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Südtour Herbst 2026

Diesen Herbst tauschen wir den Norden gegen den Süden ein: Auf dem Plan steht ein Roadtrip durch Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Die genaue Route lassen wir ganz entspannt unterwegs entstehen – Hauptsache Richtung Sonne. Read more
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    Saintes-Maries-de-la-Mer

    Tag 43, Saintes-Maries-de-la-Mer

    Yesterday in France ☁️ 17 °C

    Obwohl die Temperaturen angenehm wären, frühstücken wir heute im Wohnmobil. Das liegt daran, dass es aktuell sehr viele Moskitos gibt. 
    Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu den zum Campingplatz gehörenden Waschmaschinen. Tine meint, wir müssen mal wieder waschen, und wenn meine Frau das meint, dann machen wir das auch. 😊 An der Waschmaschinenstation kommen wir mit einem netten Paar ins Gespräch und unterhalten uns über eine Stunde. Zurück am Wohnmobil gibt es noch einen Espresso und dann machen wir uns auf den Weg in das schöne Städtchen, welches übrigens die Hauptstadt der Camargue ist. Begleitet werden wir von hunderten Moskitos. Wir waren schon sehr oft hier in Saintes-Maries-de-la-Mer und haben uns immer gewundert, wenn in Berichten beliebiger Art zu lesen war, dass andere Camper vor den Stechmücken geflüchtet sind und ihren Aufenthalt hier abgebrochen haben. Ab jetzt verstehen wir die Geflüchteten, die Moskitos sind extrem lästig und in großer Anzahl vorhanden. Da es in den vergangenen Tagen extrem viel geregnet hat, ist die Stechmückenpopulation extrem angestiegen. Wir kämpfen uns tapfer mit viel Armgefuchtel in den Ort. 
    In den Gassen des Ortes geht es. Anscheinend gefällt es den Moskitos am Strand und am Campingplatz besser. Der Besuch des Ortes verläuft nach dem üblichen Schema. Tine inspiziert die Souvenir-Läden, während ich nach Fotomotiven Ausschau halte. Gemeinsam besuchen wir die geschichtsträchtige Kirche Notre Dame de la Mer. Sie ist die Seele des Dorfes. Im Internet ist Folgendes zu lesen:
    Die Wehrkirche wurde im 9. und 11. Jhd. auf einem ehemaligen gallo-romanischen Sanktuarium erbaut als Ersatz für eine der Legende nach von den Heiligen errichtete Hauskapelle. Der Ort war wegen der Sarazenenangriffe befestigt. Aus den mit Pflanzen dekorierten Kapitellen heben sich menschliche Figuren heraus. Die Krypta (1448) beherbergt Sara, die Heilige der Zigeuner, bedeckt mit Kleidern und Mänteln. Das Boot der Heiligen Marien steht im linken Seitengang der Kirche. In der Krypta ist der heidnische Altar aus dem 4. Jhd. v. Chr. ebenfalls bemerkenswert.
    Als es langsam dunkel wird, treten wir den Heimweg an. Auf dem Rückweg entstehen noch einige Fotos von der untergehenden Sonne, obwohl die Stechmücken ihr Bestes tun, um mich von den Aufnahmen abzuhalten.
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  • Tag 42, Ankunft in Saintes-Maries-de-la-Mer

    October 21 in France 🌬 19 °C

    Gegen 11 Uhr brechen wir auf. Vor uns liegen knapp 500 Kilometer Strecke bis nach Saintes-Maries-de-la-Mer, doch wir sind zuversichtlich, unser Ziel noch am Abend zu erreichen. Tatsächlich bewahrheitet sich das: Trotz dichten Verkehrs treffen wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit am Campingplatz La Brise de Camargue ein. Den uns ursprünglich zugewiesenen Stellplatz tauschen wir gegen einen anderen aus, da uns ersterer zu uneben ist.

    Auf dem Weg zur Rezeption, um die neue Platznummer durchzugeben, nutze ich die Gelegenheit für einen schnellen Schnappschuss der untergehenden Sonne und unseres Stellplatzes. Da wir den gesamten Tag im Auto verbracht haben, boten sich heute leider keine weiteren Fotogelegenheiten. Umso mehr freue ich mich auf morgen: Hier in der Camargue werde ich ganz sicher einige wunderbare Motive finden.
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  • Tag 41, wir sind wieder in Frankreich.

    October 20 in France ☁️ 15 °C

    Da heute ein reiner Fahrtag ansteht, gibt es nur wenig zu berichten. Wir verlassen unseren Campingplatz, der trotz seiner Autobahnnähe überraschend ruhig gelegen ist.

    Für unser Etappenziel haben wir zwei Optionen in die engere Wahl genommen: die berühmte Dune du Pilat am französischen Atlantik oder Saintes-Maries-de-la-Mer in der Camargue. Letztlich gibt das bessere Wetter den Ausschlag zugunsten der Camargue. Wer sich nun wundert, da die Route nach Bordeaux deutlich kürzer gewesen wäre, dem sei gesagt: Die spätere Heimreise aus der Camargue verkürzt sich entsprechend. Unter dem Strich nehmen wir zwar etwa 200 Kilometer mehr in Kauf, werden dafür aber hoffentlich mit Sonnenschein belohnt.

    Wir fahren auf die kaum befahrene Autobahn, überqueren die Grenze nach Frankreich und erreichen nach Zwischenstopps zum Einkaufen und Tanken gegen 20 Uhr den zuvor ausgesuchten Stellplatz. Bei der Ankunft überrascht uns das rege Treiben vor Ort. Eine kurze Internetrecherche bringt Licht ins Dunkel: Wir sind – rein zufällig – an einem geschichtsträchtigen und bei Reisenden äußerst beliebten Knotenpunkt gelandet.

