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Schottland

Ein Camperabenteuer... Read more
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    🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 Luss, Schottland

    Loch Lomond

    June 9 in Scotland ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute lasse ich die Camperreise einmal in Ruhe ausklingen. Mein Stellplatz in Luss direkt am See ist herrlich, auch wenn die Straße recht nah ist.

    Loch Lomond ist der größte See Großbritanniens nach Wasserfläche und einer der bekanntesten Seen Schottlands. Er liegt nordwestlich von Glasgow und bildet die Grenze zwischen den Lowlands und den Highlands. Der See ist etwa 39 Kilometer lang und enthält über 30 Inseln.

    Im Süden ist er breit und von sanften Hügeln umgeben, während der Norden deutlich bergiger wirkt.

    Loch Lomond ist Teil des Loch Lomond & The Trossachs National Park, des ersten Nationalparks Schottlands. Die Region beherbergt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Touren auf dem See.
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  • Kilchurn Castle

    June 8 in Scotland ⋅ ☁️ 11 °C

    Nun heißt es auch schon wieder Mull verlassen. Die Fähre startet pünktlich um 11.05 Richtung Oban. Es verspricht mal wieder ein überwiegend sonniger Tag zu werden, die Überfahrt verläuft ruhig, nur leider ohne Delphine.

    Auf dem Weg zu meinem letzten Campingplatz am Loch Lomond mache ich an einer weiteren netten Burgruine halt. Kilchurn Castle ist eine malerische Burgruine am Nordostufer des Loch Awe. Sie wurde Mitte des 15. Jahrhunderts von Sir Colin Campbell erbaut und war über viele Generationen ein wichtiger Sitz des mächtigen Clan Campbell. Um 1450 errichtet als befestigtes Turmhaus auf einer kleinen Insel im Loch. Die Burg wurde später erweitert und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Festungen der Campbells. Im 17. Jahrhundert diente sie zeitweise als Garnison für Regierungstruppen. Nach einem Blitzschlag im Jahr 1760 wurde die Burg aufgegeben und verfiel allmählich zur Ruine. Ursprünglich war Kilchurn von Wasser umgeben; durch Veränderungen des Wasserstands liegt die Burg heute am Ufer. Der markante Turm und die Lage vor den Bergen machen sie zu einem der meistfotografierten Motive Schottlands.
    Die Ruine vermittelt einen guten Eindruck von einer spätmittelalterlichen Highland-Festung. Besonders bekannt ist der Aussichtspunkt am gegenüberliegenden Hang, von dem aus eines der berühmtesten Burgpanoramen Schottlands fotografiert werden kann. Begehen darf man sie zumindest derzeit jedenfalls aber nicht.
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  • Inveraray Castle

    June 8 in Scotland ⋅ ☁️ 12 °C

    Und noch ein Schloss... ich weiß nicht, ob man je davon genug bekommen kann. Schon bei meiner ersten Reise nach Schottland habe ich einige Schlösser und Burgen besucht, damals noch die Bekanntesten. Aber auch dieses Male lagen wieder viele schöne auf dem Weg.

    Inveraray Castle ist ein prachtvolles Schloss am Ufer des Loch Fyne in den schottischen Highlands. Es ist seit dem 18. Jahrhundert der Stammsitz der Herzöge von Argyll und des Clan Campbell und zählt zu den bedeutendsten Adelssitzen Schottlands. Sein Anblick mit den leicht grünen Mauern ist jedoch schon etwas anderes als sonst.

    Der Bau begann 1746 auf den Fundamenten einer älteren Burg.
    Entworfen wurde das Schloss im Stil der neugotischen und palladianischen Architektur, die für Schottland damals ungewöhnlich war. Die Familie Campbell verlegte ihr Machtzentrum hierher und ließ zugleich die Stadt Inveraray neu planen. Ein großer Brand beschädigte das Schloss 1877; anschließend wurde es restauriert und teilweise umgestaltet. Die vier markanten Rundtürme verleihen dem Schloss sein märchenhaftes Aussehen. Im Inneren befinden sich prunkvolle Säle, wertvolle Möbel, Kunstsammlungen sowie eine bedeutende Waffensammlung des Clan Campbell. Die sich über drei Stockwerke erstreckende Eingangshalle ist beeindruckend. Die weitläufigen Gärten und Parkanlagen gehören zu den schönsten historischen Landschaftsanlagen Schottlands.

    Das Schloss ist weiterhin der Wohnsitz der Familie des Duke of Argyll, gleichzeitig aber auch für Besucher geöffnet.

