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Tour de France

🚴 Eine Woche Tour de France!
Eine Woche lang dreht sich bei uns alles um das grösste Velorennen der Welt. Wir freuen uns auf einzigartige Stimmung, spannende Etappen und viele unvergessliche Momente entlang der Strecke.
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    🇫🇷 Livet-et-Gavet, Frankreich

    Der gefährlichste Meter Asphalt Frankreichs

    Today in France ⋅ ⛅ 21 °C

    Ein Pass, viele Velofahrer und eine Polizistin mit Superkräften
    Nach dem gestrigen Tour-de-France-Spektakel in der legendären Kurve 1 von Alp d'Huez sind wir heute Morgen ehrlich gesagt ziemlich platt. Der Wecker darf ausnahmsweise warten und unser Plan, bereits um neun Uhr mit den Velos zum Col de la Sarenne zu fahren, wird kurzerhand gestrichen. Passiert.
    Stattdessen geht's gemütlich mit der Bergbahn hoch. Eigentlich hätten wir unterwegs gerne auf einer Sonnenterrasse etwas Feines gegessen. Daraus wird nichts. Also wird halt gewandert. Natürlich nicht auf dem einfachen Weg. Nein, wir marschieren quer über eine Skipiste, weil «dort hinten hat's sicher einen Weg». Und tatsächlich – irgendwann hat's dann auch einen.
    Der Abstieg entlang des Bergbachs ist wunderschön. Kaum Menschen, herrliche Natur und endlich einmal etwas Ruhe. Unten treffen wir Riccardo, Sandra und Gianna direkt an der Strecke. Perfekter Platz, Grill bereit, beste Aussicht auf die Tour. Was soll da noch schiefgehen?
    Die Antwort kommt in Uniform.
    Eine Polizistin erklärt uns freundlich... also eigentlich eher bestimmt... dass Grillieren wegen Waldbrandgefahr verboten ist. Selbst mit dem Gasgrill. Schade um die Würstchen.
    Kurz darauf merken wir, dass sie noch eine zweite Superkraft besitzt: Niemand darf die Strasse betreten. Wirklich niemand. Nicht einmal mit einem Zeh. Die Strasse ist leer, man sieht kilometerweit in beide Richtungen und trotzdem wird jeder Schritt Richtung Asphalt mit einem strengen Blick quittiert. Ein paar Hundert Meter weiter unten feiern die Holländer mitten auf der Strasse. Offenbar gelten dort andere Naturgesetze.
    Also machen wir das Beste daraus. Wir hören Mundartmusik, plaudern, lachen und geniessen die entspannte Stimmung. Ganz anders als gestern in Alp d'Huez. Hier hat's Platz, Natur und ganz viel Vorfreude.
    Dann kommen endlich die Fahrer. Was für eine Leistung! Man sieht ihnen jeden einzelnen Höhenmeter an. Kaum einer fährt noch im Windschatten, jeder kämpft seinen eigenen Kampf. Es ist beeindruckend – und irgendwie auch ein bisschen verrückt, freiwillig so einen Berg hochzufahren.
    Nach dem Besenwagen denken wir, jetzt sei der Spuk vorbei. Falsch gedacht. Die Strasse bleibt weiterhin Sperrgebiet. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Fünfzehn Minuten. Kein Auto weit und breit, aber die Strasse bleibt offenbar das bestgehütete Stück Asphalt Frankreichs.
    Zum Glück taucht irgendwann ein zweiter Polizist auf. Er schaut auf die leere Strasse, schaut uns an und scheint sich zu fragen, weshalb wir hier eigentlich noch immer im Gras stehen. Nach einem kurzen Gespräch mit seiner Kollegin dürfen wir tatsächlich rüber. Fast hätte ich erwartet, dass wir dafür noch einen Stempel im Pass bekommen.
    Am Abend brutzeln die Würstchen dann doch noch auf dem Grill und wir geniessen einen herrlich ruhigen Ausklang. Als die Polizei später einfach kommentarlos wegfährt, laufen wir ganz vorsichtig wieder auf die Strasse. Erst zaghaft. Dann immer mutiger.

