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Skandinavien 2026

A 61-day adventure by Andrea & Christian Read more
  • Amlasanden Fjordcamping

    July 9 in Norway ⋅ ⛅ 19 °C

    Weil das Wetter heute und morgen sehr schön sein soll, wollen wir gar nicht so weit fahren und schauen uns bereits um halb Zwei in Kaupanger den erst in Frage kommenden Platz an.
    Eine kleine, lndwirtschaftliche Straße führt zwei Kilometer von der Hauptstrasse den Berg hinunter… direkt durch bis an den Fjord!

    Die Entscheidung für diesen Selbstbedienungsplatz fällt nicht schwer und zack bezahlen wir via paypal zwei Nächte.
    Es gibt sogar Waschmaschine und Trockner - natürlich auch via Kreditkarte (wir haben gar kein norwegisches Bargeld dabei!).
    Noch sind wir mit einem jungen Kölner Paar die Einzigen hier, aber im Laufe ses Nachmittags füllt es sich um uns herum vor allem mit zeltenden Norwegern.

    Das ist ein Platz nach unserem Geschmack: klein, schlicht, einfach, sauber und mit toller Aussicht!
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  • Borgund Stabkirche

    July 9 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    „Sie liegt abseits von Siedlungen und war Sammelpunkt für die Bauern aus der weiteren Umgebung.
    Von den über 1000 Stabkirchen in Norwegen sind heute nur noch 28 in einem authentischen mittelalterlichen Zustand erhalten. Die Kirche Borgund gilt neben derjenigen von Heddal als diejenige Stabkirche bei der noch die Dachaufbauten und andere Details, wie zum Beispiel der Laubengang, weitestgehend im Originalzustand erhalten geblieben sind.
    Das Gebäude wurde erstmals 1342 in schriftlichen Quellen erwähnt, wahrscheinlich stammt sie aber aus der Zeit gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Untersuchungen haben ergeben, dass das Holz, mit dem die Kirche gebaut wurde, im Winter 1180/81 gefällt wurde.

    Runeninschriften auf dem Bauholz der Kirche zeugen von dem Nebeneinander der bereits dominanten christlichen Religion und der noch alten nordischen Religion im Bewusstsein vieler Menschen.“ Wikipedia

    Ein Ort mit Atmosphäre und sehr netten Menschen. Und die Kirche roch so gut.
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  • Morgens um Sieben…

    July 9 in Norway ⋅ ⛅ 11 °C

    … hat bereits der nächste Trumm in Flåm festgemacht. Ich spaziere mit den Hundis zum Fjord und begegne den ersten Passagieren auf ihrem Weg zum Sightseeingbus.
    Nach einem entspannten Frühstück reisen wir weiter Richtung Norden.Read more

  • Feierabend

    July 8 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Aus irgendwelchen Gründen hat man uns an den Rand des Zeltplatzrs gestellt und ai haben wir ein abendfüllendes Unterhaltungsprogramm, denn es kommen nich bis 22 Uhr immer wieder neue Zelter auf den Platz.Read more

  • Ende der Ruhe

    July 8 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Ach es zeigt sich doch immer wieder: „Der frühe Vogel…“!
    Da Christian das so fleißig mitmacht und wir heute früh los gefahren sind, haben wir nicht nur einen gute Tagesparkplatz ergattern können, sondern durften den kleinen Ort und seine Souveniergeschäfte in Ruhe kennenlernen.
    Jetzt hat die AIDAprima angelegt…
    4300 Passagiere, 900 Mann Besatzung, 300 Meter lang und verpestete erszmal mit Abgasen den Ort…
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  • Über die Flåm-Bahn

    July 8 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Im alten Bahnhofsgebäude gibt es eine hübsche und interessante Dokumentaion über die Enstehung und den Bau der Flåm-Bahn.

    „Die Flåm-Bahn gehört zu den beeindruckendsten Eisenbahnstrecken Norwegens. Sie wurde gebaut, um den kleinen Ort Flåm am Aurlandsfjord mit der Bergenbahn in Myrdal zu verbinden und die abgelegene Region besser erreichbar zu machen. Der Bau begann 1924 und dauerte – bedingt durch das schwierige Gelände und den Zweiten Weltkrieg – bis 1940.

    Die Strecke ist nur rund 20 Kilometer lang, überwindet dabei jedoch einen Höhenunterschied von etwa 865 Metern. Mit einer maximalen Steigung von 5,5 % zählt sie zu den steilsten normalspurigen Eisenbahnstrecken der Welt, die ohne Zahnradantrieb betrieben werden.

