• Johannes Büchl
Sep 2016 – Feb 2017

Auszeit bei den Aussies

A 178-day adventure by Johannes Read more
  • Trip start
    September 1, 2016
  • Erstes Reiseselfie (made in Taiwan ;)

    September 3, 2016 in Taiwan ⋅ ⛅ 26 °C

    Sicher und pünktlich gelandet in Taipeh - tropische Temperaturen, aber es gießt aus Eimern... Gleich geht's weiter mit einer Busrundfahrt. Irgendwie muss der Tag Aufenthalt ja rumgehen.

  • Boah, ist das riesig...

    September 3, 2016 in Taiwan ⋅ ⛅ 27 °C

    ...und zwar genauer gesagt Taipeh 101, bis 2007 höchstes Gebäude der Welt mit 508 Metern bis zur Spitze. Aber wenn man dann davor steht, wirkt das wie so oft gar nicht sooo groß. Den Ausflug auf die Spitze haben ich und die anderen aus dem Gruppenflug dann auch stecken lassen.

    Riesig ist auch Taipeh selbst, schön fand ich den Moloch aber gar nicht. Erst recht nicht im Regen. Dank 15 (!) Stunden Wartezeit gabs eine kostenlose Stadttour vom Tourismusbüro. Ein Tempel von 1738 war immerhin mal was Besonderes zum Angucken. Das Essen aus der Garküche erstmal auch (man beach dazu auch das wundervolle Plastikmampfbild, das wiederum am Flughafen Appetit machen sollte...), zum Anbeißen dagegen weniger wegen komischem Sauergeschmack.

    Neenee, Taipeh, das war keine Liebe auf den ersten Blick. Australien, ich komme - und zwar morgen um 10.45 Uhr, gleich geht's zum Checkin :)
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  • Cheers, Brisbane!

    September 4, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute Mittag endlich auf dem Wunschkontinent gelandet. Der Zipfel Goldcoast im Anflug: ein Genuss :) Das Wetter strahlend ohne jede Wolke. Freundliche Gesichter an allen Kontrollen. Aus dem Deckenlautsprecher "Pure Shores" von All Saints. Angekommen. Wie schön.Read more

  • Kleines und großes Glück, #1

    September 5, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Man sagt mir gelegentlich nach, dass ich ein Alltags-Glückspilz bin. Und das würde ich auch gar nicht bestreiten :) Heute zum Beispiel hatte Coles (Gut+manchmalgünstig-Kette, Filiale direkt neben meinem aktuellen Hostel) das Angebot der Zahnbürste auf dem Bild. Der Witz dabei: das ist genau meine aus Deutschland, die ich einpacken wollte, dann aber doch nur die Aufsteckbürsten mitgenommen habe. Also passte das perfekt und damit sag ich gerne: Deal!

    Bleiben zwei Fragen: Was sind eigentlich 21 Aussie-Dollar in Euro? Laut aktuellem Kurs 14,28 (1 AUD = 0,68 Euro). Damit wäre das wohl auch in Deutschland ein Schnäppchen.

    Und warum eigentlich jetzt der Vatertag? Die ziemlich schnöde Antwort findet ihr hier: https://www.quora.com/Why-does-Australia-celebr…
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  • Libraries? I love them!

    September 15, 2016 in Australia ⋅ 🌧 19 °C

    Büchereien überall in der Welt fand ich schon immer eine ganz tolle Sache. Die sind für mich immer der Inbegriff des freien Wissens, frei auch im Sinn von kostenlos. In bester Erinnerung ist mir zum Beispiel die im indischen Pondicherry - eine Oase der Ruhe und Kühle im subtropischen, hektischen Ex-Kolonial-Städtchen.

    Hier in Brisbane bin ich nun äußerst glücklich über die State Library of Queensland. Denn die bietet mir nicht nur free Wi-Fi (das gibt es übrigens auch an ganz vielen anderen öffentlichen Plätzen, bereit gestellt durch die Stadt), sondern auch noch kostenlose PC-Plätze!

    Und die sind mir sehr wichtig. Denn als einziges Gerät, quasi als digitales Schweizermesser, habe ich mein Smartphone mitgenommen. Das funktioniert extrem gut bisher, aber manchmal ist ein großer Bildschirm einfach nötig. Zum Beispiel, um jetzt meinen anderen Blog aufzusetzen. Kann man mal machen an einem verregneten Tag wie heute :)

    Ach ja, günstig kopieren (zum Beispiel Reisedokumente) kann man hier auch. Und die Öffnungszeiten sind ein Traum - heute zum Beispiel von 10 bis 20 Uhr. Klare Empfehlung für alle Brissie-Backpacker!
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  • Freiheit auf vier Rädern!

