• Peter Laux
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Pura Vida in Costa Rica

A 18-day adventure by Peter Read more
  • Trip start
    February 8, 2026

    Über den Atlantik

    February 8 in Costa Rica ⋅ ⛅ 17 °C

    Lang war die Reise erst nach Berlin, dann 9 Stunden nach New York, 3 Stunden für Einreise, Gepäck holen, an einem gelangweilten Zöllner vorbei und wieder abgeben und schließlich in der langen Schlange zur Ausreisesicherheitskontrolle anstellen.
    Abends um 9, nach deutscher Zeit schon früh um vier, waren wir im Hotel.
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  • Auf geht's ans Meer

    February 9 in Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Pünktlich kurz vor 6 wird hier der Tag eingeschaltet. Um 5:40 ist es noch dunkel, um 6 taghell.
    Mit ordentlich Jetlag waren wir sowieso wach, also kurz nach 6 beim Frühstück.
    Um 8 war das Mietauto da, also konnte es losgehen.
    Autofahren ist hier deutlich entschleunigt durch enge Straßen mit vielen Kurven und kriechende LKWs.
    Unser erstes Ziel war die Hazienda von ausgewanderten Freunden mitten im Zentralteil mit Bananen und Mangos und Ananas und ....
    Nach 3 Stunden ging es dann weiter über noch mehr Kurven in Richtung Osten mit einer Staude Biobananen im Gepäck.
    Kurz vor dem Ozean noch ein Pflichtstopp an der Krokodilbrücke, um 2 sehr faulen Exemplaren bei der Siesta zuzusehen, und war da endlich der Pazifik in der gleißenden Sonne.
    Die letzten Kilometer gingen parallel zum Meer und der untergehenden Sonne.
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  • Mächtig warm im Nationalpark

    February 11 in Costa Rica ⋅ ⛅ 29 °C

    Costa Rica hat viele Nationalparks, Manuel Antonio ist der größte und bekannteste.
    Tickets haben von zu Hause online gekauft, sonst hätten wir keine Chance gehabt.
    Am Eingang wurde seeehr streng auf Essen und Weichplastflaschen kontrolliert, beides streng verboten.
    Auf den ersten Metern war das Gefühl wie 10 Busladungen gleichzeitig, glücklicherweise konnten wir uns schnell auf einen Seitenweg verkrümmeln.
    Der Park ist mit viel Beton touristenfreundlich ausgebaut, dazu ist man jetzt in Hauptsaison nie allein.
    Und Tiere größer als Fledermäuse und Krabben waren zuerst nur Affen da.
    Der dichte Wald ist trotzdem beeindruckend und dann ist da noch das Meer.
    Auf dem Rückweg haben wir dann hoch oben auch noch eine Faultiermama mit ihrem Baby entdeckt.
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  • Abschied vorm Pazifik

    February 12 in Costa Rica ⋅ 🌧 25 °C

    Heute hieß es Koffer packen und Abschied nehmen vom Meer.
    Der Weg führte uns in die Berge nördlich von San Jose an den Fuß des bekanntesten Vulkans Arenal.
    Es sollte auch vorerst ein Abschied von der Sonne sein.
    Der Weg führte uns zuerst nach Norden an der Küste entlang bis zur Krokodilbrücke und dann auf sehr abenteuerlichen Straßen quer durch das zentrale Hochland durch kleine Dörfer immer bergauf-bergab mehr enge Kurven als geradeaus nach San Ramos und von dort auf der Fernstraße nach La Fortuna.
    Auf den letzten Kilometern begleiteten uns Nebel und Wolken und Regenschauer.
    Der Vulkan ist der erste richtige Berg, an dem die von Süden kommenden Wolken aufsteigen und abregnen.
    Für knapp 200 Kilometer haben wir fünf ein halb Stunden gebraucht.
    Da kam das Angebot einer ausführlichen Massage genau richtig.
    Ausgestreckt auf der Liege, den Regenwald direkt vor Augen, so ist sogar das Wetter ganz erträglich.
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  • Nasse Wanderung am Vulkan

