Hej, hej! Wir sind Luisa und Ben. Nachdem es uns viele Jahre in das schöne Dänemark trieb, möchten wir nun MEHR. Mehr vom Rest der Welt, mehr von atemberaubenden Spots, mehr von interessanten Leuten, mehr von allem :-) Leben heißt Reisen!
  • Day13

    Die Rückreise wird zur Odyssee

    September 10, 2017 in Croatia ⋅ ⛅ 17 °C

    Um 8.30 Uhr starten wir in Banjole, ganz unten im Süden Istriens. Google Maps meldet uns 990 km und etwas über 10h Fahrtzeit. Klingt soweit ganz gut.
    Als wir den Motor starten, schüttet es wie aus Kannen. Die Autobahn steht komplett unter Wasser. Einsatzkräfte schaufeln streckenweise Erdhaufen von der Fahrbahn, pumpen Wasser von der Straße und warnen uns vor Aquaplaning. Wir kommen nur langsam voran, obwohl wir das scheinbar einzige Auto weit und breit sind.
    Kurz vor der Grenze zu Slowenien werden es zunehmend mehr Autos. Die Schlange am Grenzübergang kostet uns nur eine halbe Stunde, früh Aufstehen lohnt sich ;-)
    In Slowenien geht es dann zügig voran, bevor dann in Österreich der Spaß beginnt.
    Über Radio erfahren wir das der Karawankentunnel dicht ist. Wie bereits zur Hinreise nehmen wir deshalb den Wurzenpaß über Kranjska Gora. Als nächstes ist der Kaschbergtunnel zu, sodass wir über die Landstraße durch das Tal fahren, natürlich nicht als die Einzigen. Durchweg sind die Autobahnen in Österreich rappelvoll. Wir navigieren teilweise mit 3 Geräten, um aktuelle Informationen zu verarbeiten und alternative Routen zu suchen. Als Sahnebonbon bildet sich ein riesiger Rückstau an den Landesgrenze ÖST-DEU, weil die Bayerische Polizei Personenkontrollen durchführt. Wir nehmen deshalb ein Stück die Landstraße durch Salzburg. Nach München lichtet sich das Feld langsam.
    Am Ende stehen 12h 45min zu Buche, davon 1h Pause.

    Bilder:
    - Starker Regenfall in Kroatien
    - Grenzübergang KRO-SLO
    - Multinavigation :-)
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day12

    Das Kap erkunden

    September 9, 2017 in Croatia ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute sind wir früher aufgebrochen, um das Kap zu sehen, bevor sich dort wie gewohnt Trauben von Menschen bilden. Für 40 Kuna (6€) kann man mit dem Auto das Naturschutzgebiet Kap Kamenjak erkunden. Eine Hand voll Autos steht auf dem Parkplatz vor der Safari Bar als wir eintreffen. Die Bar ist sehr liebevoll angelegt und es gibt einen riesigen Spielplatz. Wir laufen entlang der Küste, vorbei an der Velika Kolombarica, wo ein Pärchen von den Klippen ins Nass springt, nachdem sie diese vom Wasser aus erklommen haben. Es geht weiter an die Ostküste, welche wesentlich flacher und kiesiger verläuft als auf der Gegenseite. Es ist mittlerweile kurz vor 12Uhr und die Strände füllen sich. Die steilere Westküste hat uns gestern doch besser gefallen und so fahren wir auf die andere Seite und finden wieder etwas versteckt ein schickes Plätzchen, wo wir unseren letzten Strandtag mit nonstop Sonnenschein verbringen.