    September 16, 2016 in Australia ⋅ 🌙 18 °C

    Da ist das Ding! Genauer gesagt ein Mitsubishi Lancer, Bj 1995 (ächz), mit sagen wir mal charaktervollem 3. Gang (hakelt beim Einkuppeln) und 210.000km auf der Uhr. Dafür war der Preis halt echt in Ordnung. Die ganze Geschichte zum Autokauf berichte ich in ein paar Tagen - ist halt schon etwas anders als in Deutschland, aber das dürfte ja auch nicht so verwundern :)Read more

  • Wo Rauch ist...

    September 27, 2016 in Australia ⋅ 🌙 18 °C

    wird nicht nur der Sonnenuntergang viel schöner (siehe das Bild oben), sondern ist natürlich auch Feuer. Und das habe zum Teil ich gelegt ;) Klingt komisch, ist aber völlig legal. Sowas passiert hier auf der Farm, wo ich seit anderthalb Wochen wwoofe (und über die ich jetzt auch wieder mehr bloggen werde - ich brauchte nur mal ein bisschen Digitalpause).

    Präriefeuer also. Das war wahrscheinlich ein ziemlich typisches Stück Australien, das ich erleben durfte: Am Morgen ging es raus in die Berge, die auch zu den 1600 (!) Hektar Land der Farm gehören. Und dann standen wir vor einem riesigen Feld mit trockenem Gras.

    "Wenn man es mäht, dauert das Wochen", sagte Farmboy Chris. Abbrennen erledigt das bei gutem Wetter (es war super sonnig) an einem Tag. Und natürlich muss man noch den Wind im Blick haben. Der bestimmt natürlich, an welchem Ende man anfängt damit sich die Flammenwalze dann in die richtige Richtung bewegt.

    Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag. Zwar hat es gestunken wie die Pest und zwischendurch hat der unverschämte Wind ungefragt gedreht, aber am Ende war der Boden schwarz und kurzgeschoren. Tolle Bilder gab es obendrein - es sah aus wie nahe an der Apokalypse, wenn sich auf hundert Metern die Flammen weiterfressen. Und genau an dem Tag hab ich mein Smartphone nicht dabei. Cowboy Oli dafür schon er hat ein Bild geschossen, dass ich dann bald nachreiche.

    Meine deutsche Sichtweise hat sich übrigens kurz gewundert, wie gefährlich das bitte ist, im trockenen Australien so ein Feuer anzufachen. Aber nein, das ist hier wirklich völlig normal. Mehr dazu steht zum Beispiel hier: https://www.welt.de/wissenschaft/article1084002…

    Und in Deutschland gibt es das wohl auch, mit entsprechender Genehmigung. Außerdem ist durch geschicktes Zündeln wohl unsere ganze schöne Heidelandschaft entstanden: http://www.planet-wissen.de/natur/landschaften/…
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  • Kleines und großes Glück #2: Horse race

    September 29, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    Am Donnerstag würde es sportlich spannend werden, das war schon vorher klar. Nicht wegen der Champions League in Europa, die ich beim Aufstehen um 6 Uhr noch ein bisschen mitbekommen habe, sondern wegen einem Tag auf der Pferderennbahn.

    Die Leute von Shamrockvale (so heißt die Farm, auf der ich gerade wwoofe) hatten uns für so ein wichtiges Event dafür ab Mittag freigegeben. Super! :) Stilvoll aufgebrezelt waren wir, Backpacker hn oder her. Von lokalen Pferderennen in Queensland hab ich allerdings keine Ahnung, ich weiß noch nicht mal viel von Pferden. Was macht man da? Leute fragen und auf schöne Namen setzen.

    Das klappte anfangs eher schlecht. Redaktor mit dem schweizerischen Namen für meinen Beruf erwies sich als Pflaume, Astronomic im zweiten Rennen trug seinen Namen auch eher zu Unrecht. Aber dann, Rennen #4: Highway Queen betritt das Gras. Auf sie hatte zum Beispiel Liz von der Farm gesetzt, auch ein Vorbericht zählte sie zu den Kandidaten. Eine besondere Erscheinung, dunkelbraun mit weißen Strähnen am ganzen Körper. In einem spannenden Kampf wurden aus meinen 5 Dollar am Ende 16,50 Dollar (ziemlich niedliche Beträge, aber wie gesagt, ich hab ja auch keine Ahnung).

    Dieser erste Pferderenn-Gewinn meines Lebens hat mich so sehr gefreut, dass auch mein Auto ab sofort den Namen Highway Queen trägt und diesem Ehrentitel dann hoffentlich allzeit gerecht wird. Noch mehr Gewinn gab es dann im letzten Rennen: Secret Code brachte mir 26,50 Dollar bei 5 Dollar Einsatz ein - vielen Dank an Manuel und Niklas, zwei deutschen Backpackern, die diesen todsicheren Tipp von ihrer Farm mitbrachten!