    Morlaàs liegt direkt an der Via Podiensis – dem historischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela, genauer gesagt am Fernwanderweg GR65. Daher herrscht im Umland das ganze Jahr über ein konstantes, lebhaftes Treiben durch Wanderer, Radpilger und entsprechend ausgestattete Reisemobile.
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  • Tag 40, Até à vista Portugal, Hola España

    October 19 in Spain ☁️ 10 °C

    Viel gibt es heute eigentlich nicht zu berichten – und doch hat sich einiges getan.

    Da in Nazaré in den kommenden Tagen keine nennenswerten Wellen zu erwarten sind, haben wir uns entschlossen, die Heimreise anzutreten. Das bedeutet allerdings keinen spontanen Sprint: Rund 2.500 Kilometer liegen vor uns, und wir möchten uns unterwegs Zeit für einen mehrtägigen Zwischenstopp nehmen. Wo genau dieser sein wird, entscheiden wir morgen nach einem Blick auf den Wetterbericht.

    Gegen 12 Uhr machen wir uns auf den Weg. Dank verkehrsarmer Straßen kommen wir hervorragend voran und erreichen den Campingplatz bereits um 19 Uhr. Für die Strecke von 500 Kilometern – inklusive Pausen und der verlorenen Stunde durch die Zeitumstellung in Portugal – reine Fahr- und Reisezeit von gerade einmal sechs Stunden.

    Bei der Anmeldung und einem kurzen Spaziergang zum Beinevertreten folgt eine kleine Überraschung: Es ist spürbar kühl geworden, und der Herbst zeigt sich hier von seiner deutlichen Seite. Am Strand hatten wir das noch ganz anders wahrgenommen. Als ich gerade das Stromkabel am Wohnmobil anschließe, reißt der Himmel am Horizont plötzlich auf, sodass mir noch ein kurzer, aber schöner Schnappschuss des Sonnenuntergangs gelingt.
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  • Tag 39, Stadtbummel, Wellen und Kochwettbewerb.

    October 18 in Portugal ☁️ 21 °C

    Heute steht Nazaré auf unserem Programm. Eigentlich war der Besuch des berühmten Leuchtturms Forte de São Miguel Arcanjo das Hauptziel, aber da für heute keine großen Wellen vorausgesagt sind, planen wir stattdessen einen entspannten Erkundungstag im Ort und am Strand.

    Wir schwingen uns auf die Räder, radeln zum rund viereinhalb Kilometer entfernten Strand und stellen unsere Drahtesel ab. Zunächst spazieren wir an der Uferstraße entlang, wo wir die traditionellen Fischerboote und eine interessante Ausstellung über die Geschichte des Fischfangs in Nazaré bestaunen. Direkt daneben wird auch Trockenfisch angeboten.

    Unser Spaziergang führt uns weiter am Strand entlang. Obwohl keine nennenswerten Wellen gemeldet waren, werden wir überrascht: Ein paar stattliche Brecher rollen heran! Für das Mittelmeer wäre das ein imposantes Schauspiel – wer hier jedoch auf die weltberühmten, 10 bis 20 Meter hohen Monsterwellen hofft, bleibt von den heutigen drei Meter hohen Wellen natürlich wenig beeindruckt. Dennoch lasse ich es mir nicht nehmen, ein paar Aufnahmen zu machen, und wage mich dafür ziemlich nah ans Wasser heran. Tine beobachtet das Ganze lieber aus sicherer Entfernung.

    Als wir uns an den Naturgewalten sattgesehen haben, wechseln wir die Straßenseite – jetzt kommt Tine voll auf ihre Kosten. Während sie sich in mehreren Geschäften umsieht, halte ich Ausschau nach spannenden Motiven. Neben architektonischen Details gelingen mir auch einige ausdrucksstarke Porträts älterer Einheimischer. Aus Respekt vor deren Privatsphäre kann ich diese Aufnahmen hier allerdings nicht zeigen. Kurz vor unserer Rückfahrt entdeckt Tine noch einen kleinen Trainingsparcours, und natürlich teste ich die verschiedenen Geräte direkt auf ihre Praxistauglichkeit.

    Zurück am Wohnmobil genießen wir erst einmal unsere wohlverdiente Tasse Kaffee. Als Tine feststellt, dass die Marmelade knapp wird, schwinge ich mich noch einmal aufs Rad und fahre zum 2,5 Kilometer entfernten Supermarkt. Dass heute Sonntag ist, spielt hier keine Rolle – die Geschäfte haben ganz entspannt bis 21 Uhr geöffnet. Auf dem Rückweg halte ich kurz an, um mit dem Smartphone den Sonnenuntergang einzufangen. Viel Zeit darf ich mir allerdings nicht lassen, schließlich habe ich auch Eis im Gepäck.

    Wenig später geht es an die Zubereitung des Abendessens. Tine ist bereits dabei, Spaghetti mit Tomatensoße zu kochen, da verkündige ich mit einem Schmunzeln: „Ich mache auch Spaghetti, allerdings Carbonara!“ Sie blickt mich etwas verwundert an, woraufhin ich grinsend erkläre: „Ich möchte testen, wie gut mir eine Carbonara im Ninja-Multikocher gelingt.“

    Damit ist unser kleiner, spontaner Kochwettbewerb eröffnet. Wir werkeln beide fleißig vor uns hin und werden fast zeitgleich fertig. Einen offiziellen Sieger gibt es am Ende nicht – beide Gerichte sind perfekt gelungen und schmecken hervorragend.
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  • Tag 38, auf geht es nach Nazaré

    October 17 in Portugal ☁️ 19 °C

    Kurz vor 12 Uhr verlassen wir unseren Campingplatz und nehmen Kurs auf Nazaré. Zunächst fahren wir ein Stück über die Landstraße, bevor es nach 15 Kilometern auf die Autobahn geht. Bis Lissabon herrscht sehr wenig Verkehr. Nachdem wir die Stadt passiert haben, sind wir stellenweise ganz allein auf der Autobahn und kommen hervorragend voran. So erreichen wir nach einer kurzen Pause unseren Campingplatz in Nazaré kurz nach 15 Uhr.

