• Micha und Ines auf Tour
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Aprilia... Campo di Carne

A 7-day adventure by Micha und Ines auf Tour Read more
  • Trip start
    September 21, 2025
  • BER

    September 21, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 27 °C

    Interessant ist, dass man sich Slots für die Sicherheitskontrolle buchen kann. Dann hat man keine Wartezeit. Echt praktisch. Essen war auch lecker. Jetzt nur noch aufs Boarding warten

  • Boarding

    September 21, 2025 in Germany

    Probleme mit den Türen hier am Flughafen, aber nun geht es los. Boarding läuft endlich, aber man sollte sich unbedingt vorher einen Sitzplatz reservieren. Der Passagier vor mir hatte das nicht und er musste erst mal warten, ob noch was frei ist, da die Gesellschaften 10% überbuchen dürfen. Und wenn man Pech hat bleibt man dann am Boden. Wieder was gelernt.Read more

  • Rom... Fiomicino

    September 21, 2025 in Italy ⋅ 🌙 25 °C

    Nach einer langen Pause Tour durch den Flughafen haben Kai und ich uns gut gefunden. Wenn man bedenkt, dass wir das seit fast 10 Jahren planen.. Immerhin es hat endlich geklappt. Die Fahrt nach Campo di Carne mit Valentino, dem Nachbarn von Kai und Carola, verlief gut, aber es war richtig viel Verkehr.Read more

  • Anzio

    September 23, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 24 °C

    In römischer Zeit war der Ort mit dem lateinischen Namen Antium ein beliebter Badeort, in dem vornehme Römer eine Villa besaßen. Dortige Ausgrabungen förderten wertvolle Kunstgegenstände zutage und belegen das hohe kulturelle Niveau der herrschenden Gesellschaftsschicht.
    Und es ist immer noch sehr schön hier. Bei nicht so schönem Wetter sind wir weiter in Anzio spazieren gegangen und haben uns den Hafen angeschaut und die Gedenkstätte.
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  • Norma... Ein Bergdorf

    September 24, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    So Ausflug nach Norma. Norma, in der Antike Norba, ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Latina in der Region Latium mit nur ca 3700 Einwohnern.

    Norma bewahrt einen mittelalterlichen Ortskern, der in beeindruckender Lage über einem Steilhang liegt und Blicke über die Pontinische Ebene bis zum Meer bietet.
    .. Sehr interessante Häuschen... Ich würde gerne mal reinschauen... Können wirklich nicht groß sein. Aber wie Kai erzählt, gehört das hier zur blauen Zone, also wo die Menschen sehr alt werden. Kein Wunder frei den verwinkelten Gassen und vielen Treppen.
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  • Pompeji Teil 1

    September 25, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Im Jahr 79 n. Chr. brach der Vulkan Vesuv aus und verschüttete die römische Stadt Pompeji sowie die Nachbarstädte Herculaneum und Stabiae unter einer dicken Schicht aus vulkanischer Asche und Bimsstein. Nach einem schweren Erdbeben folgte eine extrem heiße, brennende Wolke aus Gas und Gestein, die als pyroklastischer Strom bezeichnet wird. Dieser Strom bewegte sich mit hoher Geschwindigkeit, tötete Tausende von Menschen und konservierte die Stadt unter der Asche, wodurch Pompeji zu einem der besterhaltenen Ruinenstädte der Antike wurde.

    Der Ablauf der Katastrophe als Zusammenfassung durch Gemini 😜

    Explosion des Vesuvs:
    Der Vesuv explodierte gewaltig und schleuderte eine riesige Asche- und Gaswolke kilometerhoch in die Atmosphäre.

    Erdbeben:
    Kurze Zeit später erschütterte ein starkes Erdbeben die Stadt und verursachte viele Todesfälle, bevor die Glutlawinen Pompeji erreichten.

    Pyroklastischer Strom:
    Nach dem Einsturz der Eruptionssäule raste eine 300° heiße Wolke aus brennendem Gas und Gestein mit hoher Geschwindigkeit über die Stadt.

    Verschüttung der Stadt:
    Diese Wolke begrub Pompeji unter einer meterdicken Schicht aus Lapilli und Bimsstein, wodurch die Stadt und ihre Bewohner erstarrten und konserviert wurden.
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  • Pompeji Teil 2

    September 25, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    Mich hat der Besuch in Pompeji beeindruckt, weil die Stadt wie eine Zeitkapsel wirkt. Durch den Ausbruch des Vesuvs wurde das Leben dort plötzlich eingefroren und bewahrt – Häuser, Straßen, Fresken und sogar Alltagsgegenstände sind noch zu sehen. Man spürt, wie Menschen vor fast 2000 Jahren gelebt haben müssen. Gleichzeitig ist es bedrückend, die Spuren der Katastrophe zu sehen – die Gipsabgüsse von Menschen, die nicht mehr fliehen konnten. Ich habe mir danach den Film Pompeji von 2014 angeschaut. Gibt es auf Prime. Obwohl der nicht höchstes Kino ist, so ist es aufgrund der Nähe zum Besuch in Pompeji sehr berührend.Read more

  • Pompeji Teil 3

    September 25, 2025 in Italy ⋅ ☁️ 23 °C

    In Pompeji bekommt man durch die Imbissbuden (Thermopolia) und das Freudenhaus (Lupanar) einen ganz besonderen Einblick in den Alltag der Menschen.

