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  • Day10

    Rückreise

    February 28 in Sweden ⋅ ☁️ 0 °C

    Heute gings leider schon zurück nach Hause. Die Woche war ganz schön schnell rum. Während Floki, Mutsi und Mix noch in ihren Hütten schliefen, konnte ich mich von Rita nochmal verabschieden - sie war ja außerhalb und hat das Treiben auf dem Gelände schon mitbekommen. Wir werden sie alle vermissen.

    Wir haben noch von unseren Zimmergenossen im Camp erfahren, dass sie vor zwei Tagen dort tatsächlich richtig schöne, bunte und tanzende Polarlichter gesehen haben. Es ist eben viel Glück dabei, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

    Auf dem Flughafen in Kiruna war ziemlich viel los und es dauerte lange, alle Leute durch die einzige Sicherheitsschleuse zu bekommen. Am Ende hatte unser Flug fast eine halbe Stunde Verspätung. Ziemlich stressig für uns, da wir den Flug ab Stockholm separat gebucht hatten. Wir mussten also raus, Gepäck holen und wieder einchecken. Dafür blieben uns nur 20min bis Gepäckannahmestopp. Es war echt knapp, aber da in Stockholm nur ein Terminal offen hatte, blieben uns sehr weite Wege erspart und wir haben es geschafft.
    In Frankfurt dann die nächste Hürde. Die Bahn hatte mal wieder Probleme und es fuhren kaum Fernzüge am Flughafen. Nachdem wir mitbekommen hatten, dass heute ab Hauptbahnhof mehr ging, machten wir uns mit dem nächsten Zug auf den Weg. Zum Glück kam dann bald ein ICE, der nach Koblenz durchfuhr und wir konnten auch dort sofort in den Zug nach Hause umsteigen. Ein bisschen Glück muss man ja auch mal haben.

    Die nächsten Tage werden wir erst mal alles waschen - es riecht alles nach Hund 😂 - und nochmal unsere Eindrücke sortieren. Uns hat es sehr gefallen und wir können nur empfehlen, sich auch mal darauf einzulassen.
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  • Day9

    Gemischte Gefühle

    February 27 in Sweden ⋅ ⛅ 0 °C

    Die letzte Nacht war super. In einer Empore vom Haupthaus hatten wir es nicht nur die ganze Zeit warm, sondern waren zu zweit und hatten keine Schlafgeräusche der anderen.

    Draußen waren morgens auf einmal Plusgrade und alles begann ein bisschen zu tauen. Für die Hunde ist es für so eine Tour fast schon zu warm. Gefreut haben sie sich trotzdem, wieder laufen zu dürfen. Der Start heute auf die letzte Runde war etwas chaotisch - am Ende aber doch ohne Stürze. Es ging auch gar nicht so lang, denn das Camp ist nicht weit weg und wir wollten noch die zweite Gruppe an einem Tipi treffen und gemeinsam Pause bei Käsefondue machen.
    Unsere Teams merkten, dass es die letzten Minuten sind und es begann ein Drängeln und Drücken, um sich die meisten Knuddler abzuholen, selbst bei Rita und Floki, die sonst nicht so aufdringlich waren. Letztlich war natürlich jeder dran.

    Im Camp angekommen ging alles wie zu erwarten recht schnell. Fix noch die Gurte abmachen, verabschieden, und schon bald waren die Nasen in ihren Zwingern - und freuten sich später nochmal über Besuch. Nur Rita saß zusammen mit Tilda aus Judiths Team noch an der Kette. Die Mitarbeiterin erklärte auf mein Nachfragen, dass die beiden so agil wären, dass sie überall drüber springen und ausbüchsen würden.

    Heute Abend hatten wir dann einen Tisch im Restaurant Spis reserviert. Ein etwas feinerer Laden mit sehr gutem Essen. Vorher mussten wir uns aber unbedingt noch mit schwedischem Süßkram eindecken. Also eben noch am Supermarkt halten. Danach haben wir die andere Gruppe im Pub The Bishop Arms wiedergetroffen. Es gab ordentlich Bier und Tequilla.

