Ehegatte Olaf, Hund Spooky (verstorben 05/2021), arbeite in der Psychiatrie, Veganer, Natur und Tiere sind mir sehr wichtig! Message
  • Day15

    Jassas Corfu

    June 26 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Unerwartet haben wir gut geschlafen. Das kulinarische Frühstück vom Hotel haben wir nicht gebucht und uns erspart. Wir haben uns kurz das Buffett angesehen und entschieden in der Altstadt uns etwas entsprechendes zu suchen. Das wird auf alle Fälle besser sein, als diese langweilige Herausforderung am Buffett zu entscheiden.

    Die Rucksäcke ließen wir erneut in der Lobby und gingen zuerst zur „neuen Festung“. So neu ist sie nicht (etwa 400 Jahre alt), aber gemessen an der „alten Festung“ eben doch neu und deshalb wird sie auch so genannt. Es ist die am besten erhaltene Festung in
    Griechenland. Sie wurde im Nordwesten der Stadt gebaut, kontrollierte das Gebiet zu Land und zu
    Wasser und kommunizierte mit der Alten Festung
    innerhalb der Mauern. Es umfasst alle notwendigen
    Gebäude (Verwaltungsgebäude, Häuser, Kasernen, Lagerhäuser, Krankenhaus, Kirche, Wassertanks, unterirdische Galerien usw.) und ist damit das Hauptquartier jedes "Provleptis" also Gouverneurs
    der Insel. Auf dem Spilias-Platz befindet sich das
    Haupttor der Neuen Festung, ein 1577 fertiggestelltes
    Werk von „Vitelli“, worauf der geflügelte Löwe, das Wahrzeichen Venedigs, dominiert. Nach der Belagerung durch die osmanischen Türken im Jahr 1571 und der Zerstörung der Stadt, die sich außerhalb der Mauern der Alten Festung erstreckte, wurde beschlossen, sie mit einem zweiten großen und modernen Verteidigungsprojekt zu befestigen, das Korfu schützen sollte. Dieses riesige Projekt, nämlich die Stadtmauer und der Bau der Neuen Festung, wurde 1576 vom Architekten und Ingenieur „Ferrante Vitelli“ begonnen.

    Der Eintritt war frei und so gingen wir sehr früh und bereits schwitzend durch die Anlage der wirklich sehr mächtigen Festung. Immer wieder hatten wir fantastische Ausblicke auf den Hafen, die Altstadt und in der Ferne die „alte Festung“. Eigentlich alles wunderbar, wenn es nicht um 10:00 Uhr so so unerträglich warm wäre 🥵 Wir verließen die Festung und umrundeten das imposante Bauwerk, um den „Löwen von Venedig“ zu sehen, der sich an der Außenmauer befand. Danach gingen wir in die Altstadt und suchten uns eine Bäckerei, wo wir die wunderbaren Spinatkuchen kauften und auf einer Bank im Schatten mit einem Kaffee und 1,5 Liter Wasser zu uns nahmen. Dann besuchten wir 4(!) Kirchen der Stadt. Es war Sonntag und alle waren geöffnet. In der Hauptkirche waren die Knochen einer heiligen Person zu begrüßen. Ich ersparte mir das, aber Olaf sah sich die Knochen an. Diese heilige Person muss wirklich sehr heilig sein, denn viele standen an, um in den kleinen Raum zu kommen, in dem der Sarkophag stand und küssten diesen und bekreuzigten sich und erhielten vom daneben stehenden „Presbyter“ (griech. Priester) den Segen.

    Dann gingen wir zu dem Park vor der „alten Festung“, dort im Schatten mit einem Eis und kalten Cola, ruhten wir etwas aus. Nach der Rast ging es zum Hotel und holten die Rucksäcke aus der Lobby. Wir verabschiedeten uns und gingen zu Fuß zum Airport von Korfu. Anfangs durch die heissen Straßen, später dann durch einen kleinen Wald mit viel Schatten. Am Flughafen angekommen stellten wir fest, dass der Flughafen für die Massen an Menschen zu klein ist. Die Außentemperatur betrug 36(!) Grad und wir waren, genau wie die anderen Menschen auch, froh, dass wir im klimatisierten Gebäude waren. Auch wenn gestresste Menschen und quengelnde Kinder um uns herum waren. Für die Kinder war es besonders schlimm. Eigentlich alle Flugzeuge hatten Verspätung und die Kinder Stunden zu beschäftigen, ist schon eine ganz schöne Herausforderung.
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    Katrin Grüttner

    Dann guten Flug und willkommen im über 30 Grad warmen Berlin 😁😊

    Guido Meyer

    Na diese Temperaturen hatten wir auch und noch mehr. In Berlin ist es jedenfalls „kühler“ als in Korfu

    Antje De Koning

    Danke für die tollen Eindrücke

    Love the Forest

    Ein wunderschöner Urlaub geht zu Ende. Schön war's, euch zu begleiten 😊

     
  • Day14

    Kerkyra

    June 25 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Ein letztes Mal Frühstück auf dem Balkon und den Blick auf das Meer genossen. Dann nahmen wir unsere Rucksäcke, verabschiedeten uns innerlich von der Unterkunft und gingen auf der Straße am Strand entlang zu meiner Family. Als wir ankamen waren sie noch am Packen und als alles im Auto war, fuhren wir nach „Kerkyra“ - der „Hauptstadt“ von Korfu.

