• Meike und Philipp
  • Meike und Philipp

Plan A

Nachdem uns inzwischen fast die lateinischen Buchstaben zur Bezeichnung neuer Alternativpläne ausgegangen waren, ist nun endlich der lang ersehnte Plan A dran - auf dem Landweg nach Fernost für eine ungewisse Dauer und ohne festes Ziel. Leggi altro
  • Blog, Zeitverschiebung, Wadi Rum etc.

    8 novembre 2022, Giordania ⋅ ⛅ 21 °C

    Salam allerseits mal wieder aus Akaba! Es ist schon ein wenig länger her, dass wir einen Beitrag veröffentlicht haben. Dafür haben wir heute aber große News: Wir haben einen eigenen Blog gestartet, den ihr unter https://www.zweirucksaecke.de erreicht!
    Näheres dazu findet ihr in unserem dortigen Beitrag unter https://zweirucksaecke.de/blog-zeitverschiebung….
    Hier nur soviel: Der bestehende FindPenguins-Account bleibt natürlich bestehen und ihr könnt uns hier weiter begleiten. Wir werden dann zukünftig hier auf die Blogbeiträge verweisen. Viel Spaß beim Lesen!

    To our English-speaking audience:
    Salam everyone again from Akaba! It's been a little while since we published a post. But we have big news today: We have started our own blog, which you can reach at https://www.zweirucksaecke.de/en/! You can find more information about this in our post there at https://zweirucksaecke.de/en/blog-time-differen….
    Just so much: The existing FindPenguins account will of course remain in place and you can continue to accompany us here. We will then refer to the blog posts here in the future. Have fun while reading!
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  • Es ist was los in Sri Lanka (Teil 1)

    5 febbraio 2023, Sri Lanka ⋅ ☁️ 26 °C

    Obwohl wir außer einem entspannten Alltag hier in der Pinkanda Road in Hikkaduwa eigentlich gar nicht so viel machen (wollen), waren die letzten Wochen doch voller einzigartiger Erlebnisse - einzigartig in alle Richtungen🎭 In unserer neuen mehrteiligen Serie, die aus Bequemlichkeit wieder hier auf FindPenguins erscheint, berichten wir davon!

    1. Bootstour auf der Lagune
    Nicht weit von unserem Domizil liegt eine hübsche kleine Lagune, die wir mit dem Ruderboot erkundet haben. Ehrlich gesagt wurden wir gerudert, und zwar auf einem der hier zur Binnenfischerei verbreiteten Auslegerboote. Um die beste Atmosphäre mitzunehmen, haben wir uns zu einer Tour bei Sonnenaufgang entschieden, die um 6 Uhr morgens startete - echt jetzt. Und was sollen wir sagen, es hat sich gelohnt! Zu sehen gab es viele Tiere (Warane, Vögel, Flughunde, …) und einen wunderschönen buddhistischen Tempel mit eigenem Anleger. Vom Sonnenaufgang mal ganz zu schweigen. [Siehe Fotos 1 - 5]

    2. Ausflug nach Galle
    Die verbreitete Aussprache des Ortes folgt der englischen Sprache, also in etwa ,,Gohrl“ (falls sich das irgendwer gefragt hat). Und jetzt zum Wesentlichen - warum geht man dorthin? Ganz einfach: Entweder man ist Cricket-Fan (die sri-lankische Nationalmannschaft trägt dort meist ihre Heimspiele aus) oder man interessiert sich für die historische koloniale Altstadt. Wie ihr euch sicherlich denken könnt, haben wir mit Cricket nicht viel am Hut, also ging es für uns ab Hikkaduwa mit einem dieser übertrieben schnellen Ashok Leyland-Busse ab nach Galle in die Altstadt, in der einst die Portugiesen und später die Holländer ein Fort betrieben haben. [Siehe Fotos 6-10]

    Wem das nun etwas langweilig erscheint, dem raten wir zu etwas Geduld bis zum nächsten Teil unserer Serie ,,Es ist was los in Sri Lanka“. Dann wird es nämlich um eine Safari, Gift und einen heimtückischen Diebstahl gehen - praktisch wie in einem Agatha-Christie-Roman. Bis dann!
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  • Es ist was los in Sri Lanka (Teil 2)

