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Südostasien

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  • Saigon

    20. februar 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir bleiben drei Nächte in Saigon und machen das Standardprogramm. Am letzten Abend stellen wir fest, was wir noch alles in Saigon unternehmen könnten. Kurz überlegen wir, ob wir verlängern. Aber wir entscheiden uns am nächsten Tag weiterzufahren. Es gibt ja noch so viel zu sehen und wir haben nur noch zwei Monate vor uns. Das Highlight wird die nächtliche Spritztour mit dem Moped durch Saigon, eine Empfehlung von unsere Lieblingsseite in Vietnam http://vietnamcoracle.com/saigon-midnight-motor…Læs mere

  • Cu ChiTunnels

    21. februar 2017, Vietnam ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir trödeln ein wenig, verquatschen uns beim Frühstück und brauchen eine gute Stunde, bis wir aus der Innenstadt herausgenommen sind. Als wir zu den Cu Chi Tunnels abbiegen, ist klar, dass wir es nicht mehr nach Kambodscha schaffen.
    Die Cu Chi Tunnel sind zwar sehr touristisch, der Guide macht es jedoch recht witzig. Es ist ein Tunnelsystem der Viet Cong im Guerilla-Kampf gegen Frankreich und den VereinigtenStaaten. Obwohl die Tunnel für die Wessis verbreitert wurden, fühlt es sich sehr eng und stickig an. Die Fledermäuse erschrecken einen zusätzlich, denn es ist ziemlich düster. Andi bleibt bei den längeren Tunnels lieber oben.
    Wir übernachten in einem vietnamesischen Provinzort 40 km vor der Grenze zu Kambodscha. Es ist frustrierend, dass wir nach nunmehr fast 8 Wochen Vietnam, die Speisekarte immer noch nicht beherrschen. Die Gerichte heißen immer wieder anders. Der Nachbartisch kommt uns mit Schulenglisch zu Hilfe. Wir haben zusammen einen lustigen Abend und werden satt. Bier fließt wie immer reichlich.
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  • Kambodscha

    22. februar 2017, Cambodja ⋅ ☀️ 9 °C

    Am nächsten Morgen essen wir noch eine leckere Nudelsuppe zum Frühstück. Das geht immer und dabei gibt es auch keine Verständigungsschwierigkeiten. Mal sehen, was in Kambodscha auf der Straße zum Frühstück serviert wird.
    Kurz nach 9 Uhr sind wir an der Grenze. Alles geht glatt, nach ja für das "Visa on Arrival" zahlen wir 5$ mehr als üblich. Als wir die Mopeds anlassen wollen, fragt uns ein Polizist, ob wir schon beim Zoll waren. Waren wir nicht. Das sei kein Problem, wir sollten einfach unsere Papiete abstempeln lassen und schon kann es weiter gehen.
    Michael läuft zum kambodschanischen Zoll: Die Bluecard reicht nicht, er braucht eine Importerlaubnis vom vietnamischen Zoll. Michael läuft zurück zum vietnamesischen Zoll: So was kennen sie nicht. (Die Kommunikation erfolgt mit Grundschulenglisch und Google-Translator, da gibt es immer wieder Überraschungen.) Der vietnamesische Beamte ergreift die Initiative, packt Michael auf seinen Roller und fährt zu den Kambodschanern. Er wird dreimal weitergereicht und hat es am Ende mit dem Chef des Zolls in Kambodscha zu tun. Der spricht allerdings kein vietnamesisch also übersetzt der freundliche kambodschanische Visabeamte (der zuvor 5$ für sein Visum eingesteckt hatte). Er ist super engagiert, kann am besten Englisch und gibt Michael zu verstehen, das wir das schon schaffen werden.
    Ich verstehe nur Auto (oto) und Moped (xe may). Am Ende lachen alle freundlich und der vietnamesische Beamte klopft Michael auf die Schulter und sagt: "Go." Er hatte wohl die Kambodschaner überredet, dass nur für Autos ein formaler Import notwendig ist.
    Wir steigen zügig auf und fahren weiter, bevor sich das jemand anders überlegt. Wir sind überrascht: Niemand will für diese formlose Einigung Dollars sehen.
    Wir reisen nun durch Kambodscha ohne jedes Importdokument. Das wäre woanders nicht möglich gewesen.
    Ich hoffe mal, wir bekommen die Mopeds in zwei Wochen auch wieder ausgeführt.
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  • Heiß, staubig, flach und geradeaus