    February 13 in Costa Rica ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir sind im Regenwald und der Wettergott gibt sich alle Mühe, das zu beweisen.
    Die Variable ist die beste Menge Wasser von oben, mal nur ein bisschen Niesel, dann wieder richtig.
    Aber bezahlt ist bezahlt, also brav einsteigen in den Tourbus mit der Hoffnung, daß die Regenjacke ihr Versprechen hält.
    Hat sie natürlich nicht, wir sind trotzdem über matschige Pfade in der Waldzone und steile, in die Lavaströme gehauene Stufen zum Aussichtspunkt gewandert.
    Der ist genau da, wo der Vulkan beim letzten Ausbruch 1968-2010 aufgehört hat, alles mit schwarzen Bimssteinen und Asche zuzuschütten.
    Zu sehen gab es genau - nichts, nur mystische Wolken.
    Das eigentliche Ereignis kam hinterher.
    So ein Vulkan produziert viel Hitze, also Thermalwasser, das man sehr schön auffangen und in viele Becken leiten kann, auf dass durchnässte Touristen es sich wieder wohl sein lassen.
    So sind wir spät, mit pitschnassen Sachen, aber gut durchgewärmt wieder im Hotel angekommen.
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  • Sporttag im Paradies

    February 14 in Costa Rica ⋅ ☁️ 24 °C

    Der Morgen begrüßt uns wie gewohnt mit Regen, aber dann ab Mittag ein ungewohntes Bild: blaue Flecken zwischen den Wolken und sogar Sonne.
    Sofort machten sich die Kolibris auf Nektarsuche und sogar zwei Tukane ließen sich blicken.
    Das war der Aufruf für uns auf Erkundungstour zu gehen,
    also auf zum Wasserfall.
    Genau 467 Stufen zwischen uns und dem donnernden Talkessel, das war schweißtreibender Sport.
    Beeindruckend ist die pure Kraft allemal.
    Dann war da noch die Werbung für den Hängebrückenpark.
    Der versprochene Baumwipfelpfad war es nicht, aber trotzdem beeindruckend, drei ein halb Kilometer auf und ab zwischen den Baumriesen jeder überwuchert mit zahllosen Lianen und Borelien.
    Dazwischen sechs wacklige Brücken.
    Schließlich ließ auch der angeblich schönste Vulkan mindestens Lateinamerikas etwas mehr von sich blicken.
    Schließlich waren wir kurz vor Sonnenuntergang durchgeschwitzt und zufrieden wieder "zu Hause".
    Pünktlich setzte auch der Regen wieder ein.
    Die perfekte Gelegenheit, das warme Jakuzzi auszuprobieren.
    Danach noch die Koffer packen und ab ins Bett.
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  • Auf zur Karibik

    February 15 in Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Zum zweiten Mal hieß es Koffer packen und weiter fahren. Und weil wir pünktlich am Treffpunkt sein sollten, klingelte um 4 der Wecker und kurz nach 5 ging es los in die totale Dunkelheit bei leichtem Regen.
    Eine Stunde später war es Tag, wie immer nach dem Vorhang-auf-Prinzip innerhalb von Minuten.
    Die Fahrt war unspektakulär.
    Wir waren pünktlich, wer nicht auftauchte, war unsere Reiseführung für die nächsten zwei Tage.
    Nach mehreren Telefonaten und drei Stunden kam dann ein Bus, dem wir weitere 65 Kilometer zum Flusshafen folgten.
    Dort darf unser Mietauto für 2 Tage ausruhen, wir stiegen um auf ein Boot, das uns in 45 Minuten ins Paradies brachte.
    Am gleichen Tag sind wir kurz nach Sonnenuntergang noch zu einer sehr mystischen und spannenden Nachttour mit dem Boot aufgebrochen.
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  • Ein Tag im Paradies