    Und noch ein netter Fakt: Inveraray Castle diente als Drehort für mehrere Film- und Fernsehproduktionen, darunter die Weihnachtsfolge der TV-Serie Downton Abbey, als die Familie Schottland besucht. Im Schloss sind Fotografien der Darsteller zu sehen.
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  • Duart Castle

    June 7 in Scotland ⋅ 🌧 14 °C

    Den zweiten Tag auf Mull möchte ich etwas über die Insel fahren. Zugegeben, so viele Straßen gibt es hier nicht. Die meisten sind single tracks (einspurige Straßen, auf denen alle paar Meter sogen. Passing places angelegt sind, um dem entgegen kommenden Verkehr oder auch schnelleren Autos Platz machen zu können), so viele Leute wie hier in Schottland hab ich dann noch nie gegrüßt (Zeichen des Dankes für gegenseitiges Platz machen). Der Eindruck von Mull ist ansonsten "grün". Grüne Hügel, grüne Weiden, unzählige Ströme an Wasser die Hügel runter, Schafe an und auf der Straße (wie eigentlich überall in den Highlands), manchmal dann auch ne Kuhherde... cattle grids... und immer wieder der Blick aufs Wasser.

    Eine Sehenswürdigkeiten auf Mull ist das Duart Castle, welches man schon bei der Fährfahrt passiert. Duart Castle ist eine der bekanntesten Burgen Schottlands und liegt spektakulär auf einer Felsklippe an der Ostküste der Insel Isle of Mull. Die Burg stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und ist seit dem späten 14. Jahrhundert der Stammsitz des Clan MacLean. Die ersten Befestigungen entstanden vermutlich im 13. Jahrhundert. Durch die Heirat von Lachlan MacLean mit Mary Macdonald gelangte die Burg in den Besitz der MacLeans und wurde zum Zentrum ihrer Macht auf Mull. Über Jahrhunderte kontrollierte Duart Castle wichtige Seewege zwischen den Hebriden und dem schottischen Festland. Nach Konflikten mit rivalisierenden Clans und der Krone verfiel die Burg im 18. Jahrhundert zur Ruine. 1911 wurde sie von Sir Fitzroy MacLean zurückgekauft und aufwendig restauriert. Seitdem ist sie wieder der Sitz des Clan MacLean. Besucher können die historischen Räume, Waffen und Familienporträts besichtigen. Auch als Filmkulisse diente die Burg bereits.

    Nach einer kurzen Regenpause im Tea room gehts noch ein Stück nach Norden zum Ort Tobermory. Die Straße dahin ist fast durchgängig gut, nur am Ende kommt es wieder zur bekannten single track. Ich bin froh, dass ich doch gefahren bin. Bei der Burg sah es noch nach strömendem Regen aus, aber hier wieder strahlender Sonnenschein. So ist das in Schottland eben. Der Ort ist ganz süß und klein, hat aber wieder bunte Häuschen im Hafen stehen. Hier genieße ich dann auch das erste Mal Langusten, selbst geknackt... lecker!
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  • Lunga & Staffa

    June 6 in Scotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Für heute ist mal wieder ein Ausflug gebucht - mit dem Boot. Wie üblich stelle ich mir vorher immer die Frage, will ich das, wie wirds mir ergehen? Seekrank werden is nicht ganz so lustig, auch wenn es immer auf das Boot und natürlich das Meer ankommt. Mittlerweile bin ich aber mit Tabletten ausgestattet. Und trotzdem, als ich das Ausflugsboot schwankend auf den Hafen zu fahren sei, gehts wieder los: musste es denn die große Tour sein? Naja gebucht is bezahlt, also los...

    "Lustig" wird es schon in der ersten halben Stunde. Irgendeine Gruppe verspätet sich und die Crew wartet. Das heißt aber, den ruhigen Anleger verlassen, da es nur einen gibt. Also drehen wir schwankend Warteschleifen... wie ich das hasse! Pünktlich da sein oder wir fahren scheint ja nicht für alle zu gelten 🤨

