• Verein planetREISEN
  • Verein planetREISEN

Sommer im Balkangebirge

Mit Bahn, Bus und zu Fuß reisen wir langsam nach Westbulgarien: 6 Tage Vitosha-Gebirge und 5 Tage Vratsa-Gebirge. Stadtspaziergänge, orthodoxe Kunst, sozialistische Architektur und regionale Alltagsgeschichte begleiten uns in diesen zwei Wochen. Read more
  • Trip start
    August 23, 2026

    Prolog

    August 22 in Austria ⋅ ☁️ 26 °C

    Bereit zur Abreise. Koffer und Rucksack gepackt, Reisebroschüren bereit zum Verteilen.
    Morgen früh geht es los, unser großes Balkanabenteuer mit Bahn, Bus und vor allem zu Fuß.
    Morgen am Abend werden wir in Belgrad ankommen und am Montag Nachmittag mit dem Flixbus nach Sofia weiterreisen in unser Quartier in Sofia-Boyana, am Fuße des Vitosha-Gebirges. Der äußerste Stadtteil ist Basecamp für die ersten sechs Tage. Vor allem zu Fuß und mit öffentlichen Stadtbussen werden wir verschiedene Ecken der Sofioter Hausberge erwandern, aber auch zweimal die Stadt samt ihren Übergängen erkunden. Wir werden nicht nur ruhige Wege erleben, sondern auch impulsives Balkanflair, orthodoxe Kunst, sozialistische Architektur und viel Alltagsgeschichten...Read more

  • Pubcafé Tere Fere

    August 23 in Hungary ⋅ ⛅ 26 °C

    In diesem Teil von Zugló zeigt sich Budapest nicht von der Seite der großen Boulevards und Sehenswürdigkeiten, sondern als alltäglicher Stadtrand. Auf unserem Weg nach Belgrad sind wir hier in einen anderen Zug umgestiegen. Der Bereich rund um den kleinen Bahnhof ist ein Ort mit niedriger Aufenthaltsqualität. Menschen verlassen schnell den Kreuzungsbereich, mehrerer Ausfallsstraßen kreuzen sich hier, dahinter ein gemischtes Viertel aus Wohnhäusern, Plattenbauten und Nebenstraßen. Wir verbrachten unsere Pause im Tere-Fere Eszpresszó.

    In diesem kleinen Stadtteilcafé wirkt unsere Reise für einen Moment unterbrochen. Das Eszpresszó hier ist kein Ort für große Inszenierung, sondern für Kaffee, Bier und die kurze Pause zwischen Bahnsteig und Alltag. Gerade diese unprätentiöse Atmosphäre macht den Stopp reizvoll. Wir sitzen nicht im touristischen Budapest, sondern in einem Gastgarten mitten in einem Quartier, das von seinen Bewohnerinnen und Bewohnern, seinen Wegen und seinem eigenen Rhythmus lebt...
    Read more

  • Belgrad: Wir treten in den Balkan ein

    August 24 in Serbia ⋅ ☀️ 30 °C

    Belgrad ist für uns das Tor in die Balkanregion. Wir sind durch die Stadt spaziert und haben jene Epochen aufgespürt, die uns die nächsten beiden Wochen in Bulgarien immer wieder unterkommen werden.

    Belgrads Wandel von der osmanischen Grenzfestung zur modernen Metropole haben wir an drei Orten entdecken können: dem Kalemegdan, den Gründerzeitvierteln des frühen 20. Jahrhunderts und dem neuen Belgrade Waterfront. Jede dieser Ecken erzählt eine andere Geschichte von kultureller Orientierung, Machtverhältnissen und Stadtideal.

    Ein Muster wird sich auf unserer Balkanreise immer wiederholen: die osmanische Vergangenheit, die mitteleuropäisch geprägte Moderne des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die gegenwärtige Suche nach einer neuen Rolle zwischen regionaler Verankerung und globaler Anschlussfähigkeit.

