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  • Day43

    Ich bin überrascht : Auf der ganzen Strecke von Missoula bis nach Hamilton gibt es einen straßenbegleitendern Radweg, von der Straße schön durch einen Grünstreifen getrennt und einwandfrei asphaltiert. Hinzu kommt ein schöner Rückenwind , und so fährt es sich fast von selbst.
    Diese Strecke ist Teil des Transamerica bicycle Trail der Adventure cycling association. Deren Hauptquartier in Missoula habe ich absichtlich nicht aufgesucht, damit ich nicht Mitglied werden muss. Aber auch hier sieht man so gut wie keine Radwanderer. Nur paar ein paar Rennradfahrer benutzen den Radweg als Trainingsstrecke.Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day43

    Kaum mache ich mich auf den Weg von Missoula nach Hamilton, komme ich in einen Schauer. Diesmal warte ich ihn einfach unter einem Vordach ab.
    Schuld sind die Leute in dieser Kirche, siehe Foto. "Lord send rain."
    Hintergrund ist natürlich, dass es hier bis vor ein paar Tagen drei Monate lang nicht geregnet hat. Dadurch gab es unzählige Waldbrände. Die Feuerwehr war wochenlang pausenlos im Einsatz. Überall sieht man Schilder "Thank You firefighters".Read more

  • Day43

    Von Missoula aus sieht man, dass ein wenig Schnee auf den Bergen ringsum liegt. Meine Route wird mich sehr bald dort hinaufführen. Deshalb gehe ich noch ein paar warme Sachen einkaufen: Lammfellgefütterte Neoprensocken, eine lange Unterhose, und eine angeblich wasserdichte Regenjacke (sind diese Regenjacken jemals wirklich wasserdicht? Die letzte ist kaum ein halbes Jahr alt, und schon so regendurchlässig wie ein T-Shirt . Oder darf man sie nicht waschen? Oder nicht benutzen ?)Read more

  • Day42

    Ohne weitere technische Schwierigkeiten fahre ich an der Landstraße entlang, über einen kleinen Paß und nach Missoula.
    Auf halber Strecke fängt es an, zu regnen. Sofort ist es wieder eiskalt, und ich muß alle Sachen anziehen, die ich noch habe. Aber die Regenjacke ist nicht mehr dicht und bald ist alles durchnässt.
    Ich bin froh, als ich in der Daly Ave 240 eintreffe. Bruce unterhält hier ein offenes Haus für Radreisende aus aller Welt. Außer mir ist noch ein Londoner auf dem Weg von Washington nach Portland, Oregon da.Read more

  • Day41

    Ohne Vorwarnung ist plötzlich mein Hinterreifen platt. Das macht mir nichts, denke ich, denn ich habe alles Erforderliche für eine Reparatur dabei. Dann jedoch muss ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass meine Luftpumpe nicht zu den Ventilen in meinem Reifen passt. Was tun?
    Ich schiebe mein Fahrrad einen Kilometer weit zum Bison Cafe. Der Inhaber George ist auch Warm showers Mitglied. Nachdem ich einen Bison Burger verdrückt habe, fährt er mich und mein Fahrrad in seinem Pickuptruck nach Saint Ignatius. Auf den umliegenden Bergen liegt schon etwas Schnee.
    Bei Cocos bikeservice bekomme ich tatsächlich eine passende Pumpe. Abends repariere ich in meinem Motelzimmer den kaputten Schlauch.
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  • Day41

    Parallel zur Straße verläuft eine Eisenbahnstrecke. Hier verkehren die schweren Güterzüge, oft mit weit mehr als 100 Waggons und mit zwei bis drei dieselelektrische Lokomotiven bespannt.

  • Day41

    Laut Wettervorhersage soll es ab 11 Uhr regnen. Deshalb bin ich früh auf und schon bald auf der Straße.
    Big Sky Country entschädigt mich mit einer tollen Show aus Wolken und Sonnenlicht.

  • Day40

    Weiter geht es stromaufwärts, immer am Fluss entlang. Hier heißt er Clark Fork.
    Allmählich wird das Tal schmaler, die Berge steiler, die Bäume niedriger und die Felsen mehr. Ich beginne zu ahnen, wie die Rocky Mountains zu ihrem Namen gekommen sind.
    Die Straße wird schmaler und ist auf weite Strecken ohne Seitenstreifen. Ich mache als Rücklicht die rote Blitzlampe an, damit mich niemand übersieht.
    Abends bin ich in Plains in einem Motel, drehe die Heizung auf und trockne meine Sachen.
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  • Day40

    Zum ersten Mal auf dieser Reise gibt es ernsthaft Regen. Es regnet nachts, und es regnet morgens, und ich lege mich erst noch einmal hin. Dann mache ich mich auf den Weg. Manchmal kann ich mich unterstellen, manchmal hört der Regen auf, aber manchmal werde ich auch einfach nur nass. Ich werde nass und kalt und ich schwitze unter dem Regenzeug und ich ziehe es aus und ich ziehe es wieder an, aber es wird nicht besser.Read more

  • Day39

    Ich verabschiede mich von meinen Gastgebern und folge dem Highway 200 . Er führt in großem Bogen um den Lake Pend Oreiille herum und dann den Fluss weiter aufwärts. Zwischendurch gibt es immer wieder spektakuläre Blicke auf den See , den Fluss und die Berge .
    Mein Fahrrad fährt heute wie von selbst. Zum ersten Mal auf dieser Tour schaffe ich mehr als 100 km. Sogar alle Speichen bleiben bei mir!
    Plötzlich bin ich schon in Montana, und muss die Uhr um eine Stunde vorstellen. Jetzt nur noch acht Stunden Zeitunterschied zu Glindow.
    Abends gönne ich mir im Restaurant iein Rib Eye Steak . Im Fernsehen läuft Football, aus den Boxen kommt Sweet Home Alabama und an den Wänden sind ausgestopfte Wölfer ausgestellt . Ich glaube , ich bin im Wilden Westen angekommen !
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  • Day39

    QZ und Mark nehmen mich bei sich zu Hause auf, obwohl sie das Haus schon voll von Verwandtenbesuch haben. Ich darf das Kinderzimmer beziehen .
    Sie helfen mir auch, eine Fahrradwerkstatt in der Stadt zu finden . Bonner County Bicycles macht es tatsächlich möglich, und wechselt noch am Samstagnachmittag sämtliche Aluspeichen an meinem Hinterrad gegen stärkere Stahlspeichen aus. Abends gibt es ein fantastisches Essen mit der ganzen Familie. Es gibt Lasagne und Salat und Nachtisch und Pies und alles, es ist wundervoll!Read more

  • Day38

    An dieser ansonsten wenig auffälligen Stelle am Ortseingang von Dover passiere ich den 1000 km Stein. Da sage noch jemand, ich komme nicht voran!