    Zurück bei den Wohnmobilen sitzen wir noch lange bei einem gemütlichen Apéro zusammen, lachen über den Tag und lassen die vielen Eindrücke der Tour de France Revue passieren. Erst als es langsam frisch wird, verkriechen wir uns in unsere Wohnmobile. Ein herrlicher Abschluss eines ganz anderen Tour-Tages – ruhig, gemütlich und mit einer Geschichte mehr, die wir so schnell nicht vergessen werden.
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  • 9:35 Std warten

    July 24 in France ⋅ ☀️ 21 °C

    Der Wecker klingelte früh. Noch über zehn Stunden bis die ersten Fahrer kommen würden. Verrückt? Vielleicht. Aber für einen guten Platz an der ersten Kurve musste man eben Opfer bringen.

    Mit Schweizer Fahnen, guter Laune und 8 Grad marschierten wir los. Die Kurve gehörte bald uns – zumindest fast. Mitten auf der Strasse prangte eine riesige norwegische Flagge. Für einen kurzen Moment überlegten wir, ob wir sie mit etwas weisser Farbe in eine Schweizer Flagge verwandeln sollten. Aber nein... wir wollten ja fair bleiben.

    Nach und nach füllte sich der Berg. Tausende Velofahrer strampelten hoch und runter, immer mehr Fans trafen ein und unsere kleine Schweizer Ecke wurde immer grösser. Sogar eine Flumser-Fahne tauchte plötzlich auf. Warum? Keine Ahnung. Aber sie passte irgendwie dazu.

    Die Stunden vergingen mit Kaffee, Gipfeli, viel Gelächter und natürlich einem kühlen Bier. Zwischendurch nervte ein Werbewagen mit seinem Megafon gewaltig – bis endlich die Werbekolonne kam. Und dann passierte das Unfassbare: Die Leclerc-Fahrzeuge entdeckten unsere Schweizer Fahnen und warfen unserer Gruppe fast für alle das begehrte gepunktete T-Shirt zu. Was für ein Volltreffer!

    Je näher das Rennen rückte, desto elektrischer wurde die Stimmung. Helikopter kreisten über unseren Köpfen, die Polizei sperrte die Strasse und plötzlich war klar: Jetzt geht's los!

    Dann war er da. Richard Carapaz schoss als Erster vorbei. Nur Sekunden später raste Tadej Pogačar in Gelb an uns vorbei – noch schneller, begleitet von einem ohrenbetäubenden Lärm. Und genauso schnell war alles wieder vorbei.

    Während die Spitzenfahrer um jede Sekunde kämpften, genossen viele der späteren Fahrer den tosenden Applaus, winkten den Zuschauern oder feuerten sogar uns an. Ein Tudor-Teamwagen schenkte uns als Krönung noch eine Handvoll kleiner Schweizer Fahnen – schöner hätte der Tag kaum enden können.

    Nach über elf Stunden waren wir wieder bei Knutschi. Müde, sonnengebräunt und mit einem Erlebnis im Gepäck, das wir wohl nie mehr vergessen werden.
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  • Die 21 Kehren – geschafft! 🚴

    July 23 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach dem Morgenkafi ging's los. Gemeinsam mit einigen aus unserer Gruppe rollten wir zuerst die legendäre Strecke der Alp d'Huez hinunter – und dann wieder hoch. 21 nummerierte Kehren, rund 14 Kilometer und über 1'000 Höhenmeter. Nicht ohne Grund gehört dieser Anstieg zu den berühmtesten der Tour de France.

    Zusammen mit unzähligen anderen Velofahrerinnen und Velofahrern kämpften wir uns Kurve für Kurve den Berg hinauf. Es war streng, die Beine wurden immer schwerer, aber die Stimmung unterwegs war einfach genial. Alle hatten dasselbe Ziel vor Augen.
    Es war ein richtiges Volksfest für Velorennfahrer. Es gab langsame, schnelle, sogar solche die laufen mussten, viele machten Pause, überholten uns wieder, nur um sich an der nächsten Kurve wieder etwas auszuruhen. Jeder feuert jeden an.

    Und was sollen wir sagen? Wir haben es geschafft! 🚴💪 Ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden. Und morgen werden wir uns mit den Profis vergleichen...

