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Südtour Herbst 2026

Diesen Herbst tauschen wir den Norden gegen den Süden ein: Auf dem Plan steht ein Roadtrip durch Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Die genaue Route lassen wir ganz entspannt unterwegs entstehen – Hauptsache Richtung Sonne. Read more
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    Tag 32, von Alvor nach Zambujeira

    Yesterday in Portugal ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute führt der Weg an die portugiesische Westküste, die sich auf einer Länge von 550 Kilometern vom Kap São Vicente im äußersten Süden bis zur Kleinstadt Caminha an der spanischen Grenze im Norden erstreckt. Anders als die geschützte und touristisch stark erschlossene Algarve im Süden wird diese Küstenregion von einem rauen Atlantik, steilen Klippen und endlosen Sandstränden geprägt. 
    Um 11:30 Uhr verlassen wir den Campingplatz in Alvor und erreichen bereits um 13:00 Uhr unser nächstes Ziel. Nachdem wir uns ein schönes Plätzchen ausgesucht haben und alles an seinem Platz steht, schwingen wir uns auf die Fahrräder und radeln in das nur 1,2 Kilometer entfernte Städtchen Zambujeira, um uns ein wenig umzusehen. Dem Ort und den nahegelegenen Stränden wollen wir morgen einen noch ausführlicheren Besuch abstatten.
    So schlendern wir gemütlich durch das Dörfchen, während Tine in den kleinen Läden die eine oder andere nette Kleinigkeit entdeckt. Im Anschluss führt uns unser Weg direkt an den Strand. Zwar zeigt sich das Wetter heute etwas bewölkt, was mich jedoch nicht davon abhält, ein paar schöne Aufnahmen einzufangen. Mitten in einer Landschaftsaufnahme entdecke ich plötzlich eine Katze, die sich ganz auf die Jagd konzentriert und zum Sprung ansetzt. Ich drücke im genau richtigen Moment auf den Auslöser, um diese spannende Szene für die Ewigkeit festzuhalten. Den restlichen Abend verbringen wir – wie gehabt – zunächst gemütlich draußen vor dem Wohnmobil und später drinnen.
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  • Tag 31, Ruhetag für Mensch und Kamera

    October 10 in Portugal ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute lassen wir die Seele baumeln und verbringen einen entspannten Tag rund um das Wohnmobil. Nach den vielen Unternehmungen der letzten Tage steht heute pure Erholung auf dem Programm – unterbrochen nur von einem kurzen Spaziergang zum Supermarkt und ein paar kleineren Handgriffen, um das Fahrzeug in Ordnung zu halten. Wir genießen die angenehmen, moderaten Temperaturen, bevor wir am späten Abend die Markise einfahren und die Campingmöbel sicher in der Heckgarage verstauen. Morgen setzen wir unsere Reise fort und machen uns auf den Weg an die Westküste.Read more

  • Tag 30, ein weiterer Strandtag.

    October 9 in Portugal ⋅ ☀️ 26 °C

    Da auch für den heutigen Tag gutes Wetter gemeldet ist, beschließen wir, noch einmal zum Strand aufzubrechen. Den Vormittag verbringen wir entspannt auf dem Campingplatz, bevor wir uns am späten Nachmittag mit den Fahrrädern auf den Weg machen.

    Heute steuern wir jedoch eine Ortschaft weiter an, um den Fußweg vom Sandstrand zum Felsenstrand abzukürzen. Neben meiner Kamera habe ich auch die GoPro eingepackt, um neben Fotos auch einige Videoaufnahmen festzuhalten. Wieder spazieren wir ausgiebig durch die Felsen und erkunden verschiedene kleinere Höhlen.

    Um 17:30 Uhr portugiesischer Zeit klingelt dann mein Handy: Ein schon länger vereinbarter Videocall steht an. Heute findet in meiner Heimat ein Klassentreffen statt, an dem ich leider nicht teilnehmen kann. Eine Schulfreundin hat mir jedoch versprochen, mich für einige Minuten dazuzuschalten. Der Anruf dauert schließlich etwas länger als geplant, und es ist mir eine große Freude, mit jedem Einzelnen von ihnen kurz via Handy zu plaudern.

    Nachdem das Gespräch beendet ist, schlendern wir noch ein Stück am Strand entlang und genießen die stimmungsvolle Atmosphäre, während die untergehende Sonne das Licht langsam verändert.
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  • Tag 29, Supermarkt und Super-Strand

    October 8 in Portugal ⋅ ☀️ 26 °C

    Was für ein Wetterglück! Auch heute verwöhnt uns der Tag mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Den Vormittag verbringen wir ganz entspannt auf dem Campingplatz: Neben dem obligatorischen Waschtag steht heute auch eine gründliche Reinigung unserer Solarmodule an. Nach fast einem Monat Reisezeit und anhaltend trockenem Wetter hat sich eine spürbare Staubschicht abgelagert, die dringend entfernt werden muss.

