• Florian Tobüren
  • Florian Tobüren

Südamerika🇧🇴🇨🇱🇵🇪🇧🇷

A 218-day adventure by Florian Read more
  • Trip start
    March 4, 2025

    La Paz

    March 5, 2025 in Bolivia ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach ca. 25 Stunden Unterwegs und dem ein oder anderen turbulenten Flug war ich dann am 5. angekommen.
    War anfangs auf jeden Fall ein kleiner Kulturschock direkt in so einer Großstadt anzukommen und auch die ca. 3700 m machten mir Recht zu schaffen 😅
    Da Maria leider Krank war habe ich alle Aktivitäten allein gemacht.
    Die Highlights waren auf jeden Fall:
    -Hexenmarkt wo man neben Souvenirs auch Zaubertränke und tote Baby Lamas kaufen kann.
    -Das Mondtal
    -Und das fahren der Todestraße mit dem Mountainbike
    Die Tour ging auf 5000m los, fast nur Bergab über Schotterstraßen und endete nach 5 Stunden kurz vor Handkrämpfen 🤯
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  • Salar de Uyuni 3 Tage

    March 9, 2025 in Bolivia ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach dem ich mich sehr spontan dazu entschieden hab mit 2 Spaniern und einer Argentinierin mitzugehen und die Tour bei Uyuni zu machen hat sich das als sehr sehr gute Entscheidung rausgestellt. Es kamen noch 2 deutsche dabei und alles zusammen war das eine super lustige und coole Truppe. Verrückt was man in so einer kurzen Zeit für eine Bindung aufbauen kann.
    Uyuni der Ort an sich ist wirklich nicht schön und sehr Arm.
    Aber dafür die Tour die man machen kann ,😅die ist nämlich unglaublich schön. Zwischen Sonnenuntergang in der Salzwüste, mitten in einem Gewitter zurück fahren, verschiedene Lagunen besichtigen, Sonnenaufgang in einer Heißen Quelle genießen und verschiedene Tiere zu sehen war wirklich alles dabei.
    3 Unvergessliche Tage...
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  • San Pedro, Atacama Wüste

    March 13, 2025 in Chile ⋅ 🌙 18 °C

    Nachdem ich mich dann von meiner Gruppe aus Uyuni verabschiedet hab ging es dann weiter nach San Pedro de Atacama. Weil alle Reisebusse voll wahren musste ich mich mit 10 Mann in einen Minivan quetschen mit dem es dann an die Chilenische Grenze ging. Fühlte sich alles ein bisschen Illegal an, auch weil wir dann nach der Grenze in einen Reisebus umsteigen mussten aber das war es offensichtlich nicht 🙂
    Donnerstag kam ich an, Freitag kamen Maria, Theresa und Hugh an(ein Amerikaner der die nächsten Tage mit uns verbracht hat)
    Dann haben wir durch eine Freundin die ich in Kanada kennen gelernt habe und die zufällig Tourguide in San Pedro ist ein Auto mieten können womit wir dann 4 Tage durch die Wüste gefahren sind.
    Dafür, dass es die trockenste Wüste der Welt ist mit +/- 0,5 mm Niederschlag im Jahr gab es doch sehr viel zu sehen.
    Von Geysieren, Lagunen, Unendliche Straßen, schöne Sonnenuntergänge, sehr viel Salz und viele Vekunjas.
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  • Santiago, Valparaiso und San Fabian

