• Duncansby Stacks

    May 28 in Scotland ⋅ 🌬 13 °C

    Heute fahre ich noch weiter in den Norden, zum Ende des schottischen Festlandes.

    Die Gegend ist besonders bekannt für ihre dramatische Landschaft: steile Klippen, tosende Wellen und spektakuläre Ausblicke Richtung Orkney-Inseln.

    Die Duncansby Stacks sind beeindruckende Felsnadeln an der Nordostküste von Schottland, nahe John o’ Groats. Sie liegen bei Duncansby Head, dem tatsächlich nordöstlichsten Punkt des britischen Festlands. Die Stacks bestehen aus etwa 400 Millionen Jahre altem Old Red Sandstone. Über Jahrtausende formten Wind und die starke Brandung des Nordmeers die steilen Klippen, Meereshöhlen und schließlich die isolierten Felstürme. Der größte Felsen, der „Great Stack“, ragt über 60 Meter aus dem Meer empor.

    Man erreicht die Aussichtspunkte über einen kurzen Küstenwanderweg ab dem Leuchtturm von Duncansby Head. Die Wanderung dauert etwa 20–30 Minuten und bietet unterwegs beeindruckende Fotomotive. Im Frühling und Sommer nisten dort zahlreiche Seevögel wie Puffins, von denen ich leider keine gesehen hab. Dafür pfeift einen der Wind hier kräftig um die Nase.
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