    Am frühen Nachmittag schwingen wir uns auf die Fahrräder, um im nur 700 Meter entfernten Supermarkt unsere Vorräte aufzufüllen – dank schwererer Einkäufe wie Getränken sind wir froh über die Räder, sodass wir nichts zu Fuß schleppen müssen. Zurück am Platz machen wir uns kurz darauf erneut auf den Weg, dieses Mal direkt zum Praia de Alvor, dem Hausstrand des Ortes.

    Zunächst zeigt sich Tine ein wenig enttäuscht – sie hat wohl noch den unvergesslichen Anblick unseres letzten Strandes vor Augen. Zwar ist dieser Küstenabschnitt ebenfalls reizvoll, aber eben „nur“ schön. Mit einem Schmunzeln denke ich mir: Wir sind mittlerweile wohl einfach verwöhnt, weil wir auf unserer Reise von einem Highlight zum nächsten reisen.

    Dass uns nur wenige hundert Meter weiter ein spektakulärer Felsenstrand erwartet, verschweige ich ihr erst einmal. Ich freue mich schon darauf, ihr überraschtes Gesicht zu sehen, wenn wir dort ankommen. Ein Blick auf unsere Fotos verrät: Sie kam aus dem Staunen tatsächlich nicht mehr heraus!
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  • Tag 28, Alvor

    October 7 in Portugal

    Unsere Reise führt uns am Vormittag weiter vom Wohnmobilstellplatz Algarve Motorhome Park Falésia. Schon kurz vor Mittag erreichen wir unser nächstes Ziel: den Campingplatz in Alvor. Der Check-in verläuft unkompliziert, und wir können uns unseren Stellplatz ganz frei aussuchen. Einen direkten Meerblick gibt es hier zwar nicht – was an der Algarve jedoch bei den meisten Plätzen die Regel ist.

    Nach den üblichen Handgriffen beim Aufbau zieht es uns am frühen Nachmittag in das charmante Ortszentrum. In den typisch portugiesischen Gassen herrscht ein lebendiges Treiben, das dennoch zum entspannten Bummeln einlädt. Wir stöbern durch verschiedene Geschäfte und halten die Eindrücke in zahlreichen Fotos fest. So vertiefen wir uns in den Moment, dass wir länger verweilen als geplant und erst am späten Nachmittag zum Wohnmobil zurückkehren. Den Strandbesuch holen wir dann ganz entspannt morgen nach.
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  • Tag 27, Shopping und Klippenwanderung.

    October 6 in Portugal ⋅ ☁️ 24 °C

    Beim Morgenkaffee erzählt mir Tine, dass sie auf Google Maps einige interessante Läden in der Umgebung entdeckt hat, die sie gerne besuchen möchte. Also holen wir nach dem Frühstück die Fahrräder aus der Garage und machen uns auf den Weg. Schon eine Viertelstunde später erreichen wir das Ziel und werden fündig: In zwei Geschäften entdecken wir schöne Souvenirs. Nach einem kurzen, gemütlichen Bummel kehren wir zum Wohnmobil zurück.

    Dort lassen wir es uns gut gehen und nutzen die Zeit direkt, um die Waschmaschine und den Trockner des Stellplatzes in Anspruch zu nehmen. Am späten Nachmittag brechen wir zu unserer täglichen Strandwanderung auf. Da es heute angenehmer ist als am Vortag, holen wir die Klippenwanderung nach, die wir gestern wegen der Hitze abbrechen mussten. Wir genießen die fantastische Aussicht und die wunderschöne Natur in vollen Zügen. Später führt uns ein Pfad hinab zum Strand, und wir spazieren auf dem Rückweg gemütlich am Wasser entlang zurück zum Stellplatz. Am Abend fahre ich die Markise ein und verstaue die Campingmöbel sowie die Fahrräder sicher in der Garage, denn morgen geht unsere Reise weiter.
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  • Tag 26, Einkaufen und sprachbegabte Verkäuferin.

    October 5 in Portugal ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einer ruhigen Nacht genießen wir das Frühstück – wie meist auf dieser Reise – im Freien. Danach beschließen wir, im nahegelegenen Supermarkt ein paar Besorgungen zu machen. Als ich das Fahrrad aus der Wohnmobilgarage hole, meint Tine: „Dein Vorderreifen sieht platt aus.“

    Und tatsächlich: Das Rad ist im Handumdrehen auf den Kopf gestellt und der Schlauch dank Schnellspanner ganz ohne Werkzeug ausgebaut. Auch der Mantel lässt sich mit bloßen Händen von der Felge ziehen. Der Übeltäter ist schnell ausgemacht – ein winziger Kaktusstachel steckt noch im Gummi. Ein Flicken ist rasch aufgeklebt, alles wieder zusammengesteckt, und keine 15 Minuten später steht das Rad startbereit vor dem Wohnmobil.

    Der kleine Laden im Ort bietet alles Notwendige, doch das absolute Highlight ist die überaus freundliche und sprachbegabte Verkäuferin. Wir unterhalten uns zunächst auf Englisch, wechseln dann zu Deutsch, und als sie erwähnt, dass sie gerade Italienisch lernt, antworte ich: „Parlo solo un po' di italiano.“ Daraufhin sprudeln einige italienische Sätze aus ihr heraus, die sie mir jedoch sofort charmant ins Deutsche übersetzt. Nebenbei schreibt sie uns die Namen bekannter italienischer Künstler auf und rät uns, in deren Lieder reinzuhören, um ein Gefühl für die Sprache zu bekommen.