    Auch wenn die Architektur in Bulgarien unterschiedlich sein wird und die historischen Brüche andere waren – eine Frage wird dieselbe bleiben: Wie ringen Städte und Regionen um ihre Identität, wenn sie zwischen Imperien lagen, liegen oder wieder liegen wollen?

    Belgrad hat uns heute die Frage gestellt. Jetzt sind wir unterwegs, um in Bulgarien Antworten zu finden.
    Read more

  • Sofia, Vitosha und eine historische Waldbewegung

    August 25 in Bulgaria ⋅ ☁️ 26 °C

    Von Boyana - dem südlichsten Stadtteil Sofias - beginnen wir unsere erste Wanderung entlang des Vitosha-Gebirges. Der Berg liegt direkt vor uns, aber mit den ersten Schritten in den Wald verändert sich die Atmosphäre sofort. Der Weg führt uns aus dem Siedlungsraum in eine Landschaft, die seit langem als Erholungsraum, Schutzgebiet und Symbolberg Sofias gilt.
    Im östlichen Teil des Vitosha-Waldes wird diese Übergangszone besonders deutlich. Zwischen dem Laubwald, Lichtungen und sanften Anstiegen entsteht eine ruhige, fast zurückgenommene Wegstimmung, die wir schnell als Gegenwelt zum Stadtlärm erleben.

    So kreuzten wir auch die Wege die Petar Deunov vor mehr als hundert Jahren in diesem Wald gegangen sein muss. Für den Naturphilosophen und spirituellen Lehrer war diese Berglandschaft mehr als nur Natur. In seinem Denken standen Berge für innere Sammlung, Maß und geistige Übung; Natur war für ihn ein Ort der Harmonisierung von Körper, Geist und Gemeinschaft. Deshalb passt Vitosha auch historisch gut zu den Spuren seiner Bewegung: Teile des Waldes trägt bis heute etwas von jener stillen, meditativen Qualität, die seine Anhänger:innen ab den frühen 1900er Jahren suchten und noch immer suchen...
    Read more

  • Schöner wohnen in Krasno selo

    August 26 in Bulgaria ⋅ ⛅ 31 °C

    Auf unserem Weg durch Sofia haben wir Halt gemacht in Krasno selo, das soviel heißt wie Schönes Dorf. Diese Gegend steht beispielhaft für den sozialistischen Wohnungsbau der 1960er Jahre in Sofia. Die Anlage mit ihren freistehenden Plattenbauten, Grünräumen und Fußwegen folgt der Idee, Wohnen, Versorgung und gemeinschaftlich nutzbaren Freiraum zu einer „Mikroregion“ zu verbinden. Das Quartier ist kein geschlossenes Ensemble, sondern ein Stück gewachsene Stadt: Markt- und Verkehrszentrum, sozialistischer Wohnkomplex, verbliebene ältere Häuser und neue Nachverdichtung liegen hier dicht beieinander.

    Markt als Zentrum
    Der überdachte Markt ist der lokale Ankerpunkt des Viertels: ein Ort für täglichen Einkauf, kleine Dienstleistungen und informelle Begegnungen. Seine Lage nahe Metro sowie Tram-, Bus- und Trolleybuslinien macht das Gebiet zugleich zu einem gut angebundenen Alltagszentrum im Südwesten Sofias.

    Die Bauweise der Wohnblöcke folgt dem dem Konzept des Interblock-Parks:
    Gemeint sind damit die offenen Grün- und Freiräume zwischen den Wohnblöckenn– auf Bulgarisch mezhdu blokovete, wörtlich: „zwischen den Blocks“. Es handelt sich nicht um klassische, abgegrenzte Stadtparks mit Toren und klarer Grenze, sondern um ein zusammenhängendes System aus Rasenflächen, Bäumen, Wegen, Spielplätzen und informellen Aufenthaltsorten. Nachteil: da niemand diese Freiräume zu pflegen scheint, wirken sie heruntergekommen und vernachlässigt...
    Read more

  • Die Vitosha: Von der Hochebene zum Steinfluss

    August 27 in Bulgaria ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir überquerten die Hochebene des Vitoshagebirges und kamen am Ende an einem der markantesten Naturphänomene Bulgariens vorbei.

