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Pause

Pengembaraan terbuka oleh Eva Baca lagi
  • "The Doctor's Wife"

    21 Disember 2025, New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einem langsamen Morgen sind wir am Nachmittag nach Ranui gefahren. Dort wurde ein Film gezeigt: "The Doctor's Wife". Erst dachte ich, wir fahren zu einem Kino, dabei sind wir zu einem Eco-Village gefahren, bei dem im großen Gemeinschaftsraum ein wackeliger Fernseher auf einer Kiste stand, daneben ein Laptop, der zum Fernseher verbunden war, und eine Boombox, aus der der Ton kam. Richtig nett gemacht. 📽️
    Die beiden Hauptpersonen aus dem Film, der Arzt Alan (90 J.) und seine Frau Hazel (85 J.), waren auch da.
    Der Film war sehr bewegend und zeigt, wie sich Alan und Hazel 20 Jahre dafür eingesetzt haben, herzkranke Kinder aus Palästina in Israel zu versorgen. Ich kann aus vielen Gründen empfehlen, sich diesen Film anzuschauen, sofern sich die Möglichkeit ergibt.

    Zum Abschluss gab es Fingerfood im "Tasty Bites". Authentische, indische Küche. Überhaupt gibt es um und in Auckland leckere, authentische, asiatische Küche aller Arten.
    Neu entdeckt: Dahi Puri und Manchurian.
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  • Auckland

    20 Disember 2025, New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Ich hab meine kleine Kartoffel auf eine Sightseeing Tour in die Innenstadt von Auckland ausgeführt. Schließlich kennt sie Auckland noch nicht. 😉

    Überall ist alles winter-weihnachtlich dekoriert. Ein paar neue und alte Stellen habe ich entdeckt.

    Was hat sich verändert? E-Roller rollen durch die Straßen und anstatt einer Papierkarte in der Hand, trage ich mein Headset, das aus der Tasche die Navigation meines Smartphones überträgt.

    Was ist gleich geblieben? Skurrile Menschen, die z.B. willkürliche Selbstgespräche über jemanden führen, der gar nicht da ist oder sich als Engel gekleidet mit ausgebreiteten Armen in den Park stellen, Tauben anlocken und sich freuen, wenn sie auf ihnen landen.

    Natürlich haben "wir" auch den Skytower besucht, sind aber nicht hoch gegangen. Die kleine Kartoffel hat Respekt vor Höhen, das respektiere ich natürlich. 😉 Zum Mittagessen gab es einen Quiche mit Smoothie und bevor es zum Abendessen geht, chillen die Kartoffel und ich noch ein bisschen im Park.

    Ob gerade jemand über mich als "skurrile" Person schreibt? 😂
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  • Maungawhau (Mt Eden)

    20 Disember 2025, New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    90 Minuten bin ich zu Mt Eden (ein Vulkan) spaziert. Als ich hier vor fast 17 Jahren zum ersten Mal war, sah es ganz anders aus. Das Land wurde seither den iwis zurückgegeben. Seither dürfen keine Autos mehr den Berg hoch fahren und man darf nur noch auf hergerichteten Wegen auf und um den Hügel laufen. Auf dem "Summit" wird man belohnt mit einer fantastischen Aussicht auf die Auckland Skyline und auf den Krater vom Vulkan.

    Der Weg dorthin führt durch dichten Wald und es ist ganz wunderbar, den Tui-Vogel wieder singen zu hören. Spätestens jetzt weiß man: du bist in Neuseeland. 😊
    Der Tui hat ein dunkles, schwarz wirkendes Federkleid. Im Sonnenlicht schimmert es teilweise grünlich/bläulich. Das auffälligste Merkmal ist ein weißes, hervorstehendes Federbüschel am Hals. Vielleicht erwische ich noch einen zu fotografieren. Fun fact: Der Tui-Vogel ist bekannt für seine unterschiedlichen Gesänge und dafür, andere Stimmen immitieren zu können.

    Auf dem Weg zu Mt Eden sieht man auch die neuseeländischen "Weihnachtsbäume". Die werden so genannt, weil sie im Sommer (also um Weihnachten rum) rote Blütenbüschel wachsen, die aussehen wie rote Christbaumkugeln.
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  • Food Bank

    19 Disember 2025, New Zealand ⋅ ☁️ 21 °C

    Nicht Mal einen ganzen Tag bin ich hier und schon hab ich zwei neue Sachen entdeckt: Olivenblätter machen einen wunderbaren und gesunden Tee. Bananenblüten sind nicht Abfall, sondern machen einen hervorragenden philippinischen Salat mit klein gehackten Tomaten, Zwiebeln und frisch gepressten Zitronensaft.