    Bei unserer Ankunft ist es stark bewölkt und es sieht nach Regen aus, weshalb wir für heute keine größeren Unternehmungen mehr planen. Ein Blick in die Wetter-App beruhigt uns jedoch: Für morgen ist wieder Sonnenschein gemeldet. Gegen Abend unternehmen wir noch einen kurzen Spaziergang über den Platz, bei dem mir ein Vogel auffällt, der ziemlich ungewöhnlich aussieht.

    Leider ist es für ein Foto bereits zu dunkel, aber zum Glück besitzt meine Kamera ein eingebautes Blitzlicht. So gelingt mir zwar kein künstlerisch wertvolles Bild, aber die Aufnahme reicht völlig aus, um im Internet nachzuforschen. Und tatsächlich: Meine Vermutung bestätigt sich. Das Bild zeigt ein Amselmännchen (Turdus merula) mit Teil-Leuzismus – einer genetischen Pigmentstörung, die zu weißen oder hellen Federn führt (Quelle: Internet).

    Den restlichen Abend lassen wir daraufhin gemütlich im Wohnmobil ausklingen.
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  • Tag 37, letzter Tag in Porto Covo

    October 16 in Portugal ☀️ 24 °C

    Beim gemütlichen Frühstück besprechen wir unsere nächsten Schritte und beschließen, heute noch an unserem aktuellen Standort zu bleiben und die Weiterreise nach Nazaré auf morgen zu verschieben.

    Nazaré ist weltweit für seine gigantischen Monsterwellen bekannt. Verantwortlich dafür ist der Nazaré Canyon direkt vor der Küste – eine gewaltige Unterwasserschlucht mit einer Tiefe von 4.000 bis 5.000 Metern und einer Länge von rund 170 bis 230 Kilometern. Diese Formation bündelt die Energie des Atlantiks so extrem, dass sich das Wasser zu Wellen von 20 bis über 30 Metern Höhe auftürmen kann.

    So verbringen wir den Vormittag ganz entspannt mit süßem Nichtstun. Am Nachmittag statten wir dem charmanten Fischerviertel noch einmal einen Besuch ab: Während Tine durch die kleinen Souvenirläden bummelt, zieht es mich zum Strand, der nur 200 Meter entfernt liegt. Die See zeigt sich heute bereits von ihrer stürmischen Seite und beschert mir spektakuläre Motive für einige Wellenaufnahmen. Eine halbe Stunde später treffen wir uns wieder, bestaunen gemeinsam die eindrucksvollen Brecher und freuen uns jetzt schon riesig auf Nazaré, wo dieses Naturschauspiel noch einmal in einer ganz anderen Dimension stattfindet.
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  • Tag 36, Porto Covo

    October 15 in Portugal ☀️ 26 °C

    Wir wachen unter strahlend blauem Himmel und bei sommerlichen Temperaturen auf. Beim Frühstück dreht sich das Gespräch schnell um das Wetter: Uns fällt auf, dass wir nun schon seit über 30 Tagen keinen Tropfen Regen mehr gesehen haben. Da der Wetterbericht für die kommenden Tage einen spürbaren Temperaturabfall in Nordportugal ankündigt, beschließen wir, uns langsam wieder nach Süden zu orientieren.

    Unseren obligatorischen Strandspaziergang verlegen wir auf den frühen Nachmittag und kürzen ihn dieses Mal ein wenig ab. Der Grund dafür ist Tine, die gerne den Sonnenuntergang am Strand miterleben möchte – und da wir den Weg doppelt gehen, halten wir die erste Tour bewusst moderat.

    Am Strand angekommen, pfeift uns ein frischer Wind um die Ohren. Das Flutwasser drückt mächtig an die Küste, sodass wir ein spektakuläres Wellenspiel beobachten können. Das Wasser ist zwar recht frisch, aber ich kann nicht widerstehen und wage mich ins kühle Nass. Tiefer hinaus traue ich mich jedoch nicht: Die Strömung ist extrem stark, und da ich absolut kein Risiko eingehen will, verzichte ich aufs Schwimmen und genieße stattdessen das prasselnde Wasser der brechenden Wellen.

    Nach der Erfrischung geht es zurück zum Wohnmobil, ehe wir uns am Abend auf den Weg zum Sonnenuntergang machen. Im Anschluss schlendern wir noch ein wenig durch das kleine Örtchen, das im abendlichen Licht einen ganz besonderen, gemütlichen Charme versprüht.
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  • Tag 35, auf nach Porto Covo

    October 14 in Portugal ☀️ 24 °C

    Unsere Reise führt uns weiter nach Norden – direkt nach Porto Covo. Das charmante Fischerstädtchen hat sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt: Noch heute prägen die kleinen, weiß getünchten Häuser das Bild, die nach dem großen Erdbeben von 1755 vom Marquês de Pombal wiederaufgebaut wurden. Allein die malerischen, oft versteckten Strände entlang der rauen Steilküste sind einen Besuch wert.

    Gegen 12:00 Uhr verlassen wir den Campingplatz in Zambujeira, erledigen noch ein paar Besorgungen und erreichen den Campingplatz in Porto Covo kurz vor 14:00 Uhr. Die Suche nach dem perfekten Stellplatz gestaltet sich mangels großzügiger Parzellen etwas schwierig, aber schließlich werden wir fündig. Nach den üblichen Handgriffen – Campingmöbel aus der Wohnmobilgarage holen und die Markise ausfahren – genießen wir erst einmal den wohlverdienten Ankunftskaffee.