    March 19, 2025 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Von der Atacama Wüste sind Maria und ich dann mit 3 anderen Deutschen die wir in La Paz kennen gelernt hatten zusammen nach Santiago, der Hauptstadt von Chile geflogen. Die drei Deutschen kamen nämlich in das gleiche Hostel in San Pedro und wollten zufällig auch am gleichen Tag wie wir nach Santiago. Als wir ankamen fuhren wir direkt nach Valparaiso um 2 Tage am Meer zu verbringen. Von dort aus hatten wir auch Viña del Mar besucht was auch sehr schön war und auch sehr Europäisch wirkte.
    Anschließend verbrachten wir eine Nacht in Santiago und danach ging es zu unserem Workaway nach San Fabian, zu Pedro, Susana und ihren beiden Kindern. Wir konnten in einem kleinem Häuschen vom Nachbarn schlafen was sich nach einigen Tagen in Hostels wie Luxus angefühlt hatte. Soweit lief alles gut und wir haben uns sehr auf die nächsten Tage gefreut.
    San Fabian ist ein bisschen wie Bernshausen... auch eine Sackgasse und man muss wirklich hin wollen.
    Aber dafür lohnt es sich, es ist größer, schöner, hat eine sehr gepflegte Stadtmitte und ist Umgeben von Bergen. Dann wurde allerdings festgestellt, dass Pedro dringend am Nacken operiert werden musste, deshalbt musste die ganze Familie nach Santiago fahren. Nach 3/4 nächten warten mussten wir uns dann einen Neuen Plan überlegen da sie nicht wussten wann sie Wiederkommen werden :/
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  • Weingut Mingaco

    March 29, 2025 in Chile ⋅ 🌬 19 °C

    Nach San Fabian bin ich dann allein weiter zum Weingut "Mingaco" und der Familie dahinter: Pablo, Daniela und ihren 3 super goldigen Kindern. Das Weingut liegt in Chekura und die nächst größere Stadt ist Coelemu. Chekura ist wie ein sehr Weitläufiges Dorf wo fast jeder Nachbar auch Wein produziert. Passend dazu sind wir auch direkt am ersten Abend in die Einzige Bar in der Gegend gefahren wo sich dann jeden zweiten Samstag alle Winzer Freunde von Pablo treffen, Wein mitbringen und anschließend natürlich auch ein bisschen probieren🙂
    Die nächsten Tage waren auch super Interessant, ich habe viel über Wein gelernt und auch über natürliches Bauen.
    Als erstes stand nämlich das Pressen der Roten Trauben an. Das coole ist das der ganze Prozess alles noch in Handarbeit gemacht wird. Sei es das Pressen, umfüllen, Etikettieren usw. Außerdem fermentiert ein großer Teil der Trauben in Tinajas. Tinajas sind Handgefertigte Lehmkrüge die in der Regel alle mind. 300 Jahre alt sind 🤯
    Nach dem Pressen fingen wir an eine Art Lehmputz aus Erde, Wasser, Sand und Stroh herzustellen und die Wände damit zu Verputzen. Lustig war, dass Pablo das ganze Wissen über das bauen mit natürlichen Rohstoffen von einem Architekten aus Kassel hat :D
    Anfangs waren wir 3 Volunteers, zwei Franzosen und Ich. Nachdem einer von den einmal die ganze Familie und mich mit Fieber angesteckt hatte waren wir dann die letzte Woche nur noch zu 2.
    In den letzten Tagen mussten wir dann auch noch einem Freund von Pablo, Jorge Cortal helfen und ca. 800 Flaschen seines Weins um zu füllen was auch lustig war. Danach gab's dann wieder Vieeeel Wein.
    So viel über Wein zu lernen war auf jeden Fall kein Teil meiner Erwartungen an Südamerika aber dennoch waren es 2 1/2 sehr interessante Wochen.
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  • Aurora Austral, Hunde sitting

    April 15, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 14 °C

    Seit knapp 3 Wochen bin ich jetzt auf der Husky Farm Aurora Austral. Diese wird von Konrad (deutsch) und seiner Freundin Emmeline (französisch) geführt.
    Befinden tut sie sich im Norden von Patagonien (Chile) . Die Gegend und das Grundstück sind wirklich mega schön.

    Meine Aufgabe ist es aktuell auf die 34 Hunde aufzupassen.Weil die beiden für 4 Wochen in Urlaub bzw. Konrads Familie in Deutschland besuchen sind.
    An Rassen haben sie Sibirische Huskys, Alaskan Huskys, Europäische Schlittenhunde und 2 Bernadiener.