    Mächtige Bänder aus großen Syenitblöcken erstrecken sich durch das Tal der Vladayska. Der größte Steinfluss ist etwa 2,2 Kilometer lang und erreicht stellenweise rund 150 Meter Breite.
    Das Ausgangsgestein ist Syenit, ein grobkörniges Tiefengestein aus Magma, das den Kern des Vitosha-Massivs bildet. Seine natürliche Klüftung und die besondere, oft kugelige Verwitterung ließen aus dem anstehenden Fels große, zunehmend gerundete Blöcke entstehen. Wasser drang in Risse ein, Frost sprengte sie weiter auf, und die exponierten Kanten verwitterten besonders stark...
    Read more

  • Die Vitosha und das Wasser

    August 28 in Bulgaria ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir sind von Vladaja durch den Westhang der Vitosha nach Rudartsi gewandert. Weitgehend auf einem Waldweg, der nicht zufällig so gleichmäßig am Hang entlangführt. Er folgt der Vladaja-Trinkwasserleitung, die Quell- und Bachwasser aus dem nordöstlichen Teil der Vitosha sammelt. Der Weg ist Teil der niedrigen Vitosha-Rundroute und verbindet die Landschaft des Naturparks mit der technischen Infrastruktur der Region.

    Unter dem Weg oder unmittelbar daneben wird Wasser aus vielen kleineren Hangbächen gefasst und weitergeführt. Größere Zuflüsse werden über Betonrohre in den Kanal geleitet und schließlich mündet das Wasser im Stausee Studena.

    Wald als Wasserwerk:
    Die regelmäßig sichtbaren Schächte, Einläufe, Rohre, kleine Betonbauwerke und Wartungswege sind die Oberfläche dieser weitgehend verborgenen Infrastruktur. Sie erinnern daran, dass die Vitosha nicht nur Wanderberg und Schutzgebiet ist, sondern auch ein Wasserlieferant für die südwestlichen Dörfer Sofias, wie für Rudartsi, dem Endpunkt unserer Wanderung.
    Read more

  • Sofias Flüsse

    August 29 in Bulgaria ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir sind vom Südpark Sofias in die Stadt hineingewandert.
    Für eine Millionenstadt ist der Südpark eine ganz besondere Stadtlandschaft: Er ist nicht nur eine Grünanlage, sondern ein bewusst gestalteter Landschaftsraum, der als grüner Korridor in Richtung Vitosha gedacht wurde. Mit seinen geschwungenen Wegen, offenen Wiesen, Baumgruppen und der durch ihn verlaufenden Perlowska verbindet dieser kilometerlange Grüngürtel Natur, Erholung und Stadt auf eine Weise, die für Sofia bis heute prägend ist.

    Der Park wurde 1972 geplant und im sogenannten englischen Stil angelegt.
    Auffällig sind im Südpark auch die halbkugeligen Spielelemente, die direkt in den Boden eingelassen sind. Sie laden zum Klettern, Balancieren, Sitzen und Spielen ein und zeigen, dass der Park nicht nur als Kulisse, sondern als sozialer Alltagsraum für Bewegung, Begegnung und Aneignung gedacht ist.

    Besonders deutlich wurde diese Rolle am Abend, als wir beim Festival „Die Flüsse Sofias“ an der Perlowska dabei waren. Das dreitägige Festival umfasst mehr als 150 Veranstaltungen. Ziel war es, die Verbindung der Stadt mit ihren Flüssen wieder sichtbar und erlebbar zu machen.