    Am späten Nachmittag schlendern wir los: Der Ort ist nur 500 Meter, der Strand 800 Meter entfernt. Wir nutzen die Zeit für einen ersten, orientierenden Spaziergang, bevor wir in den kommenden Tagen beides ausführlich erkunden.

    Zurück auf dem Campingplatz macht mich Tine direkt am Eingang auf eine schöne Katze aufmerksam. Da ich die Kamera meist griffbereit habe, gelingt mir im Handumdrehen ein tolles Katzenporträt. Kurz vor Sonnenuntergang schwinge ich mich dann noch einmal aufs Fahrrad, radle zum Strand und halte die letzten Sonnenstrahlen im Bild fest.
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  • Tag 34, Klippenwanderung

    October 13 in Portugal ⛅ 23 °C

    Ursprünglich war heute die Weiterfahrt geplant, doch nach dem Frühstück entscheiden wir uns spontan, einen Tag länger zu bleiben. Den Vormittag und frühen Nachmittag lassen wir auf dem Campingplatz ruhig angehen, bevor wir uns am Nachmittag auf die Fahrräder schwingen. Nach einer kurzen Fahrt stellen wir sie im Ort ab und brechen zu unserer Klippenwanderung auf, die uns in nördliche Richtung führt.

    Dort angekommen, sind wir sofort von der faszinierenden, wüstenähnlichen Landschaft oberhalb des Meeres begeistert. Ohne das Wissen, dass der Ozean und das Dorf so nah sind, könnte man meinen, direkt durch eine Wüste zu wandern. Nach über zwei Stunden kehren wir in den Ort zurück, schlendern durch die fast menschenleeren Gassen, stöbern nach Souvenirs und treten schließlich den Rückweg an.

    Nach dem Abendessen rollen wir die Markise ein und verstauen die Campingmöbel sicher in der Heckgarage des Wohnmobils – bereit, wenn unsere Tour morgen weitergeht.
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  • Tag 33, Strände Sonnenuntergang Thunfischsteak.

    October 12 in Portugal ☁️ 21 °C

    Wer sich über den Titel gewundert hat – hier kommt die Auflösung: Nach unserem ausgiebigen, späten Frühstück nutzen wir die Waschmaschine des Campingplatzes und erledigen im Anschluss noch ein paar Besorgungen im Supermarkt.

    Am Nachmittag beschließen wir, eine kleine Fahrradtour zu unternehmen. Die Küste hier ist wunderschön: Zahlreiche Strände wechseln sich mit malerischen Felsformationen ab. Wir nehmen uns vor, die drei in unmittelbarer Nähe gelegenen Buchten zu erkunden. Natürlich bleibt die Kamera dabei nicht stumm – es entstehen unzählige Aufnahmen von den Stränden, der abwechslungsreichen Landschaft und den verschiedenen Tieren, die unseren Weg kreuzen.

    Zurück am Wohnmobil machen wir es uns zunächst bei einer Tasse Kaffee gemütlich. Als ich zu Tine sage: „In einer Stunde geht die Sonne unter, ich ziehe noch mal los“, schnappe ich mir erneut die Kamera und mache mich auf den Weg zum Strand. Wie man an den Fotos unschwer erkennen kann, war dieser Abendspaziergang von Erfolg gekrönt.

    Nachdem die Sonne im Meer versunken ist, kehre ich zum Wohnmobil zurück. Tine hat bereits das Abendessen vorbereitet; ich muss mich nur noch um das Thunfischsteak kümmern, das ich am Morgen besorgt habe, und es im Ninja-Multikocher zubereiten. Schon nach wenigen Minuten ist der Fisch perfekt. Als wir zusammen essen, schwärme ich: „Ich habe wirklich noch nie ein so gutes Thunfischsteak gegessen – ich bin absolut begeistert! Dass der Fisch so gut gelungen ist, liegt allerdings weniger an meinen Kochkünsten als an der genialen Technik: Die Zubereitung im Ninja-Ofen ist so unkompliziert, da kann einfach nichts schiefgehen.“
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  • Tag 32, von Alvor nach Zambujeira

    October 11 in Portugal ☁️ 21 °C

    Heute führt der Weg an die portugiesische Westküste, die sich auf einer Länge von 550 Kilometern vom Kap São Vicente im äußersten Süden bis zur Kleinstadt Caminha an der spanischen Grenze im Norden erstreckt. Anders als die geschützte und touristisch stark erschlossene Algarve im Süden wird diese Küstenregion von einem rauen Atlantik, steilen Klippen und endlosen Sandstränden geprägt. 
    Um 11:30 Uhr verlassen wir den Campingplatz in Alvor und erreichen bereits um 13:00 Uhr unser nächstes Ziel. Nachdem wir uns ein schönes Plätzchen ausgesucht haben und alles an seinem Platz steht, schwingen wir uns auf die Fahrräder und radeln in das nur 1,2 Kilometer entfernte Städtchen Zambujeira, um uns ein wenig umzusehen. Dem Ort und den nahegelegenen Stränden wollen wir morgen einen noch ausführlicheren Besuch abstatten.
    So schlendern wir gemütlich durch das Dörfchen, während Tine in den kleinen Läden die eine oder andere nette Kleinigkeit entdeckt. Im Anschluss führt uns unser Weg direkt an den Strand. Zwar zeigt sich das Wetter heute etwas bewölkt, was mich jedoch nicht davon abhält, ein paar schöne Aufnahmen einzufangen. Mitten in einer Landschaftsaufnahme entdecke ich plötzlich eine Katze, die sich ganz auf die Jagd konzentriert und zum Sprung ansetzt. Ich drücke im genau richtigen Moment auf den Auslöser, um diese spannende Szene für die Ewigkeit festzuhalten. Den restlichen Abend verbringen wir – wie gehabt – zunächst gemütlich draußen vor dem Wohnmobil und später drinnen.
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  • Tag 31, Ruhetag für Mensch und Kamera