    So stand ich am Ende mit 13 Dollar Gewinn da. Ein perfekter Tag :)

    Schlussanekdote: Am nächsten Tag kam ich mit Dave auf der Farm ins Gespräch über Pferderennen. Als ich fragte, ob da auch immer mal betrogen wird und falls ja, wie, erzählte er von Fine Cotton. Dieser Klappergaul sollte im Jahr 1984 heimlich und leise durch ein optisch fast gleiches Pferd ersetzt werden. Nur die weißen Strähnen am Hinterfuß mussten noch aufgetragen werden. Blöd, dass das so amateurmäßig erledigt wurde, dass die Farbe sich schon Minuten nach dem Rennen verflüssigte :D
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  • Meer erleben

    October 2, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    Eine ganz besondere Doppelpremiere: erstes Mal im Ozean von Australien aus und dort zum ersten Mal ein Surfbrett unter dem Bauch gehabt. Beides war extrem gut - danke für die lieben Menschen, die beim Ausflug dabei waren, Naturtalent Niklas fürs Tipps geben und dem Wettermacher für den sonnigen Sonntag 😁Read more

  • Zum 1-monatigen: typische Aussie-Arbeit

    October 4, 2016 in Australia ⋅ 🌙 11 °C

    Genau einen Monat ist es jetzt her, dass ich meinen Fuß auf australischen Boden gesetzt haben und kurz darauf dann auch die Zollschranke passieren durfte (trotz verboten vieler Arzneimittel und, oh Wunder, natürlich nicht klinisch reinen Schuhen, höhö). Als hätten sie das hier auf der Farm gewusst, durfte ich nun heute eine extrem typische und zugleich echt schöne Aufgabe erledigen: Kühe treiben!

    Ungefähr 300 der etwa 1.000 Milchviecher hier mussten dafür zunächst von ihren Kälbern getrennt und dann in Fünfergrüppchen durch einen engen Gang geleitet werdenn. Dort gab es einen Aufstrich, der gegen Zecken schützen soll.

    Nun weiß ich immerhin, dass Kühe nicht lila sind, aber sonst war mir vieles unklar, zum Beispiel über den Charakter. "Werden die mich umrennen?", war meine erste Frage an Oli, den hauptberuflichen Cowboy hier (mit dem weißen Hut). Nein, hieß die Antwort, zumindest nicht absichtlich. Lektion gelernt: Sie sind friedfertig und gleichzeitig furchtsam. Letzteres wiederum hat mich dann schon erstaunt. 600 Kilo Leben auf vier Beinen rennt auf mich zu und zieht den großen Kopf ein, weil ich mit einem Plastikstab ein bisschen rumfuchtele.

    Passieren kann natürlich trotzdem immer was. Dank der Tipps von Oli und Chris, wo ich wann zu stehen habe, ging alles glatt Trotzdem war ich nach drei Stunden Kuhlotse einfach richtig müde...
     
     
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  • Plötzlich war da eine Schlange...

    October 6, 2016 in Australia ⋅ 🌙 12 °C

    Und damit hätte ich diesen Australien-Klassiker dann auch zum ersten Mal erlebt: beim Heimfahren vom Feld in Richtung Haupthaus ringelt plötzlich eine Schlange quer über den Weg.

    Genauer gesagt war es eine gepunktete Bronzenatter, hier besser bekannt als Green Tree Snake. Grün ist sie oben, der Bauch eher gelb, ich fand sie echt sehr schön (wobei mir überhaupt das Konzept Schlange gefällt, zum Beispiel diese clevere Art der Fortbewegung). Und vor allem ist sie ein echtes Einsteiger-Exemplar, da kein bisschen giftig :) Wenn ihr mehr wissen wollt: http://www.lexikon-schlangen.de/schlangenarten/…Read more

  • Die erste Schaukel der Welt?

    October 9, 2016 in Australia ⋅ ☁️ 17 °C

    Noch schnell ein Nachtrag vom letzten Sonntag: ein Ausflug zum nahen Tamborine Mountain, ein Hochplateau mit Regenwald und Wasserfällen, das 45 Auominuten entfernt liegt (also direkt nebenan quasi). Jetzt kickt mich persönlich das Meer noch weit mehr, denn das habe ich daheim eben gar nicht. Aber so ein besonderer Wald lässt mich dann auch nicht kalt :) Luftwurzeln zum Beispiel sind echt toll zum drin rumschaukeln.

    Übrigens noch kurz zum Namen: Mit dem Tambourin (mir bekannt aus dem schönen Dylan/Byrds-Song) hat der Berg nur insofern zu tun, als dass es ein für englische Ohren angepasster Begriff des Aborigines-Wortes Jambreen ist, und das bedeutet wohl so viel wie "wilde Limette".
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  • Goodbye friends (and farm...)

    October 20, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Zum heute hier und morgen dort im Backpackerleben gehört natürlich dazu, dass man ständig irgendwo Tschüss sagt - zu Orten andauernd und (noch unschöner) immer mal zu Menschen, Travelmates, Leuten mit dem selben Leben...