    Heute war ich mit meiner Freundin bei der "Food Bank". Dort findet man Lebensmittel, die es nicht in den Supermarkt geschafft haben oder entsorgt wurden. Entweder wegen kleiner Fehler, wegen kurzem Haltbarkeitsdatum oder bereits abgelaufenem Datum. Trotzdem sind die Lebensmittel noch gut genug, um sie kurzfristig zu essen, einzufrieren oder den Hühnern zu verfüttern. Bei meinen Freundinnen wird kein Lebensmittel verschwendet und durch die Lebensmittelretter-Gemeinschaft brauchen sie auch in keinen Supermarkt zu gehen. Der Rest wächst im Garten oder sie kennen Leute, die Milchprodukte herstellen, Mehl oder jagen gehen. Sehr inspirierend!

    Bevor wir aus der Food Bank gegangen sind, rief eine Frau: "Hey, habt ihr noch 10 Minuten Zeit für eine Runde Rummikub?" - Na klar, und es wurden sogar zwei Runden. 😊

    P.S. Der Kater gehört nicht zur Food Bank, der gehört zu meinen Freundinnen. Wir chillen in Ruhezeiten gern gemeinsam in der Sonne. Edelweiß heißt er. Wobei er nicht weiß, dass er edel sein soll und mit dem weiß nimmt er es auch nicht immer so genau.
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  • "Home" sweet home

    18 Disember 2025, New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Keine halbe Stunde hab ich gebraucht von der Landung bis raus zur Abholung. Obwohl ich einige Sachen zum Deklarieren hatte, wurde ich kaum befragt und den Rest hat das Röntgenbild erledigt.

    2009, als ich zum ersten Mal nach Neuseeland eingereist bin, war das sehr anders. Und auch zwischendrin wurden meine Schuhe und mein Equipment immer wieder chemisch gereinigt - sicher ist sicher. Und auch das Gepäck musste ich ein Mal öffnen, obwohl ich nichts zu deklarieren hatte. Mir soll es recht sein. 😊

    Weihnachtlich geschmückte Tannenbäume im Hochsommer sind immer noch ein Highlight für mich. Auch in Gegenden, in denen Weihnachten im Sommer ist, sind Schnee, Weihnachtsbäume und Weihnachtsmänner Thema. Könnten ja auch bspw. frisch blühende Blumen, Bikinis und BBQ sein.
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  • Doha

    17 Disember 2025, Qatar ⋅ ⛅ 21 °C

    Hier war ich zuletzt 2020 zu Beginn der weltweiten COVID19-Pandemie. Damals war ich in Neuseeland und eines Freitag abends hielt die damalige Ministerin eine Ansprache und verkündete, dass sie ab Montag die Grenzen zu machen würden. Es würden auf unbestimmte Zeit Flüge weder rein noch raus gehen.

    Damals fing eine Odyssee an Buchungen für Rückflüge an. Ich glaube, es waren am Ende vier Buchungen und die fünfte Buchung über Doha ging durch. In der einen Sekunde, in der wir Flüge gebucht hatten, wurden sie auch schon wieder storniert, da auch die Transitflughäfen minutenweise dicht gemacht hatten.

    Doha hatte uns damals noch durch gelassen und auch erst Mal nur bis Zürich. Danach brauchten wir noch einen Anschlussflug nach Frankfurt. Das war eine wilde Zeit. Die Flughäfen waren wie ausgestorben, menschenleer und es waren kaum Flüge an den Bildschirmen zu sehen. Man durfte sich nur in eingeschränkten Bereichen bewegen und musste allen Anweisungen genauestens folgen.

    Heute sehe ich ein lebendiges Flughafen-Leben. Als wäre es nie anders gewesen. 😊 Und ich mitten drin, bereit in den nächsten Flieger zu steigen.

    Auf geht's nach Auckland, meine kleine Kartoffel immer an meiner Seite!
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  • Auf dem Weg

    17 Disember 2025, Jerman ⋅ ☁️ 0 °C

    Abschiede werden nicht leichter, auch wenn man sie miteinander teilt.

