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Trans Swiss Trail

Beginnend im Norden der Schweiz ganz in den Süden. Der Trans Swiss Trail als Wochenend-Projekt Read more
  • Trip start
    May 16, 2026

    Schlammschlacht

    May 16 in Switzerland ⋅ ⛅ 10 °C

    Eigentlich wollten wir ja schon letzte Woche los, aber leider ist Poncho-Palme erst nach 2200 Uhr von der Arbeit gekommen. Da die Woche sonst schon stressig war, war das Material noch im Winterschlaf und nichts war vorbereitet .
    Aber heute beginnt das Abendteuer auf der schweizer National Route 2. Die ersten 3 offiziellen Etappen stehen an, von Porrentruy bis Saignelégier (krasser Zungenbrecher😂).
    Vom Jura kennen wir beide nur die Kaserne🫡, darum sind wir auf die Landschaft gespannt. Der Trail verläuft zuerst durch die Altstadt von Porrentruy und danach durch die hügelige Landschaft des Jura in den Naturpark Doubs. Der gleichnamige Fluss bildet auf weiten Strecken die natürliche Grenze zu Frankreich. Nach 4 Stunden erreichen wir St.Ursanne. Namensgeber war der irische Wandermönch Ursicinus, der sich hier der Überlieferung zufolge um das Jahr 600 zusammen mit einem Bären in einer Felsengrotte niederliess.
    Da sich die Sonne zeigte besorgten wie unser Mittagessen im Lebensmittelgeschäft und setzt uns an die Doubs.
    Doch dann beginnt der Schlamm…
    …zwar nur auf 150 Meter, aber das reicht um total schmutzig zu werden. Und irgend so ein 🤬🔫💣🗡️⚰️ hat doch einen Zaun gezogen und den unter Strom gesetzt - ja im Reflex greift man danach 😂
    Um auf den Campspot zu kommen mussten wir noch mit der Fähre den Doubs selbständig überfähren. Zum Glück hatte PonchoPalme als Baslerin Erfahrung damit - sonst wären wir wohl in „la France“ gelandet.
    Nach einer Dusche, einem Glasroséwein dan noch das Nachtessen aus dem Beutel und nun gute Nacht 😴
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  • Der Jura eine Augenweide

    May 17 in Switzerland ⋅ ☁️ 8 °C

    Die Nacht war unruhig und trotz den gemeldeten 2 Grad hatten wir beide schön warm.

    Kurz nach Neun brachen wir auf. Kinder brachten uns mit der Fähre auf die andere Seite.
    Wir geniessen die friedliche Morgenstunden. Kurz nach 11 gönnten wir uns in Soubey eine Cola und später auf einer Wiese unser Mittagessen.

    Dann verliessen wir den Doubs und stiegen knapp 800 hm hoch. Der Weg forderte uns aber der Wald die Bäume und die Landschaft waren eine Augenweide und lies uns die Anstrengung ein wenig vergessen.
    Nach einem kurzen abstieg erreichten wir den Bahnhof Saingnelégier. Der Zug nach Hause stand schon da.

    Uns haben diese drei Etappen des Trans Swiss Trail sehr gefallen. Wir haben einen schönen Teil der Schweiz kennengelernt welcher uns total unbekannt war…
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  • Diese Ortsnamen :-)

    May 30 in Switzerland ⋅ ☁️ 25 °C

    Das Wochenende stand im Zeichen all jener Dinge, die zu Hause einfach erledigt werden müssen. Aber auch die Vorbereitungen für unsere Auszeit im Jahr 2027 wollen gemacht sein. Deshalb wollten wir heute „nur“ eine Tagesetappe von Saignelégier nach Chézard-Saint-Martin laufen. Während der Anreise über La Chaux-de-Fonds haben wir uns an einigen französischen Ortsnamen (Zungenbrechern) versucht – selbst für uns mit zehn Jahren Schulfranzösisch keine einfache Aufgabe 😂

    In Saignelégier ist es recht frisch und windig. Mit leichtem Gepäck läuft es sich deutlich angenehmer, und die ersten zehn Kilometer sind rasch zurückgelegt. Die Strecke ist schön, führt jedoch mehrheitlich über Asphalt und entlang von Strassen.