    Die letzte Woche war ich ganz alleine und ab Heute hilft mir ein 33 jähriger Holländer, also habe endlich ein bisschen Gesellschaft :)
    Die Arbeit macht sehr spaß soweit und die Hunde sind wirklich alle sehr goldig. Anfangs war es schon ungewohnt da man mit den Hunden schon strenger und rauer umgehen muss wie zum Beispiel mit Marli, sonst tanzen die einem nämlich auf der Nase herum. 😂

    Leider ist in der Woche auch viel schlechtes passiert. Ein Hund, Akela, ist gestorben ( er war sehr krank). Den musste ich dann beerdigen.
    Dann gab es Komplikationen mit einer Hündin, Konrad bemerkte nämlich erst ein paar Tage vor ihrem Abflug, dass die schwanger ist und ihre Welpen in der Zeit bekommen würde wo sie noch in Deutschland sind.
    Das wäre dann letztes Wochenende auch soweit gewesen, leider hat der 1. Welpe den Uterus aufgerissen.
    Fazit: Alle Welpen sind gestorben... Sie musste operiert werden und hat sehr knapp überlebt. Aktuell ist sie auf dem Weg der Besserung.
    Also kann nur noch besser werden 😅
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  • Aurora Austral, Hunde sitting 2/2

    May 26, 2025 in Chile ⋅ 🌧 8 °C

    Damit sind die ersten 6 Wochen bei Aurora Austral vorbei.
    Konrad und Emmeline sind nach 4 Wochen Urlaub wiedergekommen.
    In den letzten Wochen ist wieder viel Passiert:

    Storm (die schwangere) hat zum Glück alles Überlebt und ist schon wieder fast die Alte.
    Zwischen zwei Hunden gab es zwischenzeitig mehrmals Kämpfe (Silver und Jäger), da der eine ein ziemliches Arschloch ist (Silver) und ohne Grund den anderen manchmal angreift. Dabei gab es zum Glück nur kleiner Wunden. Nachdem wir aber ihm dann mal richtig die Meinung gesagt haben und Strenger mit ihm umgegangen sind hatten wir das auch unter Kontrolle.
    Ein paar Mal sind Hunde ausgebüchst und und ich musste des öfteren Zäune, Hütten etc Reparieren.
    Einer hat sich beim Versuch über den Zaun zu klettern die Pfote aufgerissen.
    Eine andere hatte einen eingewachsen Fußnagel.
    Aber das wichtigste, es gab auch ganz viele Kuschel und Streicheleinheiten :)
    Also es war eigentlich immer was los.
    Im großen und ganzen hatten wir die Hunde aber würde ich sagen gut um Griff und sie haben auch weitestgehend auf uns gehört.
    Konrad war glaube ich zu Frieden, kein Hund war zu fett oder zu dünn geworden, Haus steht noch, wir leben auch noch und außer dass Silver mich mal bei einem Kampf in meinen Fuß gebissen hat blieben wir unversehrt.

    Heute mache ich mich für 3 Wochen auf den Weg nach Peru. Dort werde ich ein bisschen reisen bevor ich dann Mitte Juni wieder hier hin komme und die ganze Winter-Saison bleibe um Hundeschlitten Touren mit Touristen machen werde.
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  • Lima & Paracas

    May 27, 2025 in Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Nachdem ich nach ca. 25 Stunden Unterwegs in Lima angekommen bin, alles was ich für die nächsten Wochen brauche Organisiert habe konnte der 3 Wochen Trip los gehen.
    Lima ist eine für mich überraschend schöne Stadt, sehr sauber, und wirkt nicht nicht so arm wie zum Beispiel La Paz. (Natürlich gibt es auch ärmere und nicht so schöne Viertel)
    Ich Versuche so oft es geht mich durch die Peruanische Küche durch zu probieren und bis jetzt war wirklich alles mega lecker.
    Dann ging es nach 2 Nächten weiter nach Paracas.
    Paracas ist ein Recht kleiner Ort wo Hauptsächlich Fischer leben.
    Die Umgebung ist aber sehr schön, natürlich alles Wüste aber die Klippen und die verschiedenen Sandfarben machen es sehr interessant :) Nicht zu vergessen die Ballestas Inseln vor der Küste, wo wir viele Tiere wie, Pelikane, Pinguine, Geier, einen Wal, Robben usw. gesehen haben.
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  • Huacachina, Arequipa

