• Bajo Boquete

    4.–7. dec. 2025, Panama ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach einem kurzen Aufenthalt in Boca Chica werde ich heute den Mietwagen abgeben. Da ich von Deutschland aus keinen Anbieter gefunden habe, der nahe dem Archipel Bocas del Toro eine Rückgabe anbot, gebe ich den Wagen in David am Flughafen ab, etwa eine Stunde Fahrt entfernt. Von hier holt mich ein Fahrer zum nächsten Hotel in Boquete ab. Nett wenn man mal ohne aufpassen zu müssen die Landschaft genießen kann.

    Boquete ist ein farbenfrohes, bewaldetes Tal, umgeben von den Bergen von Chiriquí, im Nordwesten von Panama. Hier finden sich viele Wanderwegen mit Wasserfällen, natürliche Felsformationen und laut Touristeninformation, der beste Kaffee. Na wer weiß, ob dies nicht jede Kaffeeregion für sich beansprucht. Ich habe jedenfalls schon vier Pakete im Koffer, ob ich mal nachgucken muss, ab wann man als Kaffeeschmuggler gilt?

    Mehr als Kaffee habe ich übrigens Moskitostiche am Körper, an Stellen wo man nicht mit dem Spray hinkommt. Oder es wirkt nicht (mehr). Für Bocas muss ich glaub sehen, ob sich noch etwas anderes findet. Für Boquete sind kühlere Temperaturen angesagt, immer noch um die 20 °C, aber nach den letzten Tagen echt kalt! Joel vom Hideaway sagte mir, für Mitte Dezember sei richtig Regen angesagt, gut dass ich jetzt fahren würde.

    Hier habe ich mir ein wenig Luxus gegönnt, ein Wellness Resort. Was ich morgen mache, steht dann ja wohl fest 😅 die Anlage ist ganz hübsch, man merkt aber, dass noch nicht Hochsaison ist, überall wird noch gewerkelt. Die Anlage liegt in einem größeren privatem Bereich mit Golfanlage. Die Villen am Rande kosten wohl um die 1 Mio. USD. Überhaupt hab ich auf der Fahrt hierher das Gefühl, dass es den Menschen hier nicht allzu schlecht geht. Die Häuser sehen zunehmend nicht mehr so einfach aus, wie zuvor gesehen.

    Und überhaupt mal ein paar Worte zu den Einheimischen. Auch wenn ich manchmal auf die Übersetzer App meines Handys zurückgreifen muss, weil es teils mit Englisch echt schwierig ist, sind die Leute durchgehend nett. Liebe Menschen, zurückhaltend, kein aufdringlichen Gehabe oder Verkaufsgebahren. Meist ein Lächeln im Gesicht und läuft man so die Straßen entlang, wird man oft einfach gegrüßt oder fröhlich zugewunken. Es ist wirklich angenehm, anders als z.B. in Namibia, wo man (wohl auch als weiße Frau) nicht unbehelligt laufen konnte, ohne irgendwo reingewunken oder Krimskram angeboten zu bekommen.

    Also dann, auf zum Abendessen durch das mit Lichterketten geschmückte Resort.
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