    February 16 in Costa Rica ⋅ ☀️ 28 °C

    Tage im Paradies beginnen zeitig, in unserem Fall um 5 Uhr 45 mit einem Kaffee oder Tee und ein paar Keksen, bevor es um 6 auf eine morgendliche Bootsfahrt ging, um hoffentlich einige Bewohner bei ihrer Morgengymnastik zu beobachten, bevor sie sich vor der Tageswärme verkriechen.
    Nun ja, die meisten waren noch eher auf als wir oder noch gar nicht wach.
    Einige grüne Echsen ließen sich bestaunen, auch ein Kormoran trocknete schon seine ausgebreiteten Flügel nach dem ersten Fischzug. Auch die ersten Affenfamilien waren unterwegs.
    Also zurück zum Frühstück, danach Gummistiefel übergestreift und ab in den Urwald auf einem nach dem Regen der vergangenen Tage sehr matschigen Pfad. Der Star dort war ein kleiner roter Frosch.
    Rund um uns im Garten der Anlage waren sehr weit oben einige Brüllaffenfamilien unterwegs, deutlich zu hören und manchmal auch zu sehen.
    Und nicht zu vergessen das Faultier, dass es sich in der Krone eines Baums gemütlich gemacht hat. Von den unterschiedlich lauten Vögeln lässt sich so ein Zeitgenosse nicht stören.
    Am Nachmittag sind wir dann noch mit einem Paddelboot auf Erkundungstour gegangen.
    Von dem Kaiman hält man dabei respektvollen Abstand, auch wenn er faul in der Sonne lag.
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  • Fahrt durch chiquita-Land

    February 17 in Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Schon ging es zurück mit dem Boot zum Hafen, wo unser Auto uns erwartete für die Fahrt nach Süden in den Badeort Puerto Viejo.
    Zuerst ein paar Kilometer durch kleine Dörfer mit Weideflächen rundherum, und dann konnten wir auf vielen, vielen Kilometern bewundern, woher ein Großteil der Bananen in Deutschland kommt.
    Plantagen entlang der Landstraßen und der Fernstraße, soweit das Auge reicht, Container 10fach übereinandergestapelt mit der bekannten Aufschrift, viele große amerikanische Trucks, die die Früchte zu den Häfen fahren.

    Brücken sind auf Landstraßen und in den Städten meistens sparsam, also einspurig gebaut. Davor kommt eine Warnung und eine deutliche Schwelle, nur an einer Stelle ist uns sogar eine Ampel begegnet. Gefahren wird mit Geduld und wenn der Gegenverkehr mal eine Lücke hat.

    In den Dörfern und kleinen Städten begegnen einem geradezu inflationär Warnschilder, die auf Schulzonen hinweisen. Die Anweisung dazu lautet 25 km/h, wenn Schüler zu sehen sind.
    Ebenso oft passiert man kleine Läden, jeder stolz als Supermarkt deklariert mit viel bunter Werbung und unbedingt einem Schild von Imperial, der einzigen einheimischen Biersorte.
    An der karibischen Küste kann es immer plötzlich regnen, deshalb haben viele Regenschirme dabei, die zwischendurch als Sonnenschirm dienen.

    Die Müllentsorgung in Costa Rica ist für Europäer ungewohnt organisiert: Die Bewohner legen ihre Müllsäcke einfach an der Straße ab, dafür gibt es teilweise extra auf Stelzen stehende Drahtkästen. Irgendwann kommt ein Müllauto, dass alle diese Säcke einsammelt und zu gro0en Müllsammelhöfen bringt.
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  • Touristenalltag

    February 18 in Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Zum ersten Mal auf dieser Reise sind wir als typische Touristen unterwegs.
    Nach dem Frühstück stand zuerst eine Ortsbesichtigung auf dem Programm.
    Zuerst einige sehr rustikal aussehende Werkstätten für alles, aber vor allem für die allgegenwärtigen Mopeds und Motorräder, dann näher am Zentrum einige große und viele kleine Supermärkte, Cafés und Bars, ein Bäcker mit einigen leckeren Sachen,
    Fahrradverleiher, Sachen- und Souvenirläden; Puerto Viejo ist ein zusammengewürfeltes Sammelsurium, das irgendwie gewachsen ist aus praktisch nichts, als der Tourismusboom einsetzte. Den Charme bezieht das Dorf aus der Lage direkt am Meer.

