• Cat Ba

    Nov 2–8 in Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

    Am Sonntag Morgen fuhr unser Bus aus Hanoi Richtung Insel. Die Fahrt hat uns in dem bestätigt, was wir zuletzt gefühlt haben.. raus aus dem lauten Gewusel der Großstadt übers Land in die Natur. Ich habe es richtig genossen, die ersten Reisfelder an der Scheibe entlangziehen zu sehen.. flachere Häuser, kleine Dörfer und dann auf Cat Ba die ersten Berge und Wälder.
    Wir freuten uns auf unsere erste Unterkunft im Inland, aufm Dorf und idyllisch. Wir hatten einen kleinen Bungalow mit Pool vor der Tür und das Restaurant ebenfalls. Leider machte das Wetter so weiter, wie es aufgehört hatte.. mit Regen und für unsere Verhältnisse hier kalt (18-20°). Nach nur zwei Nächten entschieden wir uns für den weiteren Aufenthalt für ein Hotel im Hauptort, wo wir einfach besser angebunden sind.
    Am Mittwoch und Freitag nahmen wir uns das erste Mal zwei Roller und düsten über die Insel. Die Kinder freuten sich über ihre coolen Helme mit Visier und den Fahrtwind um die Nase.
    Cat Ba beeindruckt uns mit seiner grün bewachsenen Felsenlandschaft, die echtes Dschungelgefühl aufkommen lässt. Wir besichtigen zwei Höhlen, spazieren etwas, schauen aufs Wasser und finden einen wunderschönen, idyllischen Ort für unsere Mittagspause.
    Am Donnerstag machten wir einen Tagesausflug auf dem Wasser und am Samstag ging es dann für uns im Regen weiter nach Ninh Binh.
    Den letzten Abend verbrachten wir in der Stadt, entdeckten lustig bunte ElektroKarts und eine Springbrunnen-Wasser-Show im neuen Touri-Gebiet, und gönnten uns ein leckeres italienisches Abendessen.

    Wir haben wirklich großes Glück, dass wir die Insel noch so erleben können. Die Bucht des Hauptortes wurde nämlich einfach zugeschüttet und bebaut. Es ist ein riiiiiesiger Komplex von so einigen, die auf der Insel entstehen. Natürlich sieht jetzt alles schick und modern aus (wonach wir uns je nach Hygienezustand des Hotels auch manchmal sehnen), aber wird das so aufrecht erhalten und wie geht es den Einheimischen und der Natur, wenn noch mehr Menschen täglich hier diechtingeln. Wie überall Fluch und Segen zugleich.. und hier gerade im Umbruch besonders deutlich.
    Insgesamt hat es uns trotz des Regens richtig gefallen und tat sehr gut, um etwas zur Ruhe zu kommen.
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