    Mir ließ die Sache mit Rita keine Ruhe und ich fragte Patrick so lange es noch ging nochmal. Der wahre Grund ist wohl, dass es zu wenig Platz bzw. zu viele Hunde da gibt. Klar, man könnte ja gegen Drüberspringen einfach höhere Zäune oder ein Dach bauen - es wird da sogar teilweise gemacht. Ich finde das sehr traurig, dass die beiden zwischen den Touren da so sind und sich nur sehr eingeschränkt bewegen können. Im Fall von Rita und Tilda ist es wohl kein Dauerzustand, aber es gibt anscheinend auch Hunde, die immer außerhalb der Zwinger an der Kette wohnen, solange sie im Camp und nicht unterwegs sind. Am Ende ist das alles ein Geschäft. Je mehr Touren möglich sind, desto besser. Und dabei bringen die Wochentouren, so wie wir sie gemacht haben, relativ wenig. Die "Kaffeefahrten" - eine kurze Tour mit Kaffeepause im 12er-Gespann mit 4 oder 5 Leuten auf einem Schlitten - sind hier wohl der lukrativere Posten, so ein richtiges Touristending. Wenn dadurch aber Hunde keinen ausreichenden Platz im Camp haben und an der Kette leben müssen, stimmt was nicht. Sie werden an sich natürlich gut behandelt, aber es macht mich trotzdem sehr traurig. Am liebsten hätt ich die beiden eingepackt.

    Im Nachgang betrachtet hätten wir den Restaurantbesuch als Abschluss stehen lassen sollen. Die Tequillas und Drinks in der Bar waren bei einigen zu viel. Bei uns auch, aber wir hatten uns immerhin noch unter Kontrolle. Patrick und der Guide (die Guidin 🤔) von der anderen Gruppe haben sich komplett abgeschossen. Kotzen im Taxi war da nur eine Folge. Aus meiner Sicht muss ein Guide - auch wenn es schon außerhalb der Tour war und sie auch mal Freizeit haben - zumindest noch für seine Gäste ansprechbar und verfügbar sein, wir kennen uns ja gar nicht da aus. Wir können froh sein, dass uns das Taxi noch an den richtigen Ort zurück gebracht hat.
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  • Day8

    Den See von der anderen Seite sehen

    February 26 in Sweden ⋅ ⛅ -11 °C

    Die Nacht mit allen in einem Raum war gar nicht so schlimm wie befürchtet. Nachdem die Hunde und wir gefrühstückt hatten, ging die Tour los zur Überraschungshütte. Der Weg führte zurück über den anstrengenden See von gestern. Nur war der heute sehr viel angenehmer und auch das Wetter hat mitgespielt. Es war zwar eisekalt, aber dafür haben wir sogar ein Halo gesehen.

    Auf dem Fluss gings weiter am Eishotel vorbei. Hier waren die Spuren so gut und fest, dass meine Hunde locker schneller gehen wollten. Erstaunlich zeitig waren wir heute an der Hütte angekommen. So blieb mehr Zeit zum Knuddeln, da der Abschied morgen im Camp wahrscheinlich recht schnell gehen wird.

    Da wir mit der bewirtschafteten Hütte gerechnet hatten, hatten wir bereits dort keine Verpflegung für heute Abend mitgenommen. Es musste also was vom Camp geliefert werden und wir hatten uns Fisch mit Kartoffeln gewünscht. Es gab also Ofenlachs mit Zitronensauce und Kartoffeln - für alle ein Highlight, da die letzten Tage doch eher Convenience waren.

    Morgen wollen wir zum Abschluss noch in ein Restaurant bzw. einen Pub in Kiruna gehen, um die Tour ausklingen zu lassen. Na wenn das nix ist...
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  • Day7

    Nicht wie auf den Fotos

    February 25 in Sweden ⋅ ☁️ -5 °C

    Heute früh gab es Frühstück, ohne das wir uns darum kümmern mussten. So ein Host an der Hütte ist schon was Tolles. 🙂

    Die nächste Hütte gehört einer anderen Firma, sodass wir alles mitnehmen mussten, also auch das Hundefutter. Unsere Schlitten waren dadurch um einiges schwerer. Die Strecke heute war allerdings noch anstrengender als gestern. Das lag aber nicht an den Anstiegen, sondern an einem großen See, den wir bei Wind und schlechter Sicht überquert hatten. Wir haben nicht viel gesehen, und auch Patricks Leithunde wollten dem angedachten Weg nicht immer folgen. Und so war über mehrere Kilometer Tiefschneedurchquerung angesagt. Nicht nur für uns anstrengend, sondern erst recht für unsere Hunde. Die waren am Ende der Etappe richtig fertig und wurden erst mal verwöhnt.