    Nachdem die Herrschaften dann alle an Bord sind, geht es zuerst zur Insel Lunga. Sie gehört zu den abgelegenen Treshnish Isles vor der Westküste Schottlands und ist vor allem für ihre spektakuläre Vogelwelt bekannt. Das Wichtigste auf Lunga
    Papageitaucher (Puffins). Lunga zählt zu den besten Orten in Großbritannien, um Papageitaucher aus nächster Nähe zu beobachten. Während der Brutzeit (etwa Mai bis Juli/August) sitzen die Vögel oft direkt neben den Wanderwegen. Weitere Seevögel Neben Papageitauchern leben hier große Kolonien von: Trottellumme, Tordalk, Dreizehenmöwe, Krähenscharbe. Die Landschaft besteht aus dramatischen Basaltklippen, die an einigen Stellen an die Vulkanlandschaften der Hebriden erinnern. Im Frühsommer blühen zahlreiche Wildblumen, darunter Glockenblumen und verschiedene Küstenpflanzen. Und tatsächlich ist es wie beschrieben: sobald man auf den Klippen steht, tummeln sich die kleinen süßen Tierchen keinen Meter weg von den (abgesteckten) Laufwegen. Immer wieder verschwinden sie in ihre Nester in der Erde oder Nahrung wird gebracht. Setzt man sich ruhig zu ihnen und lässt sie ungestört, tummeln sie sich gern vor ihrer "Haustür". Einfach hübsche Tierchen.

    Nach zwei Stunden Aufenthalt geht es weiter zur Insel Staffa. Sie ist eine kleine, unbewohnte Vulkaninsel westlich der Insel Mull, berühmt für ihre außergewöhnlichen Basaltsäulen, die durch das langsame Abkühlen von Lava vor Millionen von Jahren entstanden sind. Die Insel ist nur etwa 1 km lang, zieht aber wegen ihrer einzigartigen Geologie und Vogelwelt viele Besucher an. Bekannt wurde die Insel durch Fingal's Cave, eine natürliche Meereshöhle an der Küste von Staffa. Ihre hohen sechseckigen Basaltsäulen bilden eine kathedralenartige Halle, in die die Atlantikwellen hineinrollen. Die besondere Akustik machte die Höhle weltberühmt. Der Name geht auf den Helden Fingal aus der keltischen Sagenwelt zurück. Die Höhle inspirierte zahlreiche Künstler, darunter Felix Mendelssohn, der nach seinem Besuch die berühmte Konzertouvertüre Die Hebriden komponierte. Über die Säulen kann man relativ bequem zur Höhle laufen, auch wenn es mit den Touristenbooten recht voll werden kann. Jeder zweite braucht dann auch noch ein Selfie 😏

    Auch hier gibt es eine Kolonie von Papageitauchern weiter oben an den Klippen.

    Nach einer Stunde geht es dann wieder zurück, mit Zwischenstopp auf Iona, für die, die noch nicht genug von Sightseeing haben. Am Anleger gibts noch eine kleine Bude mit Fish & Chips, wahlweise auch Scallops, frisch und lecker.
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  • Auf nach Mull

    June 5 in Scotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute geht es nun auf die zweite Insel der Reise, die Isle of Mull. Da ich leider mit dem buchen der Fähre für Harris zu spät war und nicht komplett umbuchen wollte, habe ich mich für diese und damit auch einen Ausflug zu den Treshnich Islands (morgen).

    Da ich noch Zeit habe, schlendere ich etwas durch Oban, eine malerische Hafenstadt an der Westküste Schottlands, die als das "Tor zu den Hebriden" gilt, da von hier viele Fähren zu den schottischen Inseln ablegen. Sehenswert sind der McCaig's Tower – ein markantes Bauwerk auf einem Hügel mit Panoramablick über die Stadt und die Bucht, der lebhafte Hafen mit Fähren, Fischerbooten und Restaurants sowie die berühmte Oban Distillery, eine der ältesten Whisky-Brennereien Schottlands.

    Die Fähre nach Mull braucht etwa eine Stunde. Die Isle of Mull ist eine der größten Inseln der Inneren Hebriden vor der Westküste von Schottland. Sie ist bekannt für ihre abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen, Küstenklippen, Stränden und Moorlandschaften. Der Hauptort Tobermory mit seinem berühmten bunten Hafen. Die Insel ist ein beliebtes Ziel für Tierbeobachtungen, darunter Seeadler, Otter, Delfine und Wale. Und tatsächlich sehen wir auf der Überfahrt Delfine....
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  • Dunstaffnage Castle & Chapel

    June 5 in Scotland ⋅ ☁️ 12 °C

    Bevor es heute zur Fähre nach Mull geht, besuche ich noch eine weitere Burg nahe Oban. Dunstaffnage Castle war eine bedeutende mittelalterliche Festung zur Kontrolle der schottischen Westküste und spielte eine wichtige Rolle in den schottischen Unabhängigkeitskriegen. Die nahegelegene Dunstaffnage Chapel ergänzt die Anlage als religiöses Zentrum der Burg und ist heute ein bemerkenswertes Beispiel mittelalterlicher Kirchenarchitektur.

