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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Read more
  • Trip start
    September 2, 2016
  • Letzte Impfung

    August 10, 2016 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Inzwischen sind wir gegen alle Krankheiten immunisiert, für die es eine Impfung gibt. 😊 Bisher alle durch 💉. Jetzt gibt es endlich mal was Süßes zum Schlucken - ein feines Tässchen 💊 gegen Cholera.
    Nun nur noch die Malariaprophylaxe eingepackt und die Immunisierung ist komplett.
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  • Ready2Go

    September 1, 2016 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Ärzte, Versicherungen und Verträge sind gecheckt. Nach dem Lesen von 378 Reiseblogs, 75 Packlisten und regem Paketverkehr von und nach Amazon, haben wir es nun endlich geschafft - die Rucksäcke sind gepackt (und schon dreimal wieder umgepackt)!!

    Wir sind bereits eingecheckt und Heike bekämpft schon mal ihr Heimweh, denn morgen Abend 18.45 Uhr geht es los. Von Berlin über Frankfurt direkt nach Sao Paulo in Brasilien.
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  • Jetzt wird's ernst

    September 2, 2016 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Unsere Kinder haben uns zum Flugplatz chauffiert. Es geht über Frankfurt nach Sao Paulo, Brasilien. Morgen sind wir in aller Herrgottsfrühe da.
    Fühlt sich irgendwie komisch an. Nicht so richtig wie Urlaub, aber auch nicht wie eine 10monatige Reise.
    Gut, wir sind gerüstet, die Rucksäcke sind noch zu schwer und es gibt noch keine Routine mit Pass, Geld oder Fotos machen.

    Trotzdem: Welt, wir kommen!
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  • São Paulo, was für eine Stadt

    September 3, 2016 in Brazil ⋅ ☁️ 23 °C

    2 Tage in der 12-16 Millionen Metropole (es können auch 20 Millionen sein) stehen uns bevor. São Paulo ist immerhin die größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent und die drittgrößte Stadt der Erde.
    Pünktlich 4:50 Uhr Ortszeit landen wir auf dem Flugplatz Guarulhos. Nach dem Erhalt des Gepäcks und Verlassen des Gatebereichs bekommen wir den ersten Schreck. Trotz entsprechender Anzeige am Bankautomaten, verweigert er den Dienst mit unserer VISA-Karte. Nach ergebnisloser Suche nach anderen Automaten ein neuer Versuch und siehe da, es klappt. Eine Grundregel in Brasilien sagt: Rege dich niemals auf, bleibe immer freundlich, dann findet man auch in ausweglosen Situationen gemeinsam eine Lösung. Das scheint hier auch für Bankautomaten zu gelten 😜.

    Dann suchen wir den Bus, der uns direkt ins Zentrum der Stadt bringen soll. In einem der zahlreichen gelesenen Blogs, oder einer Planungs-, oder doch Buchungsapp? stand da was. Natürlich finden wir das nicht. Die Apps verwirren mehr, Google Maps verweist auf ein nicht vorhandenes Terminal, die deutsche Flugzeugcrew kennt sich nicht aus und die Beschilderung ist nichtssagend - da in portugiesisch. Also zurück zur Flughafeninfo und nachgefragt. Der junge Mann spricht gutes Englisch und wir laufen zum Nachbarterminal 2, denn dort fährt tatsächlich ein Bus des EMTU Airport Busservice direkt ins Zentrum zum Praça Republica, nahe unserem Hotel Boulevard Inn. Schnell das Ticket gelöst, denn 2 Minuten später ist Abfahrt.

    Die Fahrt dauert 30 Minuten und langsam wird es hell. Bereits jetzt ist zu erkennen, das ist nicht die Stadt, die zu unseren Favoriten auf dieser Erde zählen wird. Unzählige Obdachlose, Dreck und heruntergekommene Häuser begrüßen uns. Eins vorab, es wird sich nicht grundsätzlich ändern, aber es wird besser werden.

    Unser Hotel ist über einen kurzen Laufweg schnell erreicht. Wir können bereits unser Zimmer beziehen, uns umziehen und frühstücken. Danach geht es auf die Suche nach einer brasilianischen SIM-Karte. Gleich vor unserem Hotel auf der anderen Straßenseite gibt es einen Kiosk, der alle örtlichen Mobilfunkprovider anbietet. In leidlichem Englisch kann uns der junge Verkäufer helfen und die Karte auch gleich auf unserem Handy freischalten. Ohne die Landessprache zu beherrschen ist das fast unmöglich. Wir haben uns für den Anbieter Oi entschieden: Brasilienweite 4G-Abdeckung und günstige Preise für 500 MB pro Woche, wiederaufladbar.

