• Die Altstadt

    28. januar 2017, Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir bummeln durch die Gassen der lieblichen Altstadt, schauen in alte Häuser, oft seit vielen Generationen von ein und derselben Familie bewohnt, in Tempelanlagen, in Galerien und Shops und natürlich in Cafés 😃. Zwischendurch lassen wir uns eine halbe Stunde über den Fluss schaukeln.
    Es ist wirklich ein ganz wundervolles Städtchen und ein kleiner Ruhepunkt für uns.
    Ein Wort zu den alten Häusern, sogenannte Tunnelhäuser: Sie sind bis zu 60 m lang und schmal. Das Vorderhaus enthielt (bzw. enthält, denn viele Häuser werden noch so gebaut) oft einen Laden oder eine Werkstatt. Ein Innenhof dient dem Lichteinfall, der Belüftung und der Erholung. Das sich anschließende Hinterhaus mit den Wohn-, Schlaf- und Wirtschaftsräumen hat oft einen Hinterausgang auf die nächste Parallelstrasse.
    Auf Altären oder in Familienschreinen werden die Vorfahren geehrt. Denn für Vietnamesen enden die familiären Bindungen nicht mit dem Tod, sondern die verstorbenen Angehören greifen sogar hilfreich in das Leben der Nachkommen ein. Damit das so bleibt, müssen die Toten symbolisch mit Nahrung und Geld versorgt werden. An Todestagen, Feiertagen und Familienfesten werden den Ahnen beispielsweise Süßigkeiten, Obst oder Zigaretten geopfert. Wir sehen das in allen Teilen des Landes und an allen Tagen. Offensichtlich ist das wirklich sehr wichtig für die Vietnamesen.
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