    Wir parkten gegen 12:30 Uhr am Hafen, unweit unserer letzten Unterkunft dem Hotel „City Marina“ - wer denkt sich eigentlich immer solche Namen aus? Einchecken konnten wir erst ab 15:00, aber unsere Rucksäcke konnten wir zumindest schon in der Lobby lassen. Danach gingen wir durch die Altstadt und es war mit 35 Grad sehr warm. Wir aßen und tranken etwas in einem Straßencafé und zogen dann durch die unangenehm aufgeheizte Stadt. Die Festung sahen wir uns nicht zusammen an, das war zu heiss mit den Aufstiegen. Wir gingen beizeiten zurück in unser Hotel. Meine Schwester und ihr Bruder boten wir unsere Dusche im Zimmer an. Nachdem sie sich frisch gemacht hatten, mussten sie auch schon los um ihr Auto abzugeben. Wir verabschiedeten uns und wünschten ihnen eine gute und sichere Abreise und Flug nach Hause.

    Im Hotelzimmer genossen wir die Klimaanlage und gingen gegen 18:30 Uhr erneut in die Hitze zur Festung. Der Eintritt kostete 6€ und gingen sogleich zum Aussichtspunkt hoch und waren begeistert vom Rundblick und Aussicht auf die Stadt. Ein wenig noch durch die Festung geschlendert, die bei untergehenden Sonne in eine herrliche Stimmung tauchte. In der Altstadt schlenderten wir erneut durch die Gassen und aßen Pita, dann ins Hotel und auf dem Hoteldach den Ausblick bei Sonnenuntergang auf den Hafen und die anderer venezianische Festung - auch Neue Festung genannt - genossen. Dann geduscht und zu einem Cocktail nochmals in die Altstadt gegangen und damit einen wunderbaren Urlaub abgeschlossen.
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    Katrin Grüttner

    Ein schöner Abschluss 😊🇬🇷

    Frank B.

    Kerkyra ist schon sehr schön und auch ein bisschen anstrengend.

    Frank B.

    In der einen Straße, mit den Läden, haben Nicole und ich vor 2 Jahren Seifen gekauft….ohne Ende, der hatte auch nur Seife, glaube ich 🤔

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  • Day13

    Ach schön war’s

    June 24 in Greece ⋅ ☀️ 28 °C

    Aber alles geht einmal zu Ende und es bleiben wundervolle Erinnerungen daran zurück. Der heutige Tag ist der letzte in „Agios Georgios“, denn morgen fliegen Martina, Alex und Juna wieder zurück nach Berlin. Wir bleiben noch einen Tag länger in „Kerkyra“ in einem Hotel und fliegen dann übermorgen zurück.

    Nach dem Frühstück haben wir uns länger als sonst Zeit gelassen, weil wir für den heutigen Tag nichts geplant hatten. Was jedoch schon mehr und mehr zu bemerken war, war die steigende Temperatur außerhalb unseres Apartments. Ich hatte irgendwie keine Lust auf Hitze und Olaf wollte baden - am liebsten an einem einsamen Strand und FKK.

    Wir gingen dann zu dem Strand, an dem wir hier an der vor-vorletzten Etappe vorbeigekommen waren. Hier war es leer und man konnte nackt baden. Herrlich erfrischend war das Wasser. Dort bleibe wir ca. 2 Stunden. Zurück in dem Apartment ruhten wir etwas aus, bis dann die anderen mit ihren gemieteten Quads vorbei kamen. Wir verabredeten uns für ein Restaurant am Strand zum Abendessen.

    Das Essen war lecker und der Abschied naht.
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    Love the Forest

    Ein wunderschöner Urlaub! Danke dass ich euch "begleiten" durfte und danke für die schönen Fotos! Ich wünsche euch einen schönen letzten Tag und einen guten Rückflug!

    Guido Meyer

    Vielen Dank und es war uns eine Freude, das du als Begleiterin dabei gewesen bist. Bleib gesund 🍀🍀🍀

    Frank B.

    War schön gewesen und das ein oder andere Mythos habt ihr euch verdient 👍🏻

    Guido Meyer

    Das ist richtig 🤤

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  • Day12

    Zwei-Buchtenwanderung

    June 23 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf unserem Balkon mit herrlichem Meerblick gefrühstückt 🤪.
    Für heute hatten Olaf und ich mal wieder eine kleine Rundwanderung zu den benachbarten Strandurlaubsorten „Arillas“ und „Agios Stefanos“ geplant und sind auch gleich nach dem Frühstück los. Es begann natürlich gleich mit einem Aufstieg und da es bereits am Vormittag schon wieder sehr heiß war, kamen wir wieder mächtig ins Schwitzen 🥵. Belohnt wurden wir wieder mit schönen Ausblicken. Zwischen „Arillas“ und „Agios Stefanos“ erwanderten wir ein Felskap mit einer sehr kleinen weiß-blauen Kapelle. Das Besondere war hier, dass viele bemalte Gedenksteine für verstorbene Menschen abgelegt werden. Sehr berührend, aber auch schön. Anschließend machten wir uns auf den schweißtreibenden Rückweg und legten unterwegs noch einen kurzen Badestop zur Erfrischung ein. Zurück in unserem Urlaubsort trafen wir uns noch am Nachmittag mit der Familie am Strand und badeten zusammen noch etwas. Anschließend gab es zum Abendessen wieder Spaghetti auf unserem Balkon.Read more

    Frank B.

    Es gibt ja inzwischen ein Sprichwort…”hört man Olaf & Guido von nem kleinen Rundweg reden, wird es trotzdem schwierig auf den Wegen” 😂🥰🙋‍♂️

    Guido Meyer

    😂😂😂Du kennst uns schon recht gut aber das war wirklich nur ein kleiner Rundweg von 16 km 😅

    Frank B.