    Oben angekommen, gönnten wir uns zuerst etwas zu trinken, bevor es zurück zu Knutschi ging. Danach stand noch Einkaufen für morgen auf dem Programm.

    Um 16 Uhr waren wir bei Udo und Mirjam zum Apéro eingeladen. Mit der ganzen Gruppe sassen wir gemütlich zusammen, plauderten, lachten und genossen den Abend bis zum Sonnenuntergang. Erst dann wurde es langsam etwas frisch und wir zogen uns zurück. Ein rundum gelungener Tag.
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  • Alp d'Huez – geschafft!

    July 23 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Gestern hiess es: früh raus und rauf auf die legendäre Alp d'Huez. Oben angekommen war die Erleichterung riesig – obwohl wir zuerst einen Platz gefunden hatten, dann von der Polizei wieder weggeschickt wurden und schliesslich auf einem noch besseren Stellplatz landeten. Manchmal kommt's halt anders... und am Schluss sogar besser.

    Für Hanspeter und Heidi wurde es noch spannender: Die Strasse war inzwischen für Wohnmobile gesperrt. Nach ein paar Telefonaten und viel Überzeugungsarbeit durften auch sie noch hochfahren. Zum Glück!

    Am Ende waren wir alle zusammen, haben den Abend bei einem feinen Nachtessen ausklingen lassen und können jetzt ganz entspannt auf die Tour de France hinfiebern.
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  • Irrlaufen statt Radfahren

    July 21 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute war Zeitfahren angesagt. Eigentlich dachten wir, das wird ein gemütlicher Tag. Ausschlafen, z'Mörgele vor Knutschi, die Sonne geniessen und erst später die paar hundert Meter bis ins Ziel spazieren. Die Werbekolonne liessen wir bewusst aus – wir wollten unsere Energie lieber für die Fahrer aufsparen.

    Dann kam die Nachricht, die unsere Pläne über den Haufen warf: Die Strasse auf die Alp d'Huez wird nachts gesperrt. Mist! Eigentlich wollten wir nach dem Rennen hochfahren. Also hiess es umdenken. Ein Teil unserer Gruppe fuhr schon am Nachmittag los, wir entschieden uns, das Zeitfahren ganz zu geniessen und dafür morgen um 3.30 Uhr loszufahren. Ferien können manchmal erstaunlich anstrengend sein...

    Zuerst schlenderten wir durchs Zielgelände. Unglaublich, was für eine riesige Infrastruktur nur für einen Tag aufgebaut wird. Die ersten Fahrer kamen bereits ins Ziel – und man sah einigen an, dass sie heute wirklich alles gegeben hatten.

    Danach spazierten wir der Strecke entlang bis zum Genfersee und später mit der kleinen Standseilbahn hinauf in die Altstadt. Überall herrschte Tour-de-France-Stimmung: Fans, Lautsprecherdurchsagen, Souvenirstände und natürlich immer wieder Rennfahrer und Teamfahrzeuge, die mit quietschenden Reifen unterwegs waren.

    Eigentlich wollten wir dann die letzten Kilometer der Strecke zurück zum Ziel laufen und die Fahrer anfeuern. Tja... eigentlich. Rund anderthalb Kilometer vor dem Ziel war Schluss. Kein Durchkommen mehr. Also hiess es: alles wieder zurück durch die Menschenmassen, bis wir endlich irgendwo unter der Strasse auf die andere Seite wechseln konnten. Ich glaube, wir waren heute strenger unterwegs als so mancher Radprofi.

    Gerade noch rechtzeitig erreichten wir das Ziel für die letzten Fahrer. Remco Evenepoel gewann das Zeitfahren, Tadej Pogačar wurde Zweiter. Die Stimmung war einfach genial und das Warten definitiv wert.

