• Tunnel und Platzregen

    September 10 in Italy ⋅ 🌧 16 °C

    Am Morgen bekommen wir von unserer goldigen Pensionswirtin ein opulentes Frühstück extra früh. Wir müssen um kurz nach 8 Uhr los, um den Zug nach Bruneck zu bekommen. Dieser hat etwas Verspätung. Aber wir erreichen trotzdem unseren Abschlusszug, obwohl nur 7 Min. geplant sind und 5 Min. bleiben.
    Hier treffen wir auf ein nettes Pärchen aus Graz, die nach einer Radtour durch die Alpen (inkl. Sella Runde) auf dem Weg nach Hause sind. Die Zeit vergeht im Gespräch wie im Flug und wir steigen schon wieder aus.
    Mit dem Rad geht es weiter. Erst auf einem Radweg und dann auf der Straße durch das Gadertal oder Val Badia stetig bergauf. Wir haben auch einige Tunnel zu passieren. Die „Umgehungsstraßen“ sind nicht gepflegt und teilweise von Erdrutschen verschüttet. Also Licht an und immer schön zusammen bleiben. Allerdings sind so gut wie alle Auto- und LKW-Fahrer sehr umsichtig und überholen mit genügend Abstand.
    Leider zieht im Laufe des Tages der Himmel immer mehr zu und es gibt von Zeit zu Zeit Schauer. Einen sitzen wir in einem Café mit Cappuccino und Apfelstrudel aus. 😊
    Die letzte Herausforderung ist der Campolongo-Pass zwischen Corvara und Arabba. Leider fängt es wären der Abfahrt von der Passhöhe zu schütten. Bis wir ankommen sind wir durchnässt.
    Aber unser Apartment hat eine gut funktionierende Heizung. So werden wir schnell warm und kochen am Abend noch eine riesige Portion Gemüselasagne.
    Als der Auflauf im Ofen ist, ist plötzlich der Strom weg. Mit den Informationen zur Unterkunft finden wir die Sicherungen und müssen nicht hungrig ins Bett. 😀
    Es gehört auch ein Skikeller zur Wohnung, aber leider ist der Raum zu klein für unsere Räder. Die bleiben kurzentschlossen auf dem Balkon.
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