• Weltenbummler on Tour
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Europaroadtrip mit Finn 1.0

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  • Makarska Revival - chillen am Meer

    21 Mayıs 2018, Hırvatistan ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute haben wir nach fast einer Woche unsere Zelte 🏕 in Sobrec bei Split abgebaut und sind lediglich 70 Kilometer weiter die Küste entlang gefahren.

    Bereits zu Beginn unserer Reise stand fest, dass wir uns wenigstens für einen Stopp ( sprich für eine Nacht 🌌) hier niederlassen. Makarska war vor acht Jahren unser erster Berührungspunkt mit den Balkanländern. Wir hatten uns auf Anhieb in das damalige kleine Fischerdorf verliebt. Tolles glasklares Meer🌊, schöner Hafen 🛥🚤⛵️mit Promenade zum Flanieren und etwas Trinken 🍻 und im Hintergrund das Biokovo Gebirge ⛰.

    Da wir bereits mittags auf dem Campground ⛺️ eintreffen, geht’s nach kurzem Aufbau direkt ans Meer 🏖. So lieben wir es, kaum Menschen am Strand und bestes Wetter 😊! Da wir bisher noch nicht im Meer waren, wird es höchste Zeit. Anfänglich war es doch recht kühl, oder sagen wir besser wir haben uns etwas fimschig angestellt, aber dann war es ein Traum 💭.

    So verging die Zeit wie im Fluge und passend zum Sonnenuntergang 🌅 spazierten wir die Promenade entlang in Richtung Hafen. Vieles hat sich nicht verändert, größer ist alles geworden und man hat mehr Auswahl bekommen, aber die Gemütlichkeit und der Flair beim Kaffee ☕️ oder Bier 🍺 mit Blick auf den Hafen ist geblieben.

    Morgen so ist zumindest der Plan, soll es über die Grenze nach Bosnien-Herzegowina gehen. Man darf gespannt bleiben, ein Land über das wir vor unserer Reise 🌍 garnicht drüber nachgedacht hatten.

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  • Mostar, wir sind begeistert

    22 Mayıs 2018, Bosna Hersek ⋅ ⛅ 23 °C

    Zeitig ging es heute morgen zurück auf die Straße 🚐💨. Ja es steht fest, wir verlassen für die nächsten Tage Kroatien 👋 und fahren nach Bosnien Herzegowina 👏.

    Also brettern wir mit Finn hoch ins Biokovo Gebirge ⛰ und fahren ganz entspannt über die Grenze nach Bosnien. Nach einem kurzen Blick 👀 in unsere Pässe und auf unsere grüne Versicherungskarte sind wir drin 💪.

    Jetzt hieß es Ausschau halten nach einem ATM, wir benötigen die bosnische konvertierte Mark 💰, die sich an der deutschen D-Mark (wer kann sich noch erinnern 😉) orientierte. Der Kurs zum € entspricht daher fix dem damaligen Umrechnungskurs zwischen DM und Euro. Nachdem auch diese Hürde genommen war, ging es zu unserem Camp ⛺️. Wir hatten das „Half Island River Camp“ ausgesucht. Am Camp angekommen, finden wir eine grüne Wiese 🏕 und einen kleinen Bungalow vor, unten am Wasser winkt schon ganz aufgeregt 🙋🏼‍♀️eine ältere Dame. Direkt erzählt sie in gebrochenem deutsch/englisch/bosnisch Mix, dass sie die Mutter von Gaga ist, dem Host des Camps. Wir werden so herzlich begrüßt, dass wir uns sofort wohlfühlen 😊.

    Nachdem wir mit Hilfe der Mama 😉 den aus ihrer Sicht besten Platz auf der Wiese gefunden hatten, mit direktem Blick aufs Wasser, packen wir schnell aus. Finn 🚐 hat bereits eine Freundin gefunden ... die Katze 🐱vom Camp.

    Einige Zeit später trifft auch Gaga ein und gibt uns noch den ein oder anderen Tipp (auf englisch) zu Mostar und der Umgebung. Dann geht’s auch schon los. Die Bushaltestelle 🚏ist nur wenige Meter vom Camp entfernt auf der Hauptstraße und dank der Hilfe von Mama sind wir pünktlich Vorort. Für 1,10 € brettern wir mit offener Türe in Richtung Mostar.

    Wir besorgen noch schnell eine SIM-Karte bei der bosnischen Telekom und los geht’s in Richtung „Old Town“. Schnell fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt ...

    Ein wenig Basar-Feeling, gleichzeitig tolle alte Architektur, für unsere Begriffe ein toller Mix 👍! Und dann ist der Ausblick perfekt 💫 ... die Sicht auf die „alte“ (neu aufgebaute) Brücke vom Mostar. Wer kennt sie nicht, die Bilder aus dem TV und jetzt stehen wir selber hier!

    Die ganzen Eindrücke müssen wir erstmal bei einem Eis verarbeiten🍦... Wahnsinn eine Kugel kostet hier noch 0,50 € ... wie lang ist das her 🤔, dass wir soooo kostengünstig ein Eis genossen haben 😊 in Deutschland .... irgendwann zu Kinderzeiten! Wir haben Glück und können noch dem Spektakel der Brückenspringer beiwohnen, da gerade ein Bus 🚌asiatischer Touristen eingetroffen ist und ein paar Euros 💶 springen lassen.

    Später geht’s mit dem Bus zum Camp zurück. Den Abend genießen wir ganz alleine, niemand ist mehr auf dem Stellplatz dazu gekommen. Da Gaga meinte „feel like home“ und wir gefragt hatten, ob wir ein Campfire machen dürfen, gab es zum Ausklang eines perfekten Tages ein Lagerfeuer 🔥. Sooooo schön 😍 - Vanlife pur!

    Das Beste zum Schluss, als wir dann gegen viertel nach zehn unter der Dusche 🚿 standen sang/betete der Muezzin von der nahegelegenen Moschee 🕌 noch für uns 😉 .... jetzt sind wir so richtig angekommen!

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  • Blagaj - vom Unwetter überrascht

    23 Mayıs 2018, Bosna Hersek ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück 🍯🍳🥐🥓🧀 und jeder Menge Trödelei, packten wir unseren Rucksack 🎒und spazierten los. Heute wollten wir der Empfehlung unseres Hosts nachgehen und uns das Dervish House (Blagaj Tekija) und die Karstquelle der Buna (Verlo Bune) anschauen.

    Quer durch die Felder und den Gemüse- und Obstplantagen ging es gute sechs Kilometer bis nach Blagaj. Angekommen finden wir ein paar wenige Souvenirstände vor und diverse Restaurants direkt an der Quelle der Buna. Überall ist zigfach mehr Personal als Besucher. Wir bezahlen den Eintritt von 5,- Mark pro Person für das Dervish House und sind enttäuscht 😒 ... man kann sich ein paar Räumlichkeiten anschauen, Gebetsraum, Hamam usw. und das war es. Für unsere Begriffe überteuert!

    Den Eingang der Karstquelle und für unsere Begriffe einen besseren Blick auf das Dervish House, bekommt man von der anderen Seite des Ufers, welches man ganz problemlos über eine Brücke erreicht.

    Und dann ging es los, wie aus heiterem Himmel kamen die ersten Regentropfen 💦 runter. So schnell konnten wir garnicht unsere Regenjacken und Schirme ☔️ auspacken, wie wir schon klatschnass waren! So schnell wir konnten, rannten wir los, um irgendwo einen halbwegs trockenen Unterstand zu finden.

    Durch Zufall fanden wir eine offene Tür, hinter der sich eine Art „Memorial Hall“ befand, wo wir uns unterstellen konnten. So hockten wir dort für mehr als zwei Stunden ⏱ und hofften, dass das Unwetter ⛈🌩 irgendwann mal aufhörte. Leider vergebens! Irgendwie müssen wir hier wieder wegkommen in Richtung Camp 🏕 und Finn.

    Unsere einzige Chance bei diesen Wetteraussichten, die Wetterapp verhieß nichts Gutes, wir brauchen ein Taxi 🚖 oder einen Bus 🚍. Also raus in den Regen 💦 und bis zur nächsten Bar/Kneipe. Leider sprach der nette Herr 🤷🏻‍♂️ hinter dem Tresen weder englisch noch deutsch 🤔. Also probierten wir mit Händen 👐 und Füßen 👣 uns zu verständigen. Irgendwie schwierig!

    Dann fiel mir ein, dass ich den Flyer vom Camp von der Mama von Gaga erhalten hatte. Vielleicht hilft uns dieser weiter 🤓. Und siehe da, der Herr hinter der Theke nimmt sein Handy 📱und telefoniert. Irgendwie macht er uns verständig, dass wir warten sollen! Okay, wir warten!

    Kurze Zeit später hielt ein uralter Ford Focus 🚙 vor der Türe. Freudestrahlend winkt 🤗 uns unser Host Gaga entgegen .... Gaga erzählte uns dann im Auto, dass ihn der Herr angerufen hat und mitgeteilt, das bei ihm zwei 👫 „Deutsche“ stehen würden 🙈🤣. Wir erzählten Gaga, dass wir probiert hatten dem Herrn zu erklären, dass wir ein Taxi bräuchten und darauf sagte er mit breitem Grinsen 😁 „ich bin euer Taxi“. Sooo nett ....

    Außer in Finn 🚐 zu hocken und die Regentropfen zu zählen, ist dann heute nix mehr passiert!

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  • Sarajevo - unsere ersten Eindrücke

    25 Mayıs 2018, Bosna Hersek ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach zwei Tagen verlassen wir das Camp 🏕 von Gaga und seiner Mama. Die beiden waren wirklich so liebreizend 😍, dass wir uns tatsächlich „wie Zuhause gefühlt haben“, obwohl Bosnien Herzegowina überhaupt nicht auf unserer Route stand.

