• Ruqruqa

    17. juli, Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ging es nach Ruqruqa, einem noch eher unbekannten Naturparadies in der Region Ayacucho. 🇵🇪

    Die Landschaft hier ist geprägt von den Anden, klaren Gebirgsbächen und kalkhaltigem Wasser. Über viele Jahre hat die Natur kleine Becken und Terrassen aus Kalkstein geformt. Durch behutsame Gestaltung wurden einige dieser natürlichen Pools etwas vertieft und miteinander verbunden, ohne den ursprünglichen Charakter des Ortes zu verlieren.

    Oder anders gesagt: Man nehme einen wunderschönen Wasserfall mit kalkhaltigem Wasser, lasse die Natur über viele Jahre arbeiten, optimiere die natürlichen Becken ein wenig in Form und Tiefe – und heraus kommt Ruqruqa. 😊

    Das Ergebnis sind türkisfarbene Naturpools, die vom Wasserfall gespeist werden und in denen man sogar baden kann. Das glasklare Wasser und die intensiven Farben bilden einen tollen Kontrast zu den grünen Berghängen – ein wirklich beeindruckender Anblick.

    Eigentlich hatte ich auch vor, dort schwimmen zu gehen. Wegen meiner Erkältung habe ich darauf aber lieber verzichtet. Man muss ja nicht alles herausfordern. 😉

    Die Pools liegen am Fuße von Chuschi, ein kleines Andendorf, in dem die indigene Kultur bis heute den Alltag prägt. Hier leben fast ausschließlich Angehörige der Quechua-Bevölkerung, und das merkt man sofort – an der traditionellen Kleidung, der Sprache und dem Leben auf den Straßen. Der Ort wirkt noch sehr authentisch.

    Beim Mittagessen gab es dann noch eine typisch peruanische Besonderheit auf der Speisekarte: Cuy – also Meerschweinchen. In den Anden gilt es seit Jahrhunderten als traditionelle Delikatesse und wird zu besonderen Anlässen oder in Restaurants serviert. Probiert habe ich es diesmal allerdings nicht. 😄

    Auch ohne Bad in den Naturpools war es ein wunderschöner Ausflug und wieder einmal ein Ort, der zeigt, wie viele wenig bekannte Naturwunder und authentische Orte Peru abseits der klassischen Touristenrouten zu bieten hat.
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