    Nach einem Snack geht es über weite Weiden und durch Wälder hinauf auf den Mont Soleil. Dort befindet sich die grösste Anlage der Schweiz zur nachhaltigen Stromproduktion. Von dort führt der Weg hinunter nach St-Imier. Dieser Abschnitt hat es in sich: Der Weg ist steil und verlangt volle Konzentration. Bereits während des Abstiegs hören wir die ersten Donnerschläge.

    In St-Imier angekommen, besprechen wir die Lage. Gemäss Wetterradar würde uns das Gewitter gegen 15 Uhr einholen – mitten im Aufstieg auf das nächste Hochplateau. Zudem haben wir bis nach St-Imier länger gebraucht als erwartet, und es könnte knapp werden, den Bus nach Hause zu erreichen. Deshalb beschliessen wir, die Tour für heute abzubrechen und den Zug zu nehmen.

    Auch so war es ein schöner Abstecher in die Natur – und der restliche Weg läuft uns nicht davon!
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  • Wenn der Reis das Reisen satt hat

    June 6 in Switzerland ⋅ ☀️ 21 °C

    Auf eine weitere Etappe!
    Standesgemäss nahmen wir den 0627er Zug
    Es ging Richtung St-Imier und dort sofort auf den Trail. In diesem Dorf wohnt Poncho-Palmes Arbeitskollege und er wurde schon vorgewarnt… wenn der Trail bei seinem Haus vorbei führt erwarten wir ein Kaffee.
    Wir wussten nur wie seine Garage aussah und mehr nicht.😂Tatsächlich der Trail führte dort vorbei. Kurz Nachrichten ausgetauscht ob die Familie schon wach ist… und es gab einen Espresso.
    Nach 20 Minuten zog es uns weiter.
    Der Weg führte steil bergauf und wieder steil hinunter. Es gab keine Bank für ein Rast und so setzten wir uns nach 11 Km irgendwo an den Rand für ein z‘Nüni. Wie waren froh dass wir letzt Woche uns wegen dem Wetter dagegen entschieden haben weiterzuwandern… wir hätten mit Garantie den Bus für nach Hause verpasst.
    Um 1300 kam dann eine Riesengrosse Silberpappel mit einer Bank. Das forderte uns förmlich auf, Mittagspause dort zu machen.
    Danach waren es noch ca 10 km bis nach Neuchâtel (bei den Einheimischen „Nösch“ genannt)
    Hinunter zum See und das letzte Schiff über den Neuenburgersee erreicht.
    Auf dem Schiff gönnten wir uns ein Eis.
    Auf der anderen Seite zogen sich die 1,5 Km zum Campingplatz Cudrefin.
    Glücklich erreichten wir den Platz und es stand noch eine letzte Herausforderung an. Das Zelt, ein Durston X-Mid-2, aufstellen. Irgendwann passten dann die Winkel und es stand 🥳.
    Dann gab es eine Portion Pommes und eine kalte Cola, dann Dusche und jetzt bald Nachtessen: unseren „Reisereis“ gekauft vor einem Jahr am 7.6.2025 in Richmond, auf dem Coast to Coast, trugen wir diesen Reis unzählige Km weit mit und nie haben wir uns für ihn entschieden. Heute geht seine Reise als Reis zu ende.
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  • Vom Neuenburgersee zum Murtensee

    June 7 in Switzerland ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Nacht war gut. Es windete stetig und so konnten wie das Zelt trocken zusammen räumen. Zum Frühstück gabs Bohnen aus der Dose… das passt uns beiden besser als Porridges… wenn nur nicht die Dose so schwer wäre.
    Danach machten wir uns auf den Weg zum Mont-Vully… praktisch jeder schweizer Offizier war während der Offiziersschule einmal dort oben und bekam die Geschichte über das Réduit du Vully erzählt… daher kannten wir zwar den Berg, aber die grandiose Aussicht konnten wir heute besser geniessen und wahrnehmen😅.
    Oben angekommen machte wir kurz Rast. Anschliessend stolperte wie den Vully wieder hinunter bis nach Sugiez. Dort wohnt ein ehemaliger Arbeitskollege von HikingPacMan und wie es der Zufall wollte führte der Weg direkt an seinem Garten vorbei. Die ganze Familie inkl. Grosseltern waren draussen beim Brunch… wir sagten kurz Hallo und bekamen ein Espresso spendiert.
    Nach Sugiez führte dan ein schnurgerader Weg, schön mit Holzschnitzel ausgelegt nach Murten. Auf der Strandwiese machten wie Mittagspause.
    Ursprünglich war der Plan bis nach Laupen zu wandern… aber heute lief es Poncho-Palme nicht wirklich und so schlenderten wir eisschleckend durch die malerische Stadt Murten Richtung Bahnhof und mit dem Zug ab nach Hause.
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  • Nahe am Röschtigrabe

