February - March 2020
  • Day31

    Letzter Tag der Springschool

    March 16, 2020 in Palestine ⋅ 🌙 11 °C

    Mit dem Anbruch des letzten Tages wurde bei allen die Stimmung zunehmend besser, denn wir freuten uns auf Zuhause. Morgens wurde uns erklärt, dass die Regelungen in Israel bezüglich des Corona Virus verschärft wurden und es illegal ist, wenn sich mehr als zehn Leute zusammen irgendwo aufhalten. Dies bedeutete, dass wir auch den geplanten Gottesdienst absagen musste und sich stattdessen die Gruppe aufteilte. Auch zum Frühstück und Abendbrot mussten wir uns auf die Tische mit großem Abstand verteilen und Schichtweise würde gegessen. Auch wurde bei allen Fieber gemessen damit wir sicher auf die Straße konnten. Tagsüber machten wir dann die letzten Besorgungen und bereiteten den bunten Abend vor. Zudem könnten wir ohne Warteschläge in die Grabeskirche,was sehr besonders ist und wir daher ausnutzten. Abends feiert wir eine schöne Abschiedsandacht in der Erlöserkirche mit Abendmahl unter uns .dannach hin es in den. Bunten Abend, mit Spielen Lieder und Poetryslam.
    Auch wenn man sich auf Zuhause freut war es ein toller Abschluss mit einem guten Rückblick auf unsere vier Wochen Abenteuer. Ich bin Dankbar Teil dieser Reise gewesen sein zu können.
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  • Day28

    Mitzbe Ramon

    March 13, 2020 in Israel ⋅ 🌧 9 °C

    Man merkt so langsam, dass die Reise ein Ende nimmt. Die Gruppe ist sehr erschöpft und alle freuen sich auf zu Hause. Wir sind trotzdem sehr froh, dass wir die Zeit in der Wüste noch hatten. Dennoch hat sich das Wetter sehr verschlechtert. Morgens machten wir bei Regen eine weiter Wüstenwanderung in Kleingruppen oder alleine. Dabei entdeckte meine Gruppe ein Steingebilde (David Dolomite) hier genossen wir die Sicht auf den Krater. Nach einer Pause im Hostel gingen wir ins Museum, was sehr gut gemacht war. Wir liefen durch eine Ausstellung zum Thema Raumfahrt und erfuhren etwas über den ersten Israelischen Astronauten und seine tragische Geschichte. Was spannend war, war die Geschichte der Entstehung der Wüste. In 3D Darstellungen konnte man sich vorstellen wie hier damals das Meer war und sich dann verschiedenste Schichten abgelagert haben. Auch sahen wir in einem Film was für Tiere man hier alles hätte sehen können, von Skorpionen und Schlangen  zu Wölfen  und Leoparden. Wir sind deshalb ganz froh, dass wir dies vor unseren Wanderungen nochnicht wussten. Nachmittags trafen wir uns in kleinen Kreativgruppen um unseren letzten Bunten Abend vorzubereiten. Abends sangen wir gemeinsam hebräische Lieder.Read more

  • Day27

    Negev- Wüstenwanderung

    March 12, 2020 in Israel ⋅ ☁️ 18 °C

    Morgens standen wir heute um 5:30uhr auf, um uns den Sonnenuntergang in der Negev Wüste anzuschauen. Leider gab es nicht so wirklich einen, da das Wetter schlecht war. Auch wenn wir umsonst aufgestanden waren, war die Sicht aufs Tal unbeschreiblich😍. Um 7:30 ging es dann auf einen Wüstenspaziergang im Nationalpark: Ein Avdat. Hier entschieden wir uns gemeinsam den Weg zu laufen als Gruppe, aber schweigend, um die Tage reflexieren zu können und seine eigene Ruhe zu finden. Dieser Versuch stellte sich als eine entspannte meditative Erfahrung heraus. Jeder von uns sammelte einen Stein als Schmeichelstein in den die Gedanken auf dem Weg fließen konnten und den wir am Ende ablegen konnten. Wir liefen durch eine Schlucht, die etwas grüner war als gedacht mit kleinem Fluss. Die Steinmauern mit ihren Schichten waren beeindruckend. Wir genossen das Wetter und kletterten die Felsen hoch, wobei wir mehrer Steinböcke und Bergziegen beobachten konnten.
    Von dort fuhren wir weiter zu einer Ruinen Stadt auch aus römischer Zeit. Hier erlebten wir einen Sandsturm der das Gehen massiv  erschwerte. Diese Sandstürme kommen in der Gegend wohl nur zweimal im Jahr vor, weshalb auch dies besonders war. Den Rest des Tages könnten wir frei gestallten und entschieden uns für etwas Pause im Hostel. Heute Abend werden wir einen gemütlichen Spieleabend machen.
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  • Day26

