• Valle Sagrado - Das Heilige Tal

    November 24, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute sind wir mit einem Bus durch das Valle Sagrado (=das heilige Tal der Inkas) gefahren.

    Beim ersten Stop wurde uns gezeigt, wie die Urvölker heute noch Wolle aus Alpakafell herstellen, färben und weben. Dafür benutzen sie verschiedene Pflanzen, Erde oder Parasiten.

    Danach sind wir nach Chinchero gefahren. Es wird angenommen, dass der Inka Tupac Yupanqui, Sohn des Pachacutec, Chinchero als eine Art Landsitz nutzte.
    Er ordnete den Bau zahlreicher Terrassen an, die für den Ackerbau und die Landwirtschaft genutzt wurden. Die Böden von Chinchero gehören zu den reichhaltigsten und fruchtbarsten im heiligen Tal. Das Land wird für den Anbau von hervorragenden Kartoffeln, Olluco, Oca, Quinoa und Favabohnen genutzt.

    Weiter gings dann nach Moray, eine archäologische Stätte, die durch mehrere kreisförmige Terrassen gekennzeichnet ist. Ca. 5 Minuten entfernt sind die Salzminen von Maras (oder "Salineras de Maras"). Auf dem Hügel befinden sich etwa 4.500 Salzteiche aufgeschichtet, die sich alle im Besitz lokaler Familien befinden. Die Prä-Inka-Gemeinschaften entdeckten einen natürlich salzhaltigen unterirdischen Fluss. Sie bauten daraufhin Kanäle, um den Bach in die Teiche zu leiten. Auch heute noch nutzen die Einheimischen die Kanäle, um die Teiche mit Salzwasser zu füllen und so Salz zu gewinnen.

    Zum Schluss fuhren wir über die Quellorakay Ruinen weiter in das historische Inka-Städtchen „Pisaq“ (welches etwa 20 Minuten von unserem Arbeitsort entfernt liegt 🦙)

    Es war ein interessanter, eindrücklicher aber auch sehr langer Tag. Leider sind viele Orte sehr touristisch und dementsprechend auch für Touristen „zurechtgemacht“. Aber die Bauten und die Natur waren atemberaubend. Nun gehen wir ins Bett und freuen und morgen unsere tierischen Freunde wieder zu treffen 🥰
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