    Nach einer Mittagssiesta ging es dann an den Strand der Empfehlung, die Playa Punta Uva, und dort erwartete uns eine Überraschung.
    Direkt am Strandzugang kroch ein Faultier über den Boden auf dem Weg von einem alleinstehenden Baum zu den Palmen am Rand. In der nächsten Stunde demonstrierte es uns freundlicherweise seine erstaunlichen akrobatischen Fähigkeiten, indem es langsam, aber erstaunlich behände von Palme zu Palme kletterte auf dem Weg zum nächsten großen Laubbaum.
    Natürlich waren wir auch zum Sonnen und Baden da.
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  • Bei Regen durch den Regenwald

    February 19 in Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    Der amerikanische Kontinent hat, wie uns erklärt wurde, einige Besonderheiten.
    Dazu gehört, dass es anders als in Europa mit den Alpen keine Ost-West-Gebirge gibt, sondern die hohen Berge alle Nord-Süd ausgerichtet sind.
    Das hat die Wirkung, dass eine Kaltfront von der Arktis, wenn sie sich einmal auf den Weg macht, nicht nur Schnee in New York, sondern auch relative Kälte (nur 25 Grad) nach Mittelamerika bringt. Auf dem Weg nimmt sie dann noch so richtig viel Wasser aus dem Golf von Mexiko auf und lässt es in der Karibik wieder los.
    Genau so war das Wetter über die ganze Nacht und am Morgen.

    Alles nicht tragisch, wenn man nicht gerade eine Verabredung mit einem deutschen Biologen, der seit fast 30 Jahren hier lebt, für eine Tour in das Manzanillo-Schutzgebiet hat.
    Also sind wir samt Regenschirm um 6 Uhr morgens an seinem Auto erschienen.
    Wir ließen uns auch von seiner Warnung, dass es sehr nass und sehr matschig werden würde, nicht schrecken - im Gegensatz zu drei weiteren potentiellen Gästen.
    So zogen wir also nach kurzer Fahrt zu viert los: Rolf in kurzer Hose und Shirt, seine Frau Juanita mit richtiger wetterfester Jacke und Gummistiefeln und wir in Regenjacke und Poncho gehüllt und wie Rolf mit Wanderschuhen.
    Die Tour war nass und matschig, die Wege teilweise eher Rutschpartien, sämtliche Sachen innerhalb von kurzer Zeit triefend bis auf die Haut,
    aber trotzdem war es schön und lehrreich.
    Sämtliche für einen Europäer fest mit der Karibik verbundenen Klischees - Palmen, Bananen, Mangos, Ananas, Kokosnüsse - sind alle nicht von hier, sondern zum Teil von den Europäern, zum Teil viel früher wahrscheinlich von Polynesiern aus Asien und Afrika hergebracht worden.
    Kakao ist aus Mittelamerika, schon die Inka haben seine belebende Wirkung gekannt, ihn aber traditionell mit Mais und Chili getrunken.
    Kolumbus hat ihn gekostet und das bittere Zeug ausgespuckt, als er 1503 das erste Mal damit in Berührung kam.
    Erst seine Nachfolger schickten Kakao an den spanischen Hof, wo man ihn mit Zucker mischte und so unsere heutige Schokolade erfand.
    Es gibt in Mittelamerika keine großen Tiere wie Elefanten, Bären oder ähnliches. Das war aber nicht immer so. Während der Eiszeiten flüchteten wahre Giganten aus Nordamerika vor dem Eis, Mammuts liefen durch die Wälder, Riesenfaultiere mit 5 Meter Standhöhe waren unterwegs. Und manche Bäume erinnern sich heute noch daran und haben beeindruckende Stacheln bis in Fresshöhe der damaligen Pflanzenfresser.

    Das Frühstück mit selbst gebackenem Brot und noch warmen Eiern sowie Kaffee und Tee gab es unter einer auf Stelzen gebauten Hütte mitten im Wald.

    Irgendwann hörte auch der Regen auf, sogar die Sonne erschien. Sämtliche Vögel holten ihr Frühstück nach, das Faultier, das wir auf dem Hinweg noch zusammengekauert auf einem Baum gesehen hatten, hing jetzt an einem Ast in der Sonne zum Trocknen.
    Faultiere müssen keine Kraft aufwenden zum Festhalten, sondern zum Lösen ihrer Zehen, sehr praktisch als Baumbewohner.