    May 30, 2025 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C

    Der nächste Stopp war Huacachina.
    Eine kleine Oase in der Wüste wo man unbedingt mit einem Buggy fahren sollte, dass ist wirklich wie eine Achterbahn. Im gleichen Zug kann man auch Sanboarding machen was auch lustig war, hab mir allerdings ein paar blaue flecken geholt.
    Dort hab ich nur eine Nacht verbracht und dann ging es weiter über Nasca nach Arequipa.
    In Nasca befinden sich +/- 700 Figuren auf dem Boden welche wahrscheinlich vor mehren Tausend Jahren in den Boden "geritzt" wurden.
    Nach ca. 15 Stunden Busfahren kamen wir dann in Arequipa an.
    Arequipa auch die Weiße Stadt genannt, da früher aufgrund vielen Asche in der Luft die Häuser immer weiß wurden, gefiel mir persönlich richtig gut. Viele alte Gebäude, viel Geschichte, Gutes Essen und nette Leute. Dort hab ich unter anderem eine Zweitägige Wanderung durch den Colca Canyon gemacht welche der 2. tiefste Canyon der Welt ist. (Tiefer als Grand Canyon)
    Das war wirklich richtig schön, wir hatten auch eine coole Gruppe mit einigen Nationalitäten.
    Neben den Bergen war auch Interessant, dass im Canyon viel Obst und Gemüse angebaut wird. Zum Beispiel haben wir in einer Avocado Farm Mittagessen und gesehen wie die Bauern dort leben.
    Ein riesen Highlight für mich bei dieser Wanderung war allerdings der Sternenhimmel am Morgen um 4:30 des zweiten Tages.
    Da wir nämlich unten im Canyon in einer Oase geschlafen haben war auch dementsprechend wenig Licht um uns herum. Dadurch konnte ich einen kleinen Traum von mir erfüllen, da der Himmel so klar war dass man die Milchstraße recht schön sehen konnte 😊

    Unglaublich schöne und unvergessliche 5 Tage
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  • Puno, Cusco

    June 5, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 13 °C

    Was ich noch nicht erwähnt hatte war, dass der erste Tag in Arequipa Recht stressig war. Warum? Weil ich, als wir ankamen feststellen musste das mein Reisepass noch im 15 Stunden entfernen Hostel in Huacachina liegt. :)
    Nach mehrfachen kontaktieren des Hostels hatten sie ihn schließlich gefunden.
    Zum Glück war noch eine Freundin in Huacachina und konnte mir den Reisepass nach Arequipa mitbringen. Alles nochmal Gut gegangen. 😂
    Zusammen mit Reisepass ging es dann weiter nach Puno, was auf 3800m am Titicacasee liegt. Dort kamen wir morgens an und bin abends direkt weiter gefahren. In Puno ist nicht sooo viel zu machen. Ich habe eine Tour auf dem See zu den schwimmenden Inseln gemacht wo Familien schon seit hunderten von Jahren drauf leben. Sie bauen die Inseln aus einer Art Schilf und müssen alle 15 Tage eine neue Schicht Schilf drauflegen, ansonsten gibt es nasse Füße.
    War ganz interessant, aber auch ziemliche Abzocke da man dazu gedrängt wurde Sachen zu kaufen und zu spenden.
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  • Salkantay Trek

    June 7, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Salkantay Trek ist eine +/- 70 km lange Wanderung durch die Berge, welche am Fuß vom Machu Picchu endet.
    Da ich neben dem Salkantay Trek auch noch in den Dschungel wollte und nicht nicht 2 geführte Touren bezahlen wollte hatte ich mir vorgenommen das alles ohne Guide zu machen.
    Ursprünglich wollte ich mich mit ein paar Leuten Zusammen tun, jedoch klappte das nicht also bin ich allein losgezogen.

