• Angekommen in Cusco

    August 15 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Endlich in Cusco angekommen! Doch bis dorthin lag wieder ein langer Fahrtag hinter uns. Gefühlt bestand die Strecke aus 5.763 Kurven, unzähligen Serpentinen über hohe Andenpässe und nur ein einziges Mal wenige Metern, auf denen das Lenkrad einmal gerade stehen durfte.

    Anstrengend? Definitiv. Langweilig? Ganz bestimmt nicht. Aussichten und Panorama 100%.

    Unterwegs legten wir zusätzlich gleich drei spannende Stopps ein, die sich alle gelohnt haben.

    Der erste war bei den Petroglifos de Sachapucro. Die in den Fels eingravierten Symbole und Figuren stammen vermutlich aus präkolumbianischer Zeit und geben bis heute Rätsel auf. Wahrscheinlich dienten sie zeremoniellen oder religiösen Zwecken und zeigen, dass diese Region schon lange vor den Inka besiedelt war.

    Weiter ging es zum Complejo Arqueológico Curamba. Die auf einem Hügel gelegene Anlage wurde ursprünglich von der Chanka-Kultur errichtet, einem der großen Rivalen der Inka. Nachdem die Inka die Chanka besiegt hatten, übernahmen und erweiterten sie die Anlage. Von hier oben hat man nicht nur einen fantastischen Blick über das Tal, sondern bekommt auch einen Eindruck davon, welche strategische Bedeutung dieser Ort einst hatte.

    Der dritte Stopp führte uns nach Tarawasi. Die beeindruckende Inka-Anlage gilt als wichtiger Rast- und Zeremonienplatz am berühmten Qhapaq Ñan, dem gewaltigen Straßennetz der Inka. Besonders faszinierend sind die präzise bearbeiteten Steinmauern, deren Passgenauigkeit selbst nach Jahrhunderten noch beeindruckt – ein Markenzeichen der außergewöhnlichen Baukunst der Inka.

    Nach so vielen Kurven, Höhenmetern und spannenden Einblicken in die Geschichte Perus erreichten wir schließlich Cusco. Jetzt freuen wir uns darauf, die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches in den nächsten Tagen ausführlich zu erkunden.
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