    Es gab noch einen letzten Tipp von Gaga, dass wir auf unserem Weg nach Sarajevo, in Jablinica anhalten sollten, um uns die abgestürzte Eisenbahnbrücke anzuschauen. An dieser Brücke wollten im zweiten Weltkrieg Einheiten von Deutschland, Kroatien, Italien und der Tschetniks die jugoslawischen Partisanen einkesseln und vernichten. Zur Verwirrung der Achsenmächte ließ der Partisanenführer Tito die Brücke sprengen. Am Ende flohen die Partisanen in Richtung Montenegro. Also auch an diesem Ort ein weiteres Stück Geschichtsunterricht 👌.

    Im Anschluss ging’s ohne weiteren Stopp 🛑 nach Sarajevo. Camping Sarajevo 🏕, welches wir uns aufgrund der guten Bewertungen ausgesucht hatten, liegt etwas außerhalb und wir müssen ins Zentrum mit dem Bus 🚍 und der Bahn 🚋 reinfahren. Die Zufahrt zum Camp ist, nett ausgedrückt sehr speziell, aber einmal die letzten Meter Schotterpiste, streunende Hunde 🐶 und die Mülldeponie überwunden ... stehen die beiden Besitzer 🙋‍♂️🙋🏼‍♀️ bereits winkend vor einem. Man wird gleich herzlichst ❤️ begrüßt und mit hausgemachtem Apfelschnaps oder Apfelsaft 🍏🍎 versorgt. Anschließend wurden wir mit zahlreichen Tipps für Sarajevo versorgt. Wo gibt’s die besten Cevapcici, den besten bosnischen Kaffee oder das beste Börek.

    Ausgerüstet mit sooo vielen Infos marschierten wir in Richtung Hauptstraße zum Bus 🚍, an der Endstation wechselten wir im wahrsten Sinn des Wortes in die Bummelbahn 🚋 (mindestens 50 Jahre alt 😱) und fuhren die nächsten 30 bis 40 Minuten bis zur Endstation (Old Town).

    Bereits durch die Bahnfahrt 🚋 waren wir mit Eindrücken erschlagen. In der Altstadt angekommen, fühlten wir uns gleich um hunderte von Jahren in der Zeit zurückversetzt und im Orient. Überall kleine Gassen, Kaffees, Moscheen, Shishabars und Souvenirläden 🙈🤣. Wir bummelten herum und ließen die neuen Einflüsse, Gerüche und Kultur auf uns wirken. Es gab unseren ersten bosnischen Kaffee mit Baklava 😋 ... so vorzüglich.

    Am Point East-Meets-West wechselten wir vom orientalischen Teil Sarajevos in den westlichen Teil und hatten das Gefühl, uns in einer stinknormalen Fußgängerzone wieder zu finden. Krass, was für ein Kulturschock!

    Nach so vielen neuen Eindrücken und einem vollen Bauch, ging’s für uns wieder zurück zum Camp 🏕.

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  • War Scars and New Times

    26 Mayıs 2018, Bosna Hersek ⋅ 🌙 15 °C

    Nach einem gechillten Frühstück 🍳🥐 und einem Plausch mit den Camphosts mussten wir uns wirklich beeilen um unseren Bus 🚍 und im Anschluss die Bimmelbahn 🚋 in die Stadt zu bekommen.

    Wir hatten eine Verabredung mit Merima, unserem Guide einer der vielen Free-Walking-Tours in Sarajevo. Die nächsten zwei Stunden spazierten wir gemeinsam mit vier weiteren Leuten durch Sarajevo und Merima erzählte über „War Scars and New Times“ ... wir können diese Tour absolut empfehlen. Die Kombination aus Witz, Charme und Ernsthaftigkeit, wie Merima probiert die Geschichte ihrer Stadt näher zu bringen, war gigantisch. Zu Beginn des Krieges 1992 war sie sieben Jahre alt und viele Anekdoten, die sie erzählt, stammen aus ihrer Kindheit.

    Einer der ersten Stopps war die Markthalle von Sarajevo und Merima erzählte uns von dem Attentat an dem 67 Menschen an einem Tag starben und das am nächsten Tag der Alltag des Marktes wieder aufgenommen wurde. Mit diesem Beispiel wollte sie veranschaulichen, dass die Menschen in Sarajevo trotz des Krieges probierten ein „normales“ Leben zu führen. Was auch ganz witzig war, Merima erzählte von ihrem Schulalltag in einer Eckkneipe. Sie hat wirklich eine tolle Gabe das Schlimme mit Witz zu kombinieren!

    Der letzte Stopp ist das „Denkmal“ einer Art Konservendose, mit dem die Einwohner von Sarajevo der UN und deren Lebensmittel-Hilfe während der Kriegszeit danken, auch hier erinnert sich Merima an so manch Leckerei, Käse 🧀 aus Deutschland oder an irgendwelches Cornedbeef, was noch nicht mal Hund 🐶 und Katze 🐱 essen wollten 🤣. Das Ganze ist direkt neben dem Cafe/Bar von Tito zu finden.

    Auf unserer Tour lernten wir zwei Jungs aus den USA und ein Mädel aus der Schweiz kennen und wir entschieden uns spontan den restlichen Nachmittag/Abend zu verbringen.

    Wir kauften Bier 🍻 und Chips 🍿und gingen hoch zur sogenannten „weißen“ Festung, um einen tollen Blick auf die Stadt bei Dämmerung/Nacht zu haben. Da aktuell für die Muslime Fastenzeit ist, bot sich ein weiteres Highlight. Zum Sonnenuntergang gab es einen Kanonenschlag 💣 als Zeichen, dass das Fasten für den heutigen Tag beendet ist. Zusätzlich wurden alle Minarette angeleuchtet und die Muezzine begannen zu beten/singen. Eine sagenhafte Atmosphäre 💫 ...
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  • Hoch hinauf zu den alten Olympiastätten

    27 Mayıs 2018, Bosna Hersek ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einem wirklich tollen Abend gestern und weiteren Tipps was Sarajevo noch so alles zu bieten hat, ging es heute, wie sollte es anders sein, erneut mit 🚍 und Bahn 🚋 in die City.

    Seit Anfang April diesen Jahres besitzt Sarajevo wieder eine Seilbahn 🚡 auf auf den Hausberg ⛰ Trebevic. Die Seilbahn wurde für die olympischen Spiele 1984 erbaut, da diverse Sportveranstaltungen oben auf dem Trebevic stattfanden. Während des Krieges wurde sie vollständig zerstört, so dass sie erst diesen April feierlich 🎉 wiedereröffnet wurde.

    Wir kauften uns nur ein Oneway-Ticket, da für den Weg zurück in die Stadt etwas Besonderes auf dem Programm stand. Hier oben auf dem Trebevic fanden unter anderem die Bob und Rodelveranstaltungen 🛷 der Winterspiele von Sarajevo statt. Die alte Bob-Bahn ist heute eine Art Lost Place und Grafittikünstler 🎨 verewigen sich dort. Es ist wirklich krass zu sehen, wie sich die Natur ihren Raum zurück holt und auf der anderen Seite wie Sportstätten, die für viel Geld errichtet wurden, verwahrlosen und nicht mehr zu gebrauchen sind. But that‘s our life today 🤷‍♀️🤷🏻‍♂️ ...

    Wir steigen am Startpunkt in die Bob-Bahn ein und laufen jede einzelne Kurve bis zur Ziellinie und dem Auslaufhang ab. Wahnsinn wie hoch und steil teilweise die Wände sind ... irgendwie sieht das im TV 📺 nicht so steil aus 🤣. Hin und wieder findet man noch Schießscharten in der Steilwand, da sich hier oben die Sniper verschanzt hatten. Irgendwie gruselig ☠️ aber auch spannend zu gleich.

    Nicht ganz unten angekommen, werden wir mal wieder von einem Unwetter 🤨 heimgesucht. Innerhalb von Sekunden gewittert und hagelt es ⛈🌫 und reißende Bäche mit Wassermassen rauschen an uns vorbei. So stehen wir hier, mit dem Rücken an die Hauswand gedrückt, um nicht völlig durchnässt zu sein und warten 🤔 ....

    Fast eine ganze Stunde wütet dieses Unwetter im Kessel von Sarajevo bis sich die ersten hellen Flecken am Himmel zeigen. Nach einem kurzen Anruf 📞 im Camp, ob es dort auch gehagelt hat und der beruhigenden Nachricht: „Regen, nein hier regnet es nicht“ ... gehen wir noch Kaffee ☕️ trinken und probieren den Tipp unseres Hosts aus, das beste Börek in Sarajevo zu essen. Ohja, es war super lecker 😋 und für jede Geschmacksrichtung (Käse, Spinat, Fleisch, Kartoffeln) etwas da!

    Mit jedem Tag mehr in Sarajevo sind wir begeisterter und sind froh die Entscheidung für Bosnien Herzegowina 👍 getroffen zu haben 😍!
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  • Tunnel der Hoffnung und Lost Place

    28 Mayıs 2018, Bosna Hersek ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute haben wir uns entschieden nach vier Tagen Sarajevo (wie ihr ja wisst, wollten wir garnicht nach Bosnien und dann sollten es nur zwei Tage in Sarajevo sein) zu verlassen. Wir hätten auch noch länger bleiben können! Es war so richtig klasse 👌!

    Unsere beiden Hosts gaben uns noch jede Menge Tipps und so wird unser Weg 🛣 uns heute nicht direkt raus aus Bosnien führen. Wir fahren noch eine Schleife 😉.

    Unser erster Stopp für heute war jedoch ein riesiger „Ich-Habe-Alles“ Supermarkt namens Bingo. Hier deckten wir uns erstmal mit allerlei Lebensmitteln und Getränken ein.

