• Auf nach Belfast

    26 июля, Северная Ирландия ☁️ 18 °C

    Die letzten Tage lässt das Wetter uns ein bisschen im Stich. Daher war es ganz gut, dass wir gestern schon an der Küste waren. Heute hätten wir nicht viel gesehen. Wir haben uns dann entschieden, schon mal nach Belfast zu fahren. Auf dem Weg haben wir noch kurz in Waterfood angehalten, als es gerade mal etwas trocken war. In Belfast waren wir dann beim Castle, aber das war gar nix weiter. Ist wohl ein Hotel jetzt. Beim The Lost City Adventure Golf haben wir das Regenwetter einfach draußen gelassen.Читать далее

  • Alles Touch

    27 июля, Северная Ирландия 🌧 18 °C

    Mal ein paar Worte zu unserem Auto, was uns jetzt die vier Wochen begleitet hat. Wir haben einen VW Golf 8 mit Schaltgetriebe. Das Auto kann eigentlich nur eins gut und das ist zum Glück das Wichtigste — Fahren. Der hat Power und zieht alle ab. Das wars dann aber eigentlich auch schon. Der Kofferraum ist echt klein. Beide Koffer haben gerade so mit Umklappen eines Sitzes reingepasst. Und bedient wird alles über Touch-Buttons, vom Licht bis zur Klimaanlage. Nur der Knopf für den Warnblinker ist echt. Furchtbar. Mal kurz die Lüftung erhöhen — Menü öffnen und auf den Touchscreen schauen. Licht an- oder ausstellen, musste mit "Mode" durchtouchen, oder man lässt es halt auf Auto. Aber das allerschlimmste ist, dass er nach jedem Start den Spurhalteassistenten wieder anschaltet. Vergessen, wieder auszuschalten? Dann wird dir ins Lenkrad gegriffen, besonders gern auf engen Straßen ohne Linien, also ohne Spur. Ein Auto, was dich bevormundet, tolle Errungenschaft. Da kann ich eher dem digitalen Display noch was abgewinnen. Das sieht zwar nicht schön aus, aber man kann zwischen Kilometer und Meilen umschalten, was gut für Nordirland ist. Oder wenn man es nicht macht, rechnet er selbst um und markiert die erkannte Höchstgeschwindigkeit dann als krummen Wert im Tacho. Aber dieses Wegsparen der Knöpfe kann doch nicht wirklich jemand wollen...Читать далее

  • Titanic

    27 июля, Северная Ирландия ☁️ 20 °C

    Heute waren wir im Titanic-Museum an dem Ort, an dem einst das Schiff gebaut wurde. Die Ausstellung war echt schön und interessant gemacht. Natürlich war wie immer viel los. Ansonsten hatten in der Stadt vor allem Restaurants heute zu. Wir waren noch im Pub Kelly's Cellars, da aufgrund des gerade stattfindenden Belfast Tradfest Livemusik war. Alles aber in sehr kleinem Rahmen. Da wieder gutes Wetter war, sind wir alles gelaufen. Und wir müssen sagen, dass uns die Stadt nicht so gut gefallen hat. Ziemlich dreckig und vermüllt an vielen Ecken, viel Leerstand und verfallene Gebäude. Das Titanic-Quarter, in dem das Museum lag, sah allerdings sehr neu und gepflegt aus.Читать далее

  • Noch einmal auf den Berg rauf

    28 июля, Северная Ирландия ☁️ 23 °C

    Heut gings weiter wieder Richtung Dublin. Zuerst waren wir in Belfast noch im Botanischen Garten. Angeschlossen ist das Ulster-Museum voll mit nordirischer Geschichte, Natur und Kunst. Der Eintritt war frei. Wir waren aber nach gestern nicht mehr so richtig aufnahmefähig, und sind mit viel schauen und wenig lesen durchgegangen. Wir haben noch in Newcastle angehalten und weil das Wetter wieder spitze war, sind wir noch im Kilbroney Park den Cloughmore Trail gegangen. Noch einmal auf den Berg hoch, zum "Big Stone". Die Nacht verbringen wir in Newry, bevor wir morgen Nordirland wieder verlassen.Читать далее

  • Nichts wie geplant, aber was für ein Ende

    29 июля, Ирландия ☁️ 22 °C

    Der letzte Tag unserer Reise war angebrochen, als wir festgestellt haben, dass der Killua Castle Deer Park, unser eigentliches Ziel, nur am Wochenende öffnet. Na super, Planung wieder nicht gemacht. Aber es gibt ja Alternativen. Newgrange, eine alte Grabstätte und Unesco-Weltkulturerbe lag ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Leider war eine Tour in den Komplex auch nur mit Vorbuchen zu haben. Hatten wir aufgrund der Spontanität natürlich nicht, aber wir haben noch eine schöne und interessante Außentour bekommen.
    Unsere letzte Unterkunft war dann nochmal ein Highlight an sich. Wir waren zusammen mit noch zwei Italienern und einer italienischen Work-And-Travelerin in einer umgebauten alten Mühle untergebracht. Die Gastgeber hatten auch noch ihren Sohn zu Besuch und so wurden wir am Abend kurzerhand zum Familien-BBQ eingeladen. Wie toll war das denn. Über den Abend hinweg haben uns noch allerhand ihrer Tiere besucht, vom Hund über Katzen bis hin zu Hühnern und Gänsen. Ein toller letzter Abend.
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  • Irland lohnt sich

