Pausentag in Santiago
June 6 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C
Heute war ein Pausentag angesagt. Das hieß für mich: Ausschlafen und dann mal schauen. Ich hatte für den Nachmittag eine Tour aus das Dach und den Turm der Kathedrale gebucht. Bis dahin war noch nix fix.
Um halb 8 klingelte also der Wecker und ich blieb einfach noch ein bisschen liegen. Um halb 10 habe ich dann die Herberge in Richtung Altstadt verlassen. Ich hatte gelesen, dass es eine Markthalle gibt und man dort wohl auch essen kann. Markthalle war zwar in Betrieb. Restaurants aber noch zu. Trotzdem war es interessant zu sehen was es in Spanien so allen zu kaufen gibt. Neben Obst und Gemüse auch viel Fleisch in allen Varianten. Außerdem Fisch und anderes Meeresgetier. Es war nicht eine große Halle sondern mehrere längere Hallen. Diese waren thematisch geordnet. Beim Einkaufen bestimmt von Vorteil.
Danach lief ich durch die Altstadt, sah mir diverse Geschäfte an und hatte mir extra einen Timer gestellt weil ich um 12 Uhr in die Messe wollte. Ich hatte gehört, dass man mindestens eine halbe Stunde vorher da sein soll. Ich war eine halbe Stunde vorher da und musste stehen. Von der Messe habe ich wieder nichts verstanden weil ich vergessen hatte den Übersetzer runterzuladen. Aber der Bufatomero wurde geschwenkt. Da war ich über meinen Platz dann doch nicht ganz unglücklich. Ich werde einfach kein Weihrauchfan mehr. Zum Glück bin ich evangelisch.
Danach habe ich mich mit den Damen und Herren der deutschsprachigen Pilgervertretung unterhalten. Jetzt soll ich schöne Grüße an unsere Pfarrerin ausrichten. Und an Martin Becker. Die Welt ist eben doch ein Dorf.
Auf der Suche nach einem Mittagessen war ich im 3. Anlauf erfolgreich. Ich hatte ja die Führung gebucht und deswegen nicht ewig Zeit. Bei den ersten beiden hätte ich mich auf die Liste setzen lassen können. Das war mir aber zu heikel. Im 3. Restaurant gab es gleich einen Tisch und ich konnte endlich das Nationalgericht probieren. Pulpo a feira. War eine Erfahrung. Wird nicht mein Lieblingsgericht.
Die Führung auf die Dächer war dafür super. Sie war auf Englisch, und der Guide hat das prima rübergebracht. Von oben konnte man fast die ganze Altstadt überblicken. Danach ging es noch auf den Turm. Insgesamt waren es 150 Stufen.
Im Ticket war auch der Besuch im Museum dabei dort habe ich leider nur gucken können. Viel Erklärung gab es nicht. Höchstens ein Schildchen mit dem Titel. Der Dudelsackspieler vom Durchgang war auch hier zu hören. Der steht tatsächlich den ganzen Tsg in der Unterführung und dudelt. Der muss ja schon taub sein.
Das Einkaufszentrum in das ich dann gehen wollte gab es nicht. Oder ich war zu doof. Auf dem Weg zurück zur Herberge geriet ich dann mal wieder in irgendein Fest. Irgendwas wurde 50 und die Leute liefen mal wieder durch die Gegend als ob die 70/80er wieder da wären.
Eigentlich wollte ich noch in die 21:30 Uhr Messe, hab dann aber den hintern nicht rechtzeitig hoch bekommen. Aber den Schatten des Pilgers konnte ich mir nicht entgehen lassen.Read more



