    Tag 1:
    Ankunft in Soraypampa, Tageswanderung zum Humantay See.
    Glücklicherweise hat sich beim Abendessen Oli aus England neben mich gesetzt welcher auch allein war. Somit waren wir für den nächsten Tag schon zu zweit.
    -Länge 5km, 500 höhenmeter -

    Tag 2:
    Der eigentliche Anfang des Trails
    Beim Frühstück hab ich mich neben Bjørn aus Norwegen gesetzt welcher auch allein war. Somit waren wir schon bevor es richtig los ging zu dritt.
    Es ging hoch auf 4600 m. Wir hatten super Wetter und anschließend ging es von Gletschern und Berggipfeln runter Richtung Dschungel.
    - Länge 20km, 800 höhenmeter -

    Tag 3:
    Der Anstrengenste aber auch schönste Tag.
    Bei unserer Frühstückspause wo es frische Früchte von Lokalen Bauern gab, schloss sich uns Anna aus Holland an.
    Anschließend ging es an Flüssen vorbei, über Straßen zu einem Ort wo Kaffee angebaut wird. Dort machten wir auch Mittag und tranken frischen Kaffee. Danach ging es durch Kaffee Plantagen hoch auf einen Berg wo wir auch schlafen wollten. Als wir ankamen wurden wir mit einem der schönsten Ausblicke belohnt die ich jeh gesehen habe. Man konnte auch Machu Picchu sehen.
    - Länge 22 km, 1100 höhenmeter -

    Tag 4:
    An meinem Geburtstag durfte ich dann auf der Spitze des Berges Aufwachen. Wie der Zufall es wollte hatte dort auch eine andere Gruppe geschlafen wovon auch jemand Geburtstag hatte.
    Dadurch gab es sogar ein Stück Geburtstagskuchen zum Frühstück.
    Für den letzten Tag Schloss sich uns noch ein Belgisches Pärchen an.
    Anschließend ging es nach Aguas Calientes wo wir uns dann die Tickets für Machu Picchu holten
    - Länge: 15 km , 200 höhenmeter -

    Tag 5 :
    Morgens um 5 nahmen wir den Bus hoch zu Machu Picchu.
    Leider war es sehr Neblig, aber es war trotzdem ganz lustig und schön. Wir konnten nicht warten bis es klarer wurde da wir noch den Bus zurück bekommen mussten.
    Anschließend mussten wir einen Teil des Treks zurück laufen (nach Hydroelektrika) wo wir den Bus nehmen wollten.
    - Länge 12 km -

    Da es auf der Eigentlichen Busroute einen Erdrutsch gab mussten wir mit einem Sprinter zu einer Seilbahn fahren.
    Mit der Seilbahn mussten wir auf die andere Seite des Flusses wechseln wo dann ein Reisebuss auf uns wartete.
    Nachdem wir in dem prall gefüllten, gefühlten 30 ° warmen Bus eine weiter Stunde vor einer Baustelle warten mussten ging es dann los nach Cusco.
    Peruanische Busfahrer haben den Ruf verrückt zu fahren...
    Das Klischee hat sich auf der Busfahrt zu 1000% bestätigt.
    Im dunklen heizt er durch die nicht ausgebaute Bergstraßen welche teilweise Grade so breit genug für den Bus sind. Auf der Talseite ging es auch gerne mal mehrere Hundert Meter runter und den deutschen Sicherheitsnormen entsprechend die Straßen auch nicht wirklich.
    Ach und Gegenverkehr gab's auch noch, teilweise große LKWs wodurch unser Fahrer zwischendurch noch ein bisschen rückwärts manövrieren musste.

    Willkommen in Peru

    So eine verrückte Heimreise/Busfahrt hab ich noch nie gehabt.
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  • Manu Nationalpark

    June 14, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach der ganzen Aufregung von der Busfahrt hab ich mich erstmal 2 Tage ausgeruht bevor es dann für 4 Tage in den Dschungel ging. Diesmal mit Guide.
    Tag 1:
    Hinfahrt über Berge, in Nebelwald runter in den Regenwald. (Zwischen Regenwald und Amazonas ist ein Unterschied, wir waren nicht im Amazonas)
    Auf dem Weg haben wir viele Vögel und auch ein paar wilde Affen gesehen welche sich schon sehr an den Menschen gewöhnt haben.

