• Paris zum Abschied

    February 2 in France ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach einer sehr kurzen Nacht haben wir trotzdem ausgeschlafen. Also so richtig. Punkt 12 Uhr standen wir geschniegelt im Hotelzimmer, gaben brav den Schlüssel ab und deponierten unsere Koffer an der Réception. Luxus muss sein.

    Danach schlenderten wir gemütlich durchs Quartier Latin, ganz ohne Plan, einfach der Nase nach, bis wir beim Panthéon landeten. Dort kam spontan der Entscheid: Wir gehen nochmals zum Eiffelturm. Also los. Bei schönstem Wetter spazierten wir durch die Parkanlagen davor und genossen einfach den Moment. In die Schlange stellen wollten wir uns dann aber doch nicht. Ganz ehrlich: Von oben sieht man ganz Paris aber ohne Eiffelturm. Wollen wir das?

    Also weiter Richtung Trocadéro, über die Seine. Nochmals Postkartenblick, nochmals Fotos, nochmals kurz stehen bleiben und staunen. Danach reichte es dann auch langsam mit Sightseeing, und wir nahmen die U-Bahn zurück ins Quartier Latin. Dort fanden wir einen kleinen Libanesen, der Galettes machte. Wir bestellten natürlich das Grösste auf der Karte. Klassischer Anfängerfehler. Nach der Hälfte waren wir bereits pappsatt, sehr zufrieden und ein bisschen bewegungsunfähig.

    Gemütlich schlenderten wir zurück zum Hotel, holten unsere Koffer ab und nutzten unser letztes U-Bahn-Ticket in Richtung Gare de Lyon. Alles lief wie am Schnürchen. Pünktlich stiegen wir in den TGV, setzten uns, lehnten uns zurück und verliessen Paris mit ordentlich Tempo. Aktuell schreibe ich bei 303 km/h.

    Au revoir, Paris. Du warst intensiv, laut, wunderschön und ein kleines bisschen anstrengend. Genau richtig. 🇫🇷✨
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