    Bilder:
    - Velika Kolombarica (1)
    - Spielplatz an der Safari Bar (1)
    - Spielplatz an der Safari Bar (1)
    - Blick von der Landspitze Istriens
    - Velika Kolombarica (2)
    - Unser Spot zwischen Pinizule und Polje
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  • Day11

    Unklar klares Wasser

    September 8, 2017 in Croatia ⋅ ⛅ 23 °C

    Kap Kamenjak in Kroatien

    Die gesamte Nacht hat es gerumpelt und geblitzt. Heute morgen dann bedeckter Himmel, also perfektes Wetter um den Nationalpark Kap Kamenjak per Fuß zu erkunden. Der Plan: einmal um den Kap entlang der Küste, 12km, ca. 4-5h mit längeren Pausen, jederzeit mit der Option der direkten Rückreise per Trampen, sollte das Knie schlapp machen.
    Letztendlich wurden es ganze 4km, weil nach 45min die Sonne am Himmel strahlte, uns den Schweiß auf die Stirn trieb und das "Sonnenarschloch" (SA) in uns weckte. Ich selbst wurde auch erst diesen Urlaub von Luisa (selbstdiagnostiziertes SA) aufgeklärt, was denn ein SA ist. Kurz gefasst: laut einer Frauenzeitschrift all diejenigen, die das dringende Bedürfnis haben, sonnenzubaden, sobald ein Strahl am Himmel zu sehen ist und dabei sonstige Pläne und Verpflichtungen gezwungenermaßen verschieben müssen.
    Jedenfalls stiefelten wir auf kürzestem Wege zurück zum Auto, packten die Badetasche und liefen zurück zur Westküste, wo wir uns etwas abseits vom Beach Pinizule niederließen. Der nächste atemberaubende Spot. Kristallklares Wasser, kaum Quallen, Blick zum Leuchtturm Porer und noch wichtiger, kaum eine Menschenseele. Absolutes Must-Have für Kroatien sind Badeschuhe, da vor allem die Steilküsten von Seeigeln dicht belagert werden.

    Bilder:
    - Exotischer Fisch
    - Neugierige Fische
    - Blick auf die Adria von der Westküste des Kaps
    - Beach Pinizule
    - Unser Traumspot nahe Beach Pinizule
    - Geplante Route um das Kap
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  • Day10

    Lovely Banjole

    September 7, 2017 in Croatia ⋅ 🌬 20 °C

    Banjole in Kroatien

    Nach einem Teller Aglio Olio con Scampi und einem Glas Rotwein liegen wir nun im Bett unseres Apartments und schweifen in Erinnerung an die ersten Stunden in Banjole. Was für ein Auftakt!
    Nachdem wir am frühen Abend eingecheckt sind, kribbelte es bei uns beiden: Was bringt die Küste im tiefen Süden? Deshalb nochmal rein ins Auto und ab. Banjole macht auf uns einen sehr liebenswerten Eindruck. Schön angelegt, überschaubar groß, nicht überlaufen. Eine kurze Fahrt offroad und eine Parkmöglichkeit unweit vom Meer war gefunden. Nach ca. 10min entlang eines schönen Naturlehrpfades erreichten wir die Bunker Bar. Keine 100 Meter weiter ragte der Rest eines alten Bunkers aus dem Fels, auf dem wir es uns gemütlich machten und dem Sonnenuntergang bei einer Dose Lasko und Sommersby zuschauten. Fantastischer Abschluss eines durchwachsenen Tages.

    Bilder:
    - Sonneruntergang
    - Naturlehrpfad Poučna-Stanza
    - Blick zum Landschaftschutzgebiet Gornji Kamenjak
    - Bunker Bar
    - Carmen's Appartement in Banjole
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  • Day10

    Einen Trip wert - Pula

    September 7, 2017 in Croatia ⋅ 🌬 21 °C

    Pula in Kroatien

    Wer auf klassisches Sightseeing steht, der kann keinen Bogen um Istriens größte Stadt Pula machen. Die zahlreichen Bauwerke aus römischer Zeit (Amphitheater, Sergeibogen, Augustustempel) geben der Stadt Ihren ganz eigenen Charakter. Das lockt auch die Besucher: in keiner anderen Stadt haben wir so viele Touristen wie hier gesehen. Stressig war es dennoch nicht, dank Nebensaison. Einen faden Beigeschmack hinterlässt das Eis, auf welches wir uns heute so gefreut hatten. Nachdem wir keine (!) einzige richtige Gelateria auf der Shopping-Meile entdecken konnten, entschieden wir uns für einen Laden, welcher den noch professionellsten Eindruck machte. Das Eis war... sagen wir... gar nichts. Pula ist dennoch einen Besuch wert :)

    Bilder:
    - Das Amphitheater (1)
    - Das Amphitheater (2)
    - Der Augustustempel
    - Der Sergierbogen
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  • Day10

    Meine Kamera schluchzt...

