hafen von Bergen wieder. Vom Deck 8 schauen wir uns um und sehen viele interessante Schiffe:
Die Tor Viking liegt uns gegenüber. Sie ist ein Arbeitsschiff für die Offshore-Industrie und auffällig gelb und schwarz gestrichen. Ihre bullige Form vermittelt einen Eindruck von den Massen, die dort draußen bewegt werden.
Das deutsche Versorgungsschiff Bonn verlässt gerade den Hafen.
Sogar ein kleines U-Boot liegt nicht weit von uns.
Die Dreimastbark Stadsrad Lehmkul liegt an ihrem angestammten Liegeplatz hier in ihrem Heimathafen. Erst vor ein paar Wochen kam sie von einer einjährigen Reise unter Segeln zurück.
Dann läuft die Aquarius ein, eine große Segelyacht, deren Masten sogar die der Stadsrad noch überragen.
Die Stadt ist voller Pfützen und Touristen.
Wir schauen uns Bryggen an, historische Holzhäuser an der Stelle, wo früher die deutschen Kaufleute der Hanse aktiv waren.
Die Burg Bergen Hus war im Mittelalter das Herz Norwegens.
Schließlich fahre ich noch mit der Standseilbahn hinauf zum Floien, einem 300 Meter hohen Berg, der eine spektakuläre Aussicht auf Stadt, Land und Meer bietet, wenn er nicht, wie heute, in Wolken ist. Wir sehen also nichts, aber dafür wird unerwartet gesungen, zunächst eine Arie in der Bahn durch eine Opernsängerin, dann ein Volkslied auf dem Berg von einem Wanderer.Read more