    Draußen vor der Tür beladen wir gerade unsere Fahrräder mit den Einkäufen, als wir hören, wie sie sich fließend mit anderen Kunden auf Französisch unterhält. Tine schmunzelt und schüttelt den Kopf: „Französisch spricht sie also auch noch!“

    Zurück am Wohnmobil verstauen wir die Einkäufe und machen uns auf den Weg zur Praia da Falésia. Ursprünglich wollten wir oberhalb des Strandes auf den Klippenpfaden spazieren, verwerfen den Plan angesichts der hohen Temperaturen jedoch schnell. Also geht es stattdessen hinunter an den Strand, heute in die entgegengesetzte Richtung. Wir genießen es, barfuß durch den Sand und die sanften Wellen zu laufen. Nach einem längeren, sehr netten Plausch mit einem anderen Wohnmobil-Ehepaar sind wir gut drei Stunden unterwegs.

    Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen: Zum Abendessen gibt es – wie könnte es anders sein – Pizza aus dem Ninja-Multikocher, gefolgt von entspannten Stunden erst vor und später im Wohnmobil.
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  • Tag 25, Traumstrand und lädierter Zeh.

    October 4 in Portugal ⋅ ☁️ 25 °C

    Früh am Morgen setzen wir unsere Reise fort. Mit einer Fahrzeit von knapp über einer Stunde haben wir ein überschaubares Ziel vor Augen, möchten aber sichergehen, auf dem ausgesuchten Wohnmobilstellplatz noch einen freien Platz zu ergattern. Während des Frühstücks zeigt die App noch 16 freie Plätze an – doch wie die Erfahrung lehrt, kann sich das rasant ändern.

    Als wir kurz nach Mittag eintreffen, sind tatsächlich nur noch wenige Parzellen verfügbar. Nach der unkomplizierten Anmeldung erledigen wir die üblichen Handgriffe, die beim Ankommen dazugehören. Sobald alles verstaut ist und der obligatorische Ankunftskaffee genossen wurde, machen wir uns auf den Weg zum gerade einmal 700 Meter entfernten Strand.

    Dort angekommen, ist Tine hellauf begeistert: Sie kürt den Küstenabschnitt sofort zu einem der schönsten Strände, die sie je gesehen hat. Dass diese Einschätzung nicht von ungefähr kommt, beweist ein Blick auf Wikipedia: Im Jahr 2023 wurde der Strand von TripAdvisor im Rahmen der „Travelers Choice Awards“ zum sechstbesten Strand der Welt gewählt.

    Ausgiebig genießen wir das herrliche Wetter bei einem Spaziergang entlang des 5,5 Kilometer langen Küstenstreifens. Umrahmt wird der Strand von malerischen, kräftig leuchtenden Klippen in roten und weißlichen Tönen, die einen reizvollen Kontrast zu den hoch aufragenden grünen Schirmkiefern bilden.

    Als ich immer wieder meine Füße ins kühle Atlantikwasser halte, erkundigt sich Tine besorgt, ob mein Zeh noch sehr schmerzt. Zur Vorgeschichte: Diesen hatte ich mir erst gestern beim Aufräumen im Wohnmobil heftig angestoßen. Als ehemaliger Kampfsportler ist man zwar hart im Nehmen, aber das Laufen im weichen Sand drückt dann doch ein wenig – was ich jedoch geflissentlich ignoriere.

    Zum Abendessen wird heute in zwei „Küchen“ gekocht: Während Tine im Wohnmobil frische Pasta mit Soße zubereitet, grille ich in der Wohnmobilgarage zwei Paprikasteaks in meinem heiß geliebten Ninja-Multikocher. Damit sich der Grillduft nicht in der Garage staut, leitet ein installierter Lüfter den Duft nach draußen.

    Das sorgt bei einem Nachbarn für sichtliche Verwirrung. Er schleicht zweimal um unser Wohnmobil, bevor er mich schließlich anspricht: Es dufte hier zwar fantastisch nach Grill, aber weit und breit sei keiner zu sehen. Als ich ihm meinen Ninja zeige, blickt er bewundernd und meint anerkennend: „Und wir sind schon froh, einen Omnia dabei zu haben!“

    Nachdem der Wissensdurst des Nachbarn gestillt ist, sitzen Tine und ich noch eine Weile gemütlich vor dem Wohnmobil und genießen die laue Abendluft, während die Temperaturen langsam etwas sinken. Ein weiterer rundum gelungener Tag findet damit seinen perfekten Ausklang.
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  • Tag 24, ein weiterer Ruhetag

    October 3 in Portugal ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir genießen unseren Tag in vollen Zügen auf dem Campingplatz: Während ich mich draußen um ein paar kleine Handgriffe am Wohnmobil kümmere, bringt Tine das Innere auf Vordermann. Da das linke Scheinwerferlicht ausgefallen ist, steht ein Wechsel an – zum Glück haben wir immer passende Ersatzlampen dabei. Auch die Markise verträgt dringend eine gründliche Reinigung. Schuld daran ist unser schattiger Stellplatz direkt unter einem Baum, dessen gefiederte Bewohner offenbar beschlossen haben, kleine schwarze Beeren im Minutentakt auf unserem Stoffdach zu platzieren.