    June 13 in Switzerland ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute standen nur 22 Kilometer auf dem Programm, deshalb haben wir erst um 07:57 Uhr den Zug genommen. Am Bahnhof Bern noch rasch die Vorräte aufgefüllt und Frühstück gekauft.

    Dann ging es weiter nach Murten. Von dort starteten wir um 09:30 Uhr Richtung Thörishaus. Die Strecke ist nicht wirklich spektakulär, dafür verläuft sie grösstenteils auf Naturwegen. In Laupen angekommen, müssen wir einer Umleitung folgen. Der Weg führt zwar der Sense entlang – aber um ehrlich zu sein: etwas langweilig 😴

    Am Campingplatz angekommen, stellen wir fest, dass es keine Zeltplätze gibt. Kurzerhand buchen wir beim Self-Check-in einen WoMo-Platz. Auf dem zugewiesenen Stellplatz – leider nur Kies – da lassen sich die Heringe allerdings nicht in den Boden treiben …

    PonchoPalme, meine Heldin, ruft kurzerhand die Notfallnummer an, und wir erhalten ohne Aufpreis einen Luxusplatz mit Rasenfläche – cool 😎

    Ach ja: Auch das halbe Kilo „Rüeblichueche“ ist inzwischen fast aufgegessen – danke an die Schwägerin!

    Jetzt sind wir etwas im Klinsch: Im Restaurant gibt es Rösti mit Leberli, und da wir uns bereits nahe am Röstigraben befinden … 😉
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  • Ab nach Hause

    June 14 in Switzerland ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Rösti mit Leber hat gewonnen. Am Abend genossen wir einen feinen z’Nacht. Die Nacht war allerdings nur so lala. Die Nachbarn feierten noch bis nach Mitternacht – nicht wild, aber doch schlafstörend.

    Heute ging es von Thörishaus direkt nach Hause – unser Wohnort liegt schliesslich am Trans Swiss Trail. Die heutige Strecke war abwechslungsreich und schön. Nicht spektakulär, aber angenehm zu gehen.

    Im Badi-Restaurant in Köniz gönnten wir uns zur Pause eine Portion Pommes. Die Stadt Bern darf man gemäss Etappenplan mit dem ÖV durchqueren, und so genossen wir die Fahrt vom Fischermätteli bis zum Bärenpark. Jedem der die Stadt Bern nicht kennt empfiehlt sich die Strecke vom Bahnhof zum Bärenpark zu Fuss zurück zulegen.

    Beim Bärenpark gab es noch rasch ein Eis, bevor wir die letzten 13 Kilometer nach Hause unter die Füsse nahmen. 🏠 Unglaublich, wie sich die Strecke entlang der Aare gezogen hat. Es ging am Tierpark Dählhölzli vorbei und über Wege die wir unzählige Male durchgejoggt sind. Da mussten wir doch tatsächlich in einem der schönsten Freibäder der Schweiz – im Muribad – noch einmal einkehren und eine Portion Pommes, diesmal zusammen mit Nuggets, essen😎.

    Zum Schluss waren wir beide froh, zu Hause anzukommen und eine wohltuende Dusche geniessen zu können.

    Da bei uns in nächster Zeit einiges auf dem Programm steht, und wir noch eine Wanderung im Ausland geplant haben, wird dies bis auf Weiteres wohl die letzte Etappe auf dem Trans Swiss Trail gewesen sein. Wir werden spontan schauen, wann wir wieder ein Wochenende frei haben.
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