• Thonon-les-Bains

    July 20 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Noch klappt alles – und das ist alles andere als selbstverständlich

    Mit 16 Wohnmobilen an der Tour de France unterwegs zu sein, ist ein bisschen wie Tetris spielen – einfach in Grossformat. Man weiss nie so genau, ob am Schluss wirklich alle irgendwo Platz finden. Umso erleichterter waren wir, als unsere Vorhut Entwarnung gab: Für heute sieht's gut aus.

    Also tuckerten wir ganz entspannt Richtung Thonon-les-Bains. Naja… fast entspannt. Weil an einer Kreuzung ausgerechnet der Wegweiser fehlte, machten praktisch alle zuerst einen kleinen Umweg. Aber schlussendlich fanden wir den riesigen Stellplatz doch noch.

    Und was für einer! Eine grosse, ebene Wiese, ruhig gelegen, mit Toiletten und Entsorgung – und keine 700 Meter vom Ziel des Zeitfahrens entfernt. Kostenlos. Da kann man wirklich nicht motzen.

    Das absolute Highlight: Unsere Vorhut hatte tatsächlich eine richtige «Schweizerecke» für uns organisiert. Mit einer grossen Schweizer Fahne als Erkennungszeichen. Ich musste schon schmunzeln. Da haben Conny und Dominik ihren ganzen Charme spielen lassen. Dass Rolf früher mal eine Tour-Etappe gewonnen hat, hat vermutlich auch nicht geschadet… manchmal öffnen alte Geschichten eben doch noch Türen.

    Als Dank gab's für die Organisatoren einen kleinen Apéro – mehr als verdient.

    Den Nachmittag verbrachten wir ganz gemütlich. Die einen radelten die Zeitfahrstrecke ab, andere beobachteten den Aufbau des Zielgeländes oder schlenderten durchs Städtli. Wir gönnten uns ein feines Znachtessen direkt am See und genoss einfach die Stimmung.

    Und morgen? Da wartet das Zeitfahren auf uns. Danach kommt die grosse Frage: Schaffen wir es rechtzeitig auf die legendäre Alp d'Huez?
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