    Im Anschluss schlendern wir über den Samstagsmarkt, der allerdings rein auf Lebensmittel spezialisiert ist. Danach steuern wir noch kurz einen Supermarkt an, um die Dinge zu besorgen, die der kleine Campingplatzshop nicht im Sortiment hat. Am späten Nachmittag zieht es uns dann für eine ausgiebige Strandwanderung nach draußen. Die geplante Fährüberfahrt zu den großen Stränden schenken wir uns – wir sind uns einig, dass wir in den nächsten Tagen noch mehr als ausreichend Sand unter den Füßen haben werden.

    Nach einem gemütlichen Abendessen rollen wir die frisch gereinigte Markise ein und räumen auch die Campingmöbel sicher in die Wohnmobilgarage. So können wir morgen ganz entspannt ausschlafen und uns den morgendlichen Abbau sparen.
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  • Tag 23, Ruhetag und Spaziergang.

    October 2 in Portugal ⋅ ☁️ 26 °C

    Wir genießen unseren ersten Tag in Portugal in vollen Zügen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf, die Umgebung unseres Campingplatzes zu erkunden. Der Spaziergang führt uns durch einige typisch portugiesische Gassen, doch gibt der Ort fußläufig nicht allzu viel her. Also beschließen wir, unser Glück am Strand zu suchen.

    Unsere Begeisterung hält sich dort allerdings in Grenzen: Um zu den berühmten Stränden der Ilha da Armona zu gelangen, muss man eine der Bootsverbindungen vom Kai in Fuseta nehmen. Zwar gibt es vor Ort ebenfalls einen Strandabschnitt, das offene Meer ist von hier aus jedoch nicht zu sehen – ein Phänomen, das sich beim Blick auf Google Maps sofort erklärt. So wandern wir stattdessen entlang der reizvollen Watt- und Marschlandschaft, beobachten Fischer und Angler, genießen die unberührte Natur und kehren nach rund zweieinhalb Stunden zu unserem Wohnmobil zurück. Gegen Abend schauen wir uns das Ganze noch einmal bei Flut an.

    Für Familien mit Kindern ist diese flache Küstenlandschaft zweifellos ein kleines Paradies; wir sehnen uns jedoch nach dem weiten Meer und echten Wellen. Wir beschließen daher, den Samstag noch hier zu verbringen und erst am Folgetag unser nächstes Ziel anzusteuern. Da die Wochenendtouristen dann abgereist sind, hoffen wir zudem auf eine größere Auswahl an freien Stellplätzen.

    Hintergrund-Tipp: Wie im Internet nachzulesen ist, beginnt nur einen Kilometer östlich von Olhão der Parque Natural da Ria Formosa. Dieses geschützte Naturparadies beherbergt das reichhaltigste und vielfältigste Ökosystem der gesamten portugiesischen Küste.
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  • Tag 22, wir verlassen Spanien.

    October 1 in Portugal ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir verabschieden uns von Erik, nutzen noch kurz die Ver- und Entsorgung, bevor wir aufbrechen. Schon nach wenigen Kilometern halten wir an, um ein paar Erinnerungsfotos von der fantastischen Landschaft zu schießen. Wie bereits bekannt, dienten diese Kulissen als Drehort für weltbekannte Filmklassiker wie „Lawrence von Arabien“, „Für eine Handvoll Dollar“ und „Indiana Jones und den letzten Kreuzzug“. Wir sind uns einig, dass man hier problemlos noch einige Tage verbringen und die verschiedenen Studios erkunden könnte. Unser Ziel heißt jedoch Portugal, also setzen wir die Fahrt fort. Auf der freien Autobahn kommen wir zügig voran.

    Da Portugal in einer anderen Zeitzone liegt, erreichen wir bereits um 17:45 Uhr einen dortigen Campingplatz. Da dieser jedoch sehr voll ist und direkt an einer Straße liegt, gefällt er uns auf Anhieb überhaupt nicht. Uns bleibt noch etwas Tageslicht, daher entscheiden wir uns kurzerhand für einen anderen Platz, der nur eine halbe Stunde entfernt liegt. Auch dieser ist zwar gut belegt, aber wir finden trotzdem ein schönes Plätzchen und machen es uns gemütlich.
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  • Tag 21, Ruhetag

    September 30 in Spain ⋅ ☀️ 30 °C

    Wegen der großen Hitze beschließen wir heute, keine größeren Unternehmungen zu starten, sondern es uns einfach vor dem Wohnmobil gemütlich zu machen. Wer mich allerdings kennt, weiß, dass ich das nicht lange aushalte – ein bisschen Tatendrang muss einfach sein. Also greife ich zu und starte mit ein paar kleineren Reinigungsarbeiten: Die Fahrräder werden gesäubert und das Einschubfach für die Toilettenkassette wird auf Vordermann gebracht. Zum Abschluss fette ich noch sämtliche Gummidichtungen gründlich ein.