    Wir sind für die kommenden fast 4 Wochen internettechnisch gewappnet - jetzt kann der Stadtrundgang beginnen:

    Die markanten Sehenswürdigkeiten haben wir per Reiseapp ausgesucht und werden von uns zu Fuß abgelaufen. Wir sehen viele Hochhäuser, einige schöne Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, Märkte, Verkäufer auf den Straßen, Shops, Parks und überall Polizeipräsenz.

    Das haben wir gesehen:
    • Praça da Republica mit Freiluftmarkt (Süssigkeiten, bahianische, chinesische und japanische Gerichte, Halbedelsteine, typische Kleidung, Briefmarken, Gemälde und Arbeiten aus Holz)
    • altes Zentrum mit Banken, Börse und Bürohochhäusern
    • Igreja Nossa Senhora da Consolação
    • Edificio Copan
    • Biblioteca M. de Andrade
    • Catedral Metropolitana (Orgel mit 10.000 Pfeifen sollte zur 12 Uhr Messe spielen - heute leider nicht)
    • Theatro de Municipal
    • Rua Direita (Einkaufsstraße)
    • asiatisches Viertel Liberdade, wo wir gegrillten Hähnchenspieß und den Saft der Kokosnuss probieren - sehr lecker.
    • Estação da Luz - alter Bahnhof
    • Estação Júlio Prestes
    • Praça de Luz

    Die Stadt ist laut, denn an jeder Ecke wird andere Musik gespielt, entweder handgemacht oder von der Konserve - aber immer seehr laut. Das setzt sich übrigens bis zum Abend hin fort, dann allerdings mit Livebands oder spontanen Jamsessions an den Kneipen und Bars. Bei einer sind wir gleich Gäste in der Bar. Sehr einfach, aber urig zwischen den ganzen Einheimischen. Das ist keine touristische Einlage, das ist echt. Hier kommt man aus Spaß an der Musik zusammen und macht einfach mit. Seht es euch im Video an.
    Dann Big Party vor unserem Hotel - gleich 3 verschiedene Gruppen. Wir gehen hin und tanzen ein bisschen. Sind dann aber doch zu müde und gehen für einen Absacker in die plüschige Bar in 165 m Höhe im 42. Stock des Edificio Italia - mit tollem Blick über das nächtlich São Paulo.
    Fast müssen wir noch abwaschen, da wir die 30 R$ Eintritt pro Person übersehen haben und das Geld nur für die Cocktails reicht. Aber alles lässt sich wortreich klären und wir werden in die Nacht entlassen 😊.
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  • São Paulo die Zweite

    September 3, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 24 °C

    Die markanten Sehenswürdigkeiten haben wir per Reiseführer und Reiseapp ausgesucht und werden zu Fuß abgelaufen. Wir sehen viele Hochhäuser, einige schöne Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, Märke, Verkäufer auf den Straßen, Shoppings, Parks und überall Polizeipräsenz.

    Das haben wir gesehen:
    • Praça da Republica mit Freiluftmarkt (Süssigkeiten, bahianische, chinesische und japanische Gerichte, Halbedelsteine, typische Kleidung, Briefmarken, Gemälde und Arbeiten aus Holz)
    • altes Zentrum mit Banken, Börse und Bürohochhäusern
    • Igreja Nossa Senhora da Consolação
    • Edificio Copan
    • Biblioteca M. de Andrade
    • Catedral Metropolitana (Orgel mit 10.000 Pfeifen sollte zur 12 Uhr Messe spielen - heute leider nicht)
    • Theatro de Municipal
    • Rua Direita (Einkaufsstraße)
    • asiatisches Viertel Liberdade, wo wir gegrillten Hähnchenspieß und den Saft der Kokosnuss probieren - sehr lecker.
    • Estação da Luz - alter Bahnhof
    • Estação Júlio Prestes
    • Praça de Luz
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  • São Paulo die Dritte