    Zum Beispiel Michelle, Lara, Manuel und Niklas - die Mädels habe ich auf der Farm getroffen, die Jungs sogar schon auf dem Flug nach Brisbane! Schön wars, und der Strandchill in Surfers Paradise (mit weiteren Geh- bzw. Stehversuchen auf dem Surfboard) nochmal richtig schick.

    Von der Farm bin ich dann auch weg, am Freitag geht es los mit dem Surfkurs. Den Abschied dort bedaure ich aus zwei Gründen eher weniger: Zum einen hatte es mit Öko-Landwirtschaft einfach nichts zu tun. Die hätte ich aber gerne kennengelernt, ist im Konzept WWOOF schließlich ein zentraler Punkt. Ok, interessant war es trotzdem oft. Wichtiger allerdings: der Besitzer Robert McVicker, ist nicht nur reich (mehrere Villen, mehrere Ferraris und solche Späße), sondern hat offenbar auch keine Skrupel, mit dem Irak-Krieg so richtig dicke Kohle zu machen, als Caterer der US-Armee. Ist wohl normal für ihn, sich in so Gegenden rumzutreiben, sein Partner wurde in Somalia erschossen. Tja, Kriegsprofiteur - my honest dirsregard! Wer (auf englisch) mehr lesen möchte: http://www.smh.com.au/articles/2004/05/21/10851…
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  • Surfin' Goldcoast!

    October 24, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Seit drei Tagen hat ein ziemlich luxuriöser und vor allem extrem spaßgetriebener Abschnitt meines Trips angefangen: Surfkurs mit Mojosurf! Wow, es ist wirklich richtig gut :)

    Am Anfang war es mehr als hart, aber mittlerweile komme ich zum Beispiel mit dem Whitewash schon gut zurecht - das ist der Abschnittt der Wellen, die schon gebrochen sind, als weißer Schaum an den Strand rollt und dort immer noch ganz ordentlich von hinten schiebt. Da kann ich dann schon mal das Aufstehen und ein paar Meter fahren üben. Heute ging es dann etwas weiter raus, dorthin wo die Wellen grün sind und ich immerhin schon zweimal aufspringen konnte.

    Die Lessons sind sehr gut, ich lerne viel über Wellen, wie sie entstehen, wie sie durch Wind und Gezeiten beeinflusst werden und mit welcher Haltung man am meisten davon hat.

    Drei Dinge sind wirklich freakig: Als erstes das Fahrgefühl an sich natürlich - eine Mischung aus Gleiten und Fliegen. Dann die Endlosigkeit dieses Geschenks aus dem Ozean. Die nächste Welle kommt bestimmt, man muss nur manchmal ein bisschen warten. Und zum Schluss hat sich noch gezeigt, dass sich die ganzen Körperhaltungen samt und sonders im Yoga finden, dass ich daheim mit großer Freude betreibe. Sollte mir dieser Sport also wohl nicht dermaßen schwer fallen :)

    Woran ich noch üben kann, wie man an den Fotos sieht: Look cool, die laut Instructor wichtigste Surfregel ^^ Naja, die Bilder sind halt vom ersten Tag...
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  • 29/10 - 08/11: Surf and car service

    November 8, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Hallo liebe Bloggemeinde, es war ein bisschen arg ruhig hier auf dem Kanal, fand ich selbst auch schade ;) Aber, sooo viel ist dann nach dem Surfkurs gar nicht passiert, gab also erst nicht so arg viel zu schreiben und dann war's das genaue Gegenteil (dass dann im Post direkt danach), aber der Reihe nach:

    Ich war zurück in Byron und da konnte ich es als frischer Surflehrling auch gut aushalten. Ist immer noch irgendwie ein gemütliches Flair, wenn auch geflutet mit Backpackern, aber unter denen gibts ja echt sehr nette und generell ist der Ort viel schöner als etwa die Hochhaus-Hochburg Surfer's Paradise weiter nördlich. Außerdem gibts echt viele einfache Wellen. Und ab und zu Haie, wie dieses Zufallsvideo zeigt (ich lag nur so 100 Meter weiter im Sand ;) https://m.youtube.com/watch?v=H3ghzJqwl-g
    Naja, die meisten nehmen es entspannt und kommen mit Statistiken, dass beim Autofahren die Gefahr jederzeit viel größer sei - was ja auch stimmt.

    Dann gabs außer Surfing noch: eine halboffizielle Strandparty irgendwo im Nirgendwo (leider zu dunkel für Fotos *g*), fast eine Woche lang Schlafen im Auto auf einer Art Truckerparkpatz (gratis und ganz ohne irgendwelche Horrorgeschichten) und dann noch das kleine Küstendorf Brunswick Heads - da hat es mir tagsüber gut gefallen. Und einmal mehr gabˋs dort auch wieder Strandpanorama zum Staunen. Ich gewöhn mich fast schon dran.