    Der Rest des Tages verging mit Duschen, Sachen zum Waschen abgeben und relaxen.
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  • Tierrettung und Shooting Stars

    February 20 in Costa Rica ⋅ 🌧 26 °C

    Der Tag hat begonnen wie der gestrige aufhörte - mit Dauertrommeln auf dem Dach unseres Bungalows.
    Auch wie an den Tagen zuvor hörte das plötzlich auf und die Sonne ließ sich ein bisschen blicken.
    Also nichts wie los an den Strand, diesmal Punta Grand Uva, Grand waren auf jeden Fall die Wellen, ein paar Surfer versuchten sich darin.
    Wir hatten ein anderes Ziel: Fotoshooting war angesagt. Rechtzeitig vor dem nächsten Guss waren alle Bilder "im Kasten" und wir im Trockenen.

    Am Nachmittag hatten wir eine Tour in die Jaguar Rescue Station gebucht.
    Der Name ist deutlich übertrieben, Jaguare gibt es da nicht, dafür viele andere Tiere, die verletzt aufgefunden wurden oder als Haustiere eingesperrt waren.
    Gleich die ersten waren freiwillig da, Rotaugenfrösche sind eigentlich nachtaktiv, vielleicht deshalb oder weil wir sie beim Kaulquappenmachen gestört haben, hatten sie die Augen zu. Wir sind dann schnell weitergegangen.
    In Costa Rica ist es seit einigen Jahren verboten, Wildtiere zu jagen, zu fangen oder als Haustiere zu halten (auch keine Papageien), Fotos mit Tieren und Menschen zu machen oder Wildtiere zu züchten (auch die Auffangstation darf keine Nachkommen "produzieren", weshalb Männchen und Weibchen streng getrennt werden).
    Dafür gibt es dort jede Menge Affen, die von Bäumen gefallen sind oder beim Überqueren der Straße über die Freileitungen verletzt wurden, viele Affenbabies, die allein aufgefunden wurden, ebenso Faultiere, Schlangen, Aras und seehr niedliche Faultierbabies, die ich leider nicht fotografieren durfte (ist wohl auch verboten in Costa Rica).
    Alles geschieht mit Hilfe vieler Freiwilliger und ohne finanzielle Unterstützung der Regierung.
    Gesund gepflegte Tiere werden, soweit möglich, ausgewildert, dafür gibt es extra ein Schutzgebiet.

    Abends hieß es dann wieder einmal Koffer packen, morgen geht es zurück nach San Jose.
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  • Aus dem Paradies in die große Stadt

    February 21 in Costa Rica ⋅ 🌧 22 °C

    Heute begann der Abschied von Costa Rica.
    Nach dem Frühstück wurden die Koffer und Schuhe ins Auto geladen und los ging die lange Reise zurück nach San José - wie es sich gehört größtenteils im Regen.
    Verabschiedet wurden wir von einem Kapuzineräffchen.
    Zuerst führte die Strecke entlang der karibischen Atlantikküste, dann wieder durch Chiquita- und Dole-Land und schließlich auf steilen und kurvenreichen Straßen durch die Berge nach San José.
    Es blieb genug Zeit für eine Tour zu Fuß durch die schachbrettartig angelegte Stadt, durch die Fußgängerzone im Zentrum mit vielen Menschen, Straßenhändlern und Tauben.
    Nachdem wir das Mietauto, das uns treu gedient hat, abgegeben haben, war es Zeit, die Koffer und Rucksäcke flugzeugfertig zu machen und schlafen zu gehen, denn der Wecker war auf 4 Uhr eingestellt.
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  • Abschied mit Hindernissen

    February 22 in the United States ⋅ ❄️ 0 °C

    Früh um 5 begann die Reise nach Hause mit der Fahrt zum Flughafen durch die schlafende Hauptstadt Costa Ricas.
    Nur ein paar Nachtschwärmer waren unterwegs, vielleicht kamen sie aus dem Club, der uns mit seinen Bässen bis um 2 immer wieder geweckt hat.