    Weiter ging es dann zu einem sehr geschichtsträchtigen Ort, dem sogenannten „Tunnel of Hope“. Direkt am Flughafen 🛫 in Sarajevo ist ein kleines Museum und 25 Meter des Original Tunnels aus dem Jugoslawien Krieg. Ein Ort der einen bedrückt und sehr nachdenklich macht. Ein sehr beklemmendes Gefühl, wenn man gebückt unter der Erde durch diesen engen Tunnel geht und sich vorstellt, über einem schlagen die Bomben ein. Für uns war es wichtig, auch diesen Teil der neueren Geschichte dieses Landes anzuschauen, um 20 Jahre später als Erwachsene besser zu verstehen was damals passiert ist und warum auf einmal Kinder aus Jugoslawien in unsere Klasse/Schule gingen.

    Weiter ging es dann etwas schweigsam und nachdenklich zum nächsten Stopp 🛑. Wir quälten unseren Van 🚐💨 mal wieder hoch hinauf auf den Igman. Hier fanden zu den olympischen Winterspielen 1984 die Skisprung-Wettkämpfe ⛷ statt. Im Anschluss wurde diese neu erbaute Stätte nie wieder für Wettkämpfe genutzt. Während des Krieges hatte sich die UN in die dortigen Räumlichkeiten einquartiert.

    Heute ist am Igman wieder ein Skigebiet 🎿. Da die Sprungschanze so vor sich hin verrottet und wir sowieso nichts besseres zu tun haben, nehmen wir die gefühlten 500 Stufen, oder auch mehr, hoch hinauf. Die Aussicht oben angekommen war gigantisch! Im TV 📺 sieht das irgendwie nicht so hoch aus 🧐 ... krass wir würden da nicht runterfliegen wollen und wir waren noch nicht mal ganz oben.

    Auf dem Weg zurück begegnete uns auch noch unsere erste bewusst wahrgenommene Schlange 🐍 ... 😱 ... bloß schnell weiter! Aber wie sollte es auch anders sein, Daniel muss natürlich erst ein paar Fotos 📸 schießen.

    Unser Weg führte uns jetzt nach Foca. Unser Host hatte uns das Camp 🏕 direkt am Fluss 🏞 Drina empfohlen. Ein perfekter Ort zum Raften 😊 ... das wollten wir schon immer mal ausprobieren. Wir waren total irritiert, als eine riesige serbische Fahne am Wegesrand hing und auf einmal alle Schilder in kyrillisch waren. Wir hatten innerhalb von Bosnien Herzegowina die interne Staatsgrenze in die Republik Serbska übertreten. Ein gemeinsames Land, was ganz und gar nicht eins ist!

    Knapp zehn bis fünfzehn Kilometer vor unserem Ziel wurden wir dann noch von der Polizei 🚓 gestoppt. Auch das noch 🙈 ... was haben wir falsch gemacht?!?! Die Verständigung war im Nachhinein wirklich witzig ... der Polizist sprach kein Englisch oder Deutsch und schrieb immer etwas von 13 km/h auf. Dann sollten wir Geld bei der Bank in Foca einzahlen, wieviel und einen Beleg dafür gab es nicht. Als wir dann nach ein paar Minuten fragten „Can we see it somewhere“ ... durften wir plötzlich ohne alles weitere weiterfahren 🤔🤨 ... alles sehr merkwürdig und am Camp erfuhren wir dann von einem Paar aus Holland, dass ihnen genau das selbe passiert ist 😝🤣. Offenbar wollte sich die Polizei was dazuverdienen 🤣. Hat nicht geklappt.
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  • Rafting ... pures Abenteuer

    29 Mayıs 2018, Bosna Hersek ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem gestern Abend einer der beiden Söhne vom Camp Drina 🏕, (absolute Empfehlung) an jeden Van 🚐 geklopft hat und Werbung für unsere heutige Rafting-Tour gemacht hat, sind wir jetzt voller Vorfreude, ein wenig aufgeregt und gespannt wie‘s wird.

    Um zehn Uhr 🕰 war „Fitting-Time“ ... jeder von uns sechs bekam einen Neopren, ein paar Schuhe, eine Weste und einen Helm 👏 ... yeah es geht los. Mit einem Van wurden wir gemeinsam, mit Boot 🛶 auf dem Dach und Filip (einer der Söhne vom Camp, als Guide) über die Grenze nach Montenegro in den Sutjeska Nationalpark gefahren. Hier ging es dann zur Einstiegsstelle des Tara Canyon 🏔⛰.

    Nach den letzten Instruktionen ... „wenn ihr aus dem Boot fallt, dreht euch auf den Rücken und ich probiere euch aus dem Wasser 🌊 zu ziehen“ yippee yeah ... mein Herz 💓 schlägt jetzt noch schneller, geht’s schon los. Keine Zeit zum nachdenken 🤯!

    Ehe wir uns versehen, hören wir auch schon das Kommando von Filip „Go,Go,Go“ und wir paddelten 🚣‍♂️ drauf los ... und dann kam die erste Stromschnelle 🌊. Brrrr war das Wasser kalt 😳, aber es hilft nix drüber nachzudenken, wir müssen weiter paddeln. Wahnsinn das macht so mordsmässig Spaß und man steht völlig unter Adrenalin, dass das eisige Wasser 🌊 nichts mehr ausmacht. Ich bin sogar freiwillig rückwärts über in die Tara gefallen 😉👍.

    Die Natur des Tara Canyon war sagenhaft ... ist nach dem Grand Canyon die zweit größte Schlucht der Welt 🌏. Was für geile Sachen wir in Europa haben ... sagenhaft ✌️!

    Nach ca. vier Stunden Rafting und einer eisigen Abkühlung unter einem Wasserfall, haben wir dicke Oberarme 💪 und sind platt! Was für ein geiles Abenteuer ... können wir nur jedem empfehlen 💫.

    Im Anschluss gab es im Camp ⛺️ noch ein traditionelles serbisches Essen mit geschmortem Schweinefleisch und Kartoffeln. In gemütlicher Runde hockten wir noch bis spät in den Abend 🌅 hinein und genossen den Familienanschluss im Camp. Feel like home ... wird hier tatsächlich groß geschrieben. Es gab sogar für uns noch ein Stück Geburtstagskuchen 🍰, da unser Guide Filip einen Tag zuvor Geburtstag hatte und sich die komplette Family heute im Camp zum Kuchen 🎂 essen traf.

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  • Dubrovnik ... viel zu voll

    1 Haziran 2018, Hırvatistan ⋅ ☁️ 22 °C

    Bosnien Herzegowina haben wir mit wirklich schwerem Herzen 💖 verlassen und sind uns einig 👉„we will back soon“.

    Dubrovnik stand noch auf unserer Bucket-List ... so viel schon von gehört, so viele Bilder schon gesehen und bei diesem Besuch in Kroatien sollte es diesmal nicht fehlen! Wir hatten uns einen recht einfachen, aber dafür günstigen Campground ⛺️ ca. 10 Kilometer vor Dubrovnik ausgesucht. Die Busverbindung 🚏 war bestens geregelt, direkt vor dem Camp mit einem Kostenfaktor von 15 Kuna (rund 2,- €) pro Person und Strecke.

    Eigentlich wollten wir lediglich zwei Nächte 🌠 bleiben. Uns wurde jedoch direkt abgeraten nach Dubrovnik rein zufahren, wenn vier Kreuzfahrtschiffe 🛳🚢⛴ Vorort sind. Also ließen wir einen Tag mit Baden im Meer, einem kleinem Walk in den nächsten Ort über die Anhöhe (die Aussicht war toll 💫) verstreichen.

    Am nächsten Tag ging es dann mit Massen (gefühlt das halbe Camp ⛺️) stieg in den Bus 🚌 in Richtung Dubrovnik. In der „Old Town“ von Dubrovnik angekommen der erste Schock 😱 ... der Zugang ist mit Richtungspfeilen ⬅️➡️ reguliert. Unsere Freunde aus Asien laufen trotzdem in die falsche Richtung 🤣.

    Nachdem wir uns gemeinsam mit den Menschen-Schlangen durch das Tor bewegt hatten, war unsere Enttäuschung uns schon anzusehen 😒😏 ... Begeisterung sieht anders aus. Zu viele Reisegruppen und über all winkende Fähnchen ein Gewusel, wie am 24.12. wenn alle noch die restlichen Weihnachtseinkäufe 🎁🛍 tätigen 😂. In den kleinen Seitenstraßen etwas abseits der ausgetrampelten Touristenpfade ging es ... man hatte sogar mal ne Gasse zum Fotografieren 📸 für sich alleine 😊👍.

    Eigentlich wollten wir uns Dubrovnik von der Stadtmauer aus ansehen ... ein ganz klares „Nein“ aus unserem Geldbeutel 💰 für 40,- € zusammen, können wir eindeutig coolere Dinge erleben und entschieden uns dagegen. Ein zweiter Grund für das Nein, waren die Menschenmengen, die sich über die Mauer schoben.

    Der Charme der alten Gebäude und der Stadtmauer drum herum geht für unsere Begriffe völlig verloren durch die Massen an Menschen. Die Gemütlichkeit der schnuckligen kleinen Gassen und Pubs ist so unmöglich zu genießen. Viel zu touristisch für uns, wir haben es jetzt einmal gesehen und das reicht auch. Es gibt angenehmere Fleckchen auf der Erde.

    Nachdem wir noch eine Bar gefunden haben, die einigermaßen zivile Preise aufruft, kühlen wir uns erstmal mit kalten Getränken ab und entscheiden uns den nächsten Bus zurück zu nehmen. Das war dann also Dubrovnik.
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  • Ston: Chinese Wall in Croatia

    2 Haziran 2018, Hırvatistan ⋅ 🌙 22 °C

    Nachdem Dubrovnik ja nicht so der Hammer war, wollten wir heute nochmal was cooles erleben 🤓. Durch Zufall hatte ich während meiner Recherchen über die beiden Orte Ston und Mali Ston gelesen mit ihrer Besonderheit ... einer Festungsmauer von 5,5 Kilometern Länge und somit die zweitlängste Mauer der Welt 🌏, hinter der weltbekannten „Chinesischen Mauer“. Da müssen wir hin 👍!