    Die Festung ist eine der ältesten erhaltenen Steinburgen Schottlands. Sie wurde im 13. Jahrhundert von der Familie MacDougall erbaut und liegt auf einer felsigen Landzunge nahe Oban an der Westküste Schottlands. Die Burg diente als wichtige Festung zur Kontrolle der Seewege an der Westküste. Im 14. Jahrhundert wurde sie nach Konflikten zwischen den Clans von den schottischen Königen übernommen. Über Jahrhunderte wurde sie militärisch und administrativ genutzt.

    Heute ist Dunstaffnage Castle eine historische Sehenswürdigkeit und ein bedeutendes Beispiel mittelalterlicher Burgenarchitektur in Schottland.
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  • Glenfinnan Viaduct & Monument

    June 4 in Scotland ⋅ 🌧 11 °C

    Heute gehts von meinem Campingplatz in Glencoe bei "wunderbarem schottischen Wetter" ein wenig Richtung Küste. Etwa eine Stunde entfernt findet sich das Glenfinnan Viaduct, eine berühmte Eisenbahnbrücke. Es wurde zwischen 1897 und 1901 erbaut und gehört zur Bahnstrecke West Highland Line, die die Städte Fort William und Mallaig verbindet. Das Viadukt ist etwa 380 Meter lang, besitzt 21 Bögen und erreicht eine Höhe von rund 30 Metern. Es gilt als eine der ersten großen Eisenbahnbrücken aus Beton und war für seine Zeit eine technische Meisterleistung. Weltweit bekannt wurde das Bauwerk durch die Harry-Potter-Filme. Dort fährt der „Hogwarts Express“ über das Viadukt, weshalb es oft auch als „Harry-Potter-Brücke“ bezeichnet wird. Jedes Jahr besuchen zahlreiche Touristen den Ort, um den Zug auf der Brücke zu sehen. Damit ist es heute eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schottlands und ein beliebtes Ziel für Eisenbahn- und Harry-Potter-Fans. Es bietet außerdem einen beeindruckenden Blick auf die Landschaft der Highlands und den nahegelegenen See Loch Shiel. Entsprechend voll ist auch der Parkplatz, zumal für Camper nur zwei kleine Reihen gerechnet sind. Ich muss leider erstmal weiterfahren und komme später zurück.

    Direkt gegenüber befindet sich das Glenfinnan Monument, ein historisches Denkmal am Ufer des Loch Shiel. Es wurde 1815 errichtet, um an die Jakobiten zu erinnern, die 1745 den Aufstand zur Wiederherstellung der Stuart-Dynastie unterstützten.
    Auf der Spitze des rund 18 Meter hohen Turms steht die Statue eines Highlanders in traditioneller Kleidung. Das Denkmal markiert den Ort, an dem Charles Edward Stuart, auch „Bonnie Prince Charlie“ genannt, den Beginn des Jakobitenaufstands von 1745 verkündete. Heute ist das Glenfinnan Monument eine bedeutende historische Sehenswürdigkeit und ein Symbol der schottischen Geschichte. Besucher können den Turm besteigen und von oben einen beeindruckenden Blick auf Loch Shiel, die umliegenden Berge und das nahegelegene Glenfinnan Viaduct genießen.

    Neben dem Café befindet sich ein 120 m langer Anstieg zu einem Aussichtspunkt auf beide Sehenswürdigkeiten.
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  • Glencoe

    June 3 in Scotland ⋅ 🌧 11 °C

    Vom Loch Ness aus geht es heute weiter über Fort William nach Glencoe, eines der bekanntesten und schönsten Täler Schottlands. Es liegt in den schottischen Highlands und ist von hohen Bergen, tiefen Tälern und beeindruckenden Landschaften geprägt. Die Region entstand vor Millionen von Jahren durch vulkanische Aktivität und wurde später von Gletschern geformt.
    Glencoe ist nicht nur für seine Natur bekannt, sondern auch für seine Geschichte.

    Im Jahr 1692 ereignete sich dort das sogenannte Massacre of Glencoe, bei dem zahlreiche Mitglieder des Clan MacDonald getötet wurden. Dieses Ereignis gilt als eines der bekanntesten tragischen Kapitel der schottischen Geschichte. Heute ist Glencoe ein beliebtes Ziel für Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber.

    Leider ist das Tal heute in Dauerregen eingehüllt. Mein Campingplatz am Rande des Ortes Glencoe ist ganz nett gelegen, die Stellflächen sehr groß. Ich bin immer wieder fast begeistert, wenn ich die Leute sehe, die es bei dem Wetter in den Zelten aushalten, ja teils sogar zu Fuß unterwegs sind und alles mit sich tragen müssen.
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  • Eilean Donan Castle

    June 2 in Scotland ⋅ 🌧 15 °C

    Leider muss ich heute Skye auch schon wieder verlassen. Auf dem Weg zum Loch Ness liegt eine der wirklich bekanntesten Burgen Schottlands. Auch bei meinem ersten Urlaub war ich bereits hier, aber nicht drin. Deswegen muss ein zweiter Besuch sein.