    “Hört man Olaf & Guido kleinen Rundweg beschreiben, nicht bewegen, besser liegen bleiben 😂😘

    Guido Meyer

    🤣🤣🤣

    Doris Budnick

    Gehen Olaf und Guido nur mal"spazieren", krauchen wir schon auf allen Vieren. 🥴😅😅

     
  • Day11

    Schmetterlingsbucht

    June 22 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Frühstück auf unserem Balkon mit herrlichem Meerblick 😁
    Am Vormittag dann zur Familie gegangen und dann alle zusammen mit deren Mietwagen ins nahegelegene Bergdorf „Afionas“ gefahren. Von dort aus kommt man nur zu Fuß hinunter in die sehr bekannte Zwillingsbucht „Timoni-Beach“ auch der Form wegen „Schmetterlingbucht“ genannt. Allerdings ist der Abstieg dorthin teilweise sehr steinig und recht steil, so dass der Weg für die Familie mit dem kleinen Kind recht anstrengend war und seine Zeit gedauert hat und die Hitze ihr übriges tat. Trotzdem konnten die tollen Ausblicke auf die Bucht von Agios Georgios und auf die Schmetterlingsbucht genossen werden und alle sind gut unten angekommen und die Erleichterung war groß, dass alle den Abstieg heil überstanden haben 😅. Die beiden sich gegenüber liegenden Buchten sind sehr schön aber auch recht klein und dem entsprechend voll, trotzdem haben wir noch einen Platz am Wasser ergattern können und sind dann auch gleich alle zusammen ins kristallklare Wasser … was für eine herrliche Erfrischung!!! Außerdem war die Erleichterung groß, als wir bemerkten, dass es in der Bucht Taxi-Boote gab, mit denen man zurück nach „Agios Georgios“ fahren konnte und von dort sogar noch wieder hoch ins Bergdorf zum Parkplatz zum Mietwagen gefahren wurde. Also war die Sorge genommen, dass die Familie mit Kind und Kegel wieder zu Fuß den Aufstieg in das Bergdorf bewältigen muss. Nach anderthalbstündigen Aufenthalt in der Badebucht bestiegen dann Martina, Alex und die kleine Juna das Taxi-Boot und Olaf und ich wanderten wieder zu Fuß in 20 Minuten hoch 😂 und trafen uns dann wieder mit der Familie im Bergdorf. Dort sind dann Martina und Olaf durch die Souvenirläden gebummelt und anschließend haben wir alle zusammen in einer Taverne mit herrlicher Aussicht auf „Agios Georgios“ zu Abend gegessen.Read more

    Frank B.

    So muss Urlaub sein 😎

    Katrin Grüttner

    Diese Aussicht 😍

     
  • Day10

    Badetag

    June 21 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Der Korfu-Trail ist beendet und war durch die Hitze schon recht anstrengend 🥵 aber trotzdem auch wunderbar mit der herrlichen Natur und den grandiosen Ausblicken. Insgesamt ein sehr schöner und lohnenswerter Weg.

    Die letzten Tage verbringen wir nun noch in Agios Georgios Pagon mit meiner Schwester Martina und ihrer Familie. Wir haben zwar getrennte Unterkünfte aber nicht weit voneinander entfernt, so dass wir problemlos etwas zusammen unternehmen können.

    Frühstück auf unserem Balkon mit herrlichem Meerblick. Anschließend die Familie in ihrer Unterkunft besucht und unsere Sachen geholt, die wir bei unserem Zwischenstopp auf unserem Korfu-Trail bei ihnen deponiert haben. Danach mit der Familie an den Strand zum Baden gegangen. Mit der kleinen Juna kann man im Wasser richtig Spaß haben, ein richtiger kleiner „Wasserfloh“. Danach trennten sich für diesen Tag unsere Wege und Olaf und ich haben etwas zum Abendessen eingekauft und Spaghetti auf unserem Balkon gegessen.
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    Frank B.

    Siehste Olaf, man kann mit Kindern auch Spaß haben 👍🏻☝🏻

     
  • Day9

    7. Etappe - Sokraki - Agios Spiridon

    June 20 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    So ein Apartment mit Pool in einer grünen Landschaft hat schon was. Hat uns gefallen und wir würden es nicht ablehnen, wenn man uns das Apartment schenken würde 😜

    Ein kleines Frühstück mit Dingen die da waren und wir gestern in dem kleinen Minimarkt gekauft haben. Das reichte uns völlig aus und los ging es. Wir haben vor der heutigen Etappe ein wenig Respekt. Zum einen weil die Etappe mit knapp 30 km wieder recht lang ist und zum anderen, weil wir den Aufstieg zum höchsten Berg Korfus machen wollen. Der Pantokrator (griechisch Παντοκράτορας) ist der höchste Berg auf der griechischen Insel Korfu. Er befindet sich im Nordosten der Insel. Seine Höhenangaben schwanken zwischen 906 und 917 m. Der Name bedeutet so viel wie Allesbeherrscher. Die Venezianer nannten den Pantokrator „Monte San Salvatore“. Vom Gipfel, zu dem eine Asphaltstraße führt, bietet sich bei klarem Wetter eine weite Sicht nach Albanien und zum griechischen Festland. Es befindet sich dort auch ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert, das in den Sommermonaten bewohnt ist. Die griechisch-orthodoxe Kirche ist tagsüber frei zugänglich. Ein markantes Bauwerk auf dem Gipfel ist der Sendeturm, eine frei stehende Stahlfachwerkkonstruktion. Unterhalb des Turmes befindet sich ein Brunnen. (Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pantokrator_(Berg) aber wir werden das schon schaffen.