    September 3, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Stadt ist laut, denn an jeder Ecke wird andere Musik gespielt, entweder handgemacht oder von der Konserve - aber immer seehr laut. Das setzt sich übrigens bis zum Abend hin fort, dann allerdings mit Livebands oder spontanen Jamsessions an den Kneipen und Bars. Bei einer sind wir gleich Gäste in der Bar. Sehr einfach, aber urig zwischen den ganzen Einheimischen. Das ist keine touristische Einlage, das ist echt. Hier kommt man aus Spaß an der Musik zusammen und macht einfach mit. Seht es euch an: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn1vSGgVev0eEPEvl
    Dann Big Party vor unserem Hotel - gleich 3 verschiedene Gruppen. Wir gehen hin und tanzen ein bisschen. Sind dann aber doch zu müde und gehen für einen Absacker in die plüschige Bar in 165 m Höhe im 42. Stock des Edificio Italia - mit tollem Blick über das nächtlich São Paulo.
    Fast müssen wir noch abwaschen, da wir die 30 R$ Eintritt pro Person übersehen haben und das Geld nur für die Cocktails reicht. Aber alles lässt sich wortreich klären und wir werden in die Nacht entlassen 😊.
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  • São Paulo die Vierte

    September 4, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute probieren wir das U-Bahnnetz aus. Es ist sehr übersichtlich und wir finden unsere Ziele problemlos und auch das Bezahlen ist einfach. Zuerst geht es zur 10 Uhr Messe in die überfüllte Basilica Sao Bento, um die gregorianischen Gesänge der Mönche zu hören - sehr beeindruckend und ergreifend. Könnt ihr hier anhören: https://1drv.ms/u/s!AiUv8teodO-rn1pEK4PU0BaH304w
    An der Fülle in der Kirche können wir selbst erkennen, dass Brasilien die größte katholische Nation ist. Übrigens wurde die eigentliche Klosterkirche von Benediktinermönchen aus Süddeutschland vor gerade mal 100 Jahren erbaut. Sie macht irgendwie einen maurischen Eindruck.
    Weiter geht es zu den markanten Hochhäusern der Stadt, dem Estificio Martinelli (rosa und erster Wolkenkratzer Brasiliens) und dem Torre do Bradesco.
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  • São Paulo das Finale

    September 4, 2016 in Brazil ⋅ ☀️ 20 °C

    Den Nachmittag verbringen wir auf der Avenida Paulista, einer supermodernen Shopping- und Geschäftsmeile. Hier tobt das Leben. Ungezählte Menschen sind unterwegs, trotz oder weil es Sonntag ist. Überall Künstler, Musik, Tanz und Magie. Gegen Abend auch noch eine politische Protestaktion gegen die aktuellen politischen Verhältnisse.

    Wir fahren in unser neues Hotel, direkt am Flughafen, denn morgen geht es früh nach Foz do Iguaco, den riesigen Wasserfällen.
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  • IGUAÇU - I=groß, Guaçu=Wasser

    September 5, 2016 in Brazil ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute müssen wir zeitig los und nach kleinem Streß auf dem Flughafen - aber alles ist lösbar - fliegen wir nach Foz do Iguaçu und fahren hier auch gleich weiter zu den gigantisch großen Wasserfällen, um sie von der brasilianischen Seite zu betrachten. Leider regnet es durchgängig (hier nennt man das tropfende Sonne) und da hier "offiziell" noch Winter herrscht, ist es auch ziemlich kalt. Aber egal, wir werden sowieso nass wegen Gischt und dergleichen und schließlich müssen die Regencapes mal eingeweiht werden. Also stiefeln wir los und bekommen einen wunderbaren Überblick über die 275 einzelnen Fälle der ca. 3 Kilometer breiten Wasserfälle. Mit einer Fallhöhe zwischen 50 und 90 Metern donnern bis zu 1.800 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über Felsstufen in die Tiefe. Von einem Spazierweg aus bekommen wir immer wieder neue Panoramen zu sehen und vom Passarela-Steg schauen wir in den Gischtkessel des Garganta do Diabo = Teufelsrachen. Alles sehr sehr beeindruckend!
    Später im Hotel können wir uns in der Poollandschaft aufwärmen, denn das Wasser hat 35 °C. Und für die erste kleine Wäsche ist auch noch Zeit.
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  • Auf nach Argentinien

    September 6, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 10 °C

    Da der Großteil der Iguazú-Catarratas auf der argentinischen Seite liegt, machen wir uns heute dorthin auf den Weg. Wir fahren über die Neves-Brücke, von der man wunderbar alle 3 Länder (Brasilien, Argentinien und Paraguay) sehen kann. Im Parque Nacional Iguazú besteigen wir eine offene Schmalspurbahn und fahren zu dem ca. 1 km langen Steg Paseo Garganta, der über den oberen Rio Iguazu führt. Hier kann man die riesige Ausdehnung des Flusses sehen. Der Steg endet direkt an der Absturzkante des gewaltigsten und lautesten aller Iguazú-Fälle. An dieser Stelle fallen 40% der gesamten Wassermenge. Uns blinzelt auch schon ab und zu die Sonne an - es ist ein einmaliges Naturschauspiel!Read more