    Das Eilean Donan Castle liegt malerisch auf einer kleinen Insel an der Stelle, wo die drei Meeresarme Loch Duich, Loch Long und Loch Alsh zusammentreffen. Die erste Festung wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet. Sie diente als wichtiger Verteidigungspunkt gegen Wikinger und andere Angreifer. Im Jahr 1719 wurde die Burg während der Jakobitenaufstände schwer beschädigt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie aufwendig restauriert und weitgehend in ihrem heutigen Erscheinungsbild wiederaufgebaut. Heute zählt sie zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Schottlands und ist ein beliebtes Touristenziel.

    Die Burg diente häufig als Filmkulisse, unter anderem für Highlander und den James-Bond-Film The World Is Not Enough oder Verliebt in die Braut.

    Eilean Donan Castle gilt als Symbol der schottischen Geschichte, Kultur und Landschaft und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes. Die Innenräume sind nicht besonders groß, aber dennoch beeindruckend, vor allem der große Saal. Fotos sind leider nicht erlaubt.
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  • Dunvegan Castle

    June 1 in Scotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Auch auf Skye gibt es fie ein oder andere Burg zu besuchen. Das Dunvegan Castle ist eine der bekanntesten Burgen Schottlands und liegt am Loch Dunvegan. Sie ist seit über 800 Jahren der Stammsitz des Clans MacLeod und gilt als eine der ältesten durchgehend bewohnten Burgen Schottlands.

    Die ersten Befestigungen entstanden im 13. Jahrhundert. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach erweitert und umgebaut, sodass heute mittelalterliche und viktorianische Baustile miteinander verschmelzen. Besonders bekannt sind die historischen Schätze der Burg, darunter die sagenumwobene „Fairy Flag“ (Feenflagge) des Clans MacLeod. Neben den historischen Räumen gehören auch weitläufige Gärten und die beeindruckende Lage am Wasser zu den Hauptattraktionen.
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  • Quiraing Walk

    May 31 in Scotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Nun wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang? Der Quiraing Walk ist eine atemberaubende, etwa 6,5 km langer Rundwanderung. Die Route führt durch eine spektakuläre Klippen- und Felslandschaft und dauert für gewöhnlich 2 bis 3 Stunden. Startpunkt ist der Quiraing Parkplatz auf der Passstraße zwischen Staffin und Uig. Die Schwierigkeit wird mit moderat angegeben, erfordert aber Trittsicherheit und festes Schuhwerk. Es gibt ein paar knifflige Stellen wie die Überquerung von Wasser oder auch gern mal matschige Stellen, da Regen ja nicht aus bleibt.

    Der Weg führt an den bekanntesten und faszinierendsten Felsformationen der Insel vorbei:
    - The Prison: Ein pyramidenförmiger Felsen, der an eine mittelalterliche Burg erinnert.
    - The Needle: Eine 37 Meter hohe, spitze Felsnadel, die steil in den Himmel ragt.
    - The Table: Ein flaches, grünes Plateau.

    Ehrlicherweise bin ich aber nicht den Rundweg gelaufen. Durch fehlende Ausschilderung war der Weg unklar und ich hatte auch keine Lust, weiter nach oben zu klettern. Also hin und wieder zurück. Am Ende standen dann jedoch stattliche 10,5 km auf der Uhr, da weiß man auch, was man getan hat.
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  • The Fairy Glen

    May 31 in Scotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute geht es zu den Feen 😁 Fairy Glen ist eine märchenhafte Landschaft im Norden der Isle of Skye nahe dem Dorf Uig. Die Gegend ist bekannt für ihre ungewöhnlichen, grasbewachsenen Hügel, kleinen Teiche und gewundenen Wege, die wie aus einer Fantasiewelt wirken.
    Obwohl der Name auf Feen hinweist, gibt es keine direkten Legenden über Feen an diesem Ort. Die besondere Landschaft entstand durch geologische Prozesse nach der letzten Eiszeit. Ein markanter Aussichtspunkt ist der Felsen Castle Ewen, der einer kleinen Burgruine ähnelt, aber eine natürliche Felsformation ist.