    September 7, 2017 in Croatia ⋅ ⛅ 20 °C

    Rovinj in Kroatien

    ... weil es in Rovinj wie aus Kübeln gießt. Okay, der Wetterbericht hat uns vorgewarnt: durchwachsenes Wetter mit gelegentlichen Schauern. Deshalb entscheiden wir uns für Sightseeing statt Strand. Als wir Richtung Rovinj talabwärts rollen, hängt bereits ein riesiger schwarzes Popel über der Stadt. Kurz nachdem wir das Auto verlassen, geht die Dusche an. Platzregen nennt man so etwas bei uns, nur das wir uns fast eine Stunde einen Unterstand mit anderen traurigen Gesichtern teilen. Der Spittelladen um die Ecke generiert mit Regencapes Umsatz für mehrere Wochen. Dann wird es etwas weniger und wir machen uns mit Schirm auf den Weg. Die Stadt ist wirklich so hübsch wie alle sagen, dass nehmen wir auch im Stemmschritt wahr. Romantische Gassen, lange Promenade, viele Eiscafes, wenig Leute weil immernoch reichlich Wasser von oben kommt. Ich habe mitlerweile den Schirm für mich alleine, weil ich Luisa mit diesem wortwörtlich auf die Palme (Dutt) gehe. Stadt gucken, Pfützen ausweichen und Schirm gerade halten ist anspruchsvoller als gedacht. Kurz nachdem wir aus dem Zentrum und auf dem Weg zum Auto sind, hört es doch noch auf zu regnen und die Nikon darf doch noch den Motiv-Klassiker auf dem Sensor ablichten.

    Bilder:
    - Regenschirme wohin man nur sieht.
    - Selfi@Hafen Rovinj
    - Altstadt Rovinj
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  • Day9

    Crveni Otok Island

    September 6, 2017 in Croatia ⋅ ⛅ 25 °C

    Crveni Otok Island (St. Andrea Insel) bei Rovinj in Kroatien

    Mit dem Boot ging es heute vom Hafen Rovinj zur Roten Insel. Diese setzt sich aus der Insel St. Andrea und der Insel Maskin zusammen, welche durch eine künstliche Mole verbunden sind. Die Bootsfahrt an sich war ziemlich lieblos: zu viele Leute, zu wenig Plätze, kein Guiding während der Fahrt. Auf der Insel haben wir uns wie immer einen Platz abseits gesucht - und gefunden!
    Noch schnell zwei verlassene Liegen vom Hotel in der Nähe platziert und fertig war unser Deluxe-Spot :) (siehe Bild)
    Nach ca. 1h war allerdings Schluss mit deluxe. Wie schon so oft forderte uns ein netter Herr bei seinem Inselrundgang auf, 100 Kuna zu zahlen oder die Liegen zu verlassen. Für die Gammeldinger? Das sind zwei Mojitos! Nein danke. Den restlichen Tag machten wir es uns auf unseren komfortablen Isomatten :) bequem, bis sich die Sonne dem Untergang neigte. Noch ein kurzer Inselrundgang und mit der 19Uhr-Fähre zurück ans Land. Sehr schicker Tag mal wieder!

    Bilder:
    - Blick zur Insel Maskin
    - Unser Deluxe-Spot
    - Anlegestelle Insel St. Andrea
    - Insel St. Andrea
    - Abendlicher Blick auf Rovinj
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  • Day8