    Lediglich 40 Kilometer und eine gute halbe Stunde Fahrt lag also heute Vormittag vor uns. Angekommen waren wir etwas irritiert ... wo sind die ganze Reisebusse 🚌 an Touristen? Wir konnten es nicht fassen, wir sind bis auf zwei/drei weitere Autos 🚘 alleine hier. Yeah ... richtige Entscheidung!

    Sonnenschutz und Hut 🧢👒 aufgesetzt ... der Planet brennt ☀️ und wir marschieren los. Unser Ziel die Mauer einmal komplett zu überqueren und dann müssen wir wieder zurück, ist ja leider kein Rundweg. Die ersten Meter hatten es bereits in sich, Stufe um Stufe kletterten wir die Mauer hinauf. Krass sind wir in China 🇨🇳 ??? Unglaublich, so stellen wir uns die Chinesische Mauer vor 👍. Die Aussicht war auch richtig klasse, in Mali Ston der Blick 👀 auf die Austernfelder und in Ston auf die Salzfelder. Auch wenn es durch die Hitze Mega anstrengend war, ist der Besuch unserer längsten europäischen Festungsmauer definitiv ein Highlight 💫.

    Da wir nach unserem Walk doch ein wenig 😓 kaputt waren, entschieden wir uns spontan unseren Aufenthalt in Kroatien um eine weitere Nacht zu verlängern. Gesagt getan, musste jetzt noch ein geeignetes Camp ⛺️ her. Hier sind wir schnell fündig geworden. Wir fühlten uns wie in einer Art „Seniorenresidenz“ 👵👴🏻, die das Camp als eine Beschäftigung betrieben. Es war einfach, aber super gemütlich und unter alten Olivenbäumen 🍈 fanden wir ein tolles ruhiges Plätzchen. Ein weiterer Pluspunkt, außer das kaum andere Gäste da waren, das Meer 🌊 ist direkt vorm Camp und selbstverständlich haben wir uns als allererstes eine Abkühlung gegönnt. Traumhaft 😍! Den Abend haben wir mit Kerzenschein 🕯, einer Tüte Chips und einem Drink 🍻 ausklingen lassen. „Vanlife“ - wir lieben es 💖!

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  • Kotor ... wir sind begeistert

    4 Haziran 2018, Karadağ ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach unserem kurzen Abstecher nach China 🇨🇳 ... wir sind über die Mauer gelaufen 🤣, geht’s heute weiter. Bye bye 👋 Kroatien und willkommen Montenegro! Ein weiteres Land auf unserer Balkantour, was wir bisher noch nie besucht haben und von dem wir recht wenig wissen. Wir sind also gespannt was uns erwartet 🤙.

    Nach einem Großeinkauf wenige Kilometer vor der Grenze 🚧, ging es dann in ein neues Abenteuer. Nachdem die Grenzübertritte nach Bosnien Herzegowina ratz-fatz verliefen, mussten wir sowohl bei den Kroaten, als auch den Montenegrinern etwas in der Schlange stehen. Da wir ja einen Bus - „einen VW Bus“ fahren, durften wir sogar die Busspur 🚌🚐 nutzen 😉💪.

    Am Camp ⛺️ in der Kotor Bay angekommen, haben wir soeben den letzten freien „offiziellen“ Platz ergattert 😅 ... Glück gehabt! Am nächsten morgen ging es dann für uns mit dem Bus 🚎 (mal wieder richtig günstig, zumindest für unsere Verhältnisse, für 1,30 €) gute 30 Minuten die Kotor Bay entlang. Wir hatten uns eine Free-Walking-Tour rausgesucht, um ein wenig über Stadt/Geschichte und Leute kennenzulernen. Da die Altstadt klein und schnuckelig ist, war unsere Tour nach gut einer Stunde beendet und wir schlenderten noch ein wenig durch die Gassen.

    In Kotor gönnten wir uns sogar den Spaziergang über die Stadtmauer ... es ist noch kostenlos 🤣. Unser Guide scherzte, „Game of Thrones“ war noch nicht in Kotor, danach kostet es auch Eintritt. Eine ganz klare Anspielung an Dubrovnik, da Kotor als das „kleine“ Dubrovnik bezeichnet wird.

    Wir sind jedenfalls schwer begeistert! Nicht so viele Menschenmassen, kleine Straßen/Gassen zum Bummeln, überall nette Cafés und Pubs und nicht so eine Hektik und Gedränge überall. Natürlich gibt es auch hier Reisegruppen, aber es ist immer nur ein Kreuzfahrtschiff 🛳 in der Bucht und sie sind deutlichst kleiner als in Dubrovnik oder Split.

    Was uns ganz besonders gut gefällt, ist das Bergpanorama 🏔⛰ um die Kotor Bay herum und über der Altstadt thront die alte Festung 🏰 ... ein wirklich tolles Bild bereits von unten und morgen, dank Insider Tipp von einer Bekanntschaft aus Sarajevo, geht es über einen Wanderweg durch den Hintereingang auf die Festung hinauf 😉. Mal schauen 👀 was der Ausblick von oben hergibt.

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  • Wir erobern die Festung von Kotor

    5 Haziran 2018, Karadağ ⋅ ⛅ 20 °C

    Gegen Mittag ging es heute erneut mit dem Bus 🚌 vom Campground 🏕 nach Kotor. Gemeinsam mit einem weiteren Travel-Couple, wollten wir von der Rückseite her die Festung 🏰 von Kotor bezwingen.

    Schnell hatten wir den richtigen Weg gefunden und marschierten 👫 stetig bergauf. Mit jeder weiteren Serpentine, wurde die Aussicht besser. Je höher wir kamen, umso mehr Ziegen 🐐, Kühe 🐄 und Esel kreuzten unseren Weg. Man fühlt sich ein wenig wie bei „Heidi“ auf der Alm ... so schön und vor allen Dingen ruhig.

    Als wir die Überreste alter Höfe und eine kleine Kapelle erreichten, sahen wir in der Ferne bereits unser Ziel „the hole in the wall“ 🤣! Ja - das ist unser Ernst 😎, wir erobern die Festung von Kotor durch ein Loch in der Mauer. Den restlichen Weg bis zum Gipfel und zur Fahne 🇲🇪, gingen wir innerhalb der Festung die Stufen hoch. Auch dieser Ausblick 👀 auf die Altstadt von Kotor und die Bucht war gigantisch. Obwohl der Weg recht schweißtreibend war, sind wir total begeistert - ganz klare Empfehlung 💫!

    Abwärts ging es nach einigen Fotos über den offiziellen Weg 😉 ... immer mit dem Blick auf die Altstadt. Wobei wir sagen müssen, dass wir froh sind, nicht die 8 Euro für den offiziellen Weg bezahlt zu haben. Der lief sich nämlich deutlich schlechter, als unser Weg außen um die Festung herum.

    Nach der ganzen Anstrengung, gab es erstmal ein kühles Bier in einem Pub. Danach haben wir den Abend, gemeinsam mit unseren Instagram-Mates Joana und Flavien, in einem netten Restaurant ausklingen lassen.
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  • Durmitor National Park

    6 Haziran 2018, Karadağ ⋅ 🌫 9 °C

    Nach drei tollen Tagen in der Bucht von Kotor geht es heute für uns weiter. Wenn wir wählen müssten zwischen Dubrovnik und Kotor, ... würden wir immer Kotor und seine herrliche Bucht, eingezäunt von dem Bergpanorama, bevorzugen 💖.

    Finn 🚐💨wurde mal wieder hoch hinauf in die Bergwelt gejagt. Für uns sollte es für die nächsten Tage ins Gebirge ⛰ gehen, besser gesagt in den Durmitor Nationalpark. Schon Ewigkeiten ist es her, dass wir so richtig Hiken waren. Das sollte sich ändern!

    Die Landschaft war schon mal einmalig! Man hatte das Gefühl, sich in den Alpen zu befinden, nur ohne Touristen. Unser Ziel war der sogenannte „Black Lake“ mit angrenzenden Wandertracks ins Durmitor Gebirge ⛰. Da die Auswahl an Camps 🏕 sehr überschaubar war, konnten wir nur zwischen A und B entscheiden 🤔. Vorweg genommen wir haben uns fürs „falsche“ Camp im Nachhinein entschieden 😫.

    Die Begrüßung war sehr herzlich und es gab am frühen Nachmittag (es waren so ca. 14:00 Uhr) einen Raki 🥃 .... brrrr ganz 😖 schön stark und das auf nur Frühstück im Magen. Gut, dass Daniel das nix aus macht und meinen auch mit trinkt, hat keiner gesehen🤫. Da es noch zeitig war und das Bergpanorama so verlockend aussah, zog es uns noch zu einem kleinem Warm-up Walk um den „Black Lake“ los.

    Vom Camp 🏕 ging der Trail bereits los und so machten wir uns mit ein wenig Proviant auf. Auf dem recht kurzen Stück bis zum See, wurden wir von einer Armada von Mücken überfallen. So schnell konnten wir gar nicht die Viecher zerschlagen oder mit der Hand verscheuchen, wie wir gestochen wurden 😡. Was ein Graus 💀!

    Am See selbst war es dann super idyllisch, sobald wir die Gruppe an russischen Touristen hinter uns gelassen hatten, die Selfies 🤳 von sich und der Bergkulisse am Knipsen waren. Die Umrundung des Sees war ein netter Walk mit toller Aussicht 👀 und überall die Möglichkeit eine Rast einzulegen. Unterwegs durchquerten wir den ein oder anderen kleinen Wasserfall und passend zum Namen des Sees, zog das Wetter 🌫 sich zu und die Atmosphäre wurde sehr mystisch.