    Am Ende standen bei uns über 11 Kilometer auf dem Tageszähler – allerdings zu Fuss und nicht auf dem Velo. Fix und fertig fielen wir am Abend ins Bett. Der Wecker klingelt nämlich morgen mitten in der Nacht. Alp d'Huez wartet... und hoffentlich auch noch ein Plätzli für Knutschi.
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  • Thonon-les-Bains

    July 20 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Noch klappt alles – und das ist alles andere als selbstverständlich

    Mit 16 Wohnmobilen an der Tour de France unterwegs zu sein, ist ein bisschen wie Tetris spielen – einfach in Grossformat. Man weiss nie so genau, ob am Schluss wirklich alle irgendwo Platz finden. Umso erleichterter waren wir, als unsere Vorhut Entwarnung gab: Für heute sieht's gut aus.

    Also tuckerten wir ganz entspannt Richtung Thonon-les-Bains. Naja… fast entspannt. Weil an einer Kreuzung ausgerechnet der Wegweiser fehlte, machten praktisch alle zuerst einen kleinen Umweg. Aber schlussendlich fanden wir den riesigen Stellplatz doch noch.

    Und was für einer! Eine grosse, ebene Wiese, ruhig gelegen, mit Toiletten und Entsorgung – und keine 700 Meter vom Ziel des Zeitfahrens entfernt. Kostenlos. Da kann man wirklich nicht motzen.

    Das absolute Highlight: Unsere Vorhut hatte tatsächlich eine richtige «Schweizerecke» für uns organisiert. Mit einer grossen Schweizer Fahne als Erkennungszeichen. Ich musste schon schmunzeln. Da haben Conny und Dominik ihren ganzen Charme spielen lassen. Dass Rolf früher mal eine Tour-Etappe gewonnen hat, hat vermutlich auch nicht geschadet… manchmal öffnen alte Geschichten eben doch noch Türen.

    Als Dank gab's für die Organisatoren einen kleinen Apéro – mehr als verdient.

    Den Nachmittag verbrachten wir ganz gemütlich. Die einen radelten die Zeitfahrstrecke ab, andere beobachteten den Aufbau des Zielgeländes oder schlenderten durchs Städtli. Wir gönnten uns ein feines Znachtessen direkt am See und genoss einfach die Stimmung.

    Und morgen? Da wartet das Zeitfahren auf uns. Danach kommt die grosse Frage: Schaffen wir es rechtzeitig auf die legendäre Alp d'Huez?
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  • Tour de France live – was für ein Spektakel!

    July 19 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute stand ein absolutes Highlight auf dem Programm: Tour de France live! Nach dem Bergpreis sind wir noch ein Stück weiter hinaufgelaufen und haben uns einen richtig guten Platz gesucht. Bis die Fahrer kamen, war aber längst noch nicht Pause – denn zuerst rollte die legendäre Werbekolonne vorbei.
    Und die machte Stimmung ohne Ende! Musik dröhnte aus den Wagen, alle tanzten, winkten und jubelten. Natürlich haben auch wir fleissig mitgefiebert – oder besser gesagt: mitgesammelt. Am Schluss hatten wir fast eine halbe Tasche voller Krimskrams. Mützen, Chips, Teigwaren, Schlüsselanhänger, M&M's, Haribo, Halstüechli, Kopftücher und noch ganz viel anderes Zeugs. Ob wir das alles wirklich brauchen? Eher nicht. Aber genau das gehört irgendwie zur Tour dazu – und es hat einfach riesigen Spass gemacht.
    Dann wurde es langsam ernst. Zuerst kamen unzählige Mannschaftsautos, Polizei, Motorräder, Begleitfahrzeuge und Fernsehtöffs vorbei. Man merkt sofort: Die Tour de France ist viel mehr als nur ein Velorennen. Dahinter steckt ein riesiger Tross, der wie ein perfekt eingespieltes Uhrwerk funktioniert.
    Und dann... endlich! Die Fahrer! Unglaublich, wie schnell sie den Berg hochfliegen. Was am Fernsehen schon beeindruckend aussieht, ist live nochmals eine ganz andere Liga. Innert Sekunden rauschen sie vorbei, begleitet vom tosenden Applaus der Fans. Für diesen kurzen Moment wartet man stundenlang – und trotzdem lohnt es sich zu hundert Prozent.
    Nach all der Aufregung war erst einmal ein gemütliches Nomittägli angesagt. Einfach die Beine hochlegen und das Erlebte nochmals Revue passieren lassen.
    Am Abend haben wir uns nochmals alle zum gemeinsamen Znacht getroffen. An einer Womo-Wand wurde mit dem Beamer das Finale der Fussball-WM übertragen. Gemeinsam essen, mitfiebern und den Tag gemütlich ausklingen lassen – besser hätte dieser erlebnisreiche Tag fast nicht enden können.
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  • Endlich geht's los