    Die Imbissbuden waren über die ganze Stadt verteilt – Archäologen haben mehr als 80 gefunden. Es waren kleine Lokale mit einer steinernen Theke, in die große Tonkrüge (Dolia) eingelassen waren. Darin wurden Speisen und Getränke warmgehalten, ähnlich wie in einem heutigen Schnellimbiss. Viele Menschen in Pompeji hatten keine Küche im eigenen Haus, deshalb war es normal, dort Essen zu kaufen. Man kann sich vorstellen, wie die Gassen voller Stimmen, Gerüche und geschäftigem Treiben waren.

    Das Freudenhaus (Lupanar) ist eines der bekanntesten Gebäude Pompejis. Es war zweistöckig, mit kleinen Zimmern und steinernen Betten, die mit Matratzen belegt wurden. Besonders eindrucksvoll sind die erotischen Fresken an den Wänden. Sie zeigten verschiedene Stellungen und dienten vermutlich sowohl als Dekoration wie auch als „Auswahlkatalog“ für die Kunden. Der Besuch dort erzählt viel über die offenen Umgangsweisen der Römer mit Sexualität, aber auch über die gesellschaftliche Stellung der Frauen, die dort arbeiten mussten.

    Beide Orte – die Thermopolia und das Lupanar – machen deutlich, dass Pompeji keine „fremde antike Welt“ war, sondern eine lebendige Stadt, in der Menschen genauso gegessen, gefeiert, geliebt und gelitten haben wie wir heute.
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  • Rom Teil 1

    September 26, 2025 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute sind wir mit dem Zug von Campoleone nach Rom gefahren. Das funktioniert relativ gut in Italien also einfach online ein Ticket kaufen und dann einsteigen und alles ist gut. Die Züge sind pünktlich und sauber kann man nicht meckern. In Rom sind wir dann - nach einer kleinen Pizza - mit der U-Bahn bis ins Kolosseum gefahren und haben uns eine halbe Stunde in die Schlange gestellt und sind dann auch relativ zügig reingekommen. Nachsaison hat Vorteile.

    Das Kolosseum (antiker Name Amphitheatrum Novum oder Amphitheatrum Flavium, italienisch Colosseo, Anfiteatro Flavio) ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater, der größte geschlossene Bau der römischen Antike und weiterhin das größte je gebaute Amphitheater der Welt. Zwischen 72 und 80 n. Chr. errichtet, diente das Kolosseum als Austragungsort zumeist höchst grausamer und brutaler Veranstaltungen, die von Mitgliedern des Kaiserhauses zur Unterhaltung und Belustigung der freien Bewohner Roms und des römischen Reichs bei kostenlosem Eintritt ausgerichtet wurden. Heute ist die Ruine des Bauwerks eines der Wahrzeichen der Stadt und zugleich ein Zeugnis für die hochstehende Baukunst der Römer in der Antike.

    Es ist wirklich besonders beeindruckend, was das für ein riesiges Gebäude ist.
    Als wir durch die hohen Bögen ins Innere gingen, konnten wir uns die Stimmung bei solchen Veranstaltungen gut vorstellen – jubelnde Menschenmengen, aber auch die Grausamkeit der Kämpfe.

    Brot und Spiele hieß es. Heute gibt es Fussball 😜.

    Die Redewendung „Brot und Spiele“ („panem et circenses“) stammt aus der Zeit des alten Roms. Geprägt wurde sie vom römischen Dichter Juvenal im 1./2. Jahrhundert nach Christus.

    Damit meinte er, dass die römischen Herrscher dem Volk kostenlose Getreidespenden („Brot“) und aufwendige Unterhaltung wie Gladiatorenkämpfe, Wagenrennen oder Theatervorstellungen („Spiele“) gaben, um die Menschen ruhigzustellen. Solange die Grundversorgung und Ablenkung gesichert waren, kümmerten sich viele Bürger nicht mehr so sehr um Politik oder Mitbestimmung.

    Das Motto zeigt also, wie die Kaiser ihre Macht festigten: Sie gaben den Menschen genug zu essen und sorgten für Spektakel, damit es keine Unruhen gab.
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  • Rom Teil 2

    September 26, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Trevi-Brunnen hat eine ganz andere Wirkung. Er entstand erst viel später, im 18. Jahrhundert, und wurde von Nicola Salvi entworfen. Mit seinen barocken Figuren und der breiten Fassade sieht er fast aus wie eine große Bühne, auf der der Meeresgott Neptun und seine Begleiter dargestellt sind. Der Brunnen ist auch mit der römischen Wasserversorgung verbunden, da er das Ende eines alten Aquädukts markiert.

    Es ist unglaublich, wie viele Menschen trotz Nachsaison dort anstanden um eine Münze reinzuwerfen.

    Rom verdient durch die Münzen, die Besucher in den Trevi-Brunnen werfen, etwa 1,4 bis 1,6 Millionen Euro pro Jahr.

    Ein paar Details dazu:

    Pro Tag kommen es ungefähr 3.000 Euro an Münzen zusammen.

    Das Geld wird mehrmals pro Woche eingesammelt, gereinigt und gezählt.

    Der Erlös wird nicht vom Staat als Budgetressource verwendet, sondern geht an die Wohltätigkeitsorganisation Caritas Rom, um soziale Projekte wie Suppenküchen, Obdachlosenhilfe und andere Hilfsangebote zu finanzieren.

    Am Schluss haben wir noch einen Abstecher zur "besten Eisdiele der Welt" gemacht... laut Kai. Und es war Sehr schmackhaft
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  • Trip end
    September 27, 2025