    Am Abend haben wir richtig schöne Polarlichter gesehen. Doch so grün wie auf den Fotos sehen die in echt wirklich nicht aus. Einfach eher wie ein heller, breiter Streifen am Himmel. Dennoch wunderschön.

    Nach einem letzten Snack und einer letzten Knuddeleinheit für die Huskies geht es auch für uns ins Bett. Diesmal alle in einem großen Raum. Mal sehen, ob wir zum Schlafen kommen - wir haben ein paar Schnarcher 😏

    Eben haben wir noch erfahren, dass wir morgen doch eine andere Hütte ansteuern. Nicht nur, dass es da keinen Host gibt, wir müssen auch wieder über den See.
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  • Day6

    Von Straßenrennen und Bergetappen

    February 24 in Sweden ⋅ ⛅ -8 °C

    Heute steuerten wir eine neue Hütte an. Daher mussten wir früh erst mal alles räumen und säubern. Bei den üblichen Arbeiten hat sich mittlerweile eine gewisse Routine eingespielt.

    Gleich am Start ging es eng bergauf. Es hat aber super geklappt und während die Sonne immer mehr rauskam, erfreuten wir uns an der schönen Landschaft und an den Hunden.

    Fast bei der Mittagspause angekommen, haben wir uns verfahren. Unser Guide hat die Abzweigung nicht gesehen und wir fanden uns auf einer Straße wieder. Die mussten wir jetzt ein Stückchen langfahren, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Zum Glück kam kein Auto. Dafür war die Fahrt recht flott, fast wie bei einem Rennen. Wir haben es am Ende aber gut gemeistert.

    Nach der Mittagspause wurde es nochmal richtig knackig. Nachdem es schon ein ganzes Stück bergauf ging, meinte Patrick, der eigentliche Anstieg kommt jetzt. Und tatsächlich nach einer Kurve ging es schnurgerade bergauf, man konnte kaum das Ende sehen. Ich glaube, es war der längste Anstieg der Tour. Oben angekommen waren wir alle ganz schön am Schwitzen vom vielen Mitlaufen - wohlgemerkt nicht in unserem Tempo 😉

    Entschädigt wurden wir damit, dass die heutige Hütte bewirtschaftet ist und für uns gekocht wurde. Maike - auch aus Deutschland - hat indisch gekocht. Das war toll. Und wir konnten uns so ganz auf die Hunde konzentrieren. Hier wohnen übrigens auch einige der älteren Huskies, die keine Touren mehr machen.

    Normalerweise bekommt man im Urlaub ja recht wenig vom Rest der Welt mit. Aber leider haben wir auch erfahren, was in der Ukraine passiert ist. Wir hoffen, dass dies bald ein Ende hat und sich nicht zu etwas Größerem entwickelt.

    Morgen gehts auf eine weitere, spannende Etappe, bevor wir am letzten Tag nochmal hierher zurückkehren.
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  • Day5