    13 febbraio 2023, Sri Lanka ⋅ ☀️ 33 °C

    Hier nun endlich der lang ersehnte zweite Teil unserer kleinen Serie!
    Zuerst einmal zu den angenehmen Ereignissen: Am Wochenende vor Philipps Geburtstag haben wir uns mit einem Fahrer auf den Weg ins ca. 150 km entfernte Udawalawe gemacht, welches direkt neben dem namensgebenden Nationalpark liegt. Nachdem wir am Samstagnachmittag eine gemütliche Vorabend-Safari (so richtig mit Jeep und wilden Tieren) hinter uns gebracht hatten, haben wir es sonntags wieder getan: Wir sind vor Sonnenaufgang aufgestanden - dieses Mal um fünf Uhr! Und wir müssen zugeben, es hat sich schon wieder gelohnt, denn gegen unsere morgendliche Safari war die vom Vorabend Kindergarten! Die Geräuschkulisse aus Vögeln und Insekten und die Gerüche waren viel intensiver als am Tag zuvor und es haben sich deutlich mehr Tiere blicken lassen.
    Gegen Mittag ging es dann zurück zu unserem Häuschen in Hikkaduwa. Philipps Geburtstag am Montag verlief relativ ereignislos, aber sehr schön (bisschen baden und gut essen, man ist ja genügsam).
    Dafür sollte es dann der folgende Tag in sich haben: Am Abend wollten wir uns gemütlich eine Dose Erbsen zwecks Zubereitung eines Erbsencurrys öffnen, was zum Entweichen größerer Mengen stinkenden Gases aus besagter Konserve führte. Eine kurze Rückbesinnung auf den plötzlich gar nicht mehr so sinnlos erscheinenden Biologieunterricht weckte die Befürchtung einer Vergiftung mit dem Botulinum-Toxin (Wikipedia hilft), die im Ernstfall gar nicht mal so lustige Folgen hat. Nach intensiven Dekontaminations-Bemühungen haben wir uns dann zum renommierten ,,Hikkaduwa Medical Center“ (It’s professional™️) begeben, um medizinischen Rat einzuholen. Trotz intensiver Beleuchtung (das Land steckt ja zum Glück nicht in einer Energiekrise) war niemand anzutreffen, der telefonische Rat jedoch war ein wenig beruhigend (eine Intoxikation über die Atemwege sei zwar nicht ausgeschlossen, aber äußerst selten).
    Entsprechend beruhigt liefen wir dann mit den Taschenlampen unserer Telefone leuchtend die kleine, dunkle Pinkanda Road zu unserem Häuschen zurück. Nach einem langsam vorbeifahrenden Roller (er war gelb oder silber😄) waren wir dann um eine Taschenlampe ärmer - der dreiste Lümmel hatte Philipp das Handy aus der Hand gerissen! Und wir sagen es euch, Leute: Lasst euch nie euer Mobiltelefon klauen, denn das zieht lange Nächte in Warteschleifen und viel Frustration aufgrund gesperrter Zugänge nach sich. Und auf die Datenkrake Google ist auch kein Verlass, wenn man sie mal braucht, denn etliche Ortungsversuche verliefen erfolglos.
    Mit einer zeitlichen Distanz von knapp drei Wochen gibt es nun folgendes Fazit: Vergiftet sind wir wohl relativ sicher nicht, Philipp ist auf Apple umgestiegen (Meikes altes Arbeits-iPhone), aber ein wenig mitgenommen sind wir schon noch. Ein gutes Schlusswort zu der Geschichte hat übrigens unser irakischer Freund Bassam beigesteuert: ,,Schaden aufpassen ihr Lieben nicht alle Länder wie Deutschland ein sicherer Ort.“
    Zur Abrundung gibts noch ein paar nette Bildchen von der Safari!
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  • Mit dem Zug durch Sri Lanka