    Wüste und Totes Meer

    March 11, 2020 in Israel ⋅ ☁️ 19 °C

    Der heutige Tag war mein Highlight- Tag. Wir verbrachten die meiste Zeit des Tages in der Natur, was super schön war. Zuerst fuhren wir morgens von Jerusalem in dem Süden Israels in die Wüste. Schon auf der Fahrt merkte man, wie die Landschaft immer karler wurde. In der Masada Wüste angekommen durften wir selbst entscheiden ob wir den Berg der herodianischen Festung auf der Bergspitze laufen oder mit der Gondel fahren wollen. Da ich große Lust hätte mich etwas zu bewegen entschied ich mich für die Wanderung. Ein sehr schweißtreibende 1 stündige Tour, die 350m Höhenunterschied mit sich trug. Jeder konnte für sich laufen und das Wetter und die Wanderung über Geröll genießen. Oben angekommen sahen wir uns die Überreste vom Palast des Herodes an. Auch haben hier die Juden lange Zeit Widerstand geleistet gegen die Römer und sind schließlich als Märtyrer gestorben. Deshalb werden auch heute noch Soldaten hier vereidigt. Nach dem wir wieder unten angekommen waren fuhren wir weiter ans Tote Meer. Das Tote Meer ist das tiefgelegteste Gewässer der Welt. Auch hat das Wasser 10× Salzgehalt als andere Meere. Hier hatten wir die Möglichkeit schwimmen zu gehen was sehr witzig war. Wir konnten Zeitung lesen und der Höhe Salzgehalt fühlte sich ölig auf der Haut an. Ein einmaliges Erlebnis. Nur durften wir 20min schwimmen damit das Salz nicht schädlich ist für die Haut. Nach den Schwimmen fuhren wir in unsere neue Unterkunft in Mitzbe Ramon.Read more

  • Day26

    Purimtag

    March 11, 2020 in Israel ⋅ ⛅ 15 °C

    Gestern wurde unser Programm in Jerusalem gestrichen, da unsere Guides abgesagt hatten. Auch wollten wir zum Feiertag Purim in die Synagoge gehen, aber auch die Gemeinde sagten diesen Tag ab, wegen des Corona Viruses.
    Purim ist das Freudenfest im Judentum und das zweit wichtigste Fest der Juden nach Jom Kippur wie uns Or erklärte. An diesem Tag wir gefeiert ,sich kostümiert viel getrunken und getanzt. Dieses Fest hat einen biblischen Hintergrund. Es wird an das Buch Esther erinnert. Königin Esther bewarte die Juden damals vor einem Völkermord indem sie ihrem Mann überzeugte nicht auf Hammas den hinterhältigen Minister des Landes zu hören. Heute rasseln die Kinder jedesmal, wenn der Name Hamas vorgelesen wird, als Zeichen der Auflehnung. Dieses Fest bekamen wir nun zwar leider nicht in der Synagoge mit, aber wir feierten gemeinsam eine große Party im Hostel abends mit den anderen Gästen. Den Vormittag und Mittag durften wir frei gestallten. Wir sahen uns im Israel Museum alte Qumranrollen des Jesajabuches und das Modell der Stadt Jerusalems zur Zeit Jesu an. Ein beeindruckendes Erlebnis. Heute ging es nach einer sehr kurzen Nach um 7:30uhr weiter ans Tote Meer.
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  • Day24