    So entfernten wir uns von dem tollen Apartment zuerst abwärts auf der Straßen entlang. Alsbald bogen wir ein einen schmalen Pfad, der durch dichte Wälder mit Farne führte. Eine Herausforderung waren die vielen Spinnen, die ihre Netze genau in den Weg hängen mussten. Bei fast allen schafften wir es unter ihnen durchzuschlüpfen. Manche sahen wir allerdings zu spät. Viele Spinnen waren richtige „Monster“ von kräftiger Statur. Ich fand witzig wie sie an ihrem Netzen rüttelten, wenn Dir ihnen zu nah kamen. Olaf meinte das machen die so, um ihre „Angreifer“ zu verwirren und eine schlechtes Ziel zu sein.

    Nach guten 40 Minuten lichtete sich der Wald und wir kamen erneut auf eine Straße. Kaum befahren führte sie durch landwirtschaftliche Gebiete. Hier wurde hauptsächlich Obst und Gemüse angebaut. Ein naher See war ausgetrocknet. Über diese Straße erreichten wir „Spartilas“. Hier trafen wir auf ein britisches Pärchen, das sich an zu diesem Ort fahren lassen um dann in den Korfu-Trail einzusteigen. Wir schätzten sie auf über 65 Jahre. In dem Ort folgten wir den Markierungen und das stetig aufwärts. Denn hier begann der erste Teil der Etappe mit dem Aufstieg. Aus dem Ort ging es zunächst auf einer kleinen Straße und dann von dieser links auf den Berghang. Auf diesem stiegen wir über einen kleinen, in den Fels gehauenen Pfad empor. Immer wieder gab es fantastische Ausblicke auf die Landschaft - in der Ferne sah man „Kerkyra“ und sogar die daran anschließende Festung.

    Wir kamen ganz schön in schwitzen und erreichten die Ruine einer Kapelle. Wir waren überrascht, dass sich im zerstörten Inneren Wandmalereien und sogar ein Altar befand, welcher offensichtlich noch benutzt wurde. Dieser Ort hat uns sehr gefallen, vor allen Wegen der grandiosen Aussicht. Wieder zurück zum Pfad und unter die Netze der Spinnen geschlüpft. Diesmal ging Olaf vor - mit reichten die bisherigen Erfahrungen damit völlig aus.

    Wir folgten erneut einen in das Gestein gehauenen Pfad. Alles um uns herum wirkte wie in einem verwunschenen Zauberwald. Es war die pure Wonne durch diesen Wald zu gehen. Wir konnten uns daran kaum satt sehen. Dann erreichten wir eine gewisse Höhe, wo die Bäume zurückgingen und die Sträucher mehr ihre Präsenz zeigten. Eine steinige Ebene durchquerten wir mit achtsamen Schritten und das im Antlitz vom „Pantorkrator“.

    Nach einer Weile erreichten wir die Straße, die hoch zur Bergspitze führte. Zahlreiche Sendeanlagen und deren Antennen zerstörten das schöne Bild. Am oberen Kamm war das Kloster selbigen Namens - also „Pantokrator“ zu sehen. Dieser Straße folgten wir in zahlreichen Windungen nach oben. Hier gab es eine kleine Taverne und wir machten eine Pause und tranken etwas. Danach besichtigten wir das Kloster. In diesem gab es prächtige Wandmalereien zu bewundern und natürlich auch die spektakuläre Aussicht - sogar bis nach Albanien.

    Dann gingen wir die selbe Straße wieder runter und später in einen Schotterweg. In einer Kurve war eine „Minikapelle“ aufgestellt. Die sah man hin und wieder in Griechenland. Die stehen dort, weil Menschen an dieser Stelle ums Leben gekommen sind. Ein Bild zeigte einen jungen attraktiven Mann. Daneben und schon am Hang, lagen defekte Teile von einem Auto und als wir hinunter sahen, sahen wir noch das Wrack dort liegen. Etwas traurig gingen wir weiter und bedauerten den Verlust des jungen Mannes.

    Auf diesem Schotterweg gingen wir knapp 50 Minuten und bogen an einem Rastplatz - den einzigen auf dem Korfu-Trail - in einen steinigen Weg mit Rollsplitt abwärts in ein kleines Tal. Dort erreichten wir „Palea Peritheia“ - ein verlassenes Dorf. Perithia (griechisch Περίθεια (n. sg.)) ist ein Dorf auf der griechischen Insel Korfu, das 1996 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Ort liegt im Nordosten Korfus an den Ausläufern des Pantokrator. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen zu Perithia liegen aus dem 14. Jahrhundert vor. Man nimmt jedoch an, dass Perithia bereits deutlich länger besiedelt war. In seiner Blütezeit war Perithia einer der wohlhabendsten Orte der Insel und hatte bis zu 1200 Einwohner. Es gab etwa 130 Wohnhäuser und acht Kirchen.

    Die Lage des Ortes auf etwa 450 Metern bot ursprünglich Schutz vor Piratenüberfällen und der Malaria, die damals an der Küste grassierte. Viehzucht war ein wichtiger Wirtschaftszweig, andere Landwirtschaft war vornehmlich nur an Feldern in der tiefer gelegenen Küstenregion möglich. Im 19. Jahrhundert gab es kaum noch Piratenüberfälle und mehr und mehr Leute verbrachten den Winter an der Küste und nur die malariagefährlichen Sommermonate in Palea Peritheia. Der Ort wurde in den 1960er Jahren nach und nach ganz verlassen, nachdem die Malariagefahr auf den griechischen Inseln gebannt war und der Tourismus Arbeitsplätze an den Küsten bot. (Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Perithia)

    Wir durchquerten das Dorf, was wir bereits 2020 ausgiebig erkundet hatten. Auffällig für uns war, dass scheinbar mehrere Gebäude restauriert wurden und es mehr Tavernen gab. Auf einem sandigen Fahrweg gingen wir nun weiter abwärts. Für heute erwarteten uns keine Aufstiege mehr. Wir gingen erneut durch einen „verwunschenen Zauberwald“ und dann lichtete sich der Wald, weil wir uns der Küste näherten.