    Wieder am Camp zurück und einem kurzen Austausch mit einem Typen aus Österreich waren wir doch etwas enttäuscht. Aufgrund von Neuschnee 🌨 Anfang April, war unsere Wandertour hoch auf den Bobotov Kuk gestorben. Ohne Spikes und Erfahrung mit Schnee im Gebirge 🏔, würde er uns die Tour nicht empfehlen. Blöd! Er empfahl uns eine kürzere Tour bis auf ein Hochplateau und zum Beginn der Schnee Felder. Gesagt getan, sollte es dann morgen „nur“ die kürzere Variante geben.

    Doch dann kam alles anders als gedacht. Uns war bewusst, dass unser Camp sehr Basic war und dies für uns auch kein Problem darstellte ... aber anscheinend waren die anderen Camper „Schweine 🐷“. Am nächsten morgen war von Basic nichts mehr zu sehen, das Camp ähnelte einem Saustall und das ist noch nett ausgedrückt. So schnell hatten wir unseren sieben Sachen bisher noch nie verstaut und so saßen wir bereits um 08:15 Uhr im Van Abfahr bereit. Tja manchmal kommt es anders als man denkt ...
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  • Die Flucht aus dem Durmitor NP

    7 Haziran 2018, Karadağ ⋅ ⛅ 11 °C

    Jetzt standen wir da ... und unsere Pläne waren komplett über den Haufen geworfen. Was nun 🤔, die Landschaft im Durmitor Nationalpark ist wirklich richtig schön. Also cruisen 🚐💨 wir in Finn die Serpentinen bergauf und ab und durch den ein oder anderen Tunnel. Die Tunnel in Montenegro sind schon sehr speziell, wenn sie eine Mittellinie vorweisen, sind sie richtig top 👍 .... Standard ist keine Mittellinie und Licht 💡gibt es erst recht nicht ... egal wie lang der Tunnel ist. Das ist schon schon sehr befremdlich für uns 🧐.

    Erster Stop war die Tara Bridge über den Tara Canyon. Eigentlich „nur“ eine Brücke, aber die Ausmaße und die türkis-grüne Farbe der Tara, macht es für uns zu etwas Besonderem 💫. Wer mag kann dort mit der Zip-Line über die Schlucht rasen. Fühlten wir uns irgendwie zu alt für 😉.

    Weiter ging es durch den Nationalpark, stets mit Blick 👀 auf das Tara Tal, in Richtung landeinwärts zur Hauptstadt von Montenegro Podgorica.

    Wahnsinn, die letzten Stunden Fahrzeit waren der absolute Horror! Nach unserem unfreiwilligem Stopp in Bosnien Herzegowina durch die Polizei 🚓, fahren wir vorbildlich nach den Schildern 📛 ... das scheint den Einheimischen nicht wirklich zu gefallen. Wir werden sogar von Uralt LKW‘s 🚛🚚 überholt 🙈. Diese Überholmanöver sind teilweise aber nix für schwache Nerven ... jeder hält volle Kanne drauf und erst in letzter Minute wird abgebremst.

    Da das Wetter auch nichts wirklich Gutes verspricht ist die Entscheidung gefällt, es geht in Richtung albanische Grenze und wieder zurück an die Küste. Da wir eher durch Zufall einen riesigen Discounter in Podgorica gefunden haben ... gehen wir shoppen! Obst, Gemüse und Bier für Daniel gehen immer 😜. Traurig ist wirklich das Problem der freilaufenden Hunde 🐶 und Katzen 🐱, je südlicher wir kommen und je tiefer wir in den Balkan vordringen. Soooo traurig, liegen die Hunde hier auf dem Supermarkt Parkplatz und hoffen auf etwas zu essen.

    Wenn es nach mir gehen würde, hätten schon jede Menge Katzen 😻 in Finn 🚐💨Platz genommen und würden unsere Reisebegleiter (Giraffe Gerda und Benjamin Blümchen) unterstützen.

    Da wir heute schon wirklich lange on the road sind, gönnten wir uns die einzige Mautstraße in Montenegro (ein Tunnel, mit Mittellinie und Licht 🤣👍) und fuhren durch den Berg wieder ans Meer. Für die nächsten zwei Tage standen wir auf einem ganz kleinen Campground 🏕direkt am Meer in Utjeha.

    Da es sooooo heiß ☀️ war, stand nur Baden im Meer 🏊‍♂️ auf dem Programm und da wir mal eine mega schnelle Internetverbindung hatten, schauten wir das letzte Testspiel ⚽️ von Jogis Jungs ....
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  • 20 km Serpentinen in den Lovćen NP

    9 Haziran 2018, Karadağ ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach den zwei Tagen gammeln und entspannen, ging es heute weiter für uns. Eigentlich sind es „nur“ noch 70 Kilometer die Küste entlang bis in unser nächstes Land. Sollen wir tatsächlich jetzt schon über die Grenze fahren 🤔?

    Nach kurzem beratschlagen, waren wir uns einig, oder ich hab Daniel überzeugt 🤫, wir drehen noch eine Schleife zurück ins Inland von Montenegro. Unsere Flucht aus dem Durmitor NP hatte unsere Route ein wenig durcheinander gebracht. Nicht schlimm, wir haben ja Zeit und da Finn 🚐💨, Gott sei Dank auch kein Schluckspecht ist, passt das schon.

    Unser Ziel sollte der Lovćen Nationalpark sein, oberhalb von Budva. Viel wussten wir nicht über den Park, außer das sich auf der Spitze ein Mausoleum befinden soll und das die Aussicht bei Sonnenschein ☀️grandios sein soll. Naja bestes Wetter hatten wir heute nicht ... es ist diesig und die Wolken ☁️ hängen sehr tief. Egal, wir machen das jetzt mal einfach!

    Zuerst ging es die Küste wieder zurück nach Budva und dann ging‘s eine gut ausgebaute Bundesstraße ins Landesinnere nach Cetinje. Bis hier hin war es alles kein Problem. Aber dann ... von Cetinje führte uns eine schmale kurvenreiche Straße in den Nationalpark. Da es die Nacht zuvor noch ordentlich gewittert ⛈ und geregnet hat, lag jede Menge Geröll auf der Straße. So wurde es eine Slalom-Fahrt den Berg rauf ⛰.

    Oben angekommen, waren doch ein paar Touristen und Einheimische die dem Wetter trotzen, so dass der wirklich kleine Parkplatz, bereits voll war und wir Finn auf dem Weg abwärts abstellten. Danach ging es durch eine Art Tunnel mehr als 200 Stufen in Richtung Mausoleum. Oben angekommen, standen wir in den Wolken ☁️. Eine aus unserer Sicht mega coole Atmosphäre für diesen ganz speziellen Ort. Irgendwie mystisch und gruselig zu gleich. Da sich die Wolken sehr schnell bewegten, war jedes Bild anders und wir liebten die verschiedenen Blickwinkel und Aussichten.

    Im Anschluss quälten wir uns mit Finn 🚐💨 den Berg wieder runter, diesmal kam uns doch das ein oder andere Auto 🚘 mehr entgegen ... aber wie heißt es so schön, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen 🐿. Da es noch früh am Tag war, entschieden wir uns Montenegro noch heute zu verlassen. Nach einem größeren Einkauf, wir hatten in Podgorica einen großen Supermarkt entdeckt, ging es über eine sehr kleine Grenze etwas im Hinterland gelegen, nach Albanien 🇦🇱.

    Wir sind in unserem nächsten Land auf unserer Balkan-Tour angekommen! 👍 Was uns hier erwartet, 🤔 keine Ahnung ... wir sind mega gespannt! Der Einstieg war schonmal spannend, direkt Ziegen 🐐 auf der Straße und ein Eselskarren kam uns auch entgegen. Eine ganz andere Welt...

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  • Relaxing time at Lake Shkoder

    12 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ 🌙 23 °C

    Unsere erste Anlaufstelle in Albanien 🇦🇱 war bereits zu Beginn unserer Tour klar! Wir stoppen im „Lake Shkodër Resort“, dem angeblich schönsten und besten Campground ⛺️ in ganz Albanien. Nachdem wir die Grenze passiert hatten und wir die ersten Ziegen und Esel auf der Straße umkurvt hatten, waren es nur noch einige Kilometer, bis das Schild ➡️ rechts auf eine Schotterpiste zeigte, in Richtung Camp. Dann standen wir vor einem riesigen Schiebetor was sich automatisch öffnete ... Willkommen im Paradies 😉.

    Ja, schön ist es! Wir bekamen mit Finn 🚐 einen super schönen Platz unter einer Überdachung, so dass wir eine Art Sonnen ☀️ und Regen 🌧 Schutz hatten. Eigentlich wollten wir nur ein/zwei Nächte bleiben, um etwas zu entspannen und viel wichtiger, unsere Wäsche zu waschen. Schlussendlich sind es fünf Tage geworden, die wir im Resort verbracht haben.

    Es war einfach zu verlockend auszuschlafen, nach einem ausgiebigen Frühstück 🍯🍳🥖🧀🥓 an den Strand am See zu gehen und im Liegestuhl oder der Hängematte nichts zu tuen und sich zwischendurch im See abzukühlen. Sozusagen Erholung vom Reisen 😊!

    Ganz untätig waren wir dann nicht ... ein wenig gearbeitet wurde auch. Wir haben endlich ein eigenes Logo 👏😍. Es war einen lange und schwere Geburt. Auch wurde noch der ein oder andere Blogbeitrag geschrieben (ich hinke aber immer noch hinterher 🙈).

    Abends wurde nicht gekocht, sondern wir ließen uns kulinarisch im Strandrestaurant verwöhnen und genossen bei gutem Essen und Trinken (und sehr günstigen Preisen💰) die Sonnenuntergänge 🌅. Dazu gab es jeden Abend einen Raki. Die Tage verflogen wie im Fluge, so dass wir uns nach fünf Tagen entschieden, einen weiteren Stopp 🛑 in Shkodër selbst, also lediglich ca. 25 Kilometer weiter einzulegen, um auch die Stadt noch etwas zu erkunden.

