• Edinburgh

    June 10 in Scotland ⋅ ☁️ 15 °C

    Wieder zurück in der Hauptstadt, die letzten drei Tage gehören Edinburgh. Gegen Mittag gebe ich den Camper an der Station etwas außerhalb von Edinburgh ab und fahre mit Scotsrail zurück. Der Koffer wird im Hotel geparkt und schon geht es ab in die Stadt. Mein Hotel liegt am Haymarket, eine günstige Verbindung sowohl zum Flughafen als auch ins Zentrum, was fußläufig oder auch mit der Tram erreichbar ist. Ich mag diese Stadt sehr. Die vielen Sehenswürdigkeiten, die Kultur und Moderne. Gleichzeitig wird in der Stadt eine Menge gebaut. Allerdings ist die Stadt schon bereits jetzt sehr überfüllt, und es ist noch nicht Hochsaison. Und wenn dann noch an den Straßenecken die Dudelsäcke erklingen, ist die Atmosphäre einfach einzigartig.

    Edinburgh ist die Hauptstadt von Schottland und nach Glasgow die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie liegt an der Ostküste und ist bekannt für ihre beeindruckende Mischung aus mittelalterlicher und georgianischer Architektur. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören das Edinburgh Castle, die historische Royal Mile und der Aussichtspunkt Arthur's Seat. Die Stadt ist außerdem ein wichtiges kulturelles Zentrum und veranstaltet jedes Jahr das weltweit bekannte Edinburgh Festival Fringe. Mit ihren historischen Bauwerken, Museen und lebendigen Festivals zieht Edinburgh Millionen von Besuchern aus aller Welt an.

    Heute besuche ich noch einmal das Edinburgh Castle. Die riesige Festungsanlage ist ein Touristenmagnet und entsprechend überlaufen, zumindest solange es nicht regnet. Durch ihre lange Geschichte und ihre beeindruckende Lage zählt das Edinburgh Castle zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Das Castle ist die bekannteste Sehenswürdigkeit von Edinburgh und liegt auf einem erloschenen Vulkanfelsen hoch über der Stadt. Die Burg wurde über viele Jahrhunderte hinweg als königliche Residenz, Militärfestung und Gefängnis genutzt. Heute beherbergt sie die schottischen Kronjuwelen, historische Ausstellungen und das National War Museum. Um die Juwelen anzusehen, muss man eine Weile anstehen. Der Rest ist irgendwie unspektakulär. Man wird durch die Räume geschleust und darf einen kurzen Blick auf die Schätze werfen. Interessant finde ich auch die Ausstellung und die Informationen zu der Beherrbergung von Kriegsgefangenen. Bier gehörte hier schon zur normalen Ration. Die Aussicht von der Festung aus ist rundum großartig.
    Read more