    Tag 2:
    An Tag zwei hieß es noch tiefer in den Dschungel reinfahren.
    Wir hielten in einer Wildtier Auffangstation wo verletzte Tiere wieder aufgepeppt werden.
    Anschließend sind wir mit dem Boot weiter gefahren. Erst konnten wir noch eine Runde im Fluss schwimmen gehen und danach fuhren wir flussabwärts in unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte, welche mitten im nirgendwo war.
    Außerdem machten wir noch eine kleine Fahrt mit einem Floß auf einem See.

    Tag 3:
    4 stündige Wanderung tiefer in den Dschungel rein.
    Viele verrückte Baume gesehen und auch einige Tiere, unter anderem Affen direkt über uns in den Bäumen.
    Abends noch einen Nachtspaziergang gemacht.
    Sehr viele Spinnen gesehen und einen Giftfrosch. Aber hab mir ehrlich gesagt ein bisschen mehr erhofft gehabt 😅

    Tag 4:
    Morgens Papageien beim Salz lecken an Klippen beobachtet, anschließend Heimfahrt
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  • Cusco

    June 17, 2025 in Peru ⋅ ☀️ 15 °C

    Cusco an sich gefällt mir sehr gut.
    Liegt zwar auch auf 3400m aber nach dem Salkantay war das kein Problem mehr.
    Zufällig war in der Zeit wo ich da war das Festival der Sonne. Der höhepunkt ist am 24. Juni aber vorher wird auch schon VIEL gefeiert.
    Dementsprechend war auch viel los in der Stadt.
    Da das das größte Fest der Inka Kultur ist kommen Menschen aus ganz Peru von verschiedenen "Stämmen" mit verschiedenen Traditionen.
    An manchen Tagen war den ganzen Tag eine Art Zug auf dem Plaza de Armas wo den ganzen Tag verschiedene Tanze aufgeführt werden.
    Neben der ganzen super interessanten Kultur gibt's auch sehr gutes Essen in Cusco, vor allem auf den Märkten, da man dort auch das Essen zu unschlagbaren Preisen bekommt.
    Am meinem Letzten Tag war ich dann noch ein bisschen shoppen und habe einen Schokoladen Kurs gemacht wo wir aus Schokobohnen Schokolade gemacht haben.

    Damit sind meine 3 1/2 Wochen Peru Urlaub vorbei und ich mache mich zurück auf den Weg zu den Hunden nach Chile
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  • Aurora Austral, Saison vorbereitung

    June 20, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 11 °C

    Auf einmal bin ich schon wieder über einen Monat hier. 🤯
    Am Anfang sind wir zum ersten Mal hoch auf die Hütte. Dort werden dann die Hunde den ganzen Winter verbringen und auch die Touren starten... wenn genug Schnee liegt.
    Dort haben wir dann alles vorbereitet.
    Dann habe ich angefangen, auch selbst die Hunde zu trainieren.
    Das heißt, wir spannen zehn Huskys oder acht Hounds (Wettkampfhunde) vor ein Quad und fahren dann ca. 5 km einmal um den Block.
    In den Videos kann man gut erkennen, dass die Hounds doppelt so schnell laufen wie die Huskys, obwohl es zwei Hunde weniger sind.
    Da spürt man dann die Muskeln der Hunde!
    Dann haben wir noch Scooter ausprobiert. Dabei haben wir uns jeweils von einem Hound ziehen lassen. Das macht auch mega Spaß und man muss sich nicht um so viele Hunde kümmern. 😅

    Das einzige Problem: der Schnee.
    Auf den warten wir nämlich noch. Normalerweise geht es mit dem Schlittenfahren immer Mitte Juli los.
    Aktuell hatten wir aber richtiges Frühlingswetter mit bis zu 15 Grad.
    Aaaaaber … für nächstes Wochenende ist Schnee gemeldet. 🤩
    Jetzt heißt es hoffen, dass das auch so bleibt – und es dann endlich losgehen kann. 🤞🏻
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  • Aurora Austral, Fotoshooting