    Heute zählt Fairy Glen zu den beliebtesten Naturattraktionen auf Skye und begeistert Besucher mit ihrer einzigartigen, fast magischen Atmosphäre und den spektakulären Ausblicken auf die umliegende Landschaft. Es ist ein entzückendes Stückchen Land, wenn auch nicht besonders groß.
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  • Werkstatt

    May 29 in Scotland ⋅ 🌧 15 °C

    In eigener Sache... ich war grad drei Tage unterwegs, als sich an meinem Campervan die Bremsen bemerkbar machten. So etwas mag ich nun nicht auf die leichte Schulter nehmen, nicht am Anfang einer Reise. Leider sieht es der Vermieter Roadsurfer nicht wirklich genauso. In den ersten Telefonaten wird von einem 10-Minuten-Problem gesprochen und die Sache nicht ernst genommen. Einen Tag lang wird dann eine Werkstatt gesucht und suggeriert, man erfährt Hilfe. Zugegeben, ich bin weit im Norden, aber die Art und Weise von Roadsurfer? Nach einem Tag hieß es dann, ich müsse mich selber kümmern. Das Vorgehen ist einfach nur ärgerlich, das Fahrzeug ist schlecht gewartet und man lässt die Mieter einfach damit fahren. Einsicht ist Mangelware.

    Die Pannenhilfe vor Ort findet eine Werkstatt in der Nähe, allerdings erst zum Freitag. Dies hieß Zwangspause und leider auch Orkney absagen. Also hieß es heute morgen, ab in die Werkstatt. Es mutet ein wenig wie ein Schrottplatz an, aber die Jungs schaffen es in zwei Stunden.

    Danach geht es auf den Weg nach Ullapool, weiter über die North Coast 500 entlang der Westküste. Die NC500 ist eine rund 830 km (516 Meilen) lange Rundstraße durch die nördlichen Highlands Schottlands. Sie beginnt und endet in der Stadt Inverness und wird oft als „Schottlands Route 66“ bezeichnet. Die Aussichten, die Weite und Abeschiedenheit, einfach klasse.
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  • John o' Groats

    May 28 in Scotland ⋅ 🌬 13 °C

    Einen kleinen weiteren Stopp erfährt heute noch der Küstenort John o' Groats im äußersten Norden Schottlands in der Region Caithness. Der Ort ist weltweit bekannt, weil er traditionell als nördlicher Endpunkt der Strecke „Land’s End to John o’ Groats“ gilt – also der längsten klassischen Route quer durch Großbritannien. Tatsächlich liegt der nordöstlichste Punkt des Festlands aber etwas weiter östlich bei Duncansby Head.

    Der ungewöhnliche Name geht vermutlich auf den Niederländer Jan de Groot zurück, der im 15. Jahrhundert eine Fähre zwischen dem schottischen Festland und den Orkney-Inseln betrieb. Aus „Jan de Groot’s“ entwickelte sich im Laufe der Zeit „John o’ Groats“. Heute ist der Ort vor allem ein beliebtes Reiseziel für Roadtrips wie die North Coast 500. Besonders bekannt ist auch der berühmte Wegweiser im Ort, auf dem Entfernungen zu verschiedenen Städten stehen – ein beliebtes Fotomotiv. Von hier fahren außerdem Fähren nach Orkney Islands.

    Fernab jeden Trubels, man kann es nur mögen... 🙃
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  • Duncansby Stacks

    May 28 in Scotland ⋅ 🌬 13 °C

    Heute fahre ich noch weiter in den Norden, zum Ende des schottischen Festlandes.

    Die Gegend ist besonders bekannt für ihre dramatische Landschaft: steile Klippen, tosende Wellen und spektakuläre Ausblicke Richtung Orkney-Inseln.

    Die Duncansby Stacks sind beeindruckende Felsnadeln an der Nordostküste von Schottland, nahe John o’ Groats. Sie liegen bei Duncansby Head, dem tatsächlich nordöstlichsten Punkt des britischen Festlands. Die Stacks bestehen aus etwa 400 Millionen Jahre altem Old Red Sandstone. Über Jahrtausende formten Wind und die starke Brandung des Nordmeers die steilen Klippen, Meereshöhlen und schließlich die isolierten Felstürme. Der größte Felsen, der „Great Stack“, ragt über 60 Meter aus dem Meer empor.