    Trotz der vielen tausend Besucher:innen war die Stimmung ausgesprochen entspannt. Vor allem junge Familien prägten den Abend: Kinder spielten, Menschen saßen am Ufer, hörten Musik oder schlenderten durch das Gelände. So haben wir selbst erfahren, dass der Park und die Flusslandschaft nicht nur ökologisch und gestalterisch wichtig sind, sondern als gelebter öffentlicher Raum funktionieren.
    Read more

  • Unterwegs im Naturpark Vrachanski Balkan

    August 31 in Bulgaria ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir haben die Seiten des Balkangebirges gewechselt und sind nun im Naturpark Vrachanski Balkan.

    Schon auf unserer ersten Wanderung hinauf auf den kleinen Markov Gipfel und über die Hochfläche haben wir ein Gefühl bekommen für die außergewöhnlich vielfältige Landschaft aus Kalkfelsen, Schluchten, Höhlen, Buchenwäldern und artenreichen Wiesen.

    Zu den wichtigsten Schutzgütern gehören die charakteristische Karstlandschaft, seltene und endemische Pflanzen, alte Laubwälder sowie die Lebensräume von Felsenbrütern, Fledermäusen und einer reichen Höhlenfauna.

    Besonders eindrucksvoll ist die Schlucht Vratsata wo sich unser Hotel befindet, mit ihren bis zu 400 Meter hohen Kalkwänden.
    Read more

  • Landschaftsruinen am Zgorigrader Plateau

    September 1 in Bulgaria ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einem sehr steilen Aufstieg entlang der Kalkfelsen und durch einen Bannwald sind wir in der Vergangenheit angekommen.

    Auf dem Zgorigradsko plato sind die Reste einer touristischen Erschließung aus der späten sozialistischen Zeit erhalten geblieben: die stillgelegte Sesselseilbahn, ihre Bergstation und eine steinerne Aussichtsplattform.

    Die Anlage verband ab 1987 das Tal mit der Hochfläche in Richtung Ledenika-Höhle. Sie überwand 506 Höhenmeter, blieb jedoch nur vier Jahre in Betrieb und wurde 1991 geschlossen, als nach dem politischen und wirtschaftlichen Umbruch Mittel für Wartung, Betrieb und Modernisierung fehlten.

    Heute stehen die leeren Sessel, die rostenden Stützen und die beschädigten Stationsbauten zwischen Weiden und Kalkfelsen. Sie sind nicht nur technische Relikte, sondern Zeugnisse einer damals verbreiteten Vorstellung von Tourismus: Natur sollte für größere Besucherzahlen bequem erreichbar und als gemeinsamer Erholungsraum nutzbar werden.

    Die Seilbahn sollte den Zugang zur Ledenika-Höhle, zu Wanderwegen und Aussichtspunkten erleichtern.
    Ihr Verfall verweist zugleich auf die Brüche der Zeit nach 1989. Viele touristische Anlagen, die zuvor staatlich finanziert und betrieben worden waren, verloren ihre wirtschaftliche Grundlage.
    Read more

  • Wratsa zwischen Plattenbau und Balkanfeeling

    September 2 in Bulgaria ⋅ ☀️ 28 °C

    Wratza ist eine Regionalstadt im Nordwesten Bulgariens, unmittelbar am Rand des Wraschanski Balkan. Unser Stadtspaziergang und Fahrt mit dem neuen städtischen E-Bus vom Wohnquartier Dabnika über den Bahnhof bis zum Rathaus zeigte die Spannweite der Stadt: sozialistischer Wohnungsbau, bürgerliche Häuszeilen, Industrie, öffentliche Einrichtungen und eine überraschend nahe Gebirgslandschaft.

    Die Großsiedlung Dabnika entstand vor allem in der sozialistischen Zeit. Die Wohnblöcke, Grünräume, Kindergärten, Schule, Geschäfte und Haltestellen folgen dem Prinzip der kurzen Wege. Heute stehen sanierte Häuser und erneuerte Freiflächen neben Gebäuden mit deutlich erkennbarem Sanierungsbedarf. Die wichtigsten Themen sind Energieeffizienz, Pflege der Außenräume und die Anpassung an eine älter werdende Bevölkerung.

