Nordsee, Seetag nach Warnemünde und Heimreise
13. juni, Norge ⋅ ☁️ 9 °C
12.6.2026 und 13.6.2026
Die Nacht und unser Morgen war wieder ohne Regen, gefühlt begann der Tag auf dem Balkon aber sehr kalt. Den erste Koffer hat Rudi schon gestern gepackt. Bei⁹ ihn machte sich Muskelkater von der gestrigen Wanderung bemerkbar. Gut das ich Teufelskralle dabei habe. Ich füllte mir zwei leere Wasserflschen mit heißem Wasser auf und benutzte diese als Wärmflasche. Es ist ja kurz vor "Mittsommer" und es wird nicht mehr dunkel. Na ja, um 24 Uhr machten wir den Fernseher aus und konnten, trotz der hellen Nacht, schlafen. Wir ziehen keinen Vorhang zu, wenn wir wach werden wollen wir schon aus dem Fenster schauen und das Meer sehen können.
Heute ist der Seerag.
Nach dem Frühstück parkten wir dann noch einen Koffer, mit der angeschmutzten Wäsche.
Das Mittagessen war heute nicht nach meinem Geschmack. Die Nudel, das Gemüse und das Fleisch waren zu lange schon in den Wärmebehältern. Schade drum, bisher war immer alles gut.
Noch einen Gedanke: uns ist aufgefallen, dass wir eigentlich nichts besonderes an Kleidung mitnehmen brauchen bei der nächsten Reise. Die Gäste haben sich total geändert, gegenüber wie wir es gewohnt waren. Wenn wir normale Alltagskleidung tragen, besonders schönen T-Shirt oder Hemd und etwas bessere Hosen, lässt es uns besser aussehen, wie so manche Urlauber, die wir auf dieser 14 Tage Reise an Bord gesehen haben. Ich finde es schade.
Der Seetag heut ist auch der Abschiedstag. Für das Abendessen waren die Tische weiß eingedeckt. Immer wieder schön anzusehen. Früher hatte das Abenabschiedsessen ein höheres Niveau. Es war halt etwas gehobene Hausmannkost.
Die Abschiedsshow war sehr schön. Es gab noch Sekt für jeden und die Reise klang langsam aus.
Heute morgen lagen wir dann bei Sonnenschein schon am Pier fest.
Noch ein letztes Frühstück mit Mövenbesuch. Es war lustig.
Die SB-Bahn nach Rostock ging pünktlich ab und wir erreichten ganz bequem den Zug nach Berlin-Hauptbahnhof. Man war das ein lamarschieger Zug. Es konnten fast Blümchen gepflückt werden.
In Berlin hatten wir über 2 Stunden Zeit bis unser Zug nach Frankfurt kommen sollte. Wir nutzten diese Freizeit um den Berliner Bahnhof ein wenig zu erkunden. Er hat eine außergewöhnliche Stahl-Glas Konstruktion. Er erhebt sich über mehrere Ebenen, um recht kurze Wege zu den weiterführenden Zugverbindungen zu haben.
Mit diesem Spaziergang durch das Bahnhofsgelände entdecken wir eine BD-Reise Auskunft. Meine Idee war mal nachzufragen, wie wir am besten unsere nicht genutzten Sitzplatzresevierungen bei unserem Reiseantritt reklamieren könnten. Gesagt, getan. War eine wirklich gute Idee. Eine DB Mitarbeiterin konnte, da wir alle Unterlagen dabei hatten, die Stornos veranlassen. Dann gab sie uns auch noch ein Formular zum ausfüllen mit, damit wir unsere Verspätung am Reiseziel reklamieren können. Was wir natürlich machen werden.
Unser nächster Zug nach Frankfurt war pünktlich. Da die S1 von Frankfurt nach Flörsheim ausfiel, fuhren wir weiter zum Regionalbahnhof am Frankfurter Flughafen. Traudel fing uns dann am Abflug Terminal 1 auf C ein und es ging nach Flörsheim.
Eine gut Vesper mit Willkommensgruß Sekt und eine Einladung für den Sonntag zum Mittagesse, Rummicub spielen, Kaffee trinken. War wieder sehr schön so zu Hause empfangen zu werden.
Noch einen kleinen Gruß zum Schluss mit einem Spruch von Wolfgang von Goethe:
"Man reist ja nicht, um anzukomme, sondern, um zu reisen"Læs mere









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