    An der Küste bewunderten wir den herrlichen Strand und das prachtvolle blaue Meer. Wir gingen über Tuffstein an der Küste bis zu. Endpunkt vom Korfu-Trail in dem Ort „Agios Spiridon“. Wir beglückwünschten uns für die Tour und haben uns einen Kuss. Dann gingen wir zum naheliegender Strand, weil dort meine Schwester mit Familie auf uns wartete. Sie haben uns hier abgeholt und brachten und zu unserer Unterkunft in „Agios Georgios“. Unterwegs hielten wir an eine Pita-Restaurant, wo wir alle eine wundervolles Abendessen zu uns genommen haben.

    In der Unterkunft selbst war alles super. Wir duschten und kauften schon etwas im naheliegenden Supermarkt ein. Ein schöner Tag und eine schöne Reise ging zu Ende. Auf unseren Balkon mit dem Blick auf das Meer, tranken wir noch ein Glas Retsina.
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    Katrin Grüttner

    Spinne, klingt wohl zu lieblich für dieses Monster 😳🤔

    Guido Meyer

    Hehe 😊

    Katrin Grüttner

    ..aber alles andere...einfach schön 👍

    Guido Meyer

    Danke Katrin. Es würde dir hier sehr gefallen

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  • Day8

    6. Etappe - Agios Georgios - Sokraki

    June 19 in Greece ⋅ ☀️ 25 °C

    Sehr gutes Frühstück im Hotel mit Buffet und dann ab auf den Weg und endlich wieder einmal bergauf. Laut Wetterbericht sollten heute nur 28 Grad werden und da wollen wir wir zumindest die ersten Pfade bergauf morgens gehen.

    Gleich hinter „Agios Georgios“ ging es aufwärts in den Wald hinein. Vorbei an einem alten verrosteten Bus und mit herrlichen Aussichten auf die Bucht von „Agios Georgios“, ging es aufwärts bis nach „Prinilas“. Es gab hier eine nette Kirche und eine kleine Straße. Kurz darauf kamen wir nach „Pagi“ und an dem Café „Spiros Bond 007“ vorbei. Das Café war im James Bondfilm „For your Eyes only“ (deutscher Titel: In tödlicher Mission) mit Roger Moore. Der ganze Bond-Film wurde in Griechenland gedreht und eine Szene hier im Café in „Pagi“. Darauf sind die Bewohner des Ortes und noch mehr die Besitzer des Cafés sehr stolz. Wir sahen uns noch die Kirche von außen an und folgten dann der Straße aus dem Ort.

    Zuerst ging es wieder in das Tal und der dortige Tümpel beherbergte viel Kaulquappen. Danach ging es stetig auf breitem Schotterweg mit viel Schatten erneut aufwärts, wo wir dann auf eine Straße trafen, der wir bis in den Ort „Aspiotades“ folgten. Gleich am Ende des Ortes schloss sich dann „Manatades“ an. Ebenfalls sehr klein.

    Wir erreichten „Agios Athanasios“ mit einer Kirche und einer geführten deutschen Wandergruppe davor. Wir flüchteten schnell in das Dorf unterhalb der Kirche und verließen alsbald auch den Ort. Kurz dahinter ein Kloster, welches bis 1974 ein Männerkloster war. Heutzutage ist es ein Frauenkloster und dem heiligen Jesus gewidmet - Kloster Pantokrator. Dort hielten wir uns eine Weile auf, es gab kaltes Wasser umsonst, eine nette Kirche mit reichhaltiger Innenbemalung, welche von den Nonnen selbst angefertigt wurde und einen Shop. Hier verkauften die Nonnen selbst hergestellte Seife, Olivenöl und Ikonen. Wir waren sehr bestrebt nichts zu kaufen. Dann ging es am Kloster vorbei auf einer Asphaltstraße, die später in Beton und dann Schotter überging. Wir bogen in einer Kurve links ein und gingen durch herrlich schattige Olivenhaine. Nach gute 30 Minuten erreichten wir eine viel befahrene Straße und hatten schon etwas Mühe diese zu überqueren. Denn auf der anderen Seite gab es eine Shop mit „Handemade“ Dingen. Sowas interessiert uns immer. Dann haben wir doch etwas gekauft - ein Windspiel was von einer Eule gekrönt ist - das braucht man ganz dringend 😂.

    Kurz hinter der viel befahrenen Straße bogen wir erneut in einen dichten Wald ein und gingen scheinbar wieder in ein Tal. Wir mussten einen kleinen Bach überqueren und später war der eh schon schmale Pfad noch überspült, so dass wir schon aufpassen mussten, wohin wir traten. Außerdem hatten hier auch Wildbienen ihr Bau und wir mussten umso vorsichtiger sein, diese nicht aufzuscheuchen. Die Natur war hier so üppig und reichhaltig an Insekten. Es gab nicht nur wieder hunderte von Schmetterlingen zu sehen, es gesellten sich auch noch Libellen in unterschiedlichen Farben dazu. Schwer, diese flinken Insekten zu fotografieren.