    Statt Quarantäne nach Jerusalem

    March 9, 2020 in Israel ⋅ 🌙 16 °C

    Nachdem wir gestern erfahren haben, dass unser Flug gestrichen wurde, wachten wir heute mit der Nachricht auf, dass wir in Quarantäne müssen. Israels Regierung hat festgelegt, dass alle, die in Palästina waren 14 Tage nicht das Haus verlassen dürfen. Dies löste in der Gruppe eine ziemlich bedrückende Stimmung aus. Mittlerweile hat sich das Auswärtige Amt anders positioniert und meint, dass wir keine Probleme haben werden, da wir schon lange im Land sind. Erstmal werde wir das Programm fortsetzen. Wir sind sehr gespannt wie es weitergehen wird. Auf dem Weg nach Jerusalem stoppten wir in den Nationalpark Bet Schean. Hier sahen wir uns mehrere Stunden eine römische Ausgrabungsstätte an. Unter anderem sah man hier ein Amphitheater, ein byzantinisches Badehaus und ein römischer Tempel. Ein sehr heißer Tag der aber insgesamt sehr ruhig war. Mittags Picknickten wir in einem sehr idyllischen Park. Zum Glück konnten wir abends unser schönes Hostel beziehen und durch die Straßen ziehen.Read more

  • Day23

    See Genezareth

    March 8, 2020 in Israel ⋅ 🌙 17 °C

    Der letzte Tag in Tabgah war wunderschön. Morgens besuchte ich mit Vivi und Jan - Hendrik den Gottesdienst der Mönche in der Brotvermehrungskirche. Ein sehr konservativer katholischer Gottesdienst, der aber aufjedenfall eine Erfahrung wert war. Nach dem Frühstück besuchte uns Or ein liberaler   Rabbi aus Galiläa. Es war toll von ihm mehr über das anstehenden Purimfest zu reden und mehr über seinen Glauben zu sprechen. Er war sehr Spirituell und etwas hippimäßig drauf was ihn sehr sympathisch machen wir sagen und diskutierten den Vormittag über mit ihm. Nach einer Pause die wir nutzen um Schwimmen zu gehen im See Genezareth, machten wir eine Bootstour. Es war toll über das klare Wasser zu fahren und die Geschichte von Jesus zu hören wie er den Sturm stillte und übers Wasser lief. Bei fast 30 Grad konnten wir die Sonne genießen.Read more

  • Day22

    Tagesausflug Nordisrael

    March 7, 2020 in Israel ⋅ 🌙 11 °C

    Nach einem sehr entspannten Tag gestern,mit Waschen, Henna Tatoos und Zeit für sich selbst ging es heute mit dem Reisebus zu unterschiedlichen Ausgrabungsstellen und Orten an denen Taten und Geschichten Jesu verortet wurden. Ein etwas anstrengender Tag, jedoch mit vielen schönen Orten in der Natur. Heute habe ich mich das erste Mal Gefühl wie Teil einer typischen Reise Tourigruppe, mit Karten, Flyern und Rucksäcken machten wir uns um 7:30uhr auf den Weg. Unsere Morgenandacht feierten wir am See Genezaret, der im Tal der Gebirge liegt. Erst hier wurde mir richtig bewusst was für Höhenunterschiede dieses Land wirklich hat. Wir besuchten die Ausgrabungsstätte Kapernaum am See. Hier hat Jesus gelebt und gewirkt. Wir lasen die Geschichten an den Orten wo sie stattgefunden. Besonders am Sweet könnte man sich gut vorstellen wie die Geschichten hier stattgefunden haben könnten, dies war ein sehr besonderer Moment. Auch sollen hier die ersten Urgemeinden des Christentums und das Haus Petrus gestanden haben. Weiter ging es ins Naturreservat Tel Dan. Hier fanden weiter Geschichten des alten Testaments wie die Geschichte Ruths und die Süheopferung des Volkes Israels statt. Es toller sehr fruchtbarer Park. Auch entspringt hier die Quelle des Jordan Flusses. Im Jordan wurde Jesus von Johannes des Täufers getauft. Manche nahmen dich hier heiliges Wasser für anstehende Taufen in der Familie mit. Auch wanderten wir durch den "Garten Eden" ( Paradis- Ort der Schöpfung). Er wird so genannt, da er besonders grün und fruchtbar ist, wie in der Bibel beschrieben. Von dort ging es zur Nimrod Festung und weiter zu mehreren Aussichtspunkten.
    Nach sehr viel Cola und nem Powernap war ich wieder so fit, dass wir noch lange Werwolf spielen konnten. Morgen machen wir eine Bootstour
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  • Day20