    July 18 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Tag begann ganz gemütlich. Das Zmorge konnten wir draussen an der Sonne geniessen – besser kann ein Morgen fast nicht starten. Ohne Hektik machten wir Knutschi startklar und machten uns auf den Weg.
    Bevor es zum Treffpunkt ging, standen noch die üblichen Wohnmobil-Pflichten auf dem Programm: zuerst entsorgen und auffüllen, dann noch schnell einkaufen. So ist alles erledigt und wir sind bereit für die kommende Woche.
    Am Treffpunkt waren bereits einige Wohnmobile eingetroffen, andere rollten nach und nach ebenfalls ein. Langsam füllte sich der Platz, man begrüsste bekannte Gesichter und lernte neue kennen. Die Vorfreude war überall spürbar.
    Um 17 Uhr begrüsste Rolf alle Teilnehmer und erklärte das Programm für die kommende Woche. Nach monatelanger Planung konnte es nun endlich losgehen. Eine Stunde später sassen wir mit allen 16 Wohnmobilbesatzungen beim gemeinsamen Nachtessen zusammen. Es wurde viel geplaudert, gelacht und natürlich drehte sich fast jedes Gespräch um den Radsport und die Tour de France.
    Es war ein schöner, entspannter Tag – und jetzt sind wir alle bereit für das Abenteuer Tour de France. 🚴🇫🇷
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  • Lac de Joux

    July 17 in Switzerland ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute stand die Anreise zum Treffpunkt unserer Wohnmobilwoche auf dem Programm. Mein Schatz Rolf – ehemaliger Radprofi – hat diese Tour organisiert. Mit 16 Wohnmobilen machen wir uns gemeinsam auf den Weg, um eine Woche lang die Tour de France hautnah mitzuerleben. Die Vorfreude könnte kaum grösser sein.

    Die Fahrt heute war landschaftlich einfach wunderschön. Für einen Freitag hatte es ganz normalen Verkehr – bis auf einen kleinen Stau wegen eines Unfalls. In solchen Momenten wird einem wieder bewusst, wie schnell sich alles ändern kann. Wir waren einfach nur froh, dass wir nicht darin verwickelt waren und unsere Reise gemütlich fortsetzen konnten.

    Am späteren Nachmittag sind wir bis Le Pont am Lac de Joux gefahren. Dort haben wir Sylvia und Fritz getroffen, und schnell war klar: Hier bleiben wir über Nacht.

    Kaum angekommen, zog uns der See magisch an. Also nichts wie rein ins Wasser! 🌞🏊 Die Abkühlung war genau das Richtige und hat nach der Fahrt richtig gutgetan. Herrlich – besser als jede Klimaanlage.

    Auch sportlich gab es heute Grund zum Feiern. Mit Mauro Schmid gewann ein Schweizer die Etappe der Tour de France. Das hat unsere Vorfreude auf die kommende Woche natürlich noch einmal gesteigert. Und als wäre das nicht schon speziell genug: Mauro gewann seine Etappe auf den Tag genau 34 Jahre nach Rolfs Etappensieg an der Tour de France. Da bekommt man schon ein bisschen Gänsehaut – der Radsport schreibt manchmal einfach unglaubliche Geschichten.

    Als wir zurück zu Knutschi kamen, wartete bereits die nächste Überraschung auf uns: Sylvia und Fritz haben uns spontan zum Znacht eingeladen. Was für eine liebe Geste! Wir haben zusammen fein gegessen, viel geplaudert, gelacht und einen richtig gemütlichen Abend verbracht.

    Ein perfekter Start in unsere Tour-de-France-Woche. Morgen treffen wir die restlichen Teilnehmer – und dann kann das Abenteuer richtig losgehen.
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    Trip start
    July 17, 2026