    Wratza schrumpft: Ende 2024 lebten noch 48.147 Menschen in der Stadt, 2021 waren es 50.666. Dennoch bleibt sie ein Arbeits-, Bildungs- und Gesundheitszentrum für das Umland. Industrie, darunter Automobilzulieferung, Metall- und Baustoffproduktion, ergänzt öffentliche Beschäftigung in Schulen, Krankenhaus und Verwaltung.

    Das größte Zukunftspotenzial liegt im Naturpark Vrachanski Balkan. Wanderwege, Felsen, Schluchten und Höhlen beginnen fast am Stadtrand. Tourismus wächst, ist aber bisher keine tragende Wirtschaftsbranche: 2025 verzeichnete die Gemeinde 82.962 Übernachtungen, darunter etwa 3900 ausländische Gäste.
    Read more

  • Craiova als Tor aus dem Balkan

    September 4 in Romania ⋅ ☁️ 30 °C

    Craiova bildet den passenden Abschluss unserer Reise durch Südosteuropa. Auf einem kurzen Stadtspaziergang treffen die großen Linien der Route noch einmal zusammen: die Walachei und der Donauraum, die Nähe zu Bulgarien, die orthodoxe Tradition, das osmanische und habsburgische Erbe, die Industriegeschichte des 20. Jahrhunderts und die Suche nach einer europäischen Gegenwart.

    Zwischen Theater, Fußgängerzone, Bürgerpalast, Băniei-Haus und Kathedrale zeigt sich Craiova als Stadt der Übergänge. Gerade weil sie kein touristischer Schauplatz im üblichen Sinn ist, vermittelt sie einen unmittelbaren Eindruck von jener vielschichtigen Region zwischen Karpaten, Donau und Balkan...
    Read more

  • Simeria: letzte Zwischenetappe

    September 6 in Romania ⋅ ☀️ 33 °C

    Simeria ist die letzte Zwischenetappe unserer Reise, bevor der Nachtzug uns zurück nach Österreich bringt. Die kleine Stadt im Kreis Hunedoara liegt im Mureș-Tal, im innerkarpatischen Raum Siebenbürgens, und verdankt ihre Entwicklung vor allem der Eisenbahn. Ihr Bahnhof ist ein bedeutender Knotenpunkt: Hier treffen die Verkehrsachsen entlang des Mureș mit den Verbindungen über das Strei-Tal nach Petroșani und weiter in Richtung Jiu-Tal zusammen. Zugleich liegt Simeria am europäischen Rhein-Donau-Korridor, der Rumänien über Arad mit Mittel- und Westeuropa verbindet.

    Gerade deshalb ist Simeria ein passender Ort für den Abschluss der Reise. Nach den Wanderungen in Bulgarien, den Städten am und jenseits des Donauraums und der Fahrt über die Karpaten wird die Bahn noch einmal zum verbindenden Element. In der unscheinbaren Kleinstadt, deren Bahnhof selbst als historisches Denkmal geführt und gerade renoviert wird, steigen wir in den Nachtzug ein. Auf unserer letzten Etappe sind wir auf heneeund folgen einer Verkehrsachse unterwegs, die Siebenbürgen mit Ungarn und Österreich verbindet.

    Simeria ist kein touristischer Höhepunkt, sondern ein Ort des Überganges zwischen Walachei und Siebenbürgen, Karpatenraum und Mureș-Ebene.

    Mit einem letzten gemeinsamen Abendessen und einem abschließenden Spaziergang lassen wir die Reise in Simeria ausklingen. Nach den intensiven Tagen zwischen Belgrad, Sofia, Wraza, Craiova und den Karpaten bleibt Zeit, Eindrücke zu teilen, Erinnerungen zu ordnen und auf die vielen Übergänge zurückzublicken, die diese Route geprägt haben. Erst spät am Abend steigen wir in den Nachtzug nach Wien ein und nehmen die Erfahrungen aus Südosteuropa mit in die Heimreise.
    Read more

    Trip end
    September 6, 2026