    Von Nes Amim nach Beit Noah

    March 5, 2020 in Israel ⋅ ☁️ 13 °C

    Abreise Tag stand heute auf dem Plan. Wir fuhren von Nes Amim an den See Genezareth in unsere neue Unterkunft. Auf dem Weg machten wir noch mehrere Zwischenstopps. Zuerst ging es in ein cameliter Kloster. Dort wird an die Betonung der Einzigartigkeit Gottes von dem Propheten Elia gedacht. Eine kleine Oase mit tollem Überblick über die Umliegenden Berge. Mittags ging es nach Nazareth. Wir besuchten die Verkündigungskirche (Maria bekam dort vom Engel Gabriel gesagt, dass sie einen Sohn haben wird) dort sah man unterschiedlichr Mariendarstellungen der verschiedenen Ländern, was insgesamt sehr spannend war zu besichtigen.
    Mittags bildeten wir Einkaufteams, um einen Großeinkauf machen zu können. In unserer neuen Unterkunft versorgen wir uns selbst was toll ist. So können wir das kochen, was wir wollen😍. Die Unterkunft hat zwar weniger platz in den Zimmern selbst, dafür aber einen Gemeinschaftsraum und einen Außenbereich mit Naturpool nur für uns. Wir verbrachten einen gemeinsamen gemütlichen Abend mit. wein und Werwolfspielen.
    Morgen wird ein eher entspannter Tag mit viel Zeit für uns was wichtig ist.
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  • Day19

    Strand und muslimische High School

    March 4, 2020 in Israel ⋅ 🌙 16 °C

    Den Vormittag verbrachten wir heute am menschenleeren Strand in der Nähe von Akko. Bei 25 Grad und Sonne war allen warm genug, um im Mittelmeer schwimmen zu gehen. Wir spielten Volleyball und picknickten.
    Nach einer wunderschönen Strandzeit fuhren wir zu einer muslimischen Oberschule. Dort war unser Programm in vier Teile geteilt. Zuerst trafen wir Ofer, der als Jude an der Schule arbeitet und sich für den Dialog zwischen Muslime n und Juden einsetzt. Er erzählte uns zur Wiederholung alles über die Hintergründe des Staates und zusätzlich zu der Schule. Wir trafen zudem Schüler der Schule und wir hatten die Möglichkeit uns über unsere unterschiedlichen Leben auszutauschen und Fragen zu stellen. Man merkte schnell wie unterschiedlich deren Haltung zum Land und Konflikt war im Vergleich zu den Studierenden in Palästina. Die Schüler hier im Nordem Israels waren als Palästinenser auf der Israelischen Seite weniger vom Konflikt betroffen als die Kinder in der Westbank. Ihr politisches Interesse war zudem geringer, da sie auch viel mehr Rechte haben was beispielsweise Reisen oder Studieren angeht. Dennoch wurde deutlich gesagt, dass das Schulsystem in Israel überwiegend eine Trennung vorsieht zwischen Muslimischen und Jüdischen Schulen,  was die Schüler alleine wegen der Sprache hier gut finden und nicht wie wir dachten als mögliche Chance angesehen wird.
    Wir trafen eine Muslimische sehr nette links positionierte Lehrerin , die uns über die Rolle der muslimischen Frauen im Wandel der Gesellschaft aufklärte. Als letztes wurde uns der "Circle of Parents" vorgestellt. In dieser Friedensbewegung treffen Familienangehörige aufeinander, die jemanden in der Familie (Bruder, Sohn, Vater..) verloren haben, aufgrund der Intifada oder anderer Angriffe. Das besondere ist, dass der Kreis Betroffen der von beiden Seiten einschließt. Sowohl von Opfern von Israelis als auch von Palästinensern wird hier zu ehren über ihre Schicksäle berichtet. Es ist ein aktives Einsetzten und Weitertragen von Geschichten um beiden Extremen entgegen zu wirken. Der Hass hat hier keinen Raum . Eine sehr bewegende Darstellung und wie wir fanden eine sehr gute Möglichkeit sich einzusetzen.
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