    August 22, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 7 °C

    Tatsächlich gab es den ersten Schnee. Bei der Hütte am Vulkan lagen ca. 50 cm, die waren aber nach ein paar Tagen schon wieder weg da die Temperatur wieder hoch auf 16/17 Grad und Sonne stieg.
    Zudem kam dann auch ein Fotografenteam von der Outdoor Marke "Doite", welche die größte Outdoor Marke in Chile ist.
    Mit denen hat Konrad schon eine Jahre lange Partnerschaft und wird dann alle 1-2 Jahre gefragt, ob er uns sein Team modeln können

    Insgesamt hatten wir 3 1/2 volle Tage fotoshoot.
    Jeden Tag in einer neuen Umgebung, neuen Klamotten, neuen Utensilien und verschiedenen Aktionen die wir machen sollten.
    Alles in allem eine mega interessante und einmalige Erfahrung, allerdings waren wir es am letzten Tag dann auch echt leid :D
    Die Bilder sind dann "Hauptsächlich" für die Winter-Saison 2026.

    Ein paar Tage später sind wir dann zu den schönsten Heißen Quellen hier in der Gegend gefahren, was auch super schön war.. aber auch teuer.
    43 € Eintritt 🙂

    Die Frühlingstemperaturen haben auch nicht nachgelassen. Wir hatten viele weitere Sonnentage, sodass die Bäume schon anfangen Blüten zu bekommen. (Das wäre so als würde bei uns alles im Februar anfangen zu blühen)
    Allerdings hat es heute mal wieder richtig geschneit, sodass sogar zum ersten Mal seit 4 Jahren hier am Haus Schnee lag.

    Einfach alles sehr durcheinander und ziemlich verrückt wie das Wetter hier aktuell am Rad dreht.

    Jetzt wollen wir mal schauen ob an der Hütte genug Schnee liegt und dann wird entschieden ob wir vielleicht ein paar Tage Schlitten fahren können... Nächste Woche ist nämlich schon wieder 17 Grad und Sonne gemeldet 🤦🏻‍♂️
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  • Aurora Austral, (Winter)aktivitäten

    September 12, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 14 °C

    Es war Endlich so weit!!
    Wir sind Schlitten gefahren...nur leider nicht so ausgiebig wie gehofft.

    Es hatte innerhalb zwei Tagen fast einen Meter oben bei der Hütte geschneit. Nachdem wir es uns einen Tag anschauten und Trails mit dem Schneemobil gemacht haben, wollten wir 2 Tage später mit den Hunden hoch zur Hütte.
    Doof war nur das nach diesen 2 Tagen schon nur noch 15/20 cm Schnee da waren.
    Wir haben trotzdem ein paar Hunde mit hoch genommen, sodass wenigstens wir volunteers mal eine Runde fahren konnten.
    Wir sind alle also eine Runde Schneemobil und Hundeschlitten gefahren trotz der schlechten Bedingungen (15° Grad und Sonne, dementsprechend war auch der Schnee)
    War natürlich mega cool, allerdings war die Runde so schnell vorbei dass ich vor lauter Konzentration es gar nicht so genießen konnte 😅

    Das war auch das letzte Mal das es Schnee gab, ab jetzt ist der Fühling voll und ganz da. Knapp einen Monat zu früh...

    Danach haben wir verschiedene Projekte auf dem Grundstück erledigt.

    Bis wir volunteers gestern mit einem Freund von Konrad den Villarrica Vulkan bestiegen haben. (Aktiver Vulkan)

    Vor uns lag somit also eine "Hochtour" von 11 km und 1600 hm über den Gletscher des Vulkans bis zum Gipfel.
    Hört sich Anstrengend an.
    War's auch.