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  • We conquered another fortress

    15 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ ⛅ 21 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein ☀️entschieden wir uns die Festung 🏰 von Shkodër (Rozafa Castle) zu erobern. Da die Burg oberhalb vom Camp ⛺️ liegt, ging es sofort los. Vorbei an ein paar baufälligen Häusern und ein paar Wellblech-Hütten der Zigeuner ging es stetig bergauf. Oben angekommen, treffen wir auf drei Reisebusse 🚌 ... die auch schon wieder hier 🤨?

    Die Touris waren tatsächlich unser Glück ... freier Eintritt 💪 ... es machte den Anschein, dass für heute bereits genügend Einnahmen in der Kasse sind, so dass wir umsonst rein durften 😊. So stapften wir mit breitem Grinsen 😁 in die Festung hinein. Da die meisten Touris älterer Generation waren, hatten wir die Festung größtenteils für uns alleine. Auf jede Mauer und in jedes Loch wurde hinein geklettert und die 360 Grad Aussicht über Shkodër und das Umland genossen.

    Nachdem wir wirklich in jeden Winkel geklettert waren und in der ein oder anderen Ecke das Gefühl hatten ... hier wohnt oder sagen wir besser, haust doch einer 🧐, ging es mit dem Bus noch nach Shkodër rein. Wow der Eselskaren fährt hier neben dem Mercedes Benz, eine recht nette kleine Fußgänger Zone, daneben heruntergekommene Häuser und streunende Hunde auf der Straße. Ja, so haben wir uns Albanien vorgestellt! Fasziniert laufen wir umher und knipsen hier und da ein Foto und probieren die Atmosphäre aufzusaugen. Von unserem Host im Camp ⛺️wurde uns erzählt, dass der Norden Albaniens der „ärmste“ Teil sei und je weiter wir im Verlauf unseres Trips gegen Süden fahren, würde es „optisch reicher“ ... wir sind gespannt und lassen uns überraschen.

    Zur Abkühlung ging es nach unserem Stadtbesuch noch eine Runde zum Planschen 🏊‍♂️ in den Pool mit Blick 👀 in Richtung Festung von Shkodër. Den Abend liessen wir dann bei großen Pizzen im Restaurant ausklingen. Morgen früh geht‘s dann endlich los 👏 ... die Albanischen Alpen 🏔⛰ warten auf uns 😊.
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  • Koman nach Fierze mit der Fähre

    16 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ ⛅ 20 °C

    Voller Vorfreude sind wir heute morgen aufgestanden. Wir sind so sehr auf die Fährfahrt über den Komani Lake von Koman nach Fierze gespannt. Gestern Nachmittag haben wir noch schnell mit der Fährgesellschaft telefoniert 📞 und uns einen Platz reserviert ... man weiß ja nie.

    Heute morgen ging es dann ganz zeitig für uns in Shkodër los. Wir wissen 🤔 ja nicht, wie die Straßenverhältnisse im Inland sind. Wir hatten schon so einiges gehört und gelesen und waren also auf alles gefasst. Erste Hürde mussten wir direkt hinter dem Campground ⛺️nehmen ... unser Navi kennt Koman nicht 🙈. Also dieses Navi, obwohl wir vor der Reise alle Karten gedownloadet hatten, ist mit Südost-Europa mega überfordert. Hier bin ich wirklich mal froh, dass Daniel in jedem Land eine SIM-Karte kauft.

    Okay, Navigation über Handy geht auch. Zuerst ging es über die Landstraße/Schnellstraße ... halt eine Straße, die gut ausgebaut war, Richtung Süden. Bis wir links abbiegen mussten, in Richtung Berge ⛰. Noch durch einen Ort, in dem heute Markttag war und alle Albaner kreuz und quer auf der Straße liefen, zwischendurch ein paar Hunde und Kühe auf der Straße und das Chaos war perfekt. Danach ging es „noch auf Asphalt“ in Serpentinen den Berg hinauf. Oben angekommen folgten ungefähr 25 bis 30 Kilometer Schotterpiste. Der Belag wechselte ständig, zwischen Schotter, riesigen Löchern, etwas Teerbelag und Geröll ... es war spannend. Gut das wir ausreichend Zeit für die Strecke eingeplant hatten. Wir sollten spätestens eine halbe Stunde vor Abfahrtszeit (also 11:30 Uhr) in Koman sein. Schlussendlich haben wir ca. 2 Stunden gebraucht mit einigen Fotostopps 📸. Spannend war auch die Vielfalt an Tieren die uns auf unserem Weg entgegen kam: Schweine 🐖, Kühe 🐄, Ziegen 🐐, Hühner 🐓, Schafe 🐑 sowie Hunde und Katzen ... meistens alleine on Tour 🤣.

    In Koman angekommen, trauten wir unseren Augen 👀 kaum! Eine nigelnagel neue perfekt asphaltierte Straße 😳 ... „Was ist das?“ ... „Ein schlechter Scherz!“ Ja, der letzte Kilometer durch den Berg, inklusive gut ausgeleuchtetem Tunnel ist asphaltiert. Natürlich zahlt man dafür eine Durchfahrtsgebühr, in unserem Fall 4,-€. So standen wir dann kurze Zeit im Tunnel, der Hafen von Koman ist mega winzig bis jeder Pkw 🚘 bzw. Bus 🚍rückwärts auf der Fähre ⛴ stand.

    Mit ein wenig Verspätung ging es dann auch schon los. Wahnsinn 😍 ... die nächsten gut 2,5 Stunden Fährfahrt waren der Hammer. Das Bergpanorama in Kombination mit dem See/Fjord war gigantisch. Unsere Fotoapparate 📸 knipsten mal wieder um die Wette. Das es toll sein sollte, hatten wir gedacht, aber so super schön hatten wir nicht gedacht. Ich denke eine Landschaft, die man mit eigenen Augen gesehen haben muss ... Bilder sind schon toll, aber die Realität war für uns noch toller.

    Zusätzlich hatten wir auf unserem Boot ⛴ noch eine Party ... die Einheimischen feierten mit Musik und Tanz auf dem Deck und wir genossen die Landschaft 💭 „so schön war es“. Obwohl die Fahrt für albanische Verhältnisse sehr teuer war, wir zahlten für uns und Finn 🚐💨 43,-€, würden wir uns immer wieder für diese Tour entscheiden.

    In Fierze angekommen, ging es für uns noch weiter ins Valbona-Tal in die albanischen Alpen ⛰. Hier ist es wichtig zu wissen, das das Valbona-Tal eine Sackgasse ist und nur über die Fähre, einen riesigen Umweg über Tirana oder den Kosovo erreichbar ist. Des Weiteren gibt es hier nichts außer Wanderstrecken und Proviant sollte vorher auch geshoppt sein 😉.

    Wir freuen uns schon riesig 😊 ... endlich wieder hiken 👏!

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  • Potet Loop - Valbona Valley

    17 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ ⛅ 18 °C

    Von der Sonne wurden wir heute morgen geweckt und so ging es nach dem Frühstück bereits um kurz vor zehn los. Der Rucksack 🎒war mit Proviant gefüllt, die Wanderschuhe 👟geschnürt und ein Foto 🗺 der Wanderkarte hatten wir auch gemacht.

    Wir hatten uns für den Potet Loop mit gut 10 Kilometern entschieden ... rauf auf das Bergplateau und auf der anderen Seite wieder runter. Bis zum Einstieg in den Track hatten wir vom Camp ⛺️ aus noch gut zwei Kilometer an der Straße entlang. Als wir am Einstiegs Punkt ankamen, waren wir uns einig „wir sind jetzt schon kaputt 🙈“. Der Weg weiter nach Valbona (ins Tal hinein) ging stets bergauf ... anstrengend.

    Aufgeben gibt es aber nicht, wenn wir noch nichtmal mit dem eigentlichen Track gestartet waren. Der Trail zeigte auch gleich was in ihm steckt, es ging gleich von Beginn an bergauf, aber hallo ⛰🔝. So marschierten wir die ersten zwei Stunden nur bergauf, erst durch den Wald 🌲und später nur noch über Geröll. Die Aussicht war sagenhaft schön ins Tal hinein und außer uns war niemand unterwegs. Einzig und allein die Tatsache, dass unsere beschriebenen Marker ℹ️ nirgends erkennbar waren, machte uns ein wenig stutzig. Auf dem „gelb-rot“ markierten Weg sind wir, aber einen Unterstand und einen größeren Wegweiser, die wir passieren sollten, gab es nicht 🤨. Sollen wir umkehren🤔? Eigentlich nicht unsere Art!

    Das Bergplateau hatten wir erreicht und laut Karte sollte es jetzt zwischen zwei Bergen ⛰ wieder runter ins Tal gehen. Wir überlegten tatsächlich wieder dem selbigen Weg zurückzugehen, als wir eine zerfallene Scheune, Unterstand oder was es auch immer darstellen sollte, entdeckten. Wir hatten uns zwar etwas anderes vorgestellt, aber okay, 😉 wir sind on the right way und mit neuem Mut und Energie ging es weiter. Wir passierten als nächstes eine Art verwunschenen Wald 🌲🌲(so kam es uns vor) und danach ging es nochmals bergauf. Oben angekommen auf dem sogenannten View Point, auf einer riesigen Wiese gelegen, hatten wir nochmals eine gigantische Aussicht über das Tal, die umliegenden Berge (teilweise noch mit Schnee ❄️ bedeckt) und waren einfach nur überwältigt. Eigentlich schwebte uns jetzt eine Picknick vor und einfach genießen.

    Leider wurde daraus nichts ... es begann an zu tröpfeln 🌦 und so hoch im Gebirge wollten wir bei stärkerem Regen nicht sein. Also kletterten wir zügigen Schrittes alle schwer erkämpften Höhenmeter bergab 🔙 . Noch nicht ganz im Tal, gab es noch eine kleine Rast bei einem Bauern, um die Regenfront an uns vorbei ziehen zulassen.