    Wir waren durch das Tal durch und der Weg ging natürlich wieder aufwärts durch dicht bewaldetes Gebiet, der in den felsigen Untergrund gehauen wurde und dadurch auch ein gewisses Alter haben musste. Wir erreichten „Valanio“ das Heimatdorf von dem Verkäufer aus dem „Handmadeshop“ mit der Windspiel-Eule. Ein kleines und ruhiges Dorf - ein sehr beschaulicher Ort.

    Von hier an ging es fast immer durch herrlich grüne Olivenhaine. Die Luft war von vielen Aromen geschwängert und es war durch ein paar Wolken auch nicht so heiss wie an den letzten Tagen. Stellenweise hatten wir erneut den Eindruck, als gingen wir durch einen Urwald. Leicht zog der Schotterweg aufwärts und mündete in einer kaum befahrenen Straße. Von dieser ging rechts auf moosbewachsenen Steinen der Korfu-Trail auf einem kleinen felsigen Pfad nach oben. Es sollte uns letzter Anstieg für heute sein. Diese moosbewachsen Steine, der dichte Olivenhain und der felsige Pfad waren schon sehr romantisch. Nur leider sahen wir auch andere Dinge wie eine. ausrangierten Küchenherd und anderen Plastikmüll. Wirklich schade wie teilweise noch mit der Natur umgegangen wird und die Leute ihren 💩 nicht anständig entsorgen können.

    Wir erreichten unser Ziel - den Ort „Sokraki“. Wir hatten etwas Durst und auch noch etwas Zeit, so gingen wir zuerst in einen Taverne an dem Dorfplatz. Hier gab es zwei Tavernen und wir entschieden uns für die eine, die Spinatkuchen im Angebot hatte. Dazu tranken wir ein Bier und merkten, wie die Entspannung einsetzte. Gleich am Dorfplatz gab es einen „Handmade-Shop“ mit Dingen aus Olivenholz - wunderbar. Natürlich mussten wir hier auch etwas kaufen. Dann gingen wir zu unserer Unterkunft und die war wundervoll. Es gab mehrere Apartments und einen Pool. Nach einer kurzen Pause auf dem Bett, wo wir bei einem lauen Lüftchen kurz eingeschlafen sind, gingen wir in den Pool. Danach noch einmal zum Dorfplatz, weil es dort einen kleinen Minimarkt gab. Leider kein frisches Gemüse. In unserem Apartment gab es Kekse und Marmelade für umsonst. Außerdem Kaffee und Olivenöl. Als Knaller dann noch selbst hergestellten Zitronenlikör von der Mutter des Eigentümers, der uns zuvor das Apartment gezeigt hatte. Alles hier sehr entspannt und locker.
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    Katrin Grüttner

    die Kirche sieht toll aus..... :)

    Guido Meyer

    Also die war der Hammer. Die Innenmalerei haben die Nonnen gemacht, habe sie uns dort erzählt

    Frank B.

    Ich bräuchte noch so zwei Kochlöffel aus Olive, was da so am Fenster hing…einer mit nem längeren Stiel 😁😍

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  • Day7

    5. Etappe-Paleokastritsa -Agios Georgios

    June 18 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Hier hätten wir es durchaus noch einen Tag länger „aushalten“ können. Das dachten wir uns, als wir nach dem Frühstück wieder losgingen. Immer wieder blickten wir zurück und gaben leichte Seufzer von uns. Vorbei an unserem Lieblingsrestaurant, ging es dem Pfad aus „Paleokastritsa“ entlang, welchen wir vorgestern in die Stadt gefolgt sind. Zwischen einzelnen Villen schlängelt der Pfad sich aufwärts in dem dahinter liegenden Wald aus vielen Olivenbäumen. An einer Stelle mussten wir etwas klettern, da ein umgefallener Baum den Weg versperrte. Ursprünglich muss das ein sehr alter Weg gewesen sein, denn in den Fels gehauene Stufen zeugten von einer Bearbeitung derselben vor langer Zeit. Die Bäume spendeten angenehmen Schatten und trotzdem kamen wir gut ins schwitzen. Dann erreichten wir eine kaum befahrene Straße, die wir zuerst unterqueren und dann auf ihr ein kurzes Stück entlang gingen. Eine Markierung zeigte uns, dass wir links abbiegen müssen. Wir kamen erneut in einen Wald und gingen aufwärts. Dann kamen wir kurz vor „Lakonia“ wieder auf eine Straße und gingen in den Ort.

    „Lakonia“ kannten wir auch schon von vor knapp zwei Jahren. Damals sind wir hier hochgewandert, um in der hiesigen Taverne etwas zu trinken und den herrlichen Ausblick zu genießen. Heute wandern wir durch den Ort um an dessen Ende erneut (rechts) seitwärts in die Wälder hochzusteigen. Das ging eine ganze Weile so und während uns erneut Schwärme von Schmetterlingen begegneten, breitete die Natur ebenfalls noch einmal ihre Schönheit vor uns aus. Die Luft war erfüllt von vielen Aromen und im Schatten ließ es sich beim Gehen gut aushalten.

    Dann sahen wir in der Ferne die Festung „Angelokastro“, was zwar etwas entfernt vom Corf-Trail liegt aber ein Besuch der Festung waren die zusätzlichen Kilometer wert. Es ging an einer Kirche vorbei durch eine Hohlweg abwärts, bis wir über eine Straße dann den Ort „ Kirini“ erreichten. Ein wirklich kleiner Ort aber mit einem hübschen kleinen Dorfplatz als Kreisverkehr. In der Mitte stand ein Olivenbaum und es gab eine Taverne. Es sah richtig idyllisch aus. Wir gingen weiter auf der Straße, später abfallend, an einen Aussichtspunkt. Hier sah man die Festung in aller Pracht. Sie muss einmal sehr mächtig gewesen sein.