    Nach getaner Arbeit setze ich mich mit einem kalten, alkoholfreien Bier gemütlich vor den Camper und beobachte, wie sich am Nachbarstellplatz ein Paar mit einem Dachzelt einrichtet. Wenn ich sehe, was die alles auspacken müssen, bin ich heilfroh, nicht mit so einem Gefährt unterwegs zu sein.

    Wenig später – ich bin gerade dabei, ein Steak im Ninja-Multikocher zuzubereiten – brennt plötzlich der Himmel in den schönsten Farben. Da ich so intensiv mit meinen Kochkünsten beschäftigt bin, entgeht mir das beinahe. Zum Glück weist Tine mich darauf hin, sodass ich schnell zu einem Aussichtspunkt eile. Wäre das Steak auf einem herkömmlichen Grill gelegen, würde ich den Platz natürlich nicht verlassen. Aber dank des Ninjas weiß ich, dass nichts schiefgeht, und werde am Ende doppelt belohnt: mit Fotos vom Sonnenuntergang und einem perfekt gebratenen Steak.
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  • Tag 20, schwimmen, radeln und gut essen.

    September 29 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir erwachen bei herrlichstem Wetter. Ich mache mich direkt auf den Weg, um die am Vortag vorbestellten Brötchen und das dänische Gebäck bei Erik, dem Inhaber, abzuholen. Nach dem Frühstück steht erst einmal Wäschewaschen auf dem Plan – meiner Meinung nach hätte mein Vorrat an Kleidung zwar noch locker für die nächsten zwei Wochen gereicht, aber Tine vertritt den Standpunkt: Wenn schon eine Waschmaschine vor Ort ist, sollten wir sie auch nutzen.

    Sobald das Projekt „Wäsche“ erfolgreich beendet ist, nutze ich die Gelegenheit für ein paar Aufnahmen unseres Stellplatzes. Anschließend packen wir die Fahrräder aus der Wohnmobilgarage und machen uns auf den Weg Richtung Wüste.

    Info:
    „Die Wüste von Tabernas in der spanischen Provinz Almería (Andalusien) ist die einzige echte Wüste auf dem europäischen Festland.“ (Quelle: Wikipedia)

    Die Vielfalt hier überrascht uns total: Wir entdecken riesige Olivenplantagen, verlassene Gehöfte und sogar eine alte, dem Verfall preisgegebene Kirche. Das Erstaunliche daran: Die große Uhr an ihrer Außenwand tickt noch immer und zeigt exakt die richtige Uhrzeit an.

    Müde, aber rundum zufrieden kehren wir von unserer Radtour zum Stellplatz zurück. Für mich gibt es erst einmal eine erfrischende Abkühlung – nichts wie rein in die Badehose und ein paar Runden im Pool gedreht, während man den fantastischen Ausblick genießt. Den Abend lassen wir schließlich bei gutem Essen in einer stimmungsvollen Westernbar ausklingen.
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  • Tag 19, die Wüste ruft.

    September 28 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf geht es zu unserem nächsten Ziel! Da Portugal für eine einzige Tagesetappe etwas zu weit entfernt ist, machen wir Halt an einem bereits im Vorfeld ausgesuchten Stellplatz, um dort ein oder zwei Tage zu verweilen. Unsere Neugier wurde vor allem durch einen Wikipedia-Eintrag geweckt: Die Wüste von Tabernas ähnelt den Landschaften Nordamerikas (dem klassischen „Wilden Westen“), Nordafrikas sowie Arabiens und dient deshalb bereits seit den 1950er Jahren als beliebte Filmkulisse. Hier entstanden weltbekannte Klassiker wie „Lawrence von Arabien“ und „Für eine Handvoll Dollar“ sowie „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.
    Wir starten also gegen 11 Uhr an unserem Stellplatz am Mittelmeer und kommen gegen 16:30 Uhr hier am Stellplatz Little Texas an. Nachdem wir uns einen Platz ausgesucht haben, gehen wir in die Westernbar, um uns anzumelden. Zurück von der Anmeldung machen wir es uns vor dem Wohnmobil gemütlich. Kaum haben wir Platz genommen, bekommen wir auch schon tierischen Besuch: Eine Katze hat es sich auf unserem Vorzeltteppich bequem gemacht. Weitere Fotos vom Platz reichen wir morgen nach!
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  • Tag 18, Ruhetag.

    September 27 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Fast könnte man meinen, ich könnte einfach den gestrigen Bericht kopieren, denn der heutige Tag lief nach demselben entspannten Muster ab: morgens meine Bahnen im Pool ziehen und am Nachmittag ein ausgiebiger Strandspaziergang – dieses Mal allerdings in die entgegengesetzte Richtung.