    22. februar 2017, Cambodja ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir haben kein kambodschanisches Geld, daher fahren wir erst einmal bis in die nächste Stadt, wo wir sicher Geld abheben können.
    Es ist heiß heute, die Luft ist staubig von Baustellen, es geht immer geradeaus. Andi zählt zwei Kurven in den ersten 50 Kilometern.
    In Kampong Chang gibt es nur US-Dollar, denn Kambodscha hat quasi den US-Dollar als Währung und führt die eigene Währung nur als Wechselgeld - ein Dollar sind 4000 Riel. Schnell wird uns klar, warum in Kambodscha alles mindestens einen Dollar für alles kostet. Man verhandelt nur, wieviel man für den einen Dollar bekommt.
    Nach dem Mittagessen geht es weiter - schnur die Straße entlang. Die Luft steht. Wir kämpfen gegen den Schlaf. Ab und zu gibt es etwas Abwechslung auf der Straße. Zum Schluss werden wir an einer Buddhawerkstatt noch mal komplett weiß eingestaubt. Augen zu und durch.
    Am Abend übernachten wir in einen kambodschanischen Provinzort. Immerhin ist es hier kein Problem mit Englisch durchzukommen: Es gibt " Fish Amok", das kommt gleich auf meine Favoritenliste: Curry, Kokos, Fisch und verschiedene Gewürze. Bier gibt es ab jetzt Angkor oder Cambodia - das ist hier fast eine Glaubensfrage:
    Angkor: My Country, My Beer.
    Cambodia: Proudly Brewed in Cambodia.
    Unser Geschmackstest geht unentschieden aus.
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  • Heiß, flach und geradeaus

    26. februar 2017, Cambodja ⋅ ☀️ 32 °C

    Andi hat mit Magen und Hitze zu kämpfen. Daher entscheiden wir uns Schotterstraßen und die Tempel im Norden auszulassen und direkt ins Touristenzentrum Siem Reap zu fahren, um Angkor Wat zu besichtigen.
    Davor machen wir noch einen Abstecher zu den pre-angkorianischen Tempeln Sambor Prei Kuk.
    Der lokale Guide macht es ganz witzig, auch wenn das Highlight fehlt. Er legt uns ans Herz in den Norden zu fahren, aber das ist leider zu spät, unsere Unterkunft ist schon gebucht.
    Wir zwängen uns gegen Mittag in unsere Motorradkleidung und fahren nach Westen.
    Es ist wieder heiß heute, es geht wieder schnurstracks geradeaus, aber staubig ist es heute nicht Die N6 ist nagelneu und wir brettern mit 80 km/h gen Westen.
    Am Nachmittag machen wir an einem schönen See Pause. Leider können wir nur Bier und Cola bestellen. Der Rest scheitert an der Sprache, auch der Blick in den Kochtopf und die Kühltruhe überzeugt uns nicht. Plötzlich werden wir vom Nachbarpavillon herbeigewunken und zum Essen eingeladen. Es sind drei Bänker auf dem Rückweg von Siem Reap nach Phnom Penh. Wir unterhalten uns sehr gut, nur das Essen ist etwas gewöhnungsbedürftig: Hühnerknochen quasi ohne Fleisch; Michael probiert sogar die Hühnerfüsse, bekommt sie aber nicht hinunter. Die Suppe ist sehr gut, und Reis stopft immer.
    Danach geht es weiter geradeaus nach Westen. Es ist noch heisser geworden. Wir kämpfen beide mit dem Sekundenschlaf. Bevor etwas passiert, halten wir, trinken Eiskaffee und machen einen Powernapp.
    Danach geht es ohne Probleme in der Abendsonne nach Siem Reap. Wir gönnen uns für die nächsten Tage ein schönes Resort mit Swimmingpool und Klimaanlage. Das haben wir uns erschwitzt.
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  • Tempel total

    26. februar 2017, Cambodja ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir kaufen uns den drei Tagespass.
    Am ersten Tag schauen wir uns die kleinen Tempel und halten trotz schwüler Hitze gut durch.
    Am zweiten Tag machen wir über Mittag eine Poolpause.
    Am dritten Tag sind "real feel" 39 Grad angesagt. Wir stehen zum Sonnenaufgang auf und schauen uns den Tomb Raider Tempel fast alleine an. Danach geht es ins Heiligtum Angkor Wat. Die Schlange zum innersten Heiligtum auf der zweiten und dritten Ebene geht fast einmal um den Block in einem schattenlosen Innenhof.
    Wir haben gehört, dass es in der ZDF-Mediathek eine gute Angkor-Dokumentation geben soll. Wir verzichten daher aufs Anstellen, trinken einen Riesenkaffee mit Eiswürfeln und entspannen am Pool.