    Der Flug nach New York war pünktlich und ereignislos.
    Auch das Abholen und Wiedereinchecken des Gepäcks war nun schon geübt und fix erledigt.
    Schließlich begann auch das Boarding nach Berlin pünktlich. Wir haben uns eingerichtet, wurden informiert, dass die Enteisungsprozedur ein bisschen dauern kann - es konnte losgehen.
    Und dann kam die Meldung: das Flugzeug hat ein kleines Problem, wir fahren zurück zum Gate. Aus dem kleinen Problem wurde ein großes, so dass alle das Flugzeug verlassen und zu einem anderen Gate gehen mussten, wo ein gleiches Flugzeug bereit stand.
    So ist unsere Reise noch nicht ganz zu Ende.
    Wir haben unsere Erkundungstour durch Pura Vida (vorerst) beendet, vielleicht kommen wir noch einmal wieder. Es gibt noch viel zu entdecken.
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  • Nachts im Flughafen

    February 23 in the United States ⋅ ☁️ 0 °C

    Wie sind immer noch in Newark.
    Und das geht so:
    Rechtzeitig vor dem Schneesturm rollt das Flugzeug nach Berlin zum Enteisen. In der Warteschlange stellt der Kapitän ein Problem mit dem Kabinendruck fest und rollt zurück zum Gate. Dort angekommen lässt er alle aussteigen, an einem anderen Gate steht ein anderes Flugzeug des gleichen Typs schon bereit.
    Also laufen alle dorthin, warten auf das Boarding, das beginnt, sobald auch die Besatzung da ist. Natürlich muss auch das Gepäck umgeladen werden, was nach insgesamt einer weiteren Stunde auch erledigt ist.
    Als es dann losgehen soll, stellt man fest, dass vergessen wurde, das Catering einzuladen, also vergeht eine weitere Stunde.
    In der Zwischenzeit ist der Schneesturm näher gekommen, auch andere Flugzeuge wollen vor dem erwarteten Chaos raus und ein internationaler Flug hat offensichtlich keine Priorität. Also warten wir weiter, die ganze Zeit brav sitzend und angeschnallt - es könnte ja losgehen, auch wenn weder die Motoren an sind noch ein Schubfahrzeug da ist.
    Schließlich kommt die ultimative Nachricht: die Flugsicherung hat den Flugbetrieb wegen des ranziehenden Schneesturms eingestellt, der Flug ist gecancelt.
    Wer nun erwartet hätte, dass sich United um die Passagiere kümmert, Unterkünfte organisiert und Ersatzflüge, wurde unangenehm überrascht.
    Die Bodencrew verkündete , der Flug wurde wegen des Wetters gecancelt, damit seien sie aller Verantwortung enthoben, die Passagiere mögen sich selbst um Quartiere und Umbuchungen kümmern. Ein QR-Code zur Website wurde verteilt und auf die United-App verwiesen.
    Wir wurden relativ schnell über die App auf Montag umgebucht, gleichzeitig machte die Nachricht die Runde, bis Dienstag Mittag würde gar nichts fliegen.
    Andere hingen völlig in der Luft.
    Unser Gepäck war natürlich immer noch im Flugzeug, da ist es übrigens immer noch.

    Erst viel später, nach Mitternacht, als sich die scherzende Bodencrew längst verzogen hatte, kamen zwei geduldige und kompetente Mitarbeiter der Fluggesellschaft, die mit viel Sachverstand und Geduld einem nach dem anderen halfen, einen Flug zu finden, die in einem Raum im Sicherheitsbereich Liegen mit dünnen Decken und Kopfkissen aufstellen ließen und jede Frage so gut sie konnten beantworteten.
    Unsere Buchung wurde von dem freundlichen Menschen auf Mittwoch umgebucht, weil Dienstag alles voll war.
    Jeglichen Straßenverkehr hatte der Gouverneur von New York da schon einstellen lassen, so dass auch nicht möglich gewesen wäre, in irgendein Hotel zu fahren.
    Also haben wir uns gemeinsam mit ca. 50 anderen Leuten auf den Notliegen irgendwie eingerichtet und mehr oder weniger geschlafen.
    Im Laufe des Tages habe ich festgestellt, dass doch eine Umbuchung für Dienstag möglich ist.
    Also haben wir gleichzeitig auf beiden Handys die Umbuchung aufgerufen und gleichzeitig Confirm geklickt - Martinas wurde fest gebucht, ich landete in der Warteliste. Es bleibt spannend.
    Wenigstens sind wir jetzt für eine Nacht im Hotel eingecheckt, haben gebadet und werden ordentlich schlafen, nur ohne Gepäck, denn das zu holen hätte laut Auskunft ein bis fünf Stunden gedauert. Aber dank Klimatruhe wird gewaschene Wäsche schnell trocken.
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    Trip end
    February 25, 2026