    Eine kleine, aber feine Änderung gab es heute jedoch beim Abendessen, und das ist definitiv eine Erwähnung wert. Schließlich habe ich noch vor unserer Abreise einen Ninja-Multikocher (12-in-1) für das Wohnmobil angeschafft. Zu Hause schwingt meistens Tine den Kochlöffel, aber unterwegs übernehme ich sehr gerne öfter mal das Kochen und bereite uns das Essen zu.

    Wie schon so oft auf diesem Trip kam unser neuer Ninja zum Einsatz: Tine hatte sich Pommes und etwas Gemüse gewünscht, mir stand der Sinn nach einem saftigen Steak. Als alles serviert war und wir den ersten Bissen nahmen, konnte ich nur anerkennend zu Tine sagen: „Das ist mit Abstand das beste Steak, das ich seit Langem gegessen habe.“ Außen eine kräftige, knusprige Kruste, innen zartrosa, herrlich saftig im Kern und mit genau dem richtigen Biss – kurzum: einfach perfekt.

    Ein rundum gelungenes Abschiedsessen für unseren heutigen Abend, denn schon morgen geht die Reise für uns weiter.
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  • Tag 17, Pool und Strand.

    September 26 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Beim morgendlichen Frühstück besprechen wir wie gewohnt den weiteren Tagesverlauf – und sind uns schnell einig: Heute steht absolutes Nichtstun auf dem Programm. Na ja, fast nichts, denn komplett untätig zu sein wäre ja langweilig; stattdessen genießen wir einfach das Dolce Vita.

    Als ich kurz nach dem Frühstück den Wassertank des Wohnmobils auffülle, werde ich plötzlich von einem kleinen Dackel lautstark angebellt. Nach ein paar beruhigenden Worten schließt er mich jedoch sofort ins Herz und trottet mir treu bis zum Wohnmobil hinterher. Tine schmunzelt nur: »Du bist halt ein echter Hundeflüsterer.«

    Am späten Vormittag ziehe ich ein paar Bahnen im Pool. Tine zieht das kühle Nass zwar nicht an, begleitet mich aber und hält meine (durchaus ausbaufähigen) Schwimmkünste mit der Kamera fest. Den restlichen Nachmittag lassen wir es uns gemütlich vor dem Wohnmobil gut gehen. Für etwas Bewegung sorgt später eine ausgiebige Strandwanderung, bevor wir den Abend in trauter Zweisamkeit ausklingen lassen – erst noch lange draußen, später dann gemütlich im Wohnmobil.
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  • Tag 16, Alcossebre

    September 25 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Gegen 11:00 Uhr brechen wir von unserem Stellplatz auf und nehmen Kurs auf unser nächstes Zwischenziel: den Campingplatz Camping Playa Tropicana bei Alcossebre in der Provinz Castellón, der gerade einmal 375 Kilometer entfernt liegt. Die Autobahn ist größtenteils gut befahrbar, und selbst ein paar längere Staus bringen uns nach den Erfahrungen dieser Reise nicht mehr aus der Ruhe. So rollen wir gegen 16:30 Uhr entspannt an unserem Ziel ein.

    Nachdem wir uns ein schattiges Plätzchen gesucht haben, läuft unser eingespieltes Ritual an: Campingzubehör aufbauen, Markise ausfahren und den obligatorischen Ankunftskaffee genießen. Gut gestärkt erkunden wir anschließend das Gelände und unternehmen einen schönen Strandspaziergang. Im hiesigen Supermarkt entdeckt Tine schließlich Tiefkühlpizzen, worauf sie sofort Appetit bekommt – und so gibt es am Abend ganz unkompliziert Pizza aus dem Ninja-Multikocher.
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  • Tag 15, es geht nach Spanien

    September 24 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Gegen 11 Uhr verlassen wir den Campingplatz in der Camargue und nehmen Kurs auf Spanien. Dank des ruhigen Verkehrs kommen wir zügig voran und erreichen bereits gegen 14:30 Uhr – nach einer weiteren Stunde Fahrt – den in unserer App ausgesuchten Stellplatz.

    Wir haben Glück und ergattern den allerletzten freien Platz. Angesichts der Jahreszeit wundern wir uns zunächst über den großen Andrang, doch beim Bezahlen wird das Geheimnis gelüftet: Der Stellplatz kostet gerade einmal 11 Euro pro Nacht und bietet dennoch alles, was das Camperherz begehrt.

    Nachdem das Wohnmobil sicher eingeparkt ist, vertreten wir uns bei einem kurzen Spaziergang die Beine. Den Abend lassen wir ganz spanisch mit Sangria ausklingen – erst draußen vor dem Camper, später machen wir es uns drinnen gemütlich.
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  • Tag 14, Radltour

    September 23 in France ⋅ ☀️ 28 °C

    Bis zum Nachmittag lassen wir es uns vor dem Wohnmobil gut gehen und genießen die Sonne sowie die wohlverdiente Ruhe.

    Am Nachmittag schwingen wir uns auf unsere Räder. Unsere Tour führt uns zunächst durch den Ort und anschließend auf einem wunderschönen Weg direkt am Strand entlang. Immer wieder legen wir Stopps ein, um die faszinierende Tierwelt – vor allem die zahlreichen Flamingos – ausgiebig zu beobachten.