    Formel 1

    February 23 in Sweden ⋅ ☁️ -16 °C

    Der Morgen begann mit Hundefrühstück und dann unserem Frühstück. Das Chaos beim Fertigmachen der Schlitten und beim Start hielt sich tatsächlich in Grenzen. Auch die Hunde sind nun langsam mit uns warm geworden. Damit die Teams etwa gleichstark werden, wurde heute Hjalmar mit Floki aus einem anderen Team getauscht. Und tatsächlich war es wie Formel 1. Floki ist drei Hunde und entsprechend flotter ging es voran. Es lag aber auch etwas daran, dass wir fast leere Schlitten hatten. Da wir 2 Nächte in der jetzigen Hütte übernachten, konnten wir alles da lassen. Wir fuhren in den Alajaure Nationalpark. Es ging zunächst ein ganzes Stück bergan und wir kamen ordentlich ins Schwitzen, so dass wir bald eine Lage ausziehen mussten.
    Die Mittagspause war einigen Teams zu langweilig und wir hatten gut zu tun, die Hunde bzw. Schnüre zu entwirren. Das Feuer wollte auch nicht gleich so recht - wir waren einfach zu doof 😁 Am Ende gabs doch noch leckere und warme Suppe für alle.
    Der Rückweg führte über die gleiche Strecke. Dementsprechend ging es zeitweise gut bergab, was nicht ohne Stürze blieb. Am Ende war aber es nicht mehr als Schnee im Gesicht und ein gebrochenes Schlittenteil. Patrick hat heute Abend noch zwei Holzstücke zurecht geschnitzt, damit wir es morgen fixen können. Mittlerweile kam die Sonne raus und es war einfach herrlich schön, so ruhig durch den Schnee zu gleiten.
    Am Abend hat sich ein bisschen Routine bemerkbar gemacht und die Arbeiten gingen flotter, wenn auch noch nicht alles 100%ig geklappt hat. Die Hunde haben uns trotzdem zum Abendessen ein Dankesliedchen gesungen 🙂 Später kam noch die Diskussion auf, ob die Polarlichter von gestern nicht doch grün gewesen sind. Einige haben das wohl so gesehen. Wir waren dann halt einfach farbenblind. Heute wird es eher nix. Es war zwar vorhin noch sternenklar, aber zwischenzeitlich ist es ziemlich bewölkt geworden - aber auch nicht mehr so kalt. Die nächsten Tage sollen wärmer werden und morgen steht die Bergetappe an. Wir sind gespannt.
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  • Day4

    Nur so schnell wie das schwächste Team

    February 22 in Sweden ⋅ ☀️ -14 °C

    Nach einem stärkenden Frühstück ging es heute gegen um 10:00 los. Wir haben die Schlitten gepackt und die Hunde kennengelernt. Jeder fährt ein Vierer-Team. Bei mir sind es Rita, Hjalmar, Mutsi und Mix. Ein ziemlich lahmer Haufen, wie sich noch rausstellen sollte - aber trotzdem süß.

    Schon beim Einspannen der Hunde wurde es laut auf der Farm - alle wollten mit dabei sein. Los ging es dann gleich mal Berg hoch, aber wir haben es alle gut gemeistert. Schon bald konnte ich nicht mehr zu meinem Vorderteam aufschließen, obwohl ich Regel Nummer 2 "Brake, brake, brake!" gekonnt ignoriert hatte. Die Vier waren irgendwie langsamer als der Rest. Alles Helfen und Mitlaufen hat nicht viel gebracht und wurde langsam richtig anstrengend. Wir haben dann nochmal die Reihenfolge im Team geändert, aber es ging nur kurzfristig besser. Lahmer Haufen, echt 😉 Aber sie können ja auch nix dafür und es war am Ende auch kein Problem. Patrick meinte, die sind ein bisschen wie ein Dieseltraktor - langsam aber stetig 😁 Morgen wird nochmal teamübergreifend getauscht. Soll dann angeblich wie Formel 1 sein, aber stattdessen muss ich dann auf einen Harness-Biter aufpassen 😉

    Der Nachmittag verlief sehr gut. Wir sind schnell mit den Aufgaben warm geworden und haben uns aufgeteilt. Feuer machen, Kochen, Hundefutter, -Snacks und -Betten bereiten, Dach von der Schneelast befreien - alles lief gut und wir hatten viel Zeit zum Quatschen, Essen und Trinken. Sogar Polarlichter haben wir gesehen. Entgegen der allgemeinen (und auch meinen) Erwartungen waren die aber gar nicht grün, sondern einfach ein heller Streifen am Himmel. Ein bisschen wie die Milchstraße, nur mit etwas Bewegung. Ich glaube, für die Farben brauchts schon einen richtigen "Sturm". Mal sehen, was die nächsten Tage noch bringen. Nun hoffen wir erst mal, dass uns das Feuer die Nacht nicht ausgeht, es ist nämlich bitterkalt.
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  • Day3