    Als wir dann wieder on the road waren, bretterte von hinten der Bauer mit seinem Pickup 🚚 an uns vorbei und hielt an. Die Verständigung ging nur über Handzeichen und so sprangen wir hinten auf die Ladefläche und der „wilde Ritt“ über Stock und Stein (eine richtige Off-road Strecke) ging los. Was für eine Gaudi 🤣😆 ... mit beiden Händen mussten wir uns am Geländer festhalten, um nicht runter zu fliegen. Ein absolutes Abenteuer, was wir so schnell nicht mehr vergessen werden. Unten im Tal angekommen sprangen wir von der Ladefläche ein Daumen nach oben 👍 und ein breites Grinsen 😄 waren Zeichen genug der Verständigung.

    Den Rest der Strecke ging es noch an der Straße entlang ... ein Stück begleitete uns eine Herde Kühe 🐄, bis wir glücklich und total erschöpft wieder bei Finn 🚐 ankamen.
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  • Ochsentour vom Valbona Tal nach Tirana

    18 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ ⛅ 28 °C

    Morgens wachten wir auf und es regnete. Ist das ein Zeichen für uns 🤔? Eigentlich wollten wir nicht nur einen Track im Valbona Tal ⛰ laufen ... aber es scheint, dass es wettermässig nicht nach einem weiteren Hike aussieht. Was nun 🧐?!?!

    Da das Tal eine Sackgasse ist und auf der Strecke in Richtung Küste oder Tirana kaum verzeichnete Camps liegen, war guter Rat teuer. Die Hauptstadt Albaniens, Tirana, stand definitiv auf unserer Liste, aber wollten wir die Strecke in einem durch fahren. Die Straßen in Albanien sind ja immer für Überraschungen gut. Nach einem kurzen Gespräch mit Einheimischen und der Nachfrage, welchen Weg sie nach Tirana fahren, waren wir nicht wirklich schlauer. Die Albaner selber fahren durch den Kosovo, da dort die Straßen besser sind 🙈🤣. Na super, unsere grüne Versicherungskarte erlaubt den Kosovo nicht. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als die Straßen in Albanien zu testen. Unser Navi sagt gute 260 km und 5,5 Stunden Fahrzeit. Das machen wir doch mit links 👍.

    Gesagt getan ... düsten wir mit Finn 🚐💨 los. Den ersten Teil raus aus dem Tal ⛰ kannten wir ja schon und dann ging es über eine enge Berg-Pass-Straße. Gut, dass so wenig Verkehr in Albanien herrscht, dass uns kaum Fahrzeuge auf den engen Passagen entgegen kamen. Selbstverständlich teilten wir uns die Straße wieder mit diversen Kuh- und Schafherden. Ein Teil der Strecke war richtig gut ausgebaut und andere Teile waren etwas holprig. Wir fuhren auch einen Teil der drei Autobahn 🛣 Abschnitte in Albanien. Eigentlich sollte auch die einzige Mautstelle Albaniens auf unserem Weg liegen. Hier mussten wir mit Erstaunen feststellen, dass die Mautstellen vor wenigen Tagen durch die Albaner zerstört wurde, da die Gebühren für die Durchfahrt durch den Tunnel zu teuer für sie waren. Des Weiteren wäre dann der Kosovo und auch das Valbona Tal von Tirana abgeschnitten, da dies die einzige Verbindung ist und die Durchfahrt für die Einheimischen kostenmässig nicht tragbar ist.

    Also sparten 💰auch wir die Maut. Kurz vor Tirana wurde es mit dem Verkehr dann nochmal heftig. Zwar gute und breite Straßen aber auf der Straße herrscht das Gesetz des Stärkeren und wir mitten drin. Nebenbei wurde am Straßenrand noch Obst und Gemüse verkauft und kleine Hasen 🐇, Enten 🦆und Hunde 🐶. Ja wenn es sonst nix ist 🙈🙉🤣!

    Die Piste zum Camp ⛺️ war dann nochmal richtig abenteuerlich. Das war mal richtiges Waschbrett 😊👍 ... oben auf dem Camp angekommen begrüßten uns dann unzählige Hühner 🐓.

    War das eine Tour ... aber irgendwie auch wieder mega spannend, da wir wieder viele neue nicht-touristische Ecken von Albanien kennengelernt haben. Morgen geht’s dann für uns ganz zeitig in die Stadt ... wir haben uns mal wieder eine Free-Walking-Tour rausgesucht und sind schon sehr gespannt.
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  • Tirana - was für eine Überraschung

    19 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ ⛅ 30 °C

    Bereits um 9:00 Uhr kam der Camp ⛺️eigene Fahrservice und holte uns für unseren Sightseeing-Tag in Tirana ab. Wir hatten Glück und ein älteres Paar schloss sich unserer Fahrt an und so mussten wir nur die Hälfte zahlen👍😉.

    Auf der Hinfahrt gab es bereits einen ersten Einblick von Tirana durch die Erklärungen unseres Chauffeurs und dann mussten wir uns sputen um pünktlich um 10:00 Uhr vor der Oper zu sein. Unser Guide, ein junger Albaner der fünf Jahre in den USA gelebt hat und Geschichte studierte, war der Volltreffer 👌. Perfektes Englisch, tolle Einblicke in die jüngere Geschichte Albaniens und in den Mix der Kulturen, den Tirana für sich beansprucht. Die zweieinhalb Stunden Walking-Tour vergingen wie im Fluge.

    Um nur einige unserer Stopps aufzuzählen: das Wohnhaus oder besser gesagt die Villa von Hoxha, den Nachbau der „blauen Moschee 🕌“, finanziert durch den türkischen Präsidenten Erdogan, das heutige Bunker-Museum, um einen Eindruck der zahlreichen Bunker in Albanien zu bekommen, die Nationalgalerie, die „alte“ Moschee, die Pyramide von Tirana, den Sitz des Präsidenten, der eher einem Show-Theater 🎭aus Las Vegas ähnelte, da der aktuelle Präsident Künstler🎨ist. Da wir durch die Innenstadt kreuz und quer marschiert sind, haben wir einen tollen Eindruck einer modernen pulsierenden Stadt erhalten. Überall Kunstgebilde, Straßencafés, Restaurants, hypermoderne Shopping-Malls und gleichzeitig der Charm von einem Obst- und Gemüsebasar und der unterschiedlichen Gebäude aus verschiedene Stilepochen und Herrscherzeiten. Tirana versprüht einen spannenden Mix und die Stadt zog uns direkt in ihren Bann. Eine Großstadt über die wir bisher nie nachgedacht hatten. Tirana wir sind begeistert 👍😊😍!

    Natürlich hat Tirana so gar nichts mit dem restlichen Albanien gemeinsam ... doch eins fällt mir ein, die chaotische Fahrweise, aber sonst ist es eine moderne Stadt, wie überall in Europa zu finden.
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  • Ganz spontan nach Mazedonien

    21 Haziran 2018, Kuzey Makedonya ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach dem Trubel in Tirana, was uns wirklich super gut gefallen hat, sollte es mal wieder etwas entspannter zugehen. Da auch die Wetteraussichten für das Landesinnere nicht ganz so rosig für die nächsten Tage aussahen, entschieden wir, mal wieder spontan, dem Ohrid See einen Besuch abzustatten.

    Unsere erste Nacht 🌌 verbrachten wir auf der albanischen Seite vom Ohrid See. Da die mazedonische Grenze lediglich knapp 10 km entfernt war, juckte es uns in den Fingern 🤟 ... ein weiteres Land, was so garnicht auf unserer Bucket List stand. Nach einer kurzen Überlegung 🤔 war die Entscheidung gefallen, wenn nicht jetzt, wann dann? Versicherungsschutz nochmals kurz gecheckt und Abfahrt 🚐💨.

    An der Grenze war es dann etwas chaotisch, da die LKW‘s 🚛🚚 den ganzen Grenzübergang blockierten und keine Spur mehr für Pkw‘s frei war. Nach kurzer Nachfrage, ob wir uns ganz hinten anstellen müssen, kam die Entwarnung ... einfach einen Weg sich zwischen den wartenden LKW‘s durchbahnen. Keine zwei Minuten später waren wir in einem neuem Land 🇲🇰.

    Schnell war einer unser liebsten Campspots ⛺️ direkt am Ohrid See in „erster“ Reihe gefunden. Camping Rino war unser auserkorenes Ziel! Die Begrüßung fiel schon mal sehr herzlich aus ... der Sohn des Besitzers „Rino“ nahm uns in Empfang und zur Begrüßung gab es erstmal Kaffee ☕️und einen Raki 🥃 - wow und das um kurz nach eins 🕐. Wir durften uns hinstellen, wo immer wir wollten, da lediglich ein weiterer Camper da war, hatten wir die Qual der Wahl und die Entscheidung für die erste Reihe am See war sofort gefallen. Einmal erste Reihe und das sogar ohne Aufpreis, für einen Schnäppchenpreis von 10,-€ all in.

    Nach kurzer Orientierung und Unterstützung von Rino, was es so alles in der Umgebung gibt ... marschierten wir los in die Stadt Struga. Wir mussten Geld 💸 holen, da wir keinerlei Euros 💶 mehr hatten, für Daniel, na klar, musste eine SIM-Karte her zur Orientierung außerhalb des Camps und ne Kleinigkeit essen wäre auch nicht schlecht.

    Nach 3 km waren wir in Struga und sehr überrascht. Eine Fußgängerzone fanden wir vor und ein Wasserarm vom Ohrid See fließt durch die Stadt. Rechts und links vom Wasser Cafés und Restaurants ... eine ganz tolle und gemütliche Atmosphäre. Nachdem wir alles erledigt und uns orientiert hatten, genossen wir den Rest des Tages in Struga.