  • An der Kante

    September 6, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir können uns zwar nicht satt sehen, dennoch geht es zurück zum Ausgangspunkt und von hier machen wir eine Wanderung entlang der Kante und über den Fluß, mit immer wieder neuen und traumhaft schönen Aussichten auf die einzelnen Fälle. Zu unserem Glück haben wir nun fast durchgängig Sonne und jetzt verstehen wir, dass man sagt, diese Wasserfälle seien die schönsten der Welt.
    Wir finden das auch - zumindest die Schönsten der bisher Gesehenen!
    Hier im Nationalpark haben wir unsere erste Begegnung mit den Coatis=Nasenbären. Freche kleine Biester, die kratzen und beißen und die Taschen nach Essen aufreißen, aber total niedlich 😃.
    Abends gehen wir typisch brasilianisch essen in einer Churrascaria - sooo viel Fleisch.
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  • Der Weg nach Cuiabá (abseits davon)

    September 7, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute klingelt der Wecker bereits um 2:45 Uhr, dann heißt es wieder packen, Minifrühstück und mit dem Bus zum Flugplatz. Um 6:05 Uhr geht der Flieger nach Sao Paulo-Campinas und dann weiter nach Cuiabá. Eigentlich. Doch wegen Unwetter landen wir zunächst im Nirgendwo und warten das Wetter ab. Dann geht es nochmal los mit Ziel Campinas und das klappt. Der Anschluss ist trotz massiver Verspätung auch gesichert, denn es ist dasselbe Flugzeug 😊 wie zuvor.
    Wir sind mit dem nächsten Dreiländereck verabredet: Brasilien, Paraguay und Bolivien und wir wollen die Natur im größten Sumpfgebiet der Welt entdecken - der Pantanal. Zum Vergleich: Die Everglades haben "nur" 4% der Fäche des Pantanal. Das heißt übersetzt 'Moor' oder 'Sumpf'. Laut Reiseführer stimmt das nicht ganz. Es ist das wohl größte zusammenhängende Feuchtgebiet der Erde, bestehend aus Flüssen, Kanälen, Seen, Grassavannen, Trocken-, Galerie- und Regenwäldern. Wir überzeugen uns lieber selbst.
    Nach insgesamt 5 h Flug und nochmal 3,5 h Busfahrt auf einer Höllenstraße, erreichen wir unsere Lodge, die Pousada do Rio Mutum. Und schon die Ankunft entschädigt uns. Herrlichstes Wetter und wir werden von Jabirus, den größten Schwarzkopstörchen und vielen Papageien, Aras, Kaimanen und weiterem Getier begrüßt.
    Nach einem kleinen Rundgang und Poolbesuch endet unser Tag in unserem Bungalow.
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  • Der Pantanal - Barão de Melgaço

    September 8, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 30 °C

    Brasilien ist das artenreichste Land der Erde. Das Amazonasgebiet und der Pantanal beherbergen den allergrößten Teil davon. Fast so groß wie Österreich, erstreckt sich der Pantanal über Bolivien, Paraguay und Brasilien. Hier gibt es nur zwei Jahreszeiten. Die gerade herrschende Trockenzeit und die Regenzeit, während derer ca. 92 % der Fläche überschwemmt sein wird. Dann könnten wir mit dem Boot bis an die Lodge fahren. Das hätte uns die Busfahrt erspart, zumal wir das Ganze ja auch noch zurück müssen. Die Pflanzenwelt hat sich ideal darauf angepasst und wir erkunden die Landschaft zu Pferd, Boot, Lkw und natürlich zu Fuß.
    Heute morgen gehts mit dem Pferd los. Heike saß noch nie auf einem Pferd und meine Reiterfahrungen sind auch schon deutlich über 20 Jahre her, aber es war einfach nur toll. Die Pferde sind von den Pantaneiros (hiesige Cowboys) super zugeritten und gehorchen auf jeden Zug am Zügel - fast wie Automatik.
    Frage an Mandy: Kann man Sitzen auf dem Pferd - währenddessen es läuft - schon Reiten nennen? Dann sind wir geritten 🙃 auf Corinda (Heike) und Russo (Dirk).
    Unsere Guides Erich und Nathalie vermitteln uns alles Wissenswerte über das Pantanal und mit ihren Adleraugen finden und zeigen sie uns alle schönen Dinge aus Flora und Fauna.
    Wir sehen natürlich unzählige Pflanzen, die aufzuzählen euch langweilen würde. Aber für die Tierwelt wollen wir ein paar Worte verlieren. Besonders interessant war ein Vogel, der kaum vom Astwerk zu unterscheiden ist - der Riesentagschläfer (4). Oder auch das riesige Nest vom Jabiru mit den 3 Jungen (5) ist beeindruckend. Die Alten sind ständig auf Futtersuche und nicht am Nest. Und dann sehen wir eins der vier Affenarten im Pantanal - die Kapuzineräffchen (6).
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  • Cuiabá Mirim