    Kennenlernen um die Ecke

    February 21 in Sweden ⋅ ☁️ -10 °C

    Was wir vorher nicht wussten, unsere eigentliche Huskyfarm liegt nur ein paar Meter weiter. Wir konnten also zu Fuß rüber zu Vildmarkstourer gehen und Dani vom Team hieß uns bei Tee und Kaffee herzlich wilkommen. Ein paar weitere Gäste waren auch schon da, der Großteil kam später mit dem Flieger. Die gesamte Gruppe kommt aus Deutschland und auch Dani ist vor anderthalb Jahren hierhin ausgewandert. Wir wurden bald aufgeteilt und lernten unseren Guide Patrick aus Norwegen kennen. Wir sind mit ihm in einer 6er-Gruppe unterwegs und werden die nächsten Tage eine Menge Spaß haben - und Arbeit 😉. Nach einem leckeren Abendbrot und köstlichem Kuchen haben wir bis in die späten Abendstunden hinein unsere Ausrüstung und eine Einweisung ins Hundeschlittenfahren erhalten und über alles gesprochen, was uns bei der bevorstehenden Kälte hilft. Von -40˚C war die Rede, brrrr ❄. Sorgen machten sich breit, ob man genug oder die richtigen Sachen dabei hatte. Einige hätten mal besser die Checkliste von schulz gelesen. Andere hatten Sorgen, etwas im Umgang mit den Hunden falschzumachen. Aber wie Patrick sagte, wir haben keine Probleme, nur Lösungen. Er hat sich viel Zeit genommen und uns gut auf die Woche eingestimmt. Das wird super! Und auch die Polarlichter-Vorhersage für morgen klingt vielversprechend. Jetzt wird noch für die Woche gepackt und geschaut, wieviele Lagen man morgen anziehen kann, dann gehts auch schon bald los.Read more

    Lisa Unterwegs

    -40°, ihr seid ja irre! 😆 Viel Spaß euch und ich will ganz viele Hundefotos!

    2/21/22Reply
     
  • Day3

    Ein Stück Normalität und Skidoo

    February 21 in Sweden ⋅ ☁️ -10 °C

    Heute gab es das allererste mal seit Corona für uns Frühstücksbuffet. Das ist vielleicht gar nicht so verwunderlich, denn Schweden hat seine Einschränkungen bereits letzte Woche gelockert. Schon im Flugzeug nach Kiruna bestand keine Maskenpflicht mehr. Und hier vor Ort sind diese wirklich ein seltenes Bild. Im Flugzeug hatten wir unsere noch getragen, doch hier sind wir mittlerweile auch ohne unterwegs. Und wir müssen sagen, das komische Gefühl ist schnell weg und man spürt tatsächlich so ein bisschen was von Normalität - ziemlich angenehm eigentlich.

    Heute haben wir uns für eine Skidoo-Tour angemeldet, da wir noch ein bisschen Zeit bis zum Start der eigentlichen Tour hatten. Mit Ulf von Arctic Dogsled Adventures und einem weiteren Pärchen aus Frankreich sind wir durch die Wälder und über Seen gedüst und hatten eine Menge Spaß. Zwischendurch sind wir an einer Hütte angekommen, an der schon ein Husky-Team von Ulfs Familie wartete (der kleine Familienbetrieb bietet verschiedene Touren an). Hier konnten wir uns mit Suppe, Sandwiches und Kaffee stärken und einige der Huskies knuddeln. Die genossen das so sehr, dass sie beim Aufbrechen teilweise zu ihrem Glück gezwungen und raus zum Schlitten getragen werden mussten. 😁
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  • Day2

    Ice, Ice Baby

    February 20 in Sweden ⋅ ☁️ -9 °C

    Heute ging es weiter nach Kiruna, dem Ziel unserer Reise. Da die Huskytour erst morgen beginnt, verbringen wir die Nacht im (oder wohl eher in DEM) Eishotel. Allerdings nicht in einem der kunstvoll gestalteten Eiszimmer. Das war uns mit >600€ pro Nacht dann doch zu happig. Und außerdem verzichten wir die nächsten Tage noch auf allerhand Komfort, da tut so eine Nacht im warmen Bett doch nochmal ganz gut.

    Schön anzusehen war es aber allemal, und auch sehr faszinierend, was die Künstler aus aller Welt so aus dem Eis schnitzen. Nach 2 Stunden da drin frohren uns aber auch Zehen und Finger ab und wir fragen uns wirklich, wie man da entspannt übernachtet. Wir gönnten uns noch einen Drink aus den tollen Eisgläsern und dann mussten wir uns erst mal aufwärmen.
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