    Der erste Eindruck von Mazedonien ist schon mal klasse. Hätten wir überhaupt nicht erwartet und sind erneut froh, dass unsere Route nicht so star und festgezurrt ist.

    Am nächsten morgen dann eine schöne Überraschung für Daniel ... Kaffee Service ☕️, bei Rino bekommt jeder Camper jeden Morgen einen frisch gebrühten Kaffee. Da ich ja keinen Kaffee trinke, gibt’s für Daniel gleich zwei 👍😉. Für heute geht’s mit unseren gebuchten Shuttle nach Ohrid. Wir sind gespannt 😊 was uns dort erwartet!

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  • Ohrid - die Perle Mazedoniens

    22 Haziran 2018, Kuzey Makedonya ⋅ ☀️ 24 °C

    Unser Shuttle-Service stand pünktlich bereit zur Abfahrt. Für 20,-€ fuhr uns ein Familienmitglied von Rino nach Ohrid (oben zum Eingang auf die Burg 🏰, eine Empfehlung von dort die Besichtigung der Stadt und seiner Sehenswürdigkeiten zu starten) und wir konnten eine individuelle Uhrzeit zur Abholung am Hafen wieder ausmachen. Wir nutzen gerne solche Angebote, da wir 1. nie wissen wie der Verkehr in den Städten ist, 2. die Parkplatz-Situation oftmals sich als schwierig herausstellt (die Parkplätze in Ohrid am Hafen sind sehr chaotisch, 3. wir hassen es ständig auf- und abzubauen, 4. das Camp ⛺️ ist bewacht 😉 ...

    Wir starteten also mit unserer Besichtigung oben auf der Burg 🏰 von Ohrid. Es gab noch Überreste der Burgmauer auf der wir entlang spazierten und die tolle Aussicht auf den See, das Bergpanorama ⛰ und die Alt- und Neustadt von Ohrid genossen. Weiter ging es über Kopfsteinpflaster bergab zu den Überresten einer orthodoxen Klosteranlage. Eine tolle Anlage mit ebenso genialen Blick über den Ohrid See.

    Über das kleine Amphitheater 🏟 und weitere Kirchen ⛪️ und Klosteranlagen ging es in die Altstadt von Ohrid. Ganz besonders haben es mir die zauberhaften Straßenlaternen in Form von alten Häusern angetan ... so süß! Allgemein fanden wir die Altstadt von Ohrid sehr ansprechend und haben uns direkt sehr Wohlgefühlt. Ganz besonders gut hat uns die orthodoxe Kirche „St. John at Kaneo“ gefallen, da sie direkt an den Klippen zum Ohrid See liegt und über den Strand, einige Stege auf dem Wasser etc. zu erreichen ist. Ein Ort zum verweilen und genießen!

    Zum Schluss ging es für uns nochmal in die Neustadt ... wir bummelten über den Basar und schlenderten an vielen Cafés, Bars und Restaurants vorbei und genossen noch zwei riesige Kugeln Eis 🍦. Pünktlich wurden wir am vereinbarten Treffpunkt im Hafen abgeholt. Super Service 👍!

    Den Eindruck, den wir von Ohrid und ein klein wenig von Mazedonien erhalten haben, ist definitiv positiv. Wer durch Albanien reist und sowieso einen Stopp am Ohrid See einlegt, sollte der Stadt Ohrid auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Wir können es zu 💯 Prozent empfehlen ... und sind sogar am überlegen, weitere Ziele auf unserem Roadtrip 🚐💨 durch Europa 🗺 in Mazedonien noch anzufahren. Mal sehen wo unsere Route noch entlang führt ... wer weiß das schon ?!?! ... wir auf jedenfall nicht 😉!

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  • Berat - die Stadt der 1.000 Fenster

    24 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ ☀️ 25 °C

    Mit schwerem Herzen verlassen wir nach drei Tagen Rino und sein wunderbares Camp ⛺️ direkt am Ohrid See. Ohne einen Abschieds-Kaffee ☕️ ließ uns Rino nicht gehen und so quatschten wir noch eine Runde und schlürften unseren Kaffee.

    Da Finn 🚐💨 mal wieder aussah wie eine Drecksau 🐷und wir auf unserem Weg hin zum Ohrid See bereits die vielen „albanischen“ Waschstraßen 🚿in Elbasan gesehen hatten, hielten wir spontan an. Eine albanische Handwäsche inkl. Trocknung kostet aktuell für unseren Bulli 3,-€ 🤑 ... mega 🤗. Weiter ging es dann frisch gewaschen bis nach Berat ins Landesinnere.

    Am nächsten morgen fuhren wir dann mit dem Bus 🚍 ins ca. 15 Kilometer entfernte Berat. Da die Auswahl in Berat an Campgrounds sehr begrenzt war, genau gesagt gibt es einen Hinterhof-Parkplatz und unsere Wahl (Caravan Camping Berat) etwas außerhalb. Also standen wir an der Straße und hielten den nächsten Überlandbus einfach an und stiegen ein. Am Busbahnhof 🚌🚎 in Berat wechselten wir noch in den Stadtbus, der uns ins Zentrum brachte.

    Da es in Berat, wie fast in jeder größeren Stadt in Albanien, eine Festung 🏰 gab, war die Entscheidung schnell gefallen, wo es als erstes hinging. Also marschierten wir über das Kopfsteinpflaster der Altstadt stetig bergauf bis wir endlich oben ankamen. Puh ... ganz schön schweißtreibend 😓!

    Oben angekommen kletterten wir auf die Überreste der Festungsmauern (finden wir super klasse, da in Deutschland dies alles abgesperrt wäre) und genossen die Aussicht auf und um Berat herum. Im Anschluss spazierten wir über die Anlage und bestaunten die für Berat so typischen weißen Häuser mit ihren vielen Fenstern. Eine tolle Atmosphäre und ein ganz besonderer Flair kam uns entgegen. Nicht zu unrecht ist Berat mit zwei weiteren albanischen Sehenswürdigkeiten auf die UNESCO-Weltkulturerbe Liste gesetzt worden. Wenn man durch Albanien reist eine ganz klare Empfehlung für einen Stopp 🛑!

    Anschließend ging es wieder runter und noch kurz bevor der Regen 🌧 und das spätere Unwetter ⛈ einsetzte, hockten wir in einem Café und verbrachten dort die nächsten zwei Stunden. Es wollte aber auch ums verrecken nicht aufhören und so entschieden wir uns irgendwann eingehakt unter einem Schirm ☔️ in Richtung Bus zu marschieren. Das sollte es wohl mit dem schönen Wetter für heute dann sein🙄.

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  • Llogara-Pass: Wir können Korfu sehen

    27 Haziran 2018, Arnavutluk ⋅ 🌧 19 °C

    Endlich sollte es mal wieder ans Meer gehen und die bekannteste Pass-Straße Albaniens wartete auch noch auf uns. Da aufgrund des Regens in den letzten Tagen diverse Inlandsrouten trotz unseres 4WD für uns nicht passierbar waren, mussten wir einen etwas größeren Bogen fahren. Gesagt getan, hockten wir in Finn 🚐💨und düsten los.

    Den ersten Graus bekamen wir dann in Vlora - ein heilloses Verkehrschaos 🚌🚐🚙🚗🚚🚛 und zu guter letzt gab es eine Straßensperre 🚧 und wie so oft in Albanien war unser Navi total überfordert. Leider Google-Maps diesmal auch. Jetzt hieß es einen kühlen Kopf 🧐 bewahren und quer durch die Stadt. Verkehrsregeln jeglicher Art sind für die albanischen Verkehrsteilnehmer ja eher Empfehlungen und geraten daher zu Nebensache. So fuhren teilweise drei weitere Autos rechts und links neben uns, obwohl wir dachten die Straße wäre einspurig in unsere Richtung🙈. Horror! Zwischendurch noch ein paar Hunde 🐶, die auf der Straße liegen, sitzen oder laufen und der Eselskaren. Ich sag euch: „Was für eine Fahrt, unsere Augen 👀flogen nur so von rechts nach links, und man hörte im Van 🚐 nur: Aufpassen Auto, Hund ...“

    Endlich aus Vlora raus, ging es hinauf in den Llogara Nationalpark. Was für eine Erholung und wir waren mal wieder von der Natur Albaniens begeistert. So schlängelten wir uns Serpentine für Serpentine hoch hinauf bis auf 1.027 Meter Höhe. Seit ewiger Zeit auf unserer Reise, legten wir einen Zwischenstopp zum Kaffee ☕️und Kakao trinken ein und genossen die Aussicht. Ihr könnt es euch nicht vorstellen im dichten Nebel haben wir uns nach oben gequält und jetzt schieben sich die Wolken 🌬davon und wir können die griechische Insel 🏝Korfu sehen. 👏😊

    Runter ging es dann über ganz langgezogene Serpentinen und immer den Blick in Richtung Meer 🌊, der Küste und Korfu gerichtet und im Rückspiegel dazu ein herrliches Bergpanorama 🏔⛰. Es ist traumhaft schön diese Pass-Straße zu fahren und den Ausblick zu genießen. Kurz unterhalb des Gipfels gibt es noch einen kleineren Parkplatz und wir hatten Glück und ergatterten noch ein Plätzchen für Finn 🚐 So konnten wir in Ruhe ein weiteres Mal das Panorama aus einer anderen Perspektive genießen😍.

    Heute ging es dann für uns nur noch bis Himare, einem aufstrebenden Badeort 🏖, wenn wir den Albanern noch etwas Zeit geben 😉. Wir genossen die Sonnenstrahlen 🌤 und ließen den Tag ganz entspannt mit weiteren Planungen und Überlegungen was wir noch alles anschauen wollen, ausklingen. Finn 🚐💨hat übrigens mal wieder, wie schon so oft auf unserer Reise, ein nettes Plätzchen unter Olivenbäumen 🍈 gefunden.

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