    Nicht zu vergessen: meine Karre brauchte eine Reparatur. Offenbar sind alle Mechaniker in Byron dauergebucht (liegt wohl an der Horde motorisierter Backpacker auf irgendwelchen Rostschüsseln) und bis ich dann endlich einen Termin bekam, hat es eben bis zum 8. November gedauert...
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  • Seit 09/11: On the road, to the boat

    November 15, 2016 in Australia ⋅ 🌙 13 °C

    Dass ich in Byron wegen Warten auf mein Auto dann so viel Zeit gelassen habe, hat mich dann schon genervt - schließlich sollte es am 11. November mit meinem zweiten Wwoof weitergehen, das ist in Jervis Bay und damit noch 170 Kilometer südlicher als Sydney. Für den Weg wollte ich also eigentlich mehr Zeit haben, um mir viele Zwischenziele anzugucken.

    Aber war dann nicht zu ändern. Und dafür wurde ich damit belohnt, dass im Zeitraffer plötzlich ein super Programm abgespult wurde. Am 9. November gings los Richtung Süden, mit kleinen Stops im netten Coffs Harbour und Grafton, Ziel für den Tag war Port Macquarie. Abends brauchte ich einen Campplatz - Bloodwood sagte meine App, ein irgendwie verdächtiger Name ;) Den Weg hat Google dann verpeilt, mich durch den Wald geschickt und weil nach Sturzregen alles durchgeweicht war, hätte ich um ein Haar die Karre für ewig im Schlammloch versenkt. Uff. Grad noch rechtzeitig gewendet.

    Irgendwann doch noch angekommen und dort Nathalie (deutsch) und Kingsley (Kingdom, United) getroffen. Wie cool - denn die waren nicht nur extrem nett, sondern wollten wie ich Richtung Süden. Und umso netter, weil es mir gar nicht sooo leicht fällt, ständig neue Leute kennenzulernen, aber Alleinsein auf Dauer natürlich auch nicht das Wahre ist.

    Am nächsten Tag ging es mit Abstechern zur Hutfabrik Akubra (australische Legende) und dem genialen Aussichtspunkt Dooringo nach Newcastle. Dort kannte Nathalie ein Ehepaar, dass spontan auch noch mich und Kingsley zum Übernachten einlud. Kann man noch mehr Glück haben? Ja, wenn nach dem Pennen in einem ECHTEN BETT :) auch noch ein typisch australisches Frühstück geschenkt wird. Danke, Kim und Lou, ihr wart der Hammer!

    Und dann ging es weiter nach Jervis Bay, wo ich nochmal freiwillig arbeite als Wwoofer. Die etwas ausgefallene Aufgabe: ein Boot bauen und zwar eines, mit dem man auch die Welt umsegeln könnte. Das drumherum: echt genial. Kängurus, sogar Wale (hab leider kein Bild), aufgenonmmen und bekocht von einer super netten Familie (Vater, Mutter, Baby) und direkt am Strand bin ich auch noch :)
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  • Ja nee - australischer Schnee :)

    November 28, 2016 in Australia ⋅ 🌙 8 °C

     

    Schnee gibts in Down under in der Tat. Man denkt nur nicht dran, weil die tausenden Kilometer Küstenlinie eben mehr das Image prägen. Aber Ende November konnte ich mich dann selbst überzeugen, auf dem höchsten Berg der Aussies.

    Aber kurz der Reihe nach: Dass der letzte Eintrag einiges zurück liegt, liegt in dem Fall an der Technik. Also vorweg der Hinweis: Falls es euch mal nach Australien verschlägt und dort das Smartphone-Display einen Riss kriegt (wobei es bei mir nicht wirklich tief gefallen ist, nur einmal vom Autositz in den Fußraum), geht NICHT zu einer Kette mit Namen Happytel. Die hatten mein Handy jetzt drei mal in der Mache und endlich scheint es wieder für länger zu gehen. Die letzten Wochen war es dagegen nur eine ziemlich teure Kamera (immerhin das funktionierte) und mit Bluetooth Tastatur (sehr sinnvolles Mitbringsel für mich) ging es nach viel Gedrücke im Notmodus ;)

    Das hat mich nicht von tollen Erlebnissen abgehalten zum Glück. Nach Ende des zweiten Wwoof-Aufenthalts beim Bootsbau ging es Richtung Süden. Eine Nacht in Canberra als Zwischenstopp - nett, aber auch ein bissl sehr ruhig. Das lag wohl an den schon abgereisten Parlamentariern, vielleicht auch am Sonntag.

