• Vía de los Libertadores

    August 11 in Peru ⋅ 🌬 4 °C

    Heute stand die lange Fahrt von Ica nach Ayacucho über die berühmte Vía de los Libertadores auf dem Programm. Eine Strecke, die landschaftlich zu den schönsten in Peru zählt – aber auch einiges an Geduld verlangt.

    Die Straße führt hinauf bis auf 4.764 Meter Höhe. Dort erwartete uns eine Überraschung: Es war Schnee gefallen. Die weißen Berggipfel und die verschneite Hochebene verwandelten die ohnehin beeindruckende Andenlandschaft in eine traumhafte Kulisse. Mit Schnee hatten wir hier wirklich nicht gerechnet.

    Ein weiterer schöner Zwischenstopp war auch die Fuente de Azufre, eine schwefelhaltige Quelle, aus der warmes, mineralreiches Wasser austritt und die Felsen in Farben verwandelt. Esther meinte zuerst, es ist ein Gletscher...

    Die Vía de los Libertadores bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Anden und gehört landschaftlich definitiv zu den schönsten Panoramastraßen Perus. Allerdings hat die Strecke auch ihre Schattenseiten: Viele Schlaglöcher, beschädigte Fahrbahnen und längere Abschnitte in schlechtem Zustand sorgen dafür, dass man nur langsam vorankommt und ständig aufmerksam bleiben muss.

    Nach vielen Stunden hinter dem Steuer waren wir deshalb ehrlich gesagt ziemlich froh, als wir schließlich Ayacucho erreichten. Eine anstrengende Fahrt – aber eine, die uns mit großartigen Landschaften und unvergesslichen Eindrücken belohnt hat.
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