    Ein kurzer Halt führt uns zum bekannten Windsurf-Weltrekordkanal. Als ehemaliger Windsurfer nutze ich die Gelegenheit, Tine die Besonderheit dieses Ortes zu erklären: In dem eigens angelegten Geschwindigkeitskanal ("The Canal") hier in Saintes-Maries-de-la-Mer wurden einst legendäre Weltrekorde im Segeln und Windsurfen aufgestellt. Inzwischen wurde diese Bestmarke zwar abgelöst – der aktuelle Rekord liegt in Namibia –, aber die historische Bedeutung bleibt.

    Nach dieser kleinen Exkursion setzen wir unsere Radtour fort, bis wir schließlich umkehren und zum Wohnmobil zurückkehren. Dort holen wir Packtaschen und Kühlrucksack, um noch die letzten Besorgungen zu erledigen. Da es für uns morgen weiter Richtung Spanien geht und unser genauer Übernachtungsplatz noch nicht feststeht, möchten wir für alle Eventualitäten gewappnet sein und unsere Reise mit gut gefüllten Vorräten fortsetzen.
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  • Tag 13, Saintes-Maries-de-la-Mer

    September 22 in France ⋅ 🌬 30 °C

    Draußen pfeift der Mistral – ein trockener, oft heftiger Fallwind – um das Wohnmobil, weshalb wir unser Frühstück heute nach drinnen verlegen. Bei diesem Sturm steht uns weder der Sinn nach einem Spaziergang noch nach Strandleben. Stattdessen nutzen wir die Zeit sinnvoll, um die Wäsche der letzten zwei Wochen zu waschen. Dank der großen Waschmaschinen direkt auf dem Platz bietet sich das perfekt an.

    Pünktlich nach dem Mittagessen legt sich der Wind, die Wäsche ist frisch gewaschen und getrocknet, und wir machen uns auf den Weg in den charmanten kleinen Ort. Nach einigen entspannten Stunden kehren wir zum Wohnmobil zurück und lassen es uns in der Sonne gut gehen – bei 30 °C fällt das wahrlich nicht schwer.

    Gegen Abend zieht es uns noch einmal in das Örtchen, dieses Mal allerdings mit den Fahrrädern. Mit Blick auf den Einkaufszettel, auf dem unter anderem dringend Eiscreme steht, ist dank des schnelleren Tempos und des Kühlrucksacks ein zügiger (und gekühlter!) Rückweg gesichert.
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  • Tag 12, Fahrt nach Frankreich

    September 21 in France ⋅ 🌬 29 °C

    Um 10:30 Uhr brachen wir vom Stellplatz in Andora auf und wechselten nur wenige Kilometer später auf die Autobahn. Dank einer rundum verkehrsfreien Fahrt und gut getimter Pausen kamen wir hervorragend voran und erreichten den Camping Brise de Camargue bereits gegen 16:30 Uhr.

    Nachdem wir uns eingerichtet und unseren traditionellen Ankunftskaffee genossen hatten, unternahmen wir einen Erkundungsspaziergang über das weitläufige Gelände. Dabei war die Kamera natürlich stets griffbereit: Neben ein paar stimmungsvollen Eindrücken vom Platz lief mir auch eine wunderschöne rote Tigerkatze vor die Linse. Im ersten Moment hielt ich sie für eine Wildkatze, doch der Blick durch das Teleobjektiv klärte die Verwechslung schnell auf.
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  • Tag 11, Weiterfahrt mit Hindernissen

    September 20 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Um 11:00 Uhr verlassen wir den Campingplatz. Da heute lediglich rund 530 Kilometer vor uns liegen, sind wir zuversichtlich, unser Etappenziel in Albenga noch rechtzeitig am Abend zu erreichen. Tine wirft zwar kurz die Frage in den Raum, ob ich denn reserviert hätte, doch ich winke ab: „Mitte September ist hier sicher problemlos etwas frei.“

    Nun, im Rückblick war das wohl etwas blauäugig – vermutlich noch zu sehr verwöhnt von Norwegen, wo man um diese Jahreszeit ohne Reservierung jeden x-beliebigen Platz ansteuern kann und stets ausreichend Freiraum findet. Aber zurück zu unserer aktuellen Tour: Die ersten 250 Kilometer laufen wie am Schnürchen, ehe uns eine erste Teilsperrung bzw. ein zäher Stau gut eineinhalb Stunden kostbare Fahrzeit kostet. Wir nehmen es noch gelassen. Als uns dann jedoch ein zweiter Stau nochmals 90 Minuten raubt, dämmert uns, dass wir den Wunsch-Campingplatz vor dessen Schließung um 20:30 Uhr wohl kaum mehr rechtzeitig erreichen werden.

    Nachdem sich das Blechgewitter endlich aufgelöst hat, trete ich das Gaspedal etwas fester durch als üblich. Tatsächlich rollen wir exakt fünf Minuten vor Geschäftsschluss auf den Vorplatz der Rezeption. Doch die nächste Enttäuschung folgt sofort: Der Platz ist restlos ausgebucht, und auch die nächste Anlage im Ort hat keine Kapazitäten mehr.