    Den Montag drauf ging es hoch hinaus, wie anfangs erwähnt. Der höchste Berg Australiens lag mehr oder weniger auf dem Weg zum eigentlichen Ziel Melbourne. 2228 Meter, benannt nach einem polischen Nationalhelden, weil er den Namensgeber hier wohl an den gleichnamigen Hügel in Krakau erinnert hat. Auf den Weg zum Gipfel noch Dylan und Nick getroffen, zwei Studenten aus Melbourne. Die waren mal extrem nett - und noch mehr interessiert an Deutschland und sogar der Sprache als die meisten hier sowieso sind. Ich hab gern ein paar Sprachlektionen gegeben, zum Beispiel so Wörter wie Schneeballschlacht. Wie die sich so anfühlt, konnte man da oben dann auch gleich ausprobieren ;)

    Der Trip endete dann mit Menü vom Campingkocher in so sternklarer Nacht, wow. Und am nächsten Morgen war mein Surfboard vereist. Egal, bis runter zur Great Ocean Road würde das längst weg sein...
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  • Great Ocean Road oder: Mehr geht kaum

    December 1, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Great Ocean Road, diese drei Wörter heißen nichts anderes als: 243 km gewundene Straße fast immer genau entlang der Südküste (mit entsprechend genialen Ausblicken) sowie auf engem Raum alles, was die meisten an Australien so fasziniert (mich nebenbei gesagt natürlich auch). Strände von abgelegen bis trubeligem Seebad. Naturphänomene wie die "12 Apostel", Felswände, die Wind und Wellen aus der Küstenlinie herausgeschürft haben. Eukalyptus-Wälder mit Koalas in freier Wildbahn (ja, haben wir echt gesehen). Camping-Plätze mitten im Wald, der fast direkt hinter der Küste beginnt und wie im Fall von Beauchamp auch noch so ein Juwel wie diesen Wasserfall hat.

    Wir, das waren in dem Fall Michelle, die ich auf der ersten Farm kennengelernt und für den Road Trip in Melbourne wieder getroffen habe. Es waren vier extrem schöne Tage. Ich hatte in Lorne den besten Surf meines Lebens (hab ja erst in Australien damit angefangen), von Frühstück am See in der Sonne und mit Kängurus bis zum Lagerfeuer am Abend war es einfach besonderes Urlaubsfeeling. Und die Sonne hat erst Pause gemacht, als wir wieder zurückgefahren sind.

    Da muss man den Australiern schon dankbar sein, so eine Straße zu bauen und in Schuss zu halten. Ganz besonders dankbar wohl den Veteranen, die nach Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg teilweise nur mit der Spitzhacke diese Trasse in den Fels gekloppt haben - sehr unvorstellbar heute.

    Also, solltet ihr euch jemals wiederfinden in Torquay oder Allansford, den beiden Endpunkten der Trasse - organisiert euch ein Auto und fahrt einfach los... :)
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  • Schmeiss more Sand!

    December 15, 2016 in Australia ⋅ ⛅ 16 °C

    "Closed for construction" ist mein Blog dann zum Glueck doch nicht, aber fast - denn normal benutze ich den per Smartphone-App (die funktioniert echt sehr gut), aber dieses Phone ist leider nochmal ausgefallen :/ bin daher auf oeffentliches Internet zwischendurch angewiesen (daher gerade auch keine deutschen Umlaute im Angebot :)

    Construction ist aber auch mein aktueller Job, also auf der Baustelle. Die Vorgeschichte dazu finde ich echt sehr kurios und vor allem nett: Ich war joggen, wollte schon genervt sein, dass kein wirklich schoener Feldweg zu finden war, da kam ich an einer Wiese vorbei. Zwei Aussies scheuchen frischgeschorene Schafe (Klischee, Klischee :) und rufen, ob ich kurz helfen kann. Kein Ding, hab ich auf der Farm ja sogar mit Kuehen erledigt. Kurzer Schnack danach: Aha, du suchst nen Job - ja, ein Freund von mir sucht immer Leute. Und daher steh ich seit dieser Woche in der Baugrube und bereite Fundamente vor. Ist auch gut bezahlt.

    Die Leute, wie aufm Bau zu erwarten, sind alle sehr direkt, aber auf sympathische Art. Mein Ruecken fragt, ob das grad sein muss, aber die Buchhaltung sagt ja. Also heisst es in den Worten von Baukollege David, der einige Jahre in Deutschland gelebt hat: "Schmeiss more Sand!"

    Handy dann hoffentlich wieder ab Wochenende :)
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  • Happy new 2017!

    January 1, 2017 in Australia ⋅ ⛅ 17 °C

    Da isses also, das neue Jahr, bei mir schon zehn Stunden älter als bei den meisten der Blogleser hier :) Euch allen all the best, viel Glück und Gesundheit und bitte ein bisschen weniger Idioten a la Trump und Co...