    Da wir die Millionen Bilder erst noch sichten mussen, gibt es zu Angkor erst einmal keine Bilder. Im nächsten Leben, könnten wir die Bilder aussortieren, wenn unser Karma uns dies erlaubt.
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  • In der kambodschanischen Provinz

    27. februar 2017, Cambodja ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach so viel Kultur geht es in die kambodschanische Provinz, nach Battambang, laut Reiseführer eine Stadt ohne Sehenswürdigkeiten, einfach herumschlendern und nichts tun.
    Der Weg dorthin auf der Nationalstraße ist wie bisher: Heiß, geradeaus, flach. Hier sind Erfrischungspausen lebensnotwendig. Da es kein Sprite für ein Radler gibt versuchen wir es mit kambodschanischer Mirinda. Das Radler wird giftgrün und schmeckt scheußlich. Da trinken wir doch lieber wieder Eiskaffee aus der Dose.
    Den nächsten Stopp suchen wir besser aus - es gibt frischen Eiskaffee und es wird Boule gespielt. Michael darf auch Mal, versagt aber kläglich. Schnell fahren wir weiter, bevor es zu peinlich wird.
    Am Abend schlendern wir einmal um den alten Markt, gehen mit gutem Gewissen Essen und machen sonst nix.
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  • Berge oder Stadt ?

    28. februar 2017, Cambodja ⋅ 🌙 23 °C

    Wir hatten eine Schotterstraße durch die Kardamonberge empfohlen bekommen, allerdings mit Vorwarnung: Der Mittelteil sei nicht einfach. Nach weiteren 100km geradeaus auf der Nationalstraße entscheiden wir uns in die Berge zu fahren und Pnom Penh erstmal auszulassen.
    Zunächst geht es allerdings erstmal fast 80km auf roter Sandpiste geradeaus, unterbrochen immer wieder durch Baustellen. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Wir schlucken viel roten Staub.
    Als wir am Ziel angekommen sind und ein Gasthaus suchen entdeckt Michael zwei Mopeds mit deutschen Kennzeichen. Als wir hinfahren sieht Michael dass er die Mopeds kennt: Es sind zwei alte MZ von Suse und Michael (www.emmenreiter.de). Michael hatte von den beiden vor sechs Jahren eine Reisevortrag auf einem Motorradtreffen gehört. So eine Überraschung. Wir checken in dem etwas schäbigen Gasthaus ein und plaudern mit Suse und Michael über Motorradreisen und vieles mehr.
    Wir werden die nächsten Tage die gleiche Strecke fahren.
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  • Durch die Berge

    1. marts 2017, Cambodja ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir stehen früh auf, denn Schlafen ist in dem Gasthaus nach fünf Uhr nicht mehr möglich. Es ist sehr hellhörig und die anderen Gäste müssen sehr früh raus. Offensichtlich (oder besser ohrenscheinlich) gehen sie davon aus, dass das für alle gilt.
    Andi hat schon etwas Respekt vor der Strecke, denn wir hatten unterschiedliche Informationen dazu bekommen. Zur Stärkung essen wir noch eine Nudelsuppe zum Frühstück. Bevor es los geht kauft Michael noch ein Kilo Bananen als Verpflegung für unterwegs.
    Die ersten 20km geht es zügig voran, die Piste ist holprig aber okay. Dennoch klappert es an Michaels Moped unnatürlich laut. Bevor etwas kaputt geht schaut Michael nach der Ursache. Dazu wird das Gepäck und die Verkleidung abgebaut. Nach einer halben Stunde ist die Ursache gefunden. Der Feststeller für die Kettenspannung war locker, das war einfach aber schweißtreibend. Die Hälfte des Wasservorrats ist schon aufgebraucht.
    Danach wird es anspruchsvoller: Es geht auf und ab und die Strecke hat manchmal tiefe Spurrrinnen von Regenfällen. Andi meistert die Auf- und Abfahrten langsam, aber sehr sicher. Zwei Stunden später kommen wir an einem Stausee an und die Piste ist plötzlich wie neu. Gegen Mittag haben wir die Strecke bis zur Osoam Community geschafft und treffen Suse und Michael in MrLims Homestay wieder.
    Eigentlich wollten wir heute noch bis Koh Kong fahren, allerdings ist die Strecke doch weiter als es Dr Google angibt. Daher entscheiden wir uns heute nicht weiter zu fahren und bleiben über Nacht.
    Am Abend erzählt MrLinh über sein Leben - von der Flucht vor den Roten Khmer bis zu seinem heutigen "Crazy Project", bei dem er quasi ohne finanzielle Mittel versucht eine Art Ökotourismus auf die Beine zu stellen und die Bewohner vom Wildern und Tropenholz schlagen abzuhalten. Das ist sehr beeindruckend.
    Er hat unser Interesse geweckt und wir werden noch einen Tag bleiben und an einer Tour teilnehmen.
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  • Kambodschanische Hochzeit