    Ein kurzer Blick in die App bringt schließlich die Rettung: Ich entdecke einen alternativen Stellplatz für die Nacht, den wir kurz darauf in Marina di Andora ansteuern. Vor Ort stehen wir zunächst vor verschlossener Schranke, und auch der kleine Kiosk ist unbesetzt. Doch das Glück ist uns hold – ein freundliches italienisches Ehepaar greift beherzt zum Telefon, ruft den Betreiber an, und wie von Geisterhand öffnet sich die Schranke.

    Nachdem wir unseren Stellplatz bezogen haben, vertreten wir uns bei einem kurzen Spaziergang noch ein wenig die Beine. Für morgen hoffen wir, die verbleibenden 400 Kilometer nach Saintes-Maries-de-la-Mer möglichst staufrei zu bewältigen.
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  • Tag 10, Abschied von Marina di Venezia

    September 19 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Samstag, der 19.09.2026
    Unser letzter Tag auf dem Campingplatz Marina di Venezia bricht an – morgen setzen wir unsere Reise fort. Die vergangenen Tage standen ganz im Zeichen unserer Familie, weshalb es hier etwas ruhiger war. Inzwischen hat sich unsere Verwandtschaft auf den Heimweg gemacht, während für uns nun der nächste große Abschnitt unserer Tour über Frankreich und Spanien bis nach Portugal beginnt.

    Ab morgen findet ihr hier wieder tägliche Updates. Da die letzten Tage rein privater Natur waren, sind in dieser Zeit keine öffentlichen Fotos entstanden. Heute, an unserem Abreisetag, habe ich jedoch die Kamera zur Hand genommen und ein paar Eindrücke der weitläufigen Campinganlage festgehalten.
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  • Ankunft, Meer und Aquapark.

    September 13 in Italy ⋅ ☀️ 25 °C

    Samstag, der 12.09.2026
    Wir genießen unseren ersten Tag auf dem Campingplatz Marina di Venezia in vollen Zügen und freuen uns schon riesig auf den Nachmittag: Die Tochter meiner Frau reist mit ihrem Mann und den beiden Kindern an, um gemeinsam mit uns eine unvergessliche Urlaubswoche zu verbringen.

    Gegen 15:00 Uhr treffen die vier ein. Nach einer herzlichen Begrüßung nehmen wir uns direkt der Kleinen an, damit Annika und Flo in Ruhe ihr Domizil beziehen können. Im Anschluss zieht es uns alle gemeinsam an den Strand. Besonders der kleine Jan ist völlig aus dem Häuschen – für ihn ist es das erste Mal am Meer. Völlig unbeschwert und ohne jede Scheu sprintet er ins Wasser und jubelt bei jeder Welle.

    Diesen gelungenen Auftakt lassen wir am Abend gemütlich bei einer authentischen italienischen Pizza ausklingen.

    Sonntag, 13. September 2026

    Nach unserem gewohnt späten Frühstück machen wir uns gemeinsam auf den Weg in den campingplatzeigenen Aquapark. Es ist ein großer Spaß, gemeinsam mit den Kindern die unterschiedlichen Attraktionen im Nassbereich zu erkunden. Zwischendurch ziehe ich mich für ein paar Bahnen ins Schwimmerbecken zurück. Den Rückweg vom Wasserpark treten wir schließlich gemütlich am Strand an – und wie nicht anders zu erwarten, hält uns nichts davon ab, direkt noch einmal ins Meer zu springen.

    Gegen Abend bereiten Tine und ich das Essen für alle vor. Da ich kürzlich einen Ninja-Multikocher für unser Wohnmobil angeschafft habe, der natürlich auch intensiv genutzt werden will, stehen heute Hähnchensteaks mit Gemüse und Pommes auf dem Speiseplan. So lassen wir diesen gelungenen Tag in geselliger Runde beim gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen.
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  • Ankunft am Campingplatz

    September 11 in Italy ⋅ 🌧 23 °C

    Gegen Mittag brechen wir von unserem Stellplatz auf und nehmen Kurs auf Venedig. Die Straßen sind gut befahrbar, auch wenn uns auf den ersten Kilometern Regen und herbstliche 13 °C begleiten. Doch je näher wir der italienischen Grenze kommen, desto freundlicher wird das Wetter. Als wir schließlich auf dem Campingplatz Marina di Venezia eintreffen, empfangen uns strahlend blauer Himmel und angenehme 24 °C.

    Voller Vorfreude und Tatendrang machen wir uns nach dem Check-in sofort an die Arbeit: Noch vor dem ersten Kaffee bauen wir die Campingmöbel auf und fahren die Markise aus. Nach getaner Arbeit und einer wohlverdienten Tasse Kaffee starten wir direkt zu einer ersten Erkundungstour. Wir sind gespannt, was sich in den drei Jahren seit unserem letzten Besuch alles verändert hat. Den restlichen Abend lassen wir gemütlich ausklingen – erst draußen vor dem Wohnmobil, später dann drinnen.
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