Tag 43, Saintes-Maries-de-la-Mer
Yesterday in France
☁️ 17 °C
Obwohl die Temperaturen angenehm wären, frühstücken wir heute im Wohnmobil. Das liegt daran, dass es aktuell sehr viele Moskitos gibt.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu den zum Campingplatz gehörenden Waschmaschinen. Tine meint, wir müssen mal wieder waschen, und wenn meine Frau das meint, dann machen wir das auch. 😊 An der Waschmaschinenstation kommen wir mit einem netten Paar ins Gespräch und unterhalten uns über eine Stunde. Zurück am Wohnmobil gibt es noch einen Espresso und dann machen wir uns auf den Weg in das schöne Städtchen, welches übrigens die Hauptstadt der Camargue ist. Begleitet werden wir von hunderten Moskitos. Wir waren schon sehr oft hier in Saintes-Maries-de-la-Mer und haben uns immer gewundert, wenn in Berichten beliebiger Art zu lesen war, dass andere Camper vor den Stechmücken geflüchtet sind und ihren Aufenthalt hier abgebrochen haben. Ab jetzt verstehen wir die Geflüchteten, die Moskitos sind extrem lästig und in großer Anzahl vorhanden. Da es in den vergangenen Tagen extrem viel geregnet hat, ist die Stechmückenpopulation extrem angestiegen. Wir kämpfen uns tapfer mit viel Armgefuchtel in den Ort.
In den Gassen des Ortes geht es. Anscheinend gefällt es den Moskitos am Strand und am Campingplatz besser. Der Besuch des Ortes verläuft nach dem üblichen Schema. Tine inspiziert die Souvenir-Läden, während ich nach Fotomotiven Ausschau halte. Gemeinsam besuchen wir die geschichtsträchtige Kirche Notre Dame de la Mer. Sie ist die Seele des Dorfes. Im Internet ist Folgendes zu lesen:
Die Wehrkirche wurde im 9. und 11. Jhd. auf einem ehemaligen gallo-romanischen Sanktuarium erbaut als Ersatz für eine der Legende nach von den Heiligen errichtete Hauskapelle. Der Ort war wegen der Sarazenenangriffe befestigt. Aus den mit Pflanzen dekorierten Kapitellen heben sich menschliche Figuren heraus. Die Krypta (1448) beherbergt Sara, die Heilige der Zigeuner, bedeckt mit Kleidern und Mänteln. Das Boot der Heiligen Marien steht im linken Seitengang der Kirche. In der Krypta ist der heidnische Altar aus dem 4. Jhd. v. Chr. ebenfalls bemerkenswert.
Als es langsam dunkel wird, treten wir den Heimweg an. Auf dem Rückweg entstehen noch einige Fotos von der untergehenden Sonne, obwohl die Stechmücken ihr Bestes tun, um mich von den Aufnahmen abzuhalten.Read more






















