• Fahrt nach Overdinkel

    April 8 in the Netherlands ⋅ ☁️ 18 °C

    🚐 Endlich unterwegs – mit Hindernissen…
    Es kann losgehen! Alles ist gepackt – und hoffentlich habe ich nichts Wichtiges vergessen 🙈
    Gitti kommt kurz vor 10 Uhr. Bis dahin schnell noch Müll raus, Blumen versorgen – der übliche „Bevor-es-losgeht“-Sprint. Kurz vor halb elf rollen wir dann endlich los.
    Auf der A30 geht’s zunächst frohgemut Richtung Osnabrück… aber dieses „froh“ hält nicht lange 😅
    Schon lange vor Osnabrück beginnt das Stop-and-Go. Lkws wie an einer Perlenkette – dicht an dicht. Überholverbot hin oder her… wenn wir heute noch ankommen wollen, muss ich das gelegentlich charmant ignorieren 🙃
    Und dann: Vor Ibbenbüren – Stillstand. Vollsperrung.
    Ich weiß wirklich nicht, warum ausgerechnet ich dieses Glück gepachtet habe… aber es ist inzwischen meine dritte Vollsperrung in Serie 😳
    Erst hinter der Grenze zu den Niederlanden wird es plötzlich entspannt. Freie Fahrt, ruhiger Verkehr – typisch Holland eben 🇳🇱
    Nur: Da sind wir auch schon fast am Ziel.
    Für die geplanten 1,5 Stunden bis Oldenzaal brauchen wir heute sage und schreibe 3,5 Stunden.
    Was ist bloß aus „meiner“ gemütlichen A30 geworden?
    📍 Ankommen & Durchatmen
    Unser Ziel heute: Overdinkel.
    Der Camperplaats Skop'nboer liegt wunderbar zwischen Enschede und Nordhorn – perfekt für unsere nächsten Tage.
    Er gehört zur Gruppe „By Ons“ – und das merkt man sofort.
    Hier wird sich richtig Mühe gegeben, damit sich Gäste wohlfühlen.
    Uns erwartet ein kleiner, feiner Stellplatz:
    sehr gepflegt, liebevoll dekoriert und mit ganz viel Herz gestaltet ❤️
    Genau so, wie wir es mögen
    Wir suchen uns einen Platz aus – und werden dabei interessiert beobachtet 😄
    Offenbar ist es gar nicht so uninteressant, wie wir dieses lange Gefährt in die vorgegebene Lücke manövrieren.
    Beim zweiten Anlauf sitzt alles.
    Na bitte – wer sagt’s denn! 😉
    Schnell stehen die Stühle in der Sonne, und wir stoßen mit einem Glas Sekt auf unsere (doch etwas abenteuerliche) Anreise an. 🥂
    Danach gibt’s ganz entspannt Kaffee und frische Brötchen – so fühlt sich Urlaub an.
    🌿 Ein Platz zum Wohlfühlen
    Später drehen wir eine kleine Platzrunde.
    Und ja – er ist wirklich wunderschön. Liebevoll angelegt, gepflegt bis ins Detail.
    Für Radfahrer, die hier eine Pause einlegen, steht sogar Apfelkuchen im Kühlschrank bereit 🍰
    Bezahlt wird ganz unkompliziert auf Vertrauensbasis.
    Ich finde, das passt einfach zu diesem besonderen Ort.
    🚶‍♀️ Bewegung muss sein
    Nach einer ausgiebigen Pause in der Sonne packt uns doch noch die Lust auf Bewegung.
    Wir greifen zu den Stöcken und walken durch die Felder Richtung Overdinkel – etwa 3 km entfernt.
    Unser Ziel: das beeindruckende
    Tuincentrum Overdinkel
    Ein riesiger Blumen- und Pflanzenmarkt – mit allem, was das Garten- und Freizeit-Herz begehrt 🌺
    Dazu ein Café und Restaurant… wirklich sehenswert!
    So sehenswert, dass wir uns prompt darin verlaufen 😄
    Den Ausgang zu finden, ist gar nicht so einfach!
    🌅 Zurück & zufrieden
    Als wir wieder am Stellplatz ankommen, stehen 8 km auf der Uhr.
    Wir sind angenehm müde – und definitiv reif für den Campingstuhl.
    In der warmen Abendsonne genießen wir einen Sundowner 🍹, ein paar Snacks und lassen den Tag Revue passieren.
    Trotz der stressigen Anreise:
    Dieser Tag war rundum gelungen.
    Und das Traumwetter gibt dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen. ☀️✨
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