    Man erreicht die Aussichtspunkte über einen kurzen Küstenwanderweg ab dem Leuchtturm von Duncansby Head. Die Wanderung dauert etwa 20–30 Minuten und bietet unterwegs beeindruckende Fotomotive. Im Frühling und Sommer nisten dort zahlreiche Seevögel wie Puffins, von denen ich leider keine gesehen hab. Dafür pfeift einen der Wind hier kräftig um die Nase.
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  • Castle Sinclare Girnigoe

    May 27 in Scotland ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute steht theoretisch das vierte Burg auf dem Plan, aber dieses Mal die etwas andere Art. Das Castle Sinclair Girnigoe ist eine Burgruine an der Nordostküste Schottlands, etwa drei Meilen nördlich von Wick. Die Anlage liegt spektakulär auf steilen Klippen über der Nordsee und zählt zu den ältesten Stammsitzen des Sinclair-Clans.

    Die Burg entstand ursprünglich im späten 15. Jahrhundert als „Castle Girnigoe“. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Anlage erweitert und offiziell in „Castle Sinclair“ umbenannt. Lange Zeit glaubte man, es handle sich um zwei getrennte Burgen, doch archäologische Untersuchungen zeigen heute, dass es sich um einen einzigen großen Burgkomplex handelt, der über Jahrhunderte erweitert wurde.

    Besonders bekannt ist die Burg für ihre dramatische Geschichte. Einer Legende zufolge ließ George Sinclair, der 4. Earl of Caithness, seinen eigenen Sohn jahrelang in der Burg gefangen halten. Der Sohn soll schließlich verdurstet sein, nachdem man ihm nur gesalzenes Fleisch zu essen gab. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg während Machtkämpfen zwischen den Sinclairs und den Campbells teilweise zerstört und später aufgegeben. Seitdem verfällt sie langsam, obwohl verschiedene Organisationen Restaurierungs- und Sicherungsarbeiten durchführen.

    Einen Besuch ist sie auf jeden Fall wert. Die Lage an den Klippen und der nahegelegene Leuchtturm lohnen den Spaziergang. Mit dem Camper auf dem Parkplatz übernachten darf man hier auch.
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  • Dunrobin Castle

    May 26 in Scotland ⋅ ⛅ 15 °C

    Und weiter gehts... zum beeindruckenden Dunrobin Castle unweit von Inverness.

    Dunrobin Castle ist eines der bekanntesten Schlösser Schottlands und befindet sich in den Highlands an der Nordostküste. Das Schloss gehört seit dem Mittelalter der Familie Sutherland und gilt als einer der ältesten dauerhaft bewohnten Adelssitze Großbritanniens. Seine Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert. Besonders auffällig ist die Architektur des Schlosses: Mit seinen vielen Türmen und spitzen Dächern erinnert es eher an ein französisches Märchenschloss als an eine typische schottische Burg. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude vom berühmten Architekten Sir Charles Barry umgebaut, der auch am Palace of Westminster in London arbeitete. Heute besitzt das Schloss 189 Räume und ist damit das größte Herrenhaus der nördlichen Highlands. Während des Ersten Weltkriegs diente Dunrobin Castle zeitweise als Marinehospital, später auch als Internat. Seit 1973 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich.

    Neben dem Schloss sind vor allem die großen formalen Gärten bekannt, die nach dem Vorbild von Versailles gestaltet wurden. Besucher können außerdem ein Museum mit historischen Sammlungen sowie Falknerei-Vorführungen besichtigen.
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  • Highland Folk Museum

    May 25 in Scotland ⋅ ☁️ 17 °C

    Als nächstes steht heute noch etwas Kultur auf dem Plan. Nachdem ich dann doch noch schnell einen Campingplatz buchen konnte und nicht auf gut Glück nach Inverness unterwegs war, konnte ich mir auch bin Ruhe den Abstecher ins Highland Folk Museum gönnen.

    Das Highland Folk Museum ist ein großes Freilichtmuseum in den schottischen Highlands bei Newtonmore im Cairngorms National Park. Das Museum wurde 1935 von der Historikerin Isabel Frances Grant gegründet, um die traditionelle Kultur und den Alltag der Highland-Bevölkerung zu bewahren. Es gilt als eines der ersten Freilichtmuseen Großbritanniens. Dort wird gezeigt, wie Menschen in den Highlands vom 18. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gelebt, gearbeitet und gewohnt haben.

    Besonders bekannt ist das Museum für sein nachgebautes Dorf aus dem 18. Jahrhundert mit strohgedeckten Häusern und offenen Feuerstellen. Besucher können historische Bauernhöfe, Werkstätten, eine Schule und viele originale Gebäude erkunden. Mitarbeitende laufen in historischer Kleidung herum und zeigen alte Handwerke oder Alltagsszenen.

