• Belgrad: Wir treten in den Balkan ein

    August 24 in Serbia ⋅ ☀️ 30 °C

    Belgrad ist für uns das Tor in die Balkanregion. Wir sind durch die Stadt spaziert und haben jene Epochen aufgespürt, die uns die nächsten beiden Wochen in Bulgarien immer wieder unterkommen werden.

    Belgrads Wandel von der osmanischen Grenzfestung zur modernen Metropole haben wir an drei Orten entdecken können: dem Kalemegdan, den Gründerzeitvierteln des frühen 20. Jahrhunderts und dem neuen Belgrade Waterfront. Jede dieser Ecken erzählt eine andere Geschichte von kultureller Orientierung, Machtverhältnissen und Stadtideal.

    Ein Muster wird sich auf unserer Balkanreise immer wiederholen: die osmanische Vergangenheit, die mitteleuropäisch geprägte Moderne des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die gegenwärtige Suche nach einer neuen Rolle zwischen regionaler Verankerung und globaler Anschlussfähigkeit.

    Auch wenn die Architektur in Bulgarien unterschiedlich sein wird und die historischen Brüche andere waren – eine Frage wird dieselbe bleiben: Wie ringen Städte und Regionen um ihre Identität, wenn sie zwischen Imperien lagen, liegen oder wieder liegen wollen?

    Belgrad hat uns heute die Frage gestellt. Jetzt sind wir unterwegs, um in Bulgarien Antworten zu finden.
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