    Angelokastro (griechisch Αγγελόκαστρο „Engelsburg“) war eine der wichtigsten Verteidigungsanlagen der Insel Korfu. Seine strategische, schwer einnehmbare Position an der Nordwestspitze der Insel mit guten Einflussmöglichkeiten auf das südliche Adriatische Meer begründete viele Jahrhunderte lang eine große Bedeutung für das Schicksal und die Entwicklung der Insel. Es gibt zuverlässige Indikatoren, dass die Stelle, an der sich das heutige Angelokastro befindet, bereits in der frühen byzantinischen Periode (5. bis 7. Jahrhundert) mit einer Befestigung versehen wurde. Dort wurden zwei bearbeitete frühchristliche Steinplatten ausgegraben, als 1999 mit der Restaurierung der Anlage begonnen wurde. Obwohl es keine dezidierten Hinweise in den bislang erforschten Quellen gibt, scheint es wahrscheinlich, dass der Ausbau der Anlage im 11. und 12. Jahrhundert erfolgte – insbesondere als im Jahr 1071 Byzanz seine Territorien in Süditalien verlor und Korfu somit zur Grenze zwischen dem byzantinischen Reich und seinen gefährlichen Feinden im Westen, den romanisierten Normannen von Sizilien, wurde, die fortan regelmäßig Korfu attackierten.

    (Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Angelokastro_(K…)

    Der Eintritt kostet 3€ pro Person und die Festung war über Stufen zu erreichen. Von oben hatten wir ein herrlichen, wenn nicht gar atemberaubend Blick über die Weite der Landschaft und das Meer. Ein richtiger Rundblick über die ganze Umgebung. Das war einfach phänomenal schön. Wir gingen nach der Besichtigung wieder zu dem kleinen Runden Dorfplatz, wo jetzt zunehmend mehr Autos entlang fuhren. Denn die Touristen sind erwacht, haben Frühstück erhalten und wollen nun Programm machen. Am Dorfplatz ist die kleine Taverne „Ftelias“ und hier ließen wir uns für ein Bier nieder. Drei griechische Frauen redeten ununterbrochen und gefühlt alle gleichzeitig und trotzdem schienen sie sich zu verstehen. Etwas angeschwipst gingen wir weiter und vor lauter Faszination über den kleinen Ort, haben wir die falsche Abzweigung genommen. Eine ältere Frau saß in ihrem Garten und grüßte uns freundlich mit „Jassu“ (Jassu! heißt sowohl Hallo! als auch Tschüß! für Leute, die sich duzen). Kurz darauf merkten wir unseren Fehler und gingen wieder zurück und an der älteren Frau vorbei. Erneute grüßte sie, diesmal mehr lächelnd, erneut mit Jassu. Sie wusste bestimmt das wir den falschen Weg genommen haben.

    So folgten wir dann der richtigen Markierung aus dem Dorf auf einer nicht befahrenen Straße, um dann später einer Markierung wieder leicht aufwärts zu folgen. Ein Schild mit der Schrift „Pathway to the Beach“ zeigte uns den Weg zu einem Felsdurchgang. Als wir da durch und um die Ecke kamen, raubte uns der Anblick fast den Atem. Wir sahen die Bucht und Schmetterlingsbucht von „Agios Georgios“ in ihrer gesamten Schönheit vor uns. Wir konnten uns kaum satt sehen. Entlang an der Felswand führte ein breiter sicherer Weg nach unten zur Küste. Nachdem wir wieder durch einen Wald sind, erreichten wir die Küste und den Ort „Agios Georgios“. Hier trafen wir uns kurz mit der Familie meiner Schwester, gingen ins Hotel zum einchecken. Leider mussten wir noch eine Stunde warten, da wir zu schnell unterwegs waren.

    Dann das Zimmer erhalten, umgezogen und ab ins blaue glasklare Wasser und zwar dort, wo auch meine Schwester war. Gemeinsam verbrachten wir den Nachmittag am Strand und für das Abendessen reservierte ich einen Tisch im „Delfini“. Nach dem Essen begleiteten wir meine Schwester noch zu deren Unterkunft und übergaben ihr Sachen, die wir für die kommenden zwei Tage nicht brauchten und somit auch nicht mitschleppen mussten. Wir lagern die Sachen zwei Tage bei ihr, dann holt sie uns am Endpunkt vom Korfu-Trail ab und wir beziehen für die restlichen 5 Tage eine Ferienwohnung und lassen die Tage kommen wie sie kommen.
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  • Day6

    Pausen-Chill-Bade-Tag

    June 17 in Greece ⋅ ☀️ 26 °C

    Was haben wir heute denn erlebt?

    Wir wollten den Tag so nehmen wie er kommt und was sich so ergibt. Nichts planen - alles einfach nur so daher laufen lassen. So waren wir nach dem Aufstehen im Hotel frühstücken. Danach schlenderten wir an der viel befahrenen Straße in Richtung Hafen. Auf dem Weg dorthin erwähnte Olaf, dass er gerne einmal zu diesem berühmten „Paradise-Beach“ möchte. Da dort keine Straße oder Weg hinführt, kommt man nur mit einem Boot an den wohl „schönsten Strand Korfu‘s“. Plötzlich kamen wir an einer Info vorbei, wo Bootsfahrten angeboten wurden. Für 20€ p.P. werden einem 3 „Caves“ und 5 „Beaches“ geboten. Sollte man an einem der Strände einen Zwischenstopp einlegen und später abgeholt werden wollen, kämen 5€ p.P. noch einmal dazu. Das klang gut und so sollte es sein. Wir gingen in den Info-Shop und erkundigten uns. Alles was wir wollten war machbar und wir konnten auch gleich in 20 Minuten zu der Tour. Cool. Wir bezahlten und gingen zum Hafen, wo wir die Ticket erhielten. Dann noch 15 Minuten an der „Mainstation“ warten und der Käpt‘n fuhr mit uns aufs Meer. Es waren noch zwei andere Pärchen dabei.