    Das Highland Folk Museum wird heute von der Organisation highlifehighland.com⁠ betrieben. Diese gemeinnützige Organisation kümmert sich im Auftrag des Highland Council um viele Museen, Bibliotheken und Kulturangebote in den schottischen Highlands. Der Eintritt ist frei, es wird jedoch um eine Spende gebeten, die es allemal wert ist.
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  • Blair Castle

    May 25 in Scotland ⋅ ⛅ 19 °C

    Nächster Tag, nächstes Schloss 🤭 na wenn das so weiter geht... aber wenigstens keine Kirchen wird sich meine Ma jetzt denken, schöne Grüße nach Deutschland.

    Blair Castle ist eines der bekanntesten Schlösser in den schottischen Highlands. Es liegt nahe dem kleinen Ort Blair Atholl in Perthshire und gehört seit über 700 Jahren der Familie Atholl. Das Schloss verbindet mittelalterliche Architektur mit späteren viktorianischen Erweiterungen und wirkt heute wie ein typisches Märchenschloss aus Schottland. Das Schloss spielte eine wichtige Rolle in den Jakobitenaufständen und gilt als das letzte Schloss in Großbritannien, das jemals belagert wurde – im Jahr 1746. Entsprechend viele Informationen finden sich im Inneren, insbesondere da diese Zeit auch die Familie entzweit hat.

    Besonders bekannt ist die private Armee der Familie Atholl: die „Atholl Highlanders“. Sie ist die einzige offiziell erlaubte private Armee Europas. Queen Victoria verlieh dieses besondere Recht nach ihrem Besuch im Jahr 1844.

    Im Inneren kann man etwa 30 historische Räume besichtigen, darunter Säle mit Waffen, Gemälden, Möbeln und schottischer Clan-Geschichte. Rund um das Schloss gibt es große Parkanlagen, einen Hirschpark und den berühmten „Hercules Garden“, einen ummauerten Garten aus dem 18. Jahrhundert.

    Insgesamt hat mir das Blair Castle deutlich besser als das Balmoral gefallen. Es mag auch daran liegen, dass man keine +100 GBP für den Eintritt ins Innere bezahlen musste.
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  • Balmoral Castle

    May 24 in Scotland ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute steht das erste Schloss der Reise auf dem Plan. Vom Campingplatz aus dauert die Fahrt fast zwei Stunden, die Straßen sind teils etwas eng, also heißt es direkt mal den Camper kennenlernen. Mein Weg führt durch den Cairngorms National Park. Und was sehe ich da? Schnee... kein Scherz. Aber nur weit weg auf ein paar Gipfeln. Der Cairngorms National Park ist der größte Nationalpark Großbritanniens und liegt in den schottischen Highlands. Er wurde 2003 gegründet und umfasst beeindruckende Berglandschaften, Wälder, Moore, Seen und Flüsse. Besonders bekannt ist der Park für die Cairngorms-Berge, seltene Tierarten wie Rothirsche und Steinadler sowie seine weiten Wander- und Wintersportgebiete.

    Das Ziel ist das berühmte Schloss Balmoral Castle. Es dient der britischen Königsfamilie als Sommerresidenz. Es liegt in den schottischen Highlands am Fluss Dee in der Region Aberdeenshire. Das Anwesen wurde 1852 von Prinz Albert für Königin Victoria gekauft.
    Balmoral gehört der Königsfamilie privat und ist kein staatlicher Besitz. Besonders bekannt wurde das Schloss auch dadurch, dass Königin Elisabeth II. dort im September 2022 verstarb. Teile der Gärten und einige Bereiche des Schlosses können von Besuchern besichtigt werden. Oder man zahlt etwas mehr für eine private Innenraum-Führung. Ich belasse es mal beim Standardeintritt, 18 GBP sind so schon nicht so wenig für einen Spaziergang durch den Park. Und tatsächlich hätte ich mir das Schloss größer vorgestellt. Der Park ist sehr schön und super gepflegt, königlich halt.
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  • The Heritage

    May 24 in Scotland ⋅ 🌙 15 °C

    Quasi neben meinem heutigen Übernachtungsplatz befindet sich das The Heritage, ein berühmtes Wald- und Naturgebiet, das im 18. Jahrhundert als Landschaftspark für die Herzöge von Atholl angelegt wurde. Heute wird es vom National Trust for Scotland betreut und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Perthshire. Besonders bekannt ist der Spazierweg entlang des Flusses Braan mit seinen hohen Douglasien und dem beeindruckenden Wasserfall Black Linn. Ein Highlight ist Ossian's Hall - The Hermitage (National Trust for Scotland) – ein Aussichtspavillon mit Blick auf den tosenden Wasserfall. Am Eingang gibt es sogar Wagemutige, die ins kühle Nass springen. Also mir reichen da die Füße im Wasser 😁Read more

    Trip start
    May 23, 2026