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  • Day11

    Mit dem Fahrrad durch die Camargue

    October 13, 2019 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    Haselnuss-Rosinen-Brot, dazu Walnuss-Salami & Ziegenkäse aus der Region, so kann der Tag öfters beginnen.
    Heute wollen wir die Camargue mit dem Fahrrad von Saintes-Maries-de-la-Mer, einer Gemeinde im Süden des Nationalparks, erkunden. Das erste Highlight offenbart sich jedoch bereits kurz nachdem wir den Autoschlüssel umgedreht haben, am Ortsausgang von Le-Grau-Du-Roi. Mehrere Flamingo-Gruppen tummeln sich im kniehohen Wasser.
    Am frühen Mittag sitzen wir dann auf unseren Miet-Mountainbikes und radeln auf dem Digue à la mer (dt. Meerdeich) Richtung Osten. Nach nicht ganz 2 Stunden stellen wir wieder Mal fest, dass Radfahren niemals von uns die Bezeichnung Hobby erlangen wird. Okay, hauptsächlich ist es der dauerhafte Gegenwind, der uns gefühlt auf der Stelle radeln lässt und beinahe in den Wahnsinn treibt. „Bonjouuuur“ und freundlich lächeln, wenn mal wieder Radfahrer gut gelaunt entgegenkommen. Wartet nur ab,ihr müsst auch irgendwann mal wieder zurück.
    Die savannenartige Landschaft ist schön, aber ehrlicherweise auch ganz schön eintönig. Gegen Ende der Hintour dann mal wieder etwas Abwechslung. Mehrere Flamingo- Schwärme, die uns von weitem bemerken und majestätisch davonfliegen. Auf der anderen Seite eine nicht mehr genutzte Salztonebene, bei der wir eine Kostprobe nehmen. Kaum zu glauben, aber schmeckt wirklich salzig.
    Bevor es zurück geht, legen wir am Beauduc-Strand eine Pause ein und beobachten die Kitesurfer, die Dank der „super“ Windverhältnisse übers Wasser schießen.
    Beim Rückweg schieben uns die Böen förmlich nach Hause. Würde uns der Allerwerteste nicht so sehr schmerzen, dass wir aus dem Sattel gehen müssen, würde sogar richtig Freude aufkommen.
    Am Abend machen wir ein Picknick am nahezu windstillen Strand von Du Roi. Das dauert allerdings kürzer als geplant, da uns die Mücken belagern. Wind hat also doch auch seine Vorteile ;)
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