    September 8, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 30 °C

    Zurück fahren wir mit dem Boot und nach einer kurzen Mittagspause auch gleich nochmal, um das Fischerdorf Cuiaba Mirim zu besuchen. Hier wohnen ca. 600 Menschen, unter ihnen viele Lodgemitarbeiter. Auf einem Rundgang durch das Dorf erfahren wir, dass dieser Ort aus einer Art Arbeitersiedlung von einer riesigen Zuckerrohrplantage - inklusive Verarbeitung - entstanden ist. Man lebt im Familienkreis mit mehreren Generationen zusammen, die Häuser stehen beieinander. Eine der Frauen ist die "Chefin" und hat das Sagen. Das Leben ist sehr einfach. Es wird meist unter freiem Himmel gekocht. Die Bewohner versorgen sich weitgehend selbst, denn der Weg zum nächsten Ort ist weit. So können wir in den Gärten alle wichtigen Obst- und Gemüsepflanzen sehen, Bananen, Papaya, Mango, natürlich Maniok und viele andere leckere Sorten. Internetzugang hat man erst seit 2 Jahren und Fernsehen gibt es seit ca. 18 Jahren. Es gibt keinen Laden, keinen Arzt, keine Post - aber eine Bar. Es gibt eine Schule mit 4 Lehrern für die 75 Kinder. Unterrichtet werden immer drei Klassenstufen gemeinsam, am Vormittag und am Nachmittag. Autos gibt es nicht, auch keine Straße. Alles passiert per Boot - teilweise noch mit Holzkanus. Aber man sagte uns, alle Einwohner seien zufrieden mit ihrem Leben. Für uns war der Besuch des Dorfes sehr spannend.Read more

  • Auf dem Rio

    September 8, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 27 °C

    Auf unseren 2 Bootstouren fahren wir sehr idyllisch auf den Flüssen Rio Mutum und Ciubará, See und Kanal, hier könnt ihr das sehen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn2JAbF6xb1vkD2uT und entdecken viele Tiere. Hauptsächlich Vögel wie Marmorreiher, Rotbrustfischer, Schwanenhalsvogel, Kormoran, Rabengeier, Fischbussard und als Highlight den großen Tukan. Das ist der mit dem riesigen großen gelben Schnabel. Er wird auch als Clown des Urwalds bezeichnet. Wir sehen etliche Tiere, die nicht fliegen können: Otter, Kaimane in allen Größen, Brüllaffen (die größte Affernart hier), schwarze Seidenschwanzäffchen oder so ähnlich 😁 und die niedlichen kleinen Kapuzineräffchen - zu sehen hier: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn2FU7hY6C8-l9vEK (Herr Nilson) und viele Wasserschweine mit und ohne Babys. Sie heißen Capivara, gehören zu den Meerschweinchen und sind die größten Nagetiere der Welt. Wenn ihr hier klickt, könnt ihr sie sehen: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn1-pODJgSrVRyhIu und https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-rn15Oou-__31M-igD.!Read more

  • Nightspotting

    September 8, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 15 °C

    Im Sonnenuntergang kehren wir zu unserer Lodge zurück, haben Zeit zum Essen und danach steht noch eine Spottingtour (mit dem offenen LKW durch die Nacht fahren und mit Spot=Suchscheinwerfer nachtaktive Tiere suchen und gucken) auf dem Programm. Viel Ausbeute ist nicht: Eine unserem Uhu ähnliche Eule und eine Nachtschwalbe stehen am Wegesrand, ein Ameisenbär überquert vor uns die Straße und wir frieren ganz fürchterlich. Highlight der Fahrt: ein Tapir mit Baby verschwindet gemächlich im Unterholz, wir können ihn gut sehen. Diese Tiere sind sehr schwer zu entdecken und schon deshalb hat sich der Ausflug gelohntRead more