    30 июля, Ирландия ⛅ 20 °C

    Wie immer an dieser Stelle ein Fazit unserer Reise, während wir auf unseren Flieger warten.
    Irland hat uns super gefallen. Wir hatten aber auch wieder extremes Wetterglück. Keine Ahnung, wie wir das immer machen. Und wir wissen auch nicht, wie die Küsten und Städte sonst ausgesehen hätten. So haben sie sich jedenfalls von ihrer besten Seite gezeigt. Die Iren sind wunderbar gastfreundlich und gesprächig. Das haben wir vor allem auch in den Unterkünften bemerkt. In vielen waren die Gastgeber persönlich da und haben uns oft auch Frühstück gemacht. Landschaftlich war es bergiger als erwartet. Das Wasser war wunderbar klar und türkisblau. Wir waren aber nicht zum Baden drin, das war uns dann doch zu kalt. Insgesamt war es gefühlt anstrengender als sonst, was zum einen daran liegt, dass wir doch jeden Tag etwas vor hatten und diesmal nicht so ein Badetag dabei war. Zum Anderen mussten wir auch jedes Mal in die Unterkunft zurück und dadurch mehr fahren. Das Auto haben wir heut mit ziemlich exakt 4.000km Differenz zurückgegeben. Selbst der Hertz-Mitarbeiter war überrascht.

    Noch ein paar Punkte, die wir bemerkenswert fanden:
    - Alles ist eingezäunt oder eingemauert. Nicht nur private Gärten und Hinterhöfe sind von hohen grauen Mauern umgeben, auch Felder sind mit Zäunen oder Hecken abgesteckt. Bis hin zur Straße, was die Straßen teilweise extrem eng macht.
    - Das Sicherheitsbedürfnis scheint riesig. Überwachungskameras sind normal. Und auch das im privaten Hinterhof. Wo soll da jemand herkommen? Über zwölf Hohe Mauern klettern? Wir hatten aber nie das Gefühl, dass das wirklich notwendig ist.
    - Irische Wohngebiete, ob alt oder neu, sind unserer Wohnalbtraum. Alles gleich und gleich in Reihe mit einem kleinen Stück Garten umgeben von einer 2m hohen Steinmauer.
    - Essen und Trinken kann man überall gut. Für Getränke gibts zumeist kein Menü. Man muss ein bisschen erfragen, was es gibt, bzw. wissen, was man will. Ein Guiness, ein Ale, ein Lager und ein IPA, oft noch mehr, sind auf jeden Fall gezapft zu haben, sehr oft von lokalen Brauereien.
    - Elektro- und Sanitärinstallationen wirken für uns altbacken, werden aber genau so heute noch gebaut. Jede Dose muss irgendwo einen Schalter haben. Im Bad ist das aber nicht erlaubt. Aber zumeist ist so eine tolle Elektrodusche vorhanden. Daher gibts dann Zugkordeln im Bad, denn das geht. Wenn der Lichtschalter nicht außehalb ist, gibts auch dafür eine Kordel. Die Elektrodusche gibts meist auch, obwohl darunter eine Badewanne mit Warmwasser ist. Mischbatterien werden überbewertet. Am Waschbecken gibts meist zwei separate Wasserhähne. Mit warmen Wasser Hände waschen kannste also vergessen. Wasser war aufgrund des trockenen Wetters verstärkt gechlort. Das Abwasser gelangt meist direkt nach draußen und wird erst dort, teilweise offen, in ein Rohr zusammengeführt.
    - Mit keiner einzigen Ausnahme hatten alle Betten eine Doppeldecke, also eine für beide zusammen, die zumeist auch viel zu warm war. Zumindest für das aktuelle Wetter. Wir haben im Urlaub auch schon mal besser geschlafen als hier.
    - Fahren war kein großes Problem. Man muss sich an die Position innerhalb der Spur und ans richtige Schauen gewöhnen. Man muss außerdem ein bisschen reaktionsschnell sein, denn Einheimische sehen es oft gar nicht ein, ein bisschen langsamer zu machen, selbst wenn es enger wird. Tempolimit ist zwar vorhanden, aber eigentlich ist alles beschildert. Städte sind unglaublich voll und komisch zugeparkt. Man fragt sich, wo die aufeinmal alle herkommen. Beim Rausfahren verteilt sich das wieder. Mit N- oder R-Straßen macht man nichts falsch, auch einige L-Straßen waren gut zu befahren. Dabei gilt nicht generell N>R>L, auch N-Straßen können eng werden.
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    Окончание поездки
    30 июля 2026 г.