    Crazy Croats

    September 5, 2017 in Croatia ⋅ 🌙 17 °C

    Rovinjsko Selo in Kroatien

    Wir sind soeben an unserem nächsten Appartement in einem kleinen Örtchen vor Rovinj angekommen. Wir klingeln bei Familie Matoric und ehe wir uns versehen drückt uns Dragan beide kräftig, ruft immer wieder "Prego, Prego!" und deutet auf seinen Küchentisch. Dort sitzt die gesamte Familie und ein paar Freunde. Auf dem Tisch ein Haufen gegrilltes Fleisch und diverse Salate. Er sagt, sie haben uns schon erwartet, was wir trinken wollen, wie es uns geht, was wir essen wollen, wie die Reise bisher war, ....
    Luisa und ich schauen uns an und müssen lachen. Dragan ruft über den Tisch: "Ben and Luisa are shocked!"
    Und ja, das sind wir. Aber komischerweise ist wenige Momente später alles cool, auch wenn Dragan immer noch wie ein Wasserfall in einem Kroatisch-Englisch-Deutsch-Mix durcheinander plappert. Wir sitzen noch ein ganzes Stück, trinken "best-local-beer" (was eigentlich Radler ist) und bekommen Tipps für Rovinj. In diesem Sinne: Danke für die Gastfreundlichkeit, Dragan und Familie!

    Bilder:
    - Gastfamilie Matoric
    - Unser Zimmer im Haus
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  • Day8

    "Freunde? Freunde!"

    September 5, 2017 in Croatia ⋅ ⛅ 25 °C

    Porec in Kroatien

    Ursprünglich war für heute die Weiterfahrt gen Süden geplant. Rovinj muss allerdings noch ein wenig auf uns warten.
    Am Frühstückstisch begrüßte uns der Vater von Martina, der sich gerade auf den Weg zum Café-Treff in die Stadt machte. Nach einer kurzen Unterhaltung fragten wir ihn, warum er so gut deutsch spricht. "Deutsch wurde uns damals schon in den Schulen gelernt, bis heute."
    Weil es uns gestern so gut gefallen hat, beschlossen wir, auch heute die Seele am Hawai Beach baumeln zu lassen.
    Bei unserer Ankunft lud das sonnendurchflutete Wasser zum Schnorcheln ein. Ich beobachte gerade einen Schwarm hunderter kleiner Fische um mich herum, als diese blitzartig in alle Richtungen flüchten und ein dunkler Schatten an mir vorbeizischt. Ich erschrecke mich und denke zuerst an eine große Makrele. Beim Auftauchen blickt mir allerdings der Todfeind aller Angelfreunde ins Gesicht, der Kormoran. Er taucht wieder ab, ich hinterher. Die Fische scheinen Schutz um mich herum zu suchen. Weit gefehlt. Sportsfreund Kormoran rauscht immer wieder nur wenige Zentimeter im Wasser an mir vorbei. Ganz so easy scheint sein Beutezug aber nicht zu sein. Nur jeder 5.-6. Tauchgang wird mit einem Häppchen belohnt. Ach, wie oft habe ich gemeinsam mit Freunden beim Angeln über diesen Vogel geflucht. Für diesen Moment ist alles vergessen. Guten Appetit!

    Bilder:
    - Seeigel
    - Bull kurz vorm Schnorcheln
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  • Day7

    Hawai Beach !

    September 4, 2017 in Croatia ⋅ ⛅ 22 °C

    Porec in Kroatien

    Das ist es! Genau DAS haben wir uns von Kroatien erhofft.
    Die Anfahrt zum Spot war zunächst bescheiden und wahrscheinlich braucht unser Flitzer nach dem Urlaub neue Stoßdämpfer. Gelohnt hat es sich aber allemal. Abseits von Trubel und Pommesbuden sind nun mal die wirklich romantischen Plätze an der Küste.
    Zum Ende sind wir noch an 4 Kroaten vorbeigekommen, welche eine ganze Weile schnorcheln waren, um Meeresfrüchte zu sammeln. Ein Freund würde später eine Büsumer Krabbensuppe anrichten. Als ich fragte, wie man denn Seeigel zubereitet, zückte einer von ihnen kurzerhand ein Taschenmesser, zerlegte das Tier und reichte mir einen Teil der orangefarbenen Gonaden auf der Messerspitze. Die Konsistenz ähnelt Kaviar, geschmacklich war es überraschend gut. Wenig nach Meer oder Fisch, eher salzig und speziell, was ich so nicht beschreiben kann.

    Bilder:
    - Sonnenuntergang am Hawai Beach
    - Meeresfrüchte
    - Orangefarbene Gonaden eines Seeigels
    - Sonnuntergang
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