    Wir bekamen die erste Höhle zu sehen und eine kurze Erklärung dazu. Irgendwas mit Poseidon und wie klar das Wasser hier sei und ein großer Fischschwarm war dort zu sehen. Dann weiter zur nächsten kleinen Höhle und hier war was mit Delfinen und den griechischen Göttern. Ebenso ein Seemöwenpaar - welches gerade brütete und wir haben sogar noch die zwei schon recht großen Küken von unten gesehen. Die nächste Höhle war - ähm … hohl. Ein paar Bergziegen standen da herum. Dan kamen die Strände. Der „Paradise-Strand“ war wegen Steinschlaggefahr leider geschlossen. Was private Schipper (Touristen) nicht hinderte trotz vorheriger Warnung dort zu pausieren. Er wollte hier wegen der hohen möglichen Strafen nicht halt machen. Der Strand daneben war dann unser. Hier ließen wir uns für zwei Stunden wieder und der „Käpt‘n würde uns dort am mittleren Felsen in Wasser“ dann wieder abholen.

    Wir sprangen barfuß vom Boot in den Kiesstrand. Dann gingen wir weiter nach rechts, weil da keiner lag und wir niemanden mit unseren nackten „Adonis-Körpern“ stören wollten. Eben schnell die Handtücher ausgelegt und von den Klamotten befreit und ab in das kristallklare und azurblaue Wasser. Das war so herrlich und erfrischend und vor allem so klar und blau - der reine Wahnsinn. Immer wieder staunten wir über die Klarheit und die Bläue. Gleich am Strand aber im Wasser, war ein großer Kalkstein. Auf diesen konnten wir uns setzen und die Umgebung betrachten. Viele kamen hier mit ihren gemieteten Boot her, sprangen kurz ins Wasser und fuhren weiter. Auch wir hielten uns zweimal in Wasser auf und schon waren die zwei Stunden wieder um. Dann mussten wir zu dem „mittleren Felsen“, aber unser Käptn holte uns schon vorher ab und fuhr sehr nah mit dem Boot an den Steand, dass es ein leichtes war einzusteigen. Und dann ging es zurück. Herrlich so eine Bootsfahrt.

    Am Hafen schauten wir wehmütig zurück und es gab einen kurzen Moment des Bedauerns, dass wir nicht 4 Stunden dort geblieben sind. Dann gingen wir weiter zum Kloster von „Paleokastritsa“. Auf dem Weg nach oben, kauften wir an einem Stand Kirschen 🍒 und Aprikosen. Das Kloster war noch geschlossen, aber es öffnete bald und entsprechend viele Menschen warteten davor. Auf uns wirkte das in etwa so, als wenn die alle keine Zeit haben sich etwas anzusehen, das dann schnell sehen wollen um dann zur nächsten Attraktion mit dem Bus gefahren zu werden. So gingen wir zuerst noch zu einem Aussichtspunkt mit einem Kreuz in der Nähe und hatten eine wirklich tolle Aussicht auf das blaue Meer und die Landschaft mit der Küste - ein WOW entquoll unseren Mündern. Außerdem hatte man eine tolle Aussicht auf eine kleine vorgelagerte Felseninsel, welche der Legende nach ein von Poseidon versteinertes Schiff von Odysseus gewesen sein soll. Natürlich gab es auch wieder Tiere unterwegs. Diesmal waren es 4 Esel in einer Gruppe.

    Im Kloster kannten wir schon alles vom letzten Mal 2020 und haben uns nicht lange aufgehalten, da es total voll war. Außerhalb gab es noch ein Shop, wo wir Souvenirs kauften. Dann ging es zur „Grotte“. Denn die war beim letzten Mal geschlossen. Der Weg quer durch die lang gezogene Stadt an der Straße ist nicht schön - wirklich nicht. Die vielen Autos nerven, die Hitze nervt und das es keinen richtigen Weg für Fußgänger gab. „La Grotta“ erreicht man über viele Stufen hinunter zum Meer und es handelt sich um eine in der Felswand hineingebauten Grotte mit chilliger Bar und einer felsigen Badestelle. In der „Grotte“ war es sehr voll. Viele Besucher die dort auch baden waren. Bedauerlich, denn hier wollten wir in chilliger Atmo einen Cocktail schlürfen. Dann eben ein andermal. Also zurück ins Hotel, geduscht und dann ins „Gran Aladino“ - unserem Lieblings-Restaurant auf ganz Korfu und wieder lecker vegan gegessen 😋.

    Nach dem wundervollen Essen gingen wir ins Hotel zurück und tranken zum Abschluss dieses entspannten Tages einen Retsina. Morgen geht unsere Tour über die Festung „Angelokastro“ nach „Agios Georgios“, wo wir uns wieder mit meiner Familie treffen. Darauf freue ich mich auch schon.
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    Frank B.

    Klar, La Grotta ist zu dieser Zeit bestimmt mega voll

    Guido Meyer

    Ja - das war sie 😊

    Frank B.

    Ich denke noch gerne an Spiros Taverne, gegenüber der Vanilla Studios. Jeden Morgen die gleiche Musik 🙄

    Guido Meyer

    😂😂😂

    7 more comments
     

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