    2. marts 2017, Cambodja ⋅ ☀️ 20 °C

    Mr Lim ist zu beschäftigt mit seinem "Crazy Project", so dass er uns einen lokalen Tourguide organisiert hat.
    Unglücklicherweise spricht er aber überhaupt kein Englisch und die Tour wird etwas langweilig. Wir wissen meist nicht warum wir vom Moped absteigen und irgendwo hinlaufen. Einmal laufen wir eine Stunde durch den Wald, als wir mit Händen und Füßen fragen wohin es geht, kehren wir um. So haben wir wahrscheinlich das ursprüngliche Dorf und die hundertjährige Schamanin verpasst. Leider lassen sich auch die Krokodile nicht blicken und wir kehren etwas enttäuscht zurück.
    Für den Abend lädt uns Mr.Lim zu einer kambodschanischen Hochzeit ein. Wir kommen gerne mit.
    Zum Essen wird ausgiebig geprostet. Der Trick ist, viel Eis im Bierglas zu haben, denn es geht meist auf "Ex".
    Ansonsten wären wir schon gleich betrunken. Bald werden wir zum Tanzen aufgefordert. Andis weiße Haarpracht und ihr gekonnter Hüftschwung bringt ihr gleich mehrere Verehrerinnen ein. Es ist ein lustiger Abend, die Tänze wechseln zwischen ohrenbetäubendem techno-artigem Schallereignis und traditionellem Schmalz bei deinem langsam im Kreis gegroovt wird. Bevor es zu heftig wird rettet uns Mr.Lim und fährt uns nach Hause. Der Mechaniker des Dorfes lädt uns noch zur einer Hochzeit am nächsten Abend ein, aber wir lehnen freundlich ab. Morgen geht es wieder aufs Moped.
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  • Durch die Kardamonberge

    3. marts 2017, Cambodja ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von den Emmenreitern, aber vielleicht treffen wir uns ja nochmal. Die grobe Route ist ja die gleiche.
    Die Fahrt durch die Kardamonberge ist sehr abwechslungsreich, aber wir hatten uns dichteren Urwald vorgestellt. Trotzdem macht es viel Spass. Die letzten Kilometer sind sogar wieder geteert, so dass wir schon am frühen Nachmittag in Koh Kong ankommen. So bleibt uns noch Zeit den Sonnenuntergang in den Mangroven zu erleben. Eine Bootstour können wir zwar nicht mehr machen, aber es gibt einen schönen Spaziergang im Naturpark und gemütliche Picknick-Hütten. Mit gut gekühlten Bieren geht die Sonne nochmal so schön unter :-;Læs mere

  • In die Pfeffer- und Stinkfruchtstadt

    4. marts 2017, Cambodja ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Morgen steigen wir in die buddhistische Unterwelt ab. Uns ist nicht klar, wie diese mit der Wiedergeburt zusammenpasst, aber auf jeden Fall steht sie dem katholischen Fegefeuer in nichts nach. Nachdem wir der Unterwelt entkommen sind, erwarten uns auf der Fahrt nach Kampot immer noch höllische Temperaturen.
    Daher machen wir in einemTempel Pause um etwas für unser Karma zu tun. Allerdings schläft Andi dabei ein, hoffentlich geht das gut. Kollisionen mit querenden Elefanten könnten wir immerhin vermeiden und wir kommen gesund und munter in der Hauptstadt der Stinkfrucht und Pfeffermetropole an.
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  • Ans Meer

    5. marts 2017, Cambodja ⋅ 🌙 28 °C

    Eigentlich wollten wir ans Meer und einen Strandtag einlegen. Unser Herbergsvater empfiehlt uns aber ins Landesinnere zu fahren und am Fluss zu baden. Michael kombiniert das zu einer Rundtour und vorbei ist es mit dem Ruhetag. Wir baden am Fluss, klettern durch eine Höhle, suchen den versteckten Strand von Angkol und essen am Fischerhafen zu Abend. Alles dabei - nur der Meeresstrand kam zu kurz.Læs mere