    October 10 in Portugal ☀️ 24 °C

    Heute lassen wir die Seele baumeln und verbringen einen entspannten Tag rund um das Wohnmobil. Nach den vielen Unternehmungen der letzten Tage steht heute pure Erholung auf dem Programm – unterbrochen nur von einem kurzen Spaziergang zum Supermarkt und ein paar kleineren Handgriffen, um das Fahrzeug in Ordnung zu halten. Wir genießen die angenehmen, moderaten Temperaturen, bevor wir am späten Abend die Markise einfahren und die Campingmöbel sicher in der Heckgarage verstauen. Morgen setzen wir unsere Reise fort und machen uns auf den Weg an die Westküste.Read more

  • Tag 30, ein weiterer Strandtag.

    October 9 in Portugal ☀️ 26 °C

    Da auch für den heutigen Tag gutes Wetter gemeldet ist, beschließen wir, noch einmal zum Strand aufzubrechen. Den Vormittag verbringen wir entspannt auf dem Campingplatz, bevor wir uns am späten Nachmittag mit den Fahrrädern auf den Weg machen.

    Heute steuern wir jedoch eine Ortschaft weiter an, um den Fußweg vom Sandstrand zum Felsenstrand abzukürzen. Neben meiner Kamera habe ich auch die GoPro eingepackt, um neben Fotos auch einige Videoaufnahmen festzuhalten. Wieder spazieren wir ausgiebig durch die Felsen und erkunden verschiedene kleinere Höhlen.

    Um 17:30 Uhr portugiesischer Zeit klingelt dann mein Handy: Ein schon länger vereinbarter Videocall steht an. Heute findet in meiner Heimat ein Klassentreffen statt, an dem ich leider nicht teilnehmen kann. Eine Schulfreundin hat mir jedoch versprochen, mich für einige Minuten dazuzuschalten. Der Anruf dauert schließlich etwas länger als geplant, und es ist mir eine große Freude, mit jedem Einzelnen von ihnen kurz via Handy zu plaudern.

    Nachdem das Gespräch beendet ist, schlendern wir noch ein Stück am Strand entlang und genießen die stimmungsvolle Atmosphäre, während die untergehende Sonne das Licht langsam verändert.
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  • Tag 29, Supermarkt und Super-Strand

    October 8 in Portugal ☀️ 26 °C

    Was für ein Wetterglück! Auch heute verwöhnt uns der Tag mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Den Vormittag verbringen wir ganz entspannt auf dem Campingplatz: Neben dem obligatorischen Waschtag steht heute auch eine gründliche Reinigung unserer Solarmodule an. Nach fast einem Monat Reisezeit und anhaltend trockenem Wetter hat sich eine spürbare Staubschicht abgelagert, die dringend entfernt werden muss.

    Am frühen Nachmittag schwingen wir uns auf die Fahrräder, um im nur 700 Meter entfernten Supermarkt unsere Vorräte aufzufüllen – dank schwererer Einkäufe wie Getränken sind wir froh über die Räder, sodass wir nichts zu Fuß schleppen müssen. Zurück am Platz machen wir uns kurz darauf erneut auf den Weg, dieses Mal direkt zum Praia de Alvor, dem Hausstrand des Ortes.

    Zunächst zeigt sich Tine ein wenig enttäuscht – sie hat wohl noch den unvergesslichen Anblick unseres letzten Strandes vor Augen. Zwar ist dieser Küstenabschnitt ebenfalls reizvoll, aber eben „nur“ schön. Mit einem Schmunzeln denke ich mir: Wir sind mittlerweile wohl einfach verwöhnt, weil wir auf unserer Reise von einem Highlight zum nächsten reisen.

    Dass uns nur wenige hundert Meter weiter ein spektakulärer Felsenstrand erwartet, verschweige ich ihr erst einmal. Ich freue mich schon darauf, ihr überraschtes Gesicht zu sehen, wenn wir dort ankommen. Ein Blick auf unsere Fotos verrät: Sie kam aus dem Staunen tatsächlich nicht mehr heraus!
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  • Tag 28, Alvor

    October 7 in Portugal

    Unsere Reise führt uns am Vormittag weiter vom Wohnmobilstellplatz Algarve Motorhome Park Falésia. Schon kurz vor Mittag erreichen wir unser nächstes Ziel: den Campingplatz in Alvor. Der Check-in verläuft unkompliziert, und wir können uns unseren Stellplatz ganz frei aussuchen. Einen direkten Meerblick gibt es hier zwar nicht – was an der Algarve jedoch bei den meisten Plätzen die Regel ist.

    Nach den üblichen Handgriffen beim Aufbau zieht es uns am frühen Nachmittag in das charmante Ortszentrum. In den typisch portugiesischen Gassen herrscht ein lebendiges Treiben, das dennoch zum entspannten Bummeln einlädt. Wir stöbern durch verschiedene Geschäfte und halten die Eindrücke in zahlreichen Fotos fest. So vertiefen wir uns in den Moment, dass wir länger verweilen als geplant und erst am späten Nachmittag zum Wohnmobil zurückkehren. Den Strandbesuch holen wir dann ganz entspannt morgen nach.
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  • Tag 27, Shopping und Klippenwanderung.

    October 6 in Portugal ☁️ 24 °C

    Beim Morgenkaffee erzählt mir Tine, dass sie auf Google Maps einige interessante Läden in der Umgebung entdeckt hat, die sie gerne besuchen möchte. Also holen wir nach dem Frühstück die Fahrräder aus der Garage und machen uns auf den Weg. Schon eine Viertelstunde später erreichen wir das Ziel und werden fündig: In zwei Geschäften entdecken wir schöne Souvenirs. Nach einem kurzen, gemütlichen Bummel kehren wir zum Wohnmobil zurück.