    Der Bau war eine enorme technische Meisterleistung. Die Arbeiter mussten 20 Tunnel in den harten Fels treiben, von denen viele von Hand mit Hammer und Meißel gegraben wurden. Zahlreiche Brücken und Schutzanlagen gegen Lawinen waren ebenfalls erforderlich, um die Strecke sicher durch die spektakuläre Gebirgslandschaft zu führen.

    Heute ist die Flåm-Bahn nicht nur ein wichtiges Verkehrsmittel, sondern auch eine der bekanntesten Touristenattraktionen Norwegens. Die Fahrt führt vorbei an steilen Felswänden, tosenden Wasserfällen und tiefen Tälern und gilt als ein eindrucksvolles Beispiel für Ingenieurskunst inmitten einer einzigartigen Naturkulisse.“
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  • Flåm

    July 8 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir siedeln nach Flåm um. Erstmal auf den Tagesplatz, da wir erst gegen 13 Uhr auf den Campingplatz können.
    Noch ist der Ort leer und ruhig.

    Wir genießen einfach die Sonne, die Berge und die Seeluft. Unsere nächsten „Termine“: 13 Uhr 100 Meter übersiedeln zum Campingplatz und um 14:45 Uhr Fahrt mit der EisenbahnRead more

  • Feierabend

    July 7 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    Mit dem Bus geht es vonFlåm in 25 Minuten zurück nach Gudvangen. Die Bustouristen sind mittlerweile weitergezogen und so legt sich eine ruhige Atmosphäre über den kleinen Ort.

  • Aurlandsfjord

    July 7 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    Je näher wir Flåm kamen, desto weiter öffnete sich der Fjord. Nach rund zwei Stunden erreichten wir Flåm, das eingebettet zwischen hohen Bergen direkt am Ende des Aurlandsfjords liegt.
    Die Schiffsfahrt war nicht nur eine entspannte Art zu reisen, sondern vor allem ein unvergessliches Naturerlebnis, das die Schönheit der norwegischen Fjordlandschaft eindrucksvoll erlebbar.

    Tipp: wenn man in der Hauptsaison unterwegs ist, sollte man die letzte Fahrt buchen. Da waren kaum Passagiere an Bord.
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  • Nærøyfjord Welterbe

    July 7 in Norway ⋅ ☁️ 7 °C

    Die Schiffsfahrt von Gudvangen nach Flåm war zweifellos einer der Höhepunkte unserer Norwegenreise. Bei bestem Blick auf die beeindruckende Fjordlandschaft begann die Fahrt im engen Nærøyfjord, einem Seitenarm des Sognefjords und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ind Gudvangen. Die nahezu senkrecht aufragenden Felswände, die sich mehrere hundert Meter über dem Wasser erhoben, vermittelten eine beeindruckende Größe und Ruhe zugleich.

    Während der Fahrt glitt das Schiff lautlos durch das tiefblaue Wasser. Zahlreiche Wasserfälle stürzten von den Berghängen herab. Entlang des Fjords entdeckten wir kleine, abgelegene Bauernhöfe, die sich an steile Berghänge klammerten und teilweise nur per Boot oder über schmale Bergpfade erreichbar sind. Diese abgelegenen Siedlungen zeugen von der außergewöhnlichen Lebensweise der Menschen in dieser Region.

    Immer wieder boten sich fantastische Fotomotive: felsige Gipfel in der Ferne, sattgrüne Berghänge, spiegelglattes Wasser und kleine Dörfer mit ihren typisch norwegischen Holzhäusern.

    Das Schiff fuhr elektrisch und glitt lautlos durchs Wasser.

    An Deck herrschte eine laute, quirlige und internationale Atmosphäre.
    Dem heutigen Zeitgeist entsprechend waren die meisten statt mit der spektakulären Aussicht mit ihre fotografischen Selbstdarstellung beschäftigt. Das nervte mächtig.
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  • Vor 38 Jahren!

    July 7 in Norway ⋅ ☁️ 7 °C

    Vor 38 Jahren stand ich mit dem Motorrad, meinem damaligen Freund und einem gemeinsamen Freund auf der Reise zum Nordkap genau hier am Fähranleger ind Gudvangen. Wir wollten mit der Fähre nach Kudvanger und hatten diese um 15 Minuten verpasst und so stellten wir uns auf 2h Wartezeit ein.
    Und wären ich da so stand und wartete, sah ich immer wieder Autos in den Berg verschwinden. Das war sehr verwirren, denn laut meiner neuen, extra für den Nordkap-Trip gekauften Straßenkarte, gab es da gar kein Durchkommen.

