Dolomiten 2026 Tag 1: Corvara - Pecol
14. juli, Italien ⋅ 🌧 23 °C
Am Montag um 5:30 Uhr ging es mal wieder los Richtung Süden und dem Ziel Dolomiten, dieses Mal mit dem Auto. Vignette für Österreich und Brennermaut hatte ich vorab online gebucht und konnte so mit nur einer Tankpause in Reutte durchfahren. So ging es mit normalem Verkehr über Fernpass und kurzem Stau und mehr Verkehr über den Brenner, dann durchs Pustertal und schlussendlich durchs Gadertal zum Ziel in Corvara. Hier kam ich nach guten 7h Fahrtzeit um 13:30 Uhr an.
Hier hatte ich eine Pension für nur eine Nacht gebucht, da es dann am nächsten Tag auf einen einwöchigen bikepacking Trip in die südlichen Dolomiten geht. So war ich den Nachmittag damit beschäftigt, den Drahtesel zu satteln (siehe letztes Bild, was alles im leichten Gepäck ist 😊). Zum Abendessen gab es zum Start wie nicht anders zu erwarten die erste Pizza in der Eisstadion-Pizzeria (wo man bei Eiskunstlauf-Training zuschauen konnte 😀). War prima 😋 Ziemlich erschöpft vom langen Tag fiel ich gegen 22 Uhr schon ins Bett und ich schlief wie ein Stein - laut der Pensionswirtin hat es gegen Mitternacht heftig gewittert und auch aus Eimern geschüttet, davon hab ich gar nichts mitgekriegt 😄
Frühstück gab es dann schon um 7 Uhr, da am Nachmittag Gewitter gemeldet waren. Danach ab in die Radklamotten, Sonnencreme etc und alles was nicht mit in die Radtaschen kommt im Auto verstaut. Das Auto kann ich zum Glück eine Woche auf dem Parkplatz der Pension stehen lassen :)
Um 8:30 Uhr startete ich mit einem bestens gewarteten Rad (u.a. neue Mäntel und Bremsbeläge). Vielen Dank Stefan - falls jemand in Rosenberg und Umgebung mal eine Radwerkstatt sucht: bei Löw's Bikeshop in Rosenberg seid ihr bestens aufgehoben! 😊
Heute standen 4 Pässe auf dem Programm. Das Einrollen beschränkte sich auf die 5m runter vom Parkplatz der Pension, denn dann startete sofort der Anstieg zum Passo Campolongo. Das Wetter war bestens und der Pass mit hoher Motivation und frischen Beinen super zu fahren. Es ging ohne anzuhalten direkt in die Abfahrt runter nach Arraba und dann weiter zum Einstieg in den Passo di Falzarego, den ich von dieser Seite noch nicht befahren bin. Bei angenehmen Steigungsprozenten und sehr wenig Verkehr lief es fast wie von alleine - einfach herrlich 😍
Nach kurzer Pause und etwas Verpflegung ging es dann mit Windjacke in die nächste Abfahrt Richtung Passo di Giau. Diese Auffahrt bin ich vor zwei Jahren schon gefahren, dass sie jedoch im Vergleich zur berüchtigten Südauffahrt kaum weniger anspruchsvoll ist, war mir leider entfallen 🫣😂 So zeigte der Tacho oft zweistellige Steigungsprozente an und der Schweiß floss in Strömen. Mit Radgepäck und dazu noch recht viel Verkehr eine echte Herausforderung, die ich jedoch meisterte. Oben angekommen herrschte dann fast ein Rummel wie auf dem Stilfserjoch und ich füllte die Speicher wieder etwas auf.
Mit den neuen Bremsbelägen war die steile Abfahrt natürlich kein Problem und es ging nahtlos weiter zum letzten Pass des heutigen Tages, dem Passo Staulanza. Ab hier stieß ich dann in neue Gefilde vor. Der Verkehr ließ hier spürbar nach und so waren die letzten 500 Höhenmeter nur noch Formsache. Zwei Kilometer vor der Passhöhe donnerte es hinter mir jedoch gewaltig und ich sah zu, dass ich die letzten 7km runter zu meinem heutigen Ziel in Pecol ohne nass zu werden erreichte, was mir zum Glück auch gelang.
Im Hotel dann erstmal das übliche Programm - Radklamotten waschen, duschen, Bilder sortieren, Strava pflegen, Tour de France schauen, Feinplanung der morgigen Route, Hotel für den nächsten Tag buchen etc. Das Gewitter kam dann natürlich auch noch.
Zum Abendessen gab es dann mal zur Abwechslung Burger mit Pommes 🍔🍟
Das Programm für morgen sieht ähnlich wie heute aus - 3 Pässe und weiter Richtung Süden 😊
Pizza counter: 1Læs mere













RejsendeStarker Auftakt!! Hätte ich das auch geschafft? :-O
Sehr geil. Viel Spaß 😊 [Christian Ebner]
Top Jürgi [Chris]