    Dort lassen wir es uns gut gehen und nutzen die Zeit direkt, um die Waschmaschine und den Trockner des Stellplatzes in Anspruch zu nehmen. Am späten Nachmittag brechen wir zu unserer täglichen Strandwanderung auf. Da es heute angenehmer ist als am Vortag, holen wir die Klippenwanderung nach, die wir gestern wegen der Hitze abbrechen mussten. Wir genießen die fantastische Aussicht und die wunderschöne Natur in vollen Zügen. Später führt uns ein Pfad hinab zum Strand, und wir spazieren auf dem Rückweg gemütlich am Wasser entlang zurück zum Stellplatz. Am Abend fahre ich die Markise ein und verstaue die Campingmöbel sowie die Fahrräder sicher in der Garage, denn morgen geht unsere Reise weiter.
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  • Tag 26, Einkaufen und sprachbegabte Verkäuferin.

    October 5 in Portugal ☁️ 24 °C

    Nach einer ruhigen Nacht genießen wir das Frühstück – wie meist auf dieser Reise – im Freien. Danach beschließen wir, im nahegelegenen Supermarkt ein paar Besorgungen zu machen. Als ich das Fahrrad aus der Wohnmobilgarage hole, meint Tine: „Dein Vorderreifen sieht platt aus.“

    Und tatsächlich: Das Rad ist im Handumdrehen auf den Kopf gestellt und der Schlauch dank Schnellspanner ganz ohne Werkzeug ausgebaut. Auch der Mantel lässt sich mit bloßen Händen von der Felge ziehen. Der Übeltäter ist schnell ausgemacht – ein winziger Kaktusstachel steckt noch im Gummi. Ein Flicken ist rasch aufgeklebt, alles wieder zusammengesteckt, und keine 15 Minuten später steht das Rad startbereit vor dem Wohnmobil.

    Der kleine Laden im Ort bietet alles Notwendige, doch das absolute Highlight ist die überaus freundliche und sprachbegabte Verkäuferin. Wir unterhalten uns zunächst auf Englisch, wechseln dann zu Deutsch, und als sie erwähnt, dass sie gerade Italienisch lernt, antworte ich: „Parlo solo un po' di italiano.“ Daraufhin sprudeln einige italienische Sätze aus ihr heraus, die sie mir jedoch sofort charmant ins Deutsche übersetzt. Nebenbei schreibt sie uns die Namen bekannter italienischer Künstler auf und rät uns, in deren Lieder reinzuhören, um ein Gefühl für die Sprache zu bekommen.

    Draußen vor der Tür beladen wir gerade unsere Fahrräder mit den Einkäufen, als wir hören, wie sie sich fließend mit anderen Kunden auf Französisch unterhält. Tine schmunzelt und schüttelt den Kopf: „Französisch spricht sie also auch noch!“

    Zurück am Wohnmobil verstauen wir die Einkäufe und machen uns auf den Weg zur Praia da Falésia. Ursprünglich wollten wir oberhalb des Strandes auf den Klippenpfaden spazieren, verwerfen den Plan angesichts der hohen Temperaturen jedoch schnell. Also geht es stattdessen hinunter an den Strand, heute in die entgegengesetzte Richtung. Wir genießen es, barfuß durch den Sand und die sanften Wellen zu laufen. Nach einem längeren, sehr netten Plausch mit einem anderen Wohnmobil-Ehepaar sind wir gut drei Stunden unterwegs.

    Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen: Zum Abendessen gibt es – wie könnte es anders sein – Pizza aus dem Ninja-Multikocher, gefolgt von entspannten Stunden erst vor und später im Wohnmobil.
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  • Tag 25, Traumstrand und lädierter Zeh.

    October 4 in Portugal ☁️ 25 °C

    Früh am Morgen setzen wir unsere Reise fort. Mit einer Fahrzeit von knapp über einer Stunde haben wir ein überschaubares Ziel vor Augen, möchten aber sichergehen, auf dem ausgesuchten Wohnmobilstellplatz noch einen freien Platz zu ergattern. Während des Frühstücks zeigt die App noch 16 freie Plätze an – doch wie die Erfahrung lehrt, kann sich das rasant ändern.

    Als wir kurz nach Mittag eintreffen, sind tatsächlich nur noch wenige Parzellen verfügbar. Nach der unkomplizierten Anmeldung erledigen wir die üblichen Handgriffe, die beim Ankommen dazugehören. Sobald alles verstaut ist und der obligatorische Ankunftskaffee genossen wurde, machen wir uns auf den Weg zum gerade einmal 700 Meter entfernten Strand.

    Dort angekommen, ist Tine hellauf begeistert: Sie kürt den Küstenabschnitt sofort zu einem der schönsten Strände, die sie je gesehen hat. Dass diese Einschätzung nicht von ungefähr kommt, beweist ein Blick auf Wikipedia: Im Jahr 2023 wurde der Strand von TripAdvisor im Rahmen der „Travelers Choice Awards“ zum sechstbesten Strand der Welt gewählt.

    Ausgiebig genießen wir das herrliche Wetter bei einem Spaziergang entlang des 5,5 Kilometer langen Küstenstreifens. Umrahmt wird der Strand von malerischen, kräftig leuchtenden Klippen in roten und weißlichen Tönen, die einen reizvollen Kontrast zu den hoch aufragenden grünen Schirmkiefern bilden.