    Ich fragte am Ticketschalter nach. Das war einer von drei nagelneue Tunneln, die die Fahrzeit nach Kudvangen
    um 1,5h verkürzten! Der dritte Tunnel sei der Lærdalstunnel und mit 24 Kilometer der längste Straßentunnel der Welt!

    Wir konnten die Fährtickets zurückgeben und fuhren kurzerhand den Straßenweg weiter.

    Nachdem ich damals wieder zu Hause war, reklamierte ich die Karte, die im Verlauf der Fahrt noch so manche Überraschung für uns bereit hielt.
    Es gab ein großes Entschuldigung seitens des Verlags.
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  • Vossavangen Schlucht

    July 7 in Norway ⋅ ☁️ 8 °C

    Auf dem Weg zu unserem Tagesziel liegt diese magische Schlucht und wir haben Glück, einen Parkplatz zu bekommen.
    Der in Stein gehauene und gut gesicherte Weg ust nur kurz, die Schlucht tief und an den Felsformationen kann man erkennen, wie sich das Wasser über Jahrtausende hindurch gefräst ht.Read more

  • Dale of Norway Fabrik

    July 7 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir starten früh in Bergen und kommen bei Nieselregen und verkaufsfördernden 11 Grad am Fabrikverkauf von Dale of Norwegen an.
    Nach der erszen Überforderung aufgrund der riesen Auswahl, fällt unsere Wahl dann doch sehr eindeutig aus.
    Und drei Paar Socken müssen auch noch mit.
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  • Kleine(?) Shoppingtour durch Bergen

    July 6 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute „mussten“ wir einen entspannten Shoppingtag in Bergen einlegen, danich vergessen hatte, meine bequemen Turnschuhe und eine Muckelhose einzupacken. Wir sind durch die Geschäfte gebummelt und haben darüberhinaus das ein oder andere Schöne gefunden. Zwischendurch gab es an dem von Paulina empfohlenen Imbiss einen typisch norwegischen Hotdog – der perfekte Mittagsnack.
    Eine gemütliche Kaffeepause legten wir in einem Studentencafé ein und fuhren anscjließend hoch auf sen Fløyen Aussichtpunkt.
    Bei einem Bierchen genossen wir die Atmosphäre der Stadt. Ein schoner, gelassener und gelungener Tag.
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  • Die können auch Pizza

    July 5 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach der Sightseeingtour haben wir einen Mordshunger, denn irgendwie hatten wir uns am Vormittag nur eine dieser genialen Zimtschnecken geteilt.
    Hundis dürfen gesetzlich nicht in ein Restaurant und Paulinas Restauranttipps hatten leider draußen keine Plätze mehr frei.
    So landen wir im hübschen, sonnigen Innenhof einer Pizzeria.
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  • Mit Paulina durch Bergen

    July 5 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Wir rollen in Bergen gegen 12:30 Uhr auf den Stadtstellplatz und buchen spontan über GetYourGuide den „Geführter Rundgang für Kleingruppen – Vergangenheit & Gegenwart“.
    Eine zwei stündige und gut bewertete Sightseeingtour.

    Und es ist wirklich eine sehr gute Tour in einer kleinen Gruppe. Paulina, die deutsche Studentin, brennt für ihre Wahlheimat Bergen und erklärt informativ Geschichte und Eigenheiten der Norweger.

    So erfahren wir zum Beispiel, dass es keine Hoch-Norwegische Sprache gibt, sondern ca. 200 Dialekte und zwei Schriftsprachen und alle ein Recht haben, diese auch offiziell anzuwenden.
    Dass Norwegen erst seit 1905 eigenständig ist und vorher zwischen Dänemark und Schweden eher hin- und her getausch wurde.
    Und das mit der Pest 1349 fast 80% der Norweger ausgerottet wurden.
    Bis in den 60ern der 1900er Jahre galt Norwegen als das Armenhaus Europas. Bis das Öl gefunden wurde.

    Und aus einer Not eine Tugend wurde: schon immer nutze Norwegen das Wasser zur Energiegewinnung und bezieht daher auch heute noch seinen Strom aus fast 100% erneuerbarer Energie.

    80% der Norweger sind in Gewerkschaften organisiert, so dass jede Branche ihren „Mindestlohn“ hat, der selbst in den „einfachsten“ Berufen nicht unter 22€/h liegt.

    Paulina erzählte noch soviele andere Kleinigkeiten, die wir aufgrund der Fülle vergessen haben.

    Und hier läuft wirklich alles mit Kartengeld! Selbst das Trinkgeld für Paulina können wir via paypal überweisen.
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