    Um 5 Uhr morgens und bei stern klaren Himmel ging es los.
    Am Anfang war es sogar überraschend warm, bis wir dann das offene Eisfeld erreicht haben wo dann der Wind anfing.
    Ab da mussten wir dann Steigeisen einsetzen und uns mit Seilen absichern da die Gletscherspalten alle komplett geschlossen sind und teilweise nur durch kleine Risse sichtbar waren :)
    Da es durchgehend nur Bergauf geht und es nirgends Schutz vor dem Wind gab, waren die Pausen auf dem Weg auch nur semi- angenehm.
    Die letzten 200/300 Höhenmeter wurden dann echt richtig anstrengend weil es dann nochmal so richtig steil wurde.
    Oben Angekommen haben wir dann gemerkt dass der Wind während dem Aufstieg nur das Warm-up war.
    So einen starken Wind hab ich noch nie erlebt. Man musste teilweise wirklich gegen den Wind ankämpfen das man nicht umfällt. Leni musste teilweise auf allen Vieren kriechen weil sie nicht klar kam und sehr leicht ist. Leider gibts davon keine Videos...aus offensichtlichen Gründen.

    Aber haben alle ohne Zwischenfälle überlebt, außer einer verloren Trinkflasche 🙂

    Das war auf jeden Fall eins meiner besten Erlebnisse hier in Südamerika!
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  • Abschlusstraining & Vorstellungsrunde

    September 27, 2025 in Chile ⋅ ☁️ 14 °C

    Gestern hieß es dann, nach 5 Monaten Abschied nehmen.
    Eef und Leni sind schon früher gegangen, somit war ich der letzte Volunteer. Am letzten Tag haben wir dann nochmal trainiert, allerdings durfte ich mir aussuchen was ich machen wollte. Habe dann einmal Scooter mit einem Hund, einmal mit zwei Hunden und Canicross gemacht (mit dem Hund joggen/rennen)
    Die letzten beiden Sachen hatte ich vorher auch noch nie gemacht .
    Scooter mit 2 Hunden war auf jeden Fall das Highlight. Das wirkt auf den Videos gar nicht so aber es war sehr schnell und die hatten so ein Kraft zusammen das war unglaublich. Die hatten so viel Kraft dass es mich dann auch in der vorletzten Kurve erstmal hingehauen hat und ich den Scooter in zwei gebrochen habe.😀 Guter Abschluss

    Canicross war auch sehr cool aber auch sehr anstrengend. Mit tachyon hatte ich den schnellsten Hund ausgewählt der mich auch dementsprechend stark gezogen hat. Insgesamt hatten wir auch ein gutes Tempo drauf. Prinzipiell kann man sagen, mit Hund läuft man ca 20 Prozent schneller als würde man normal laufen.

    Nachdem ich mich dann von allen Hunden und Emmeline und Konrad verabschiedet hatte bin ich mit dem Nachtbus nach Santiago.
    Von hier aus nehme ich gleich meinen Flieger zu meinem Letzten Stopp der Reise.
    Wo anderes sollte es hingehen als zum Weltbekannten und Wunderschönen Florianopolis in Brasilien an der Küste.

    Dort werde ich eine Woche verbringen und dann geht's heim 🤩
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  • Florianopolis 🇧🇷

    September 28, 2025 in Brazil ⋅ 🌬 22 °C

    Das Wetter hatte ich mir in "Floripa" tatsächlich ein bisschen besser erhofft.
    Von den 8 Tagen die ich war hat es bestimmt die Hälfte immer mal wieder geregnet.
    Nichtsdestotrotz war es eine schöne Zeit.
    Es gibt super viele schöne Strände auf der ganzen Insel verteilt.
    Außerdem gibt es einige kleine Wanderungen und die Insel ist bekannt für Wellen Surfen, was ich dann auch mal gemacht habe. Außerdem habe ich nochmal einige verschiedene neue Tiere gesehen womit ich nicht gerechnet habe.
    Die Einheimischen waren auch alle mega freundlich auch es oft eine kleine Sprachbarriere gab.
    Zwischendurch war ich auch für ein paar Tage in dem besten Hostel in dem ich war. (The Search House Hostel)

    Alles in allem ein Guter Abschluss der Reise und Naturtechnisch und Kulturell nochmal ein bisschen was anderes.
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  • Trip end
    October 7, 2025