    Reingerutscht bin ich in Melbourne, schön wars, Feuerwerk von allen Hochhausdächern in der City! Meine Kamera hat das nur ziemlich vernebelt auf den Sensor bekommen, aber in echt war es ein 15 Minuten langer Farbflash. Eigentlich hatte ich sogar vor, nach Sydney zu düsen (muss auch grandios gewesen sein in Sachen Feuerwerk), aber das löste sich in Rauch auf nach einer Verpeiltheit der Leute, die ich dort treffen wollte - naja, vielleicht wars am Ende gut, meiner (immer noch sehr ausdauernden) Karre das nicht anzutun.
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  • Sommer, Sonne, Trouble - und no travel

    February 3, 2017 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    Ja, was mach ich denn hier? Das hat sich der eine oder andere Besucher vielleicht zwischendurch mal gefragt, weil seit einem Monat Sendepause war. Lag auch daran, dass ich mir diese Frage selbst ein bisschen zu oft gestellt hab. Denn mir sind in seit Ende Dezember ein paar Verpeiler passiert, zum Beispiel meinen Geldbeute zu verlieren oder Mitte Januar jemand mit echt wenig Schaden trotzdem kostspielig die Stoßstange zu verdellern. Ich war genervt - nicht vom Land, sondern von mir, dass ich mir so einen Stress nicht sparen konnte. Anfang Januar wollte ich einfach raus hier. Aber das wäre dumm, denn am Land lags nicht.

    Passiert ist also ein bisschen was, zum Beispiel...

    Essen und Schlafen: geschenkt
    Geschenkt meine ich wirklich wörtlich und jeder Backpacker weiß, dass das wie der eigentlich unmögliche Hauptgewinn klingt. Bei mir kam er in Form einer Familie mit Vater, Mutter und zwei Söhnen (7 und 15). Die wollen einfach kein Geld, mir aber gleichzeitig Couch und Essen geben und als Grund nennen sie christliche Nächstenliebe. Letzteres heißt wiederum nicht, dass sie irgendwie unangenehm mit der Religion hantieren, im Stil von Evangelikalen oder so. Sie sind einfach sehr nett, wenn auch nicht ohne Probleme, gerade die Söhne. Aber da kann ich nur sehr begrenzt helfen. Besser gehts mit Kochen, Wände streichen und den kleinen Sohn bespaßen. Da ich seit dem 2. Januar hier schlafe und lebe, ist das trotzdem ein lächerlich kleiner Ausgleich. Das alles passiert in Sunbury, einer kleinen Stadt nördlich Melbourne mit toller Natur - where they bury the sun, denk ich mir abends immer.

    Weiße Kutsche: glücklich gedealt
    Autoverkauf braucht bissl Zeit hier, die ich mir dank der festen Unterkunft zum Glück nehmen konnte. Schließlich ist ein Auto wie meins (wegen Alter und Umbauten) nur für Backpacker interessant. Klar, von denen gibts viele hier, aber mit der Preisdrückerer übertreiben es die meisten und so zog sich das knapp drei Wochen. Dann wurde die Highway Queen am Sonntag vor einer Woche zum letzten Mal von mir gesehen, auf einem Hostelparkplatz in St. Kilda, mit zwei Tiroler Madln als neuen Besitzerinnen :) Wir trennten uns mit etwas Wehmut (meinerseits) und leichter Inkontinenz am Zylinderkopf (autoseits), was wiederum mir den Abschied leichter machte...

    Rückflug: gebucht
    Nachdem Punkt zwei, das Auto, abgehakt war, hab ich meinen Open Return Rückflug eingebucht. Erst den 20. Februar. Dann am nächsten Tag, einmal mehr mit strahlend blauem Himmel bei Gelati-Temperaturen, hab ich mir gedacht, so ein Blödsinn, diesen Sommer dermaßen überhastet aufzugeben. Und weil man beim Umbuchen einen Joker hat, flieg ich nun am 25. Februar ab Sydney los, immmerhin 5 Tage länger.

    Job: fast schon geschmissen
    Tja, mein Job derzeit - wenn ich das Geld nach der Kratzerdelle (siehe Intro) nicht so gut hätte brauchen können, wäre ich auch schon weg. Denn es geht um *trommelwirbel* das Zusammenkloppen/-schrauben/-schieben/etc von Hochregalen in großen oder auch mal kleineren Lagerhäusern. Das geht interessanterweise vor allem in die Knie, denn ständig muss Dinge vom Boden hochholen oder dort auf einer riesigen Fläche 300 bis 400 (keine Übertreibung) Schrauben pro Tag reindrehen. Andererseits, nett sind meine zwei Chefs schon und der Arbeitstakt der Aussies ist gefühlt schon spürbar enspannter als daheim. Und ich seh offiziell aus wie ein echter Arbeiter, mit Neon-Hemd und Stahlkappenstiefeln. Und bin die letzten Tage an einer Station namens Batman ausgestiegen ;)

