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  • Day286

    Crocs und Hippos

    June 14, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    🌤 24°C
    Wir lassen es heute gemütlich angehen, denn unsere kleine Bootstour startet erst um 10.00 Uhr und so können wir ganz in Ruhe frühstücken. Gemeinsam mit 3 weiteren Paaren werden wir vom Guesthouse abgeholt und auf unser Boot gebracht. Größer wird unsere Gruppe auch nicht mehr und unser Boot ist ebenfalls nur klein. So wollten wir das 👍.
    Entlang des Hluhluwe Flusses fahren wir auf die Suche nach Krokodilen und Flusspferden. Die zu finden ist nicht besonders schwer, es wimmelt davon. Über 1.000 Frischwasserkrokodile und sehr viele Hippos leben hier. Die sollen abends durch die Stadt laufen und in den Gärten rasen mähen. Dazu kommen dann auch noch Haie (im Fluss). Baden ist hier lebensgefährlich, übrigens auch am nahegelegenen Strand. Wir genießen fast 3 Stunden Fahrt und ein gemeinsames 2. Frühstück bei einer Hippo-Familie. Wir sehen vier der Big 5 des Wetlandparks: Hippo, Krokodil, Giant Kingfisher und Afrikanischer Seeadler. Für die Haisichtung ist das Wasser zu schlammig.
    Es gab noch spannende Infos zu Crocs und Hippos.
    Crocs: Die kleineren Vertreter fressen Fisch, die Großen auch rotes Fleisch. Ist kein Futter vorhanden, fällt Krokodilen eine 0-Diät nicht schwer: Sie können bis zu sechs Monate ohne Nahrung auskommen, sind dann allerdings sehr sonnenhungrig. Sie verharren völlig bewegungslos und ziehen ihre Energie fast vollständig aus dem Sonnenlicht. Bei Kälte können sie ihren Herzschlag auf vier Schläge pro Minute senken, den Energieverbrauch auf ein Minimum reduzieren und bis zu sechs Stunden unter Wasser bleiben. Wird Ihnen im Kampf eine Gliedmaße abgebissen, können sie die Blutversorgung dorthin stoppen und heilen.
    Hippos: können bis zu 40 km/h schnell laufen und trotz ihrer Masse und Unförmigkeit sind gute Kletterer. Sie haben eine dünnere Haut als Menschen, dafür eine vielfach dickere Fettschicht 😜. Oftmals sind sie voller Narben, weil sie sich zur Begrüßung nicht küssen sondern beißen 😘. Für den Hautschutz produzieren sie ein antibakterielles Sekret, das die Wunden schnell heilen lässt. Sie sind territorial und verteidigen ihr Revier bis zum letzten Biss! Hippos sind die gefährlichsten Tiere hier im Wasser und können ein Krokodil in zwei Hälften beißen (das allerdings kann das Krokodil nicht überleben): https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roTxEtFOjXZZuvqFb
    Es gibt noch einiges mehr, aber das sprengt jetzt den Rahmen. Wir fahren zurück und machen erstmal Mittagspause.
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