    Als ich immer wieder meine Füße ins kühle Atlantikwasser halte, erkundigt sich Tine besorgt, ob mein Zeh noch sehr schmerzt. Zur Vorgeschichte: Diesen hatte ich mir erst gestern beim Aufräumen im Wohnmobil heftig angestoßen. Als ehemaliger Kampfsportler ist man zwar hart im Nehmen, aber das Laufen im weichen Sand drückt dann doch ein wenig – was ich jedoch geflissentlich ignoriere.

    Zum Abendessen wird heute in zwei „Küchen“ gekocht: Während Tine im Wohnmobil frische Pasta mit Soße zubereitet, grille ich in der Wohnmobilgarage zwei Paprikasteaks in meinem heiß geliebten Ninja-Multikocher. Damit sich der Grillduft nicht in der Garage staut, leitet ein installierter Lüfter den Duft nach draußen.

    Das sorgt bei einem Nachbarn für sichtliche Verwirrung. Er schleicht zweimal um unser Wohnmobil, bevor er mich schließlich anspricht: Es dufte hier zwar fantastisch nach Grill, aber weit und breit sei keiner zu sehen. Als ich ihm meinen Ninja zeige, blickt er bewundernd und meint anerkennend: „Und wir sind schon froh, einen Omnia dabei zu haben!“

    Nachdem der Wissensdurst des Nachbarn gestillt ist, sitzen Tine und ich noch eine Weile gemütlich vor dem Wohnmobil und genießen die laue Abendluft, während die Temperaturen langsam etwas sinken. Ein weiterer rundum gelungener Tag findet damit seinen perfekten Ausklang.
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  • Tag 24, ein weiterer Ruhetag

    October 3 in Portugal ⛅ 25 °C

    Wir genießen unseren Tag in vollen Zügen auf dem Campingplatz: Während ich mich draußen um ein paar kleine Handgriffe am Wohnmobil kümmere, bringt Tine das Innere auf Vordermann. Da das linke Scheinwerferlicht ausgefallen ist, steht ein Wechsel an – zum Glück haben wir immer passende Ersatzlampen dabei. Auch die Markise verträgt dringend eine gründliche Reinigung. Schuld daran ist unser schattiger Stellplatz direkt unter einem Baum, dessen gefiederte Bewohner offenbar beschlossen haben, kleine schwarze Beeren im Minutentakt auf unserem Stoffdach zu platzieren.

    Im Anschluss schlendern wir über den Samstagsmarkt, der allerdings rein auf Lebensmittel spezialisiert ist. Danach steuern wir noch kurz einen Supermarkt an, um die Dinge zu besorgen, die der kleine Campingplatzshop nicht im Sortiment hat. Am späten Nachmittag zieht es uns dann für eine ausgiebige Strandwanderung nach draußen. Die geplante Fährüberfahrt zu den großen Stränden schenken wir uns – wir sind uns einig, dass wir in den nächsten Tagen noch mehr als ausreichend Sand unter den Füßen haben werden.

    Nach einem gemütlichen Abendessen rollen wir die frisch gereinigte Markise ein und räumen auch die Campingmöbel sicher in die Wohnmobilgarage. So können wir morgen ganz entspannt ausschlafen und uns den morgendlichen Abbau sparen.
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  • Tag 23, Ruhetag und Spaziergang.

    October 2 in Portugal ☁️ 26 °C

    Wir genießen unseren ersten Tag in Portugal in vollen Zügen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf, die Umgebung unseres Campingplatzes zu erkunden. Der Spaziergang führt uns durch einige typisch portugiesische Gassen, doch gibt der Ort fußläufig nicht allzu viel her. Also beschließen wir, unser Glück am Strand zu suchen.

    Unsere Begeisterung hält sich dort allerdings in Grenzen: Um zu den berühmten Stränden der Ilha da Armona zu gelangen, muss man eine der Bootsverbindungen vom Kai in Fuseta nehmen. Zwar gibt es vor Ort ebenfalls einen Strandabschnitt, das offene Meer ist von hier aus jedoch nicht zu sehen – ein Phänomen, das sich beim Blick auf Google Maps sofort erklärt. So wandern wir stattdessen entlang der reizvollen Watt- und Marschlandschaft, beobachten Fischer und Angler, genießen die unberührte Natur und kehren nach rund zweieinhalb Stunden zu unserem Wohnmobil zurück. Gegen Abend schauen wir uns das Ganze noch einmal bei Flut an.

    Für Familien mit Kindern ist diese flache Küstenlandschaft zweifellos ein kleines Paradies; wir sehnen uns jedoch nach dem weiten Meer und echten Wellen. Wir beschließen daher, den Samstag noch hier zu verbringen und erst am Folgetag unser nächstes Ziel anzusteuern. Da die Wochenendtouristen dann abgereist sind, hoffen wir zudem auf eine größere Auswahl an freien Stellplätzen.

    Hintergrund-Tipp: Wie im Internet nachzulesen ist, beginnt nur einen Kilometer östlich von Olhão der Parque Natural da Ria Formosa. Dieses geschützte Naturparadies beherbergt das reichhaltigste und vielfältigste Ökosystem der gesamten portugiesischen Küste.
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  • Tag 22, wir verlassen Spanien.

    October 1 in Portugal ☁️ 30 °C

    Wir verabschieden uns von Erik, nutzen noch kurz die Ver- und Entsorgung, bevor wir aufbrechen. Schon nach wenigen Kilometern halten wir an, um ein paar Erinnerungsfotos von der fantastischen Landschaft zu schießen. Wie bereits bekannt, dienten diese Kulissen als Drehort für weltbekannte Filmklassiker wie „Lawrence von Arabien“, „Für eine Handvoll Dollar“ und „Indiana Jones und den letzten Kreuzzug“. Wir sind uns einig, dass man hier problemlos noch einige Tage verbringen und die verschiedenen Studios erkunden könnte. Unser Ziel heißt jedoch Portugal, also setzen wir die Fahrt fort. Auf der freien Autobahn kommen wir zügig voran.