    18 febbraio 2023, Sri Lanka ⋅ ☀️ 29 °C

    Wie sicherlich einigen von euch bekannt sein dürfte, verfügt Sri Lanka - ähnlich wie das große Nachbarland Indien - über ein hervorragendes Netz an Fernzügen, mit welchen sich bequem und effizient die wichtigsten Orte auf der Insel erreichen lassen. Ursprünglich durch die britischen Kolonialherren für den Gütertransport, hauptsächlich Tee aus dem Hochland, errichtet, werden die Züge in besagtem Hochland heutzutage hauptsächlich für Personentransport und Tourismus verwendet. Das mit der o. g. Effizienz nehmen wir übrigens lieber mal zurück: Beispielsweise ist man mit dem Zug zwischen Ella und Nanu Oya (ca. 50 km) etwa 2,5 Stunden unterwegs. Unseres Erachtens liegt aber genau darin der Reiz, denn die großartige Landschaft rauscht nicht einfach nur so vorbei, sondern lässt sich wunderbar aus dem Fenster beobachten. Unsere besondere Empfehlung, um die Fahrt noch besser zu genießen, sind übrigens die an Bord verkauften Snacks, z. B. "Rotti" oder "egg roll", die in der Regel vegetarisch sind (Kleingeld mitnehmen).
    Wichtiger Tipp für alle potentiellen Nachahmungstäter: Immer zweite Klasse ("2nd class reserved") buchen, denn in der klimatisierten ersten Klasse lassen sich die Fenster nicht öffnen! Außerdem solltet ihr die Tickets nach Möglichkeit einige Wochen im Voraus kaufen, denn gerade die Züge im Hochland sind mitunter sehr schnell ausverkauft (der Verkauf startet 30 Tage im Voraus).
    Am Zielbahnhof warten in der Regel Tuk-Tuks, die einen auch mit einer größeren Menge an Gepäck zuverlässig zur Unterkunft bringen.
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  • Hello again

    18 marzo 2023, India ⋅ ☁️ 14 °C

    Uff! Die letzten Wochen waren zwar nur teils von intensiver Reisetätigkeit geprägt, aber hatten es emotional ein wenig in sich. Warum das so ist, erfahrt ihr in unserem Beitrag. Wo fangen wir also an?
    Vielleicht mal vor etwa drei Wochen in Mumbai, wo wir nach einem wirklich traurigen Abschied aus Sri Lanka direkt in die wohl größte Metropolregion Indiens eintauchen durften. Wohlgemerkt hatten wir unseren Indienaufenthalt bereits gebucht, als wir noch etwas fitter und reisefreudiger waren als letztendlich bei der Ankunft in Indien. Und dass uns an dieser Stelle niemand falsch versteht: Indien ist ein unfassbar faszinierendes Reiseziel, ABER man muss in der richtigen Verfassung dazu sein - körperlich wie geistig! Was stand also auf dem Programm? Ein paar Spaziergänge im historischen „Fort“-Viertel, viel Room Service und zu Meikes Geburtstag High Tea im Taj Palace (alles auf den Bildern zu bestaunen).
    Nach einer guten Woche ging es dann nach Ahmedabad (sprich: „Ahmdabad“). Die Frage „Wo ist das und was macht man da?“ kann wie folgt beantwortet werden: Die mit ca. sechs Millionen Einwohnern nach indischen Maßstäben nur durchschnittlich große Stadt liegt im westindischen Bundesstaat Gujarat und wurde in früheren Zeiten bereits durch Mahatma Gandhi bewohnt und beherbergt z. B. das weltgrößte Sportstadion, welches ca. 130000 Besucher fasst. Noch wichtiger aber: Dort wohnt Meikes Kollege Dinesh, dem sie gerne etwas Merchandising von der Endo-App mitbringen wollte! Gesagt, getan haben wir uns also das ein oder andere Mal mit Dinesh und seiner Familie getroffen und durften auch einen Tag bei ihm im Büro verbringen. Abgerundet wurden die paar schönen Tage durch den Hotelpool, außerdem fand während unserem Aufenthalt das indische Frühlingsfest Holi statt.
    Für die letzten paar Tage ging es zurück nach Mumbai, von wo wir trotz streikender Franzosen letztendlich pünktlich in Paris angekommen sind. Wegen angekündigter Proteste mussten wir unsere ursprüngliche Planung leicht abändern und sind letztlich auf der Route Paris CDG—Gare du Nord—Gare de l‘Est—Strasbourg—Offenburg nach knapp 24 Stunden in Karlsruhe angekommen.
    Klingt zwar anstrengend, aber was ist daran nun emotional? Ganz einfach: Unser „Plan A“ — also so weit wie möglich gen Osten — findet damit erstmal ein Ende. Sicherlich freuen wir uns auf die teils fremd-, teils selbstverordnete Reisepause mit vielen Momenten des Wiedersehens, aber wir lieben auch das unterwegs Sein!
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    Fine del viaggio
    20 marzo 2023