    Länger als bis zum 14. Februar mach ich das aber nicht. Dann geb ich mir nochmal Melbourne in vollen Zügen und die letzte Woche will ich in der schönsten Stadt urlauben, die ich bisher (viel zu kurz) gesehen habe: Sydney.
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  • Mein Weg zur Arbeit in 2 Bildern

    February 7, 2017 in Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Es geht schon echt früh los für mich hier zur Zeit - Wecker klingelt um 5.15 Uhr. Dafür werd ich fast immer mit tollem Sonnenaufgang belohnt, beim Start auf dem Kaff noch im Halbdunkel und beim Rattern durch Melbourne dann wie im Film, eine Stadt mit Goldanstrich :DRead more

  • Ein perfekter Tag

    February 14, 2017 in Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    aka Building the australian wall
    aka Aussie-Mentalität im Konzentrat
    aka Was aus einem müden Regenmorgen alles werden kann

    Meine letzte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme hier in Australien, die noch bis längstens Donnerstag geht, besteht darin Zäune in den Boden zu kloppen, ob aus Metall oder Holz. Klingt unspektakulär. War es auch, bis wir heute den Zaun zwischen zwei Privatgrundstücken in einem friedlichen Vorort von Melbourne erneuern mussten. Wir, das sind James, sein Hund Rocky und ich. Den Job hab ich übrigens auf Vermittlung eines Wäschereibesitzers bekommen, mit dem ich kurz geschwätzt hatte :D

    Was ich so besonders fand, war die Herzlichkeit, die uns von beiden Seiten des Zauns entgegenkam (den ich übrigens zwischendurch Australian Wall genannt habe, was James ganz witzig fand, denn zu den wenigen Deutschheiten, die hier echt jeder kennt, gehört auch die Berlin Wall). Zwischendurch kam es mir fast vor wie eine Marketingveranstaltung für die australische Mentalität, vorgetragen von Helen und Siri.

    Nach einer Stunde Arbeit fragte Siri, ob wir einen Kaffee wollen, Rocky hatte zu der Zeit schon zwei Knochen bekommen. Der Kaffee kam dann mit lecker Keksen und der Entschulding, dass "nur" fettarme Milch vorhanden sei. Dann, Mittagszeit, Auftritt Helen: Sie hat Lunch gemacht. Für jeden ein amtliches Schinken-Käse-Gemüse-Baguette, dazu Kitkat, Bananen, Erdbeeren, Weintrauben und Limo.

    Das alles serviert mit großem Interesse "Aha, wo kommt der Backpacker denn her? Germany - thats nice, friendly people there!" Ungefähr gegen 15 Uhr dann kommt Siri mit Kuchen und Cola an. Fünf Minuten, nachdem wir die verdrückt haben, ruft ungelogen Helen, ob wir nicht Kaffee und Kuchen wollen. Wow. Und weil bei zu all dem noch a) James ein ebenso fröhlicher wie entspannter wie lobender Chef ist sowie b) nach Morgennieseln am Ende pralle Sonne scheint, ist dieser Tag plötzlich einfach nur schön. Er endet mit jeweils zwei Flaschen Löwenbräu, gestiftet vom Deutschen, ermöglicht durch den gar nicht so schlechten Lohn des Aussies.

    Hätte ich noch mehr Zeit hier, würde ich wohl noch einige Wochen für James arbeiten. Da kommt der beste Job doch echt kurz vor Abflug. Andererseits: Manchmal bin ich einfach dankbar, wenn ich Leute kennenlerne, deren Art ich mir gern zum Vorbild nehmen würde.
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  • Sunset Melbourne, Sunrise Sydney...

    February 21, 2017 in Australia ⋅ 🌙 17 °C

    Die letzte Etappe meines Trips down under führte zurück in die für mich schönste Stadt: Sydney! Melbourne, das sich genau wie Sydney auch als heimliche Hauptstadt sieht (und wegen so viel Uneinigkeit ist es dann halt das langweilige Canberra geworden), hat aber nochmal allles aufgefahren, um seine Schönheit zu zeigen. Die Strandbilder sind von St. Kilda, dem traditionellen Ausflugsvorort im Süden der Stadt. Nur die Zwergpinguine habe ich nicht gesehen, die kommen erst in der Dunkelheit an den Pier. Und da musste ich leider schon zurück zum Bus nach Sydney.

    Der Bus heißt sich Greyhound, wie das Pendant in Amerika, und ist ein echter Klassiker hier. Start in Mebourne um 22.00, Ankunft in Sydney 10.00 morgens. Ich dachte, das wär doch ganz clever, die Reisezeit zum Pennen zu nutzen, die Route war eh nicht so interessant (durchs Hinterland statt entlang der Küste). Naja, ehrlich gesagt kann man auch in den modernen Greyhounds nicht richtig gut schlafen. Das hat bei mir bisher nur in einem indischen Reisebus funktioniert :)
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