• Sella Runde bei Traumwetter

    September 12 in Italy ⋅ ☁️ 15 °C

    Um kurz nach 9Uhr geht es los. Die Straßen sind für den motorisierten Verkehr gesperrt und gehören den Radfahrern. 🥰
    Gegen den Uhrzeigersinn starten wir mit dem Campolongo-Pass. Nach ca. 40Min. haben wir die Passhöhe erreicht. Jetzt warm anziehen und die Abfahrt nach Coravara hinunter sausen.
    Jacke wieder ausziehen und das Grödner-Joch hinauf. Am Anfang mit moderater Steigung und zum Ende immer steiler. Nach über einer Stunde ist auch der zweite Anstieg des Tages geschafft. Jetzt wieder Jacken anziehen und abfahren. Jetzt geht es durch den Schatten und es ist ganz schön kalt. Unten wird es Zeit für die erste Einkehr. Aber bevor wir ganz unten sind, kommen wir an einem Hotel mit Terrasse vorbei. Also kurz die Räder an den bereitgestellten Ständern deponiert und mit Cappuccino und Kuchen gestärkt. Dabei haben wir Blick auf den Langkofel und die vorbeirollenden Radler. Es ist interessant, den heute sind viel mehr Radfahrer ohne Motor unterwegs. 😉Irgendwann geht es weiter. Wir rollen noch eine ganze Weile runter, bevor wir Richtung Sella-Joch abbiegen.
    Also Jacken wieder ausziehen und in einen kleinen Gang schalten. Bevor wir starten, spricht uns eine Dame aus Österrreich an, ob sie kurz ihren Mann anrufen kann, den sie verloren hat. Unter der Nummer geht nur die Mailbox dran und so fährt sie wütend weiter ins Tal. 😬
    Wir fahren aber wieder rauf. Das Sella-Joch fährt sich entspannt. The Same Procedure … Jacken wieder anziehen und eine steile und lange Abfahrt mit vielen Serpentinen herunterfahren. Wow, was für eine Fahrt!
    Ich habe meine Bremsen ganz schön erhitzt. 😳
    Jetzt nur noch ein Pass, der Podoi. Der zieht sich sehr. Es ist nicht steil, aber weit. Meine Reisebegleitung ist deutlich schneller und wir treffen uns erst oben wieder. Ich mache zwei Pausen um etwas zu trinken, ein paar Gummibärchen aus der Trikottasche zu essen und Fotos zu machen. Die Landschaft der Dolomiten ist einfach traumhaft schön. 😊 Auch ich komme nach ca. 1 Std. oben an- juhu! Was für ein Glücksgefühl. Jetzt wollen meine Beine aber auch nicht mehr.
    Aber die letzte Abfahrt nach Arabba ist noch zu meistern. Konzentriert bleiben und wieder komplett ins Tal über unzählige Serpentinen hinunter rollen. Allerdings nicht ohne - ihr ahnt es bestimmt schon - die Jacken wieder an zu ziehen.
    Im Ort kehren wir ein und bestellen eine viel zu große Schinken-Käse Platte. Danach bin ich voll gefuttert. Den Weg zur unserer Wohnung schieben wir die Räder. Der volle Bauch mag nicht mehr Radfahren. 😎
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