    Ich fühle mich jedoch bestens vorbereitet: das Aufgabegepäck ist schon seit einer Stunde (hoffentlich) auf den Weg in den ersten Flieger. Gut sortiert nach regulären Gepäck und zu deklarierenden Sachen wie Käse, Schokolade und Wander-Equipment. 👍

    Nach der Reisepass-Kontrolle habe ich mir noch schnell ein kleines Nackenkissen und endlich ein Frühstück besorgt: ein Red Velvet Coockie sowie ein Grande Tee und einen halben Liter feinster Sprudel.

    Plötzlich fühle ich mich überhaupt nicht mehr gut vorbereitet: vor mir liegt die Handgepäck-Kontrolle. Es dürfen keine Flüssigkeiten mitgenommen werden! 🙈 Tja, da sitze ich also nun vor der Kontrolle und trinke meinen Liter Flüssigkeit in Windeseile (in 50 Minuten ist Boarding), die ich eigentlich gemütlich vor dem Gate trinken wollte. Man könnte meinen, ich fliege zum ersten Mal. 😂
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  • PAUSE

    11 Disember 2025, Jerman ⋅ ☁️ 7 °C

    Nach weiteren 10 Jahren in der "Corporate World" habe ich mich dazu entschieden nochmal Pause zu machen.

    Durchatmen.
    Innehalten.

    2024 war für mich das Jahr der Neukalibrierung. Ich habe mein aktuelles Leben reflektiert und erneut kritisch hinterfragt. Ist die Bürowelt in Firmen getrieben vom Aktienmarkt oder von Investoren noch die Richtige für mich? Wie viel höher, schneller, weiter können wir noch? Wie hoch, schnell, weit will ich in dieser Bürowelt noch? Schnell wurde mir klar: nicht all zu viel.
    Also hatte ich mich für "Stillstand" entschieden was meine Karriere als Personalerin angeht und neben dem Hauptjob eine Weiterbildung zur Resilienz- und Achtsamkeitstrainerin begonnen, erfolgreich abgeschlossen und einen 10-wöchigen Resilienzkurs für mehr Klarheit, Gelassenheit und innere Stärke entwickelt.

    2025 erfolgte die Transformation. Ich habe meinen Bürojob nochmals gewechselt, um in Teilzeit arbeiten zu können, mein erstes Resilientraing in einer Gruppe abgehalten und sofort gemerkt: Ja, das liegt mir und ja, das gibt mir die Energie und Freude, die ich mir für mich und meinen Lebensweg wünsche.
    Also habe ich mir ein Business-Coaching gegönnt und dabei unter anderem die EVA-Formel entwickelt: "Erkennen, Verändern, Ankommen." - und noch viel mehr Wertvolles ist entstanden.
    Dann der große Schlag: Umstrukturierung im Job, die zu einer erneuten Überlastung führte und all meine Energie auf sich zog. Ich hatte keinen Raum mehr für die Weiterentwicklung meiner Business-Idee gesehen oder gespürt.
    Für mich gab es nach langer Überlegung und vielen Gesprächen nur einen Ausweg: Notbremse ziehen, bevor es gegebenenfalls in einen Burn-Out geht. Job gekündigt, Beziehung aufgegeben, Hab und Gut eingelagert und den Rucksack für eine Pause gepackt. Ich habe Erkannt, ich habe mich Verändert und jetzt will ich wieder bei mir Ankommen.

    2026 steht für mich für die Integration. Das Ankommen integrieren, meine Business-Ideen vertiefen und vor allem: Raus aus "höher, schneller, weiter", rein ins Abenteuer nicht immer alles zur Verfügung zu haben und ganz besonders von Menschen, für die genau das Alltag ist, lernen und der (Um-)Welt etwas Gutes tun, etwas zurückgeben. Ressourcenorientiert leben - so, wie ich es auch in meinem Resilienzkurs weitergebe.

    Und wo könnte ich meine Pause besser beginnen als dort, wo vor fast 17 Jahren meine Reise zu mir selbst begann? Richtig, in Neuseeland! In 6 Tagen geht es los und ich werde drei Monate dort verbringen. Ich habe vor, mich für Nachhaltigkeitsprojekte zu engagieren, von Selbstversorgern zu lernen und zwischendurch die Seele baumeln zu lassen.
    Im April geht's dann für einen Monat weiter nach Nepal in ein buddhistisches Kloster, um dort Englisch zu unterrichten und meine spirituelle Praxis zu vertiefen.
    Was danach ist, halte ich mir aktuell offen.

    Ich freue mich auf die Zeit, die jetzt für mich kommt!

    Mantra des Jahres: "Ich vertraue mir. Ich bin stark. Ich bin bereit für alles, was kommt."
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    Permulaan perjalanan
    17 Disember 2025