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  • Day2

    Der trübe zweite Tag

    March 12, 2018 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Die Nacht war ok. Die Betten gut und es war ruhig. Wir gingen zum Frühstück hinunter in den Gastrsum es war heute für und gedeckt und im Ofen prasselte das Feuer. Ein schöner Moment. Das Wetter war nasskalt und feucht. Das Frühstück recht reichhaltig und Wurstlastig. Bis auf die Brötchen und den Tee, gab es für mich kaum etwas zu essen. Edith bekam mein gekochtes Ei geschenkt. Wir hatten am Vorabend vergessen zu erwähnen, dass wir keine wirst aber dafür mehr Gemüse benötigen.

    Nach dem Frühstück gingen wir los und waren auch recht schnell aus dem kleinen Fischerort Kamminke heraus. Teils auf Radwegen, weil je sich quer durch die Landschaft zogen und teils auf Waldwegen führte uns der mässig ausgeschilderte Pilgerweg. Immerhin war es erstaunlicherweise kaum matschig auf den Wald- oder Sandwegen. Wir beide wurden schon recht interessiert von den Bewohnern beobachtet.

    In Zirchow machten wir eine kleine Rast. Der im Pilgerbuch erwähnte Lebensmittelladen hatte geschlossen und die Räume konnten gewervli j wieder gemietet werden. Bei "Riekes Lädchen" bekamen wir etwas Wasser und Apfelsaft zu kaufen. Schnell kühlten wir aus und zogen alsdann auch weiter. Zuvor wollten wir in die Kirche St. Jacobus ansehen. Aber die war leider verschlossen. Bisher dachte ich immer, das "Gotteshäuser" immer geöffnet sind.

    Weiter folgten wir der Hauptstrasse und verliessen auf einem Nebenweg Zirchow um dann später den Flugplatz Heringsdorf zu umgehen. Erst kam Görke und dann Dargen.

    In Dargen gab es ein Technik- und Zweiradmuseum mit Schwerpunkt auf in der ehemaligen DDR hergestellten Maschinen und Produkten. Kurz entschlossen gingen wir in das Museum und ich würde wie in einem Zeitstrahl zurück in die DDR versetzt. Viele Produkte, sei es Waschmittel, Kochutensilien, Klamotten, Möbel, Lebensmittel, technische Geräte und Autos, erinnerten an die damalige Zeit. Beim Radiorekorder "Babett" bekam ich feuchte Augen. Für 800 DDR-Mark hatte ich mir den von meinem Geld von der Jugendweihe gekauft. Rolle Erinnerungen wurden wieder wach. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Weiter folgten wir dann erneut Wald- und Sandwege und kamen nach Stolpe. Einem sehr sehr kleinen Ort, aber mit einem tollen und frisch sanierten Schloss. Es Dienst jetzt kulturellen Zwecken. Aus Stolpe heraus folgten wir recht lange einem asphaltierten Fahrradweg durch den Wald und erreichten den Rand von der Stadt Usedom. Wir folgten weiter dem immer noch mässig bis schlecht ausgeschilderten Weg und gingen zu unserer Unterkunft "Gasthaus Natzke".

    Wir müssen uns scheinbar darauf einrichten, dass wenige Geschäfte und auch Restaurants geöffnet haben. Erneut waren wir die einzigsten Gäste. Heute Abend wollen wir hier auch in der Gaststube etwas essen endlich fragte nach, ob auch ich etwas zu essen bekäme. Immerhin Pommes, Tomatensuppe und Salat.

    Die Zimmer waren sehr neu und modern eingerichtet. Hier gab es nichts auszusetzen.
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