    Da Portugal in einer anderen Zeitzone liegt, erreichen wir bereits um 17:45 Uhr einen dortigen Campingplatz. Da dieser jedoch sehr voll ist und direkt an einer Straße liegt, gefällt er uns auf Anhieb überhaupt nicht. Uns bleibt noch etwas Tageslicht, daher entscheiden wir uns kurzerhand für einen anderen Platz, der nur eine halbe Stunde entfernt liegt. Auch dieser ist zwar gut belegt, aber wir finden trotzdem ein schönes Plätzchen und machen es uns gemütlich.
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  • Tag 21, Ruhetag

    September 30 in Spain ☀️ 30 °C

    Wegen der großen Hitze beschließen wir heute, keine größeren Unternehmungen zu starten, sondern es uns einfach vor dem Wohnmobil gemütlich zu machen. Wer mich allerdings kennt, weiß, dass ich das nicht lange aushalte – ein bisschen Tatendrang muss einfach sein. Also greife ich zu und starte mit ein paar kleineren Reinigungsarbeiten: Die Fahrräder werden gesäubert und das Einschubfach für die Toilettenkassette wird auf Vordermann gebracht. Zum Abschluss fette ich noch sämtliche Gummidichtungen gründlich ein.

    Nach getaner Arbeit setze ich mich mit einem kalten, alkoholfreien Bier gemütlich vor den Camper und beobachte, wie sich am Nachbarstellplatz ein Paar mit einem Dachzelt einrichtet. Wenn ich sehe, was die alles auspacken müssen, bin ich heilfroh, nicht mit so einem Gefährt unterwegs zu sein.

    Wenig später – ich bin gerade dabei, ein Steak im Ninja-Multikocher zuzubereiten – brennt plötzlich der Himmel in den schönsten Farben. Da ich so intensiv mit meinen Kochkünsten beschäftigt bin, entgeht mir das beinahe. Zum Glück weist Tine mich darauf hin, sodass ich schnell zu einem Aussichtspunkt eile. Wäre das Steak auf einem herkömmlichen Grill gelegen, würde ich den Platz natürlich nicht verlassen. Aber dank des Ninjas weiß ich, dass nichts schiefgeht, und werde am Ende doppelt belohnt: mit Fotos vom Sonnenuntergang und einem perfekt gebratenen Steak.
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  • Tag 20, schwimmen, radeln und gut essen.

    September 29 in Spain ☁️ 22 °C

    Wir erwachen bei herrlichstem Wetter. Ich mache mich direkt auf den Weg, um die am Vortag vorbestellten Brötchen und das dänische Gebäck bei Erik, dem Inhaber, abzuholen. Nach dem Frühstück steht erst einmal Wäschewaschen auf dem Plan – meiner Meinung nach hätte mein Vorrat an Kleidung zwar noch locker für die nächsten zwei Wochen gereicht, aber Tine vertritt den Standpunkt: Wenn schon eine Waschmaschine vor Ort ist, sollten wir sie auch nutzen.

    Sobald das Projekt „Wäsche“ erfolgreich beendet ist, nutze ich die Gelegenheit für ein paar Aufnahmen unseres Stellplatzes. Anschließend packen wir die Fahrräder aus der Wohnmobilgarage und machen uns auf den Weg Richtung Wüste.

    Info:
    „Die Wüste von Tabernas in der spanischen Provinz Almería (Andalusien) ist die einzige echte Wüste auf dem europäischen Festland.“ (Quelle: Wikipedia)

    Die Vielfalt hier überrascht uns total: Wir entdecken riesige Olivenplantagen, verlassene Gehöfte und sogar eine alte, dem Verfall preisgegebene Kirche. Das Erstaunliche daran: Die große Uhr an ihrer Außenwand tickt noch immer und zeigt exakt die richtige Uhrzeit an.

    Müde, aber rundum zufrieden kehren wir von unserer Radtour zum Stellplatz zurück. Für mich gibt es erst einmal eine erfrischende Abkühlung – nichts wie rein in die Badehose und ein paar Runden im Pool gedreht, während man den fantastischen Ausblick genießt. Den Abend lassen wir schließlich bei gutem Essen in einer stimmungsvollen Westernbar ausklingen.
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  • Tag 19, die Wüste ruft.

    September 28 in Spain ☀️ 27 °C

    Auf geht es zu unserem nächsten Ziel! Da Portugal für eine einzige Tagesetappe etwas zu weit entfernt ist, machen wir Halt an einem bereits im Vorfeld ausgesuchten Stellplatz, um dort ein oder zwei Tage zu verweilen. Unsere Neugier wurde vor allem durch einen Wikipedia-Eintrag geweckt: Die Wüste von Tabernas ähnelt den Landschaften Nordamerikas (dem klassischen „Wilden Westen“), Nordafrikas sowie Arabiens und dient deshalb bereits seit den 1950er Jahren als beliebte Filmkulisse. Hier entstanden weltbekannte Klassiker wie „Lawrence von Arabien“ und „Für eine Handvoll Dollar“ sowie „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.
    Wir starten also gegen 11 Uhr an unserem Stellplatz am Mittelmeer und kommen gegen 16:30 Uhr hier am Stellplatz Little Texas an. Nachdem wir uns einen Platz ausgesucht haben, gehen wir in die Westernbar, um uns anzumelden. Zurück von der Anmeldung machen wir es uns vor dem Wohnmobil gemütlich. Kaum haben wir Platz genommen, bekommen wir auch schon tierischen Besuch: Eine Katze hat es sich auf unserem Vorzeltteppich bequem gemacht. Weitere Fotos vom Platz reichen wir morgen nach!
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