• Ankunft in Barcelona – Zielgerade zur Fähre.

    May 24–25 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Natürlich schenkt uns die Stadtautobahn kurz vor Schluss noch einmal Stau. So als wollte Barcelona sagen: „Ganz so leicht lasse ich euch nicht ans Meer.“ Aber wir sind früh genug dran, rollen entspannt Richtung Hafen und plötzlich wird alles angenehm ruhig: Check-in ohne Hektik, Boarding ohne Stress, kein Gedrängel, kein großes Drama.

    Jeder bekommt seinen Platz. Der Sprinter seinen Parkplatz tief im Bauch der Fähre. Wir unsere Kabine ein paar Decks weiter oben. Kleiner Luxus auf See: nicht im Auto schlafen, sondern Tür zu, Bett da, Insel voraus.

    Als die Sonne langsam untergeht, legt die Fähre ab. Barcelona bleibt zurück, das Mittelmeer öffnet sich vor uns – und selbst das WoMo meldet sich noch einmal zum Abschied. Die Alarmanlage erkennt Bewegung, versteht das Konzept „Schiff“ offenbar nur bedingt und schreit kurz empört in die Nacht. Unser Sprinter, der alte Wachwolf, will eben auch mitreden.

    Dann wird es stiller. Das Meer trägt uns durch die Dunkelheit, während wir schlafen und reisen zugleich. Im Traum schon halb auf Mallorca, in der Kabine irgendwo zwischen Festland-Abschied und Inselmodus.

    Und als wir am nächsten Morgen erwachen